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Karteikarten

Netzwerke Vorlesung 1

FickenTV . Informatik Deutsch 12 Karten

Netzwerke Vorlesung 1

Karten in diesem Stapel (12)

  1. 1Beschreiben sie die Meilensteine der Entwicklung des WWWWeb of Content (Web 1.0)
    • Statische Webseiten
    • Einfaches Design mit Grafiken geringer Auflösung
    Web of Communication (Web 2.0)
    • Multimedia-Inhalte, Interaktives Web
    • Social-Media-Plattform
    Web of Context (Web 3.0)
    • Semantische, personalisierte Webseiten (z.B. Suchergebnisse)
    Web of Things (Web 4.0)
    • Optimierung für mobile Geräte – Responsives Design
    • Internet of Things (z.B. Hausautomatisierung)
  2. 2Aus welchen Komponenten bestehen Rechnernetze?• Endgeräte (Basiskomponenten)
    o Auch hosts genannt, z.B.
     Rechner, Smartphone, Table, …
    • Zwischensysteme (Infrastukturkomponenten)
    o Zum Anschluss und zur Kopplung der Clients
    o Inbegriffen sind Netzwerkadapter die zum Anschluss an ein Rechnernetz benötigt werden. Sie übersetzen auszutauschende Nachrichten in ein netzwerkkonformes Format und setzen Daten in physikalische Signalfolgen um
    • Physikalische Verbindung
    o Verkabelung, Funkverbindung, …
  3. 3Wie werden Hosts unterschieden? Erklären das vorherrschende Verarbeitungsprinzip.• Server: bieten ihre Ressourcen anderen Clients an
    • Clients: Sind Leistungsnehmer
    Client/Serve-Paradigma:
    Server überprüft Authentizität und Autorisation eines Client, bevor er seine Anforderungen erfüllt
  4. 4Wie sind Rechner und Zwischensysteme physikalische verbunden?Sie sind über ein Trägermedium verbunden, über das die Daten kodiert in physikalischen Signalfolgen transportiert werden. (Kupferkabel, Glasfaserkabel, Funkwellen, Infrarot,..)
    Da physikalische Übertragungsmedien nie fehlerfrei arbeiten, sind zusätzlichen Mechanismen zur Fehlererkennung bzw. Fehlerkorrektur erforderlich.
  5. 5Nach welchem Prinzip sind Rechnernetze organisiert? Wie funktioniert dieses Prinzip? Wo befinden sich die Informationen für die Adressierung der Teilnehmer im Rechnernetz?Die Rechnernetze sind nach dem Prinzip der Paketvermittlung organisiert. Dabei werden die Nachrichten in kurze Datenpakete zerlegt (Fragmentierung) die dann im Netzwerk einzeln und unabhängig voneinander übertragen werden und beim Empfänger wieder zur eigentlichen Nachricht zusammengesetzt werden. (Defragmentierung)
    Datenpakete werden mit einem Paketheader ausgestattet, der alle zum Transport nötigen Informationen enthält, z.B. Netzwerkadresse des Adressaten des Datenpakets
  6. 6Wofür sind Kommunikationsprotokolle zuständig?In Rechnernetzen gibt es komplexe Softwaresysteme die Kommunikationsaufgaben übernehmen. Diese können hierarchisch aufgeteilt werden in verschiedenen Schichten modularer Teilaufgaben. Für die Lösung der modularen Teilaufgaben auf den einzelnen Schichten sind Kommunikationsprotokolle zuständig.
  7. 7Was ist ein Protokollstapel?Die in einem Netzwerkbetriebssystem miteinander interagierende Kommunikationsprotokolle. Protokolle einer höheren Schicht nutzen nur Dienste die von den Kommunikationsprotokollen der unmittelbar darunterliegenden Schichte bereitgestellt werden.Was ist ein Protokollstapel?
  8. 8Wie funktioniert das Internetworking?Internetworking beschreibt den erfolgreichen Nachrichtenaustausch im Internet. Dieser erfordert:
    • Eindeutige Festlegung des Adressaten der Nachrichtig
    • Ermittlung des Übertragungswegs im Netzwerk (Übermittlung der Nachricht über verschiedene Zwischenstationen. Die Zwischensysteme legen dabei den Weg fest.)
    • Übermittlung vollständiger Nachrichten (Fragmentierung, Defragmentierung)
    • Fehlerfreie Nachrichtenübermittlung (Mechanismen stellen dies sicher)
    Dank einer Internet-Protokollsoftware oberhalb der technologiegebundenen Ebene, wird der Netzwerkverbdung als nahtloses Kommunikationssystem – virtuelles Netz- erscheint gelassen. Dadurch werden inkompatible physikalische Netzwerke miteinander kompatibel.
  9. 9Erklären sie den TCP/IP Protokollstapel, bzw. TCP/IP-Stack.Die Schichten/Layer von unten nach oben sind: 0 Hardware Layer, 1 Link Layer, 2 Internet Layer, 3 Transport Layer, 4 Applikation Layer
    1. Link layer (oder Network Interface, Physical Layer):
    a. Verbindungsaufbau
    b. Gruppierung der Bitströme in größere logischen Einheiten (Datenpakete)
    c. Media Acces Control – MAC (z.B. Ethernet, Token Ring)
    i. Zugriffssteuerung auf Übertragsmedium (wie z.B. LAN-Kabel)
    d. Logical Link Control – LLC
    i. Verwaltung der logischen Verbindung einschließlich Fehleranalyse und Flusskontrolle
    2. Internet Layer
    a. Stellt Transportdienst für Datenpakete bereit
    b. Anhang des Adressierungschemas wird der Weg vom Sender zum Empfänger festgelegt  Routing
    3. Transport Layer – Bereitstellung eines universellen Transportdienstes
    a. Explizit geschaltete Verbindung mit Auf- und Abbaumodalitäten
    b. Qualitätskritieren
    c. Datenflusskontrolle
    4. Applikation Layer
    a. Bereitstellung von Funktionen für Anwendungsprogramme
    b. Z.B. Nutzung des Internets mit FTP (Datei Tranfer), HTTP (WWW), SMTP (Email)
  10. 10Welche Informationen sind im Paketheader enthalten?• Adressinformation
    • Paketnummer  Für die Rekonstruktion
    • Fülldaten  Zur Auffüllung zur vorgeschriebenen Größe
    • Fehlererkennungsmechanismen
  11. 11Was ist das Grundproblem von IPv4?• Der Adressraum ist viel zu klein.
    • Aufgrund von IoT gibt es immer mehr Hosts. Dies macht das Routing immer problematischer.
    • Dienstart für Multimedia Daten ist nicht spezifizierbar
    o Keine Möglichkeit zur Festlegung der „Quality of Service“ (Dienstqualität)
    • Fehlende Unterstützung verteilter Gruppenarbeit
  12. 12Nennen Sie alle wichtigen Informationen, die die Adressierung bei IPv6 betreffen.• Adresslänge 128 Bit (nicht mehr 32 Bit wie bei IPv4)
    • 8 Blöcke mit je 16-Bit in Hexadezimalnotation getrennt mit Doppelpunkt
    • Adressverkürzung durch Nullkompression durch Unterdrückung führender Nullen
    o 000E:0C64:0000:0000:0000:1342:0E3E:00FE  E:C64::1342:E3E:FE
    • Präfix (erste 3 Blöcke): Beschreibt Typ bzw. Standort
    • Subnet-ID (4. Block): private Topologie z.B. innerhalb eines privaten Netzwerks
    • Interface-ID (rest): Netzwerk-Interface, kann z.B. aus dessen MAC-Adresse berechnet werden
    • IPv6-Adresstypen und Präfixe:
    o Unicast-Adressen
     Kennzeichnen einzelne Netzwerkschnittstellen
     Geeignet für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen
    o Multicast-Adressen:
     Identifizieren Gruppen von zusammenhängenden Netzwerkschnittstellen
     Nachricht wird an alle Mitglieder der Gruppe versandt
    o Anycast-Adresse:
     Identifiziert Gruppe von funktional zusammenhängenden Netzwerkschnittstellen (meist mit gleicher Interface-ID)
     Nachricht wird an ein Mitglied der Gruppe versandt

Informationen

Beschreibung
Informatik Karteikarten am Netzwerke Vorlesung 1, erstellt von FickenTV . am 05/04/2018.
Erstellt von
FickenTV .
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