Karteikarten
DIFF Kapitel 8
Karten in diesem Stapel (7)
- 1Was machen Typenbegriffe?= fassen große Anzahl von Einzelbefunden in Einheiten (Typen) zusammen
- 2Was war die ursprüngliche Methode (fehleranfällig)?= physiognomischer oder typologischer Schluss = von mehreren bekannten Eigenschaften zur Feststellung unbekannter Verhaltenszüge
- 3Wann ist der diagnostische Mehrwert einer Typologie vorhanden?= wenn diese empirisch begründet ist- allerdings ist das bei keiner der antiken Typologien der Fall
- 4Was ist die Typologie von E. Kretschmer?= Zusammenhang zwischen Körperbau und psychiatrischer Diagnose => 3 Konstitutionstypen
- 5Welche 3 + 1 Konstitutionstypen unterscheidet Kretschmer?- leptosomer Typ (Schizophrenie, schizothymes Temperament)
- athletischer Typ (Epilepsie, visköses Temperament)
- pyknischer Typ (Depression - Manie, zyklothymes Temperament)
[ dysplastischer Typ: Unter-/Überentwicklung einer Körperregion) - 6Welche Körperbautypen unterscheidet W. Sheldon?- endomorph (Verdauung, Atmung, visceroton, pyknisch)
- mesomorph (Binde-/ Stützgewebe, Muskulatur, somatoton, athletisch)
- ektomorph (Nervensystem, Haut, zerebroton, leptosom) - 7Was ist die Kritik an den klassischen Typologien?- Zahlen der Typen zu gering
- Rohracher: 10% reine Typen
- typologische Schluss nicht empirisch abgesichert
- Körperform ändert sich
Informationen
- Beschreibung
- Kapitel 8 aus dem Skriptum "Differentielle Psychologie" von Georg Gittler
- Erstellt von
- Miriam Brunner
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