Karteikarten
SMK1 - VWL

Karten in diesem Stapel (116)
- 1EffizienzMöglichkeit einer Gesellschaft, so vie wie möglich aus ihren knappen Ressourcen herauszuholen
Minimalprinzip
Maximalprinzip - 2Marktwirtschaft- dezentrale Planung d. Ressourcenverwendung durch Haushalte u. UN
- Privateigentum an Prod.Mitteln
- Koordinationsmechanismus: Märkte- und Marktpreisbildung
- Geldordnung
- Unternehmensformen - 3Soziale MarktwirtschaftGrundwerte: Freiheit, Gerechtigkeit, Sicherheit, Fortschritt
2 Grundsätze:
- Koordination durch Preise und Wettbewerb
- keine Störung durch Politik - 4Planwirtschaft"Zentralverwaltungswirtschaft"
- Zentrale Planung durch staatl. Plankommission und nachgeord. Planungsinstanzen
- Staatseigentum an Prod.Mitteln
- Koordinationsmechanismus: staatlich. administrativ
- Geldordnung: Monobankensystem
-UN Formen: Staatsbetriebe und soz. GNs - 5Mikro vs. MakroMikroökonomik: Entscheidungen d. Haushalte und UN + Zusammentreffen auf Märkten
Makroökonomik: Gesamtwirt. Phänomene, insbes. Inflation, Arbeitslosigkeit, Wirtschaftswachstum - 6Makroökonomik Neoklassische Theorie- Firmen und Konsum. handeln rational
- vollständiger Wettbewerb
- Angebot = Nachfrage
- kein Bedarf f. staatl. Eingriffe
--> Weltwirtschaftskrise spricht dagegen - 7Makroökonomik Keynesianische TheorieKonzentration auf Nachfrageseite: Schocks führen bei fixen Preisen zu Nachfrageschwäche
-> Nachfrage durch Fiskalpolitik ankurbeln
Ivestitionsentscheidung basieren auf Erwartung von der Zukunft
Emotionen, Instinkte und Herdenverhalten wichtig - 8Neuklassische Synthese Neoklassik + Keynesianismusdaraus resultierend IS-LM Modell von Hicks
Forderung nach expansiver Fiskalpolitik bei Rezession
Philipps-Kurve: historisch-empirische Korrelation zw. durchschn. Lohnsteigerungen und Arbeitslosenquote
negativer Zusammenhang Inflationsrate und Beschäftigung - 9Monetarismuswiderspricht der keynesianischen Forderung nach Staatseingriffen
Quantitätstheorie d. Geldes: Stabilität der Geldmenge und des Preisniveaus
Entscheidungen v. Haushalten am permanenten Einkommen festgemacht - 10Neuklassikwiderspricht auch dem Keynesianismus
Vorhersagen über Wirkung v. Politikmaßnahmen nutzlos, veränderte Rahmenbedingungen + veränderte Verhaltensweisen - 11Mikrofundierung der Neuklassikwirtsch. Zusammenhänge basieren auf rat., vorrausschauendem Verhalten v. Haushalten und Firmen
-> Nutzenoptimierung - 12Neukeynesianische Modellebeinhalten die neuklassische Mikrofundierung und das rat. Verhalten von Haushalten und Firmen
Erwartungen der Akteure immernoch maßgeblich
Friktionen wie rigide Preise und Monopolismus -> kann zu langanhaltenden Krisen führen
Geldpolitik hat reale Effekte - 13Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR)Umfassende Beschreibung des Wirtschaftsgeschehens einer VW
Vorr.: theoretischer Rahmen zur stat. Erhebung und Gliederung der Daten
Kreislaufanalyse und VGR bilden Grundlage für makr. Theorie und Politik - 14VGR BruttoinlandsproduktMarktwert aller für Endverbrauch bestimmten Waren und DL die in einem Land in einem Zeitabschnitt hergestellt werden
Bestandteile: Konsum/priv. Verbrauch, Investitionen, Staatsausgaben und Nettoexporte - 15VGR Bruttoinlandsproduktkeine Zwischenprodukte, weil deren Wert in den Endprodukten enthalten ist
- 16PolitikberatungJede wirtsch. Empfehlung ist zum großen Teil theoretisch begründet;
Grundlage der Theorie: getroffene Annahmen - 17Politikberatung Ceteris paribus Klausel"andere Dinge gleichbleibend"
nur eine Variable wird geändert, um Kausalzusammenhänge zu extrahieren
Theorien überprüfen oder neue entwickeln - 18Positive und Normative AussagenPositiv: Wie die Welt ist
Normativ: Wie die Welt sein sollte - 19Wirtschaftliche Politikberatung in DeutschlandSachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirt. Entwicklung
Aufgaben: Magisches Viereck:
- Stabilität Preisniveau
- hoher Beschäftigungsgrad
- außenwirtschaftl. Gleichgewicht
- stetiges und angem. Wirtschaftswachstum - 20Bedürfnisse, Bedarfphysiologische
soziale
sozio-kulturelle - 21PräferenzenSchreibweise für ein Güterbündel:
A(xA, yA)
...xA Einheiten x und yA Einheiten y
Entweder wird ein Güterbündel streng bevorzugt, schwach bevorzugt oder der Kosument ist indifferent (Gleichwertigkeit zweier Güterbündel) - 22Annahmen, die erfüllt sein müssen, damit Präferenzen logische Aussagen ableiten lassenVollständigkeit: Konsument kann für jedes Güterbündel sagen, ob er es bevorzugt oder indifferent ist
Reflexivität: Jedes GB ist mindestens genau so gut wie es selbst
Transivität: Falls gilt, dass A B bevorzugt wird, und B wird C vorgezogen, dann wir A auch C vorgezogen - 23Indifferenzkurvenverlaufen parallel und schneiden sich nie!
höher verlaufende werden i.d.R. bevorzugt
konvexer Verlauf - 24Grenzrate der SubstitutionGRS= dy / dx
(Grenznutzen y / Grenznutzen x)
= Anstieg einer Indifferenzkurve - 25Nutzenfunktionu (x,y)
ordinale Skala: doppelter Wert der Funktion nicht = doppelt so gut - 26Verschiedene NutzenfunktionenPerfekte Komplemente: min(2x,y)
Perfekte Substitute: Geradengleichung (bsp. 1,5x + y)
Cobb Douglas NF: x^alpha * y^1-alpha - 27GRS bei .. ... perfekten Komplementen ... perfekten Substituten ... Cobb Douglas Funktionperfekte Komplemente: unendlich oder null
perfekte Substitute: festes Verhältnis
Cobb Douglas Funktion: ???? - 28BudgetbeschränkungBudget = m
Budgetgerade: m= Px X * Py Y
Umstellen: y = m/Py - (Px/Py)*x - 29Optimale KonsumentscheidungMaximaler Nutzen = höchstmögliche Indifferenzkurve
Da wo sich Budgetgerade und IK tangieren, haben sie den gleichen Anstieg
-> Preisverhältnis = GRS - 30Optimale Konsumentscheidung Perfekte KomplementeVerhältnis d. Nutzenfunktion in Budgetgerade einsetzen.
u(x,y)=min{3x,y}
Budgetgerade: 10=2x+y
Einsetzen: 10=2x+3x
x=2, y=6
u(2,6)={6,6}=6 - 31Optimale Konsumentscheidung Perfekte Substitutedd
- 32Optimale Konsumentscheidung Cobb Douglas FunktionNutzenfunktion u(x,y) maximieren mit Lagrange und Nebenbedingung Budgetfunktion
Ableitung nach x geteilt durch
Ableitung nach y
in Ableitung nach - 33Einkommenseffekt SubstitutionseffektPreis von einem beider Güter (x) steigt
EE: x wird in Relation zu y teurer, deshalb wird mehr von y und weniger von x konsumiert
SE: da x teurer geworden ist, hat der Konsument generell weniger Geld zur Verfügung - 34EE und SE bestimmen(1) neues Gleichgewicht bei neuen Preisen berechnen
(2) Einkommen berechnen, welches nötig ist, um alte IK zu erreichen
(3) neues GG aus 2 mit GG vor Preiserhöhung vergleichen -> SE
(4) GG aus (2) mit GG aus (1) vergleichen -> EE - 35Individuelle NachfrageNachfragekurve eines Verbrauchers = Summe seiner optimalen Konsumentscheidungen
nur Preis wird variiert, ansonsten ceteris paribus - 36Individuelle Nachfrage ordinary goods und Giffen-Güterordinary goods: Nachfragekurve fallend
Giffen-Güter: Nachfragekurve steigend (Luxusgüter, abs. inferiore Güter) - 37Einkommensveränderungennormale (superiore) Güter: Konsum nimmt mit steigendem Einkommen zu
inferiore Güter: Konsum nimmt mit steigendem Einkommen ab - 38Aggregierte NachfrageHerleitung der Marktnachfrage
Einzelne Nachfragefunktionen = 0 setzen, dann bekommt man den Preis ab dem Nachfrager aktiv wird
Für die versch. Preisspannen die Nachfragen aufaddieren - 39Bewegung entlang und Verschiebung der Nachfragekurve- wenn Preis steigt, cet. par., sinkt Nachfrage und umgekehrt
- Preis = Menge endogen, in Nachfragekurve enthalten
- Exogene Faktoren: Einkommen, Präferenzen ... -> Verschiebung der Nachfragekurve - 40ElastizitätenPreiselastizität der Nachfr. = Wieviel % sinkt Nachfrage, wenn Preis um 1% steigt
Einkommenselastizität d. Nachfr. = Wieviel % steigt Nachfr. wenn Eink. 1% steigt
Kreuzpreiselastizität: Weiviel % steigt/sinkt Nachfrage, wenn Preis eines anderen Gutes 1% steigt - 41Elastizitäten Methoden der Berechnung- zwei Punkte der Nachfrage:
prozentuale Nachfrageänd. /
prozent. Preisänderung
(eher ungenau)
- Ableitung Nachfragefunktion * Preis/Menge - 42Elastizitäten Einflüsse- lebensnotwendiges oder Luxusgut?
- Erhältlichkeit substituiver Güter
- Zeithorizont
- Marktabgrenzung - 43Elastizitäten elastisch, unelastischE sei Elastizität
E < 1 unelastisch
E > 1 elastisch
E = 1 isoelastisch/einheitselastisch - 44InputsProduktionsfaktoren
- Land
- Arbeit
- Kapital
- Rohstoffe
Wiwi überw. Kapital und Arbeit (K&L)
aber auch techn. Fortschritt (A) - 45Technologie (A)Technologien eines UN geben an, wie Inputs in Outputs transf. werden
-> Kern d. Geschäftsmodells - 46ProduktionsfunktionProduktionsfunktion: Grenze aller mögl. Input-Output Relationen
meist mit zwei Inputfaktoren:
y = f (xi, xii)
Isoquante: grafische Out aller Inputkombis die zu einem konstanten Output führen - 47Produktionsfunktionen Konstantes Einsatzverhältnis (Leontief-Produktionsfunktion)y = min(2xi, xii)
-> ein Rahmen und 2 Räder - 48Produktionsfunktionen Inputs sind perfekte Substitutey = xi + xii
-> grüne und gelbe Bleistifte - 49Produktionsfunktionen Cobb-Douglas Prod.funktiony = xi^alpha * xii ^1-alpha
- 50Eigenschaften von TechnologienMonoton: Erhöht man einen Input, kann man mind. soviel Output geben wie vorher
Wenn y mit (xi,xii) dann
100y mit (100xi,100xii)
konvex: zwei Wege um y herzustellen (xi,xii) und (zi,zii) dann Kombination von beiden mindestens y - 51Grenzprodukty = f (K,L)
Grenzpr. d. Kapitals: Ableit. y nach K
Grenzpr. d. Arbeit: Ableit. y nach L - 52Grenzrate der Technischen Substitution (GRTS)GRTS = MINUS Ableitung y nach L /
Ableitung y nach K
GRTS gibt an, in welchem Verhältnis ein Prod.faktor durch einen anderen ersetzt werden muss, um den gleichen Output zu erzielen (ist = Anstieg d. Isoquanten) - 53Eigenschaften Grenzprodukt und GRTSHält man einen Faktor konstant und erhöht den anderen sukzessive, geht man von einem abnehmenden Grenzprodukt von diesem zweiten Faktor aus.
- 54kurze & lange Frist

- 55SkalenerträgeErgebnis einer Erhöhung beider Inputs
Verdopplung Inputfaktoren
- Verdopplung Output -> konstanter SE
- mehr als Verdoppl. Output -> steig. SE
- weniger als Verd. Output -> sink. SE - 56KostenminimierungGewinnmaximierung:
1. Festlegung Produktionsmenge
2. Outputprod. zu geringsten Kosten
Bevor Outputmenge festgel. werden kann, sollten anfallende Kosten bekannt sein - 57OpportunitätskostenWas muss aufgegeben werden, um etwas anderes zu erlangen?
implizite Kosten - 58KostenartenKostenfunktion: C(y)=y+x
Durchschnittskosten: DC(y)=y+ x/y
Durchschnitt. Fixkosten: DFC(y)= x/y
Durschn. variab. Kosten: (DVC(y)=y/y
Grenzkosten: MC(y)=2y
(x = fixe kosten) - 59Verhältnis von Grenz- und DurschnittskostenMC > DC = DC steigen
MC < DC = DC sinken
MC Kurve schneidet DC Kurve bei der effizienten Produktionsmenge (Minimum d. DC) - 60kurzfristige und langfristige KostenverläufeKosten abh. vom Zeithorizont
Evtl. steiggen DC bei Erhöhung Prod.Menge kurzfristige stärker als langfristig
kurzfr. C Kurve liegt immer über langfr. C Kurve - 61Optimale Produktionsentscheidung Gewinnfunktion, steigende und konstante Grenzkosten (ohne Fixkosten)Gewinnfunktion: W(y)=py - C(y)
(=Erlös - Kosten)
steigende Grenzkosten: Optimun = Preis entspricht Grenzkosten
konstante Grenzkosten: Preis = Grenzkosten bedeutet kein Gewinn - 62Optimale Produktionsentscheidung Gewinnfunktion, Marktein- /austritt (mit Fixkosten)Gewinnfunktion: W(y) = py - VC(y) - F
p = MC(y) - 63Optimale Produktionsentscheidung kurzfristige Produktionsentscheidungkurzfr. Prod.entscheidungen: produzieren, kurzf. Prod. einstellen oder aus Markt aust.
Marktaustritt: F & VC einsparen
Prod.einst.: VC einsparen - 64Bewegung entlang und Verschiebung d. AngebotskurveEndogene Größen: Bewegung entlang der Angebotskurve
Exogene Größen: Verschiebung der Angebotskurve - 65AngebotselastizitätE(x,p)= 1. Ableitung Angebot nach p *
Preis / Angebotsmenge am betr. Punkt - 66Kurz- und langfristige Reaktionen am Beispiel einer NachfragesteigerungMarkteintritte möglich = Elastizität des Angebots höher
Nachfragesteigerung = Preis steigt kurzfristig stärker als langfristig - 67Langfr. Entscheidung über Markteintritt und MarktaustrittMarktaustritt wenn p < DC
Markteintritt p > DC - 68Langfr. Entscheidung über Markteintritt und Marktaustrittlangfr. Angebotskurve = Teil der MC Funktion die über DC liegt
positive Gewinne = Markteintritte
Eintritte stoppen bei Null-Gewinn-Bedingung und p = DC - 69GleichgewichtsprinzipPreise passen sich an, bis nachgefragte Menge der angebotenen entspricht
Gleichgewicht erricht = Produzenten und Konsumenten ändern Entsch. nicht mehr - 70KonsumentenrenteWohlfahrt in Geldeinheiten, die den Konsumenten auf einem Markt entsteht
Zahlungsbereitschaft d. Käufers -
tatsächlich bezahlter Preis
Dreiecksformel: KR = 1/2 Menge * (Reservationspreis - tatsächlicher Preis) - 71ProduzentenrenteDifferenz aus Betrag den Produzent erhält und dem den er mind. haben möchte
Dreiecksformel: 1/2Menge * Marktpreis - 72Steuern und WohlfahrtWohlfahrt = PR + KR
Staatseingriffe:
Steuern, Subventionen, Höchst-/Mindestpreise, Mengenbegr., ... - 73Steuern Gründe & ArtenGründe: Einnahmen, Lenkungswirkung, Umverteilung
Arten: Direkte und indirekte, Unterteilung nach Empfänger, Mengen- und Wertsteuer - 74Steuern FolgenKonsumentenpreis und Produzentenrpreis sind unterschiedlich
Begriffe:
q = Konsumentenpreis
p = Produzentenpreis
Steuerschuldner = muss Steuer an Staat abführen - 75Subventionennegative Steuer, Analyse analog zum Verfahren bei Steuern
- 76Mindest- und HöchstpreisePreisuntergrenze ,,price floor"
Preisobergrenze ,,price ceiling" - 77bindender MindestpreisVerschiebung der Wohlfahrt von Konsumenten zu Produzenten
Wohlfahrtsverlust - 78bindender HöchstpreisVerschiebung der Wohlfahrt von Produzenten zu Konsumenten
Wohlfahrtsverlust - 79Mehrseitige MärkteOnline Plattform die auf 2 Märkten gleichzeitig aktiv ist
Ebay, Facebook, AirBnb - 80Mehrseitige Märkte NetzwerkeffekteIndirekte NE: Mehr Nutzer auf der anderen Marktseite führen zu pos. Effekten (Ebay)
Direkte NE: Mehr Nutzer auf der eigenen Seite führen zu pos. Effekten (Facebook) - 81Mehrseitige Märkte Preisgestaltungmoney-Seite: Einnahmen
(geringe oder sogar negative indirekte NE)
subsidy-Seite: werthaltiges Angebot
(starke positive NE) - 82MonopolNur ein Anbieter
Angebotsentscheidung hat Einfluss auf Preis
Gewinnfunktion: Gewinn = Erlös - Kosten
G (X) = p (x) X - K(X) - 83Monopol GewinnmaximierungGewinnfunktion maximieren
Bed. 1 Ordn.:
Grenzerlös = Grenzkosten
- 84Monopol Preis, Wohlfahrtkann Macht nutzen, um höheren Preis durchzusetzen, als im Markt gelten würde
Teil der KR wird zur PR, ein Teil geht verloren
perfekte Preisdiskriminierung = Wohlfahrtsverlust verringert - 85Monopolistische KonkurrenzAnalyse wie bei Monopol;
Produkte sind substituierbar, werden aber als verschiedene wahrgenommen (zb Autos)
wichtiger Faktor: Werbung - 86Spieltheorie

- 87Spieltheorie

- 88Oligopolwenige Wettbewerber, die sich kennen und beobachten können
-> Anwendbarkeit der Spieltheorie - 89Oligopol Betrand Modell AnnahmenAnnahmen:
- Alle UN gleiche Technologie
- Jedes UN kann gesamten Markt bedienen
- Grenzkosten konstant
- Konsumenten kaufen niedr. Preis - 90Oligopol Bertrand Modell Folgenbei mehr als einem aktiven UN = Unterbietungswettlauf bis mind. ein Unternehmen einen Preis = Grenzkosten verlangt
Bertrand Paradoxon: Obwohl die UN Marktmacht besitzen, führt Wettewerb zu Preis = Grenzkosten - 91Oligopol Cournot ModellGegenentwurf zum Preiswettbewerb
UN entscheiden über Prod. Menge;
Preisbildung auf Markt
-> Markträumender Preis (Ang. = Nachf.)
(Modell wird auch Arbeitspferd der Industrieökon. bezeichnet) - 92Monopol, Oligopol, KartellabsprachenUN können Marktmacht haben und damit Vorteile für Verbraucher oder sich selber erreichen (Kartellabsprachen)
in beiden Fällen Wohlfahrtsverlust, Staatseingriff zur Verringerung des Verlusts - 93KartellrechtGesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
unabhängiges Bundeskartellamt für Einhaltung zuständig
kodifiziert im Vertrag ü.d. Arbeitsweise der EU und der Fusionskontrollverordnung - 94Kartellrecht 3 SchwerpunkteKartellverbot: verhindert, dass UN durch Vertragsfreiheit den Wettbewerb begrenzen
Missbrauchsaufsicht: verhindert, dass UN mit Marktmacht diese nutzen um Kons. oder andere UN schlechter zu stellen
Fusionskontrolle: verhindert, dass durch Fusionen UN entstehen, die Wirksamkeit des Wettbewerbs verringern - 95Natürliches Monopolbei steigenden Skalenerträgen
Verdopplung des Inputs mehr als Verdopplung des Outputs
alle bis auf ein UN werden aus Markt gedrängt (Bsp DB) - 96Natürliches MonopolJe mehr UN aktiv sind, desto größer ist der gesamtgesell. Wohlfahrtsverlust
Lösung:
- Staat wird Anbieter und setzt Preis = GK
- Staat legt Preis oder Menge fest
- Wettbewerb um Markt (Lizenzen) - 97Externe EffekteHandeln eines ökon. Akteurs hat Auswirkungen auf unbet. Dritten
positiv = Nutzen
negativ = Kosten
Ursache: Fehlende Eigentumsrechte oder Versagen Ausschlussprinzip - 98Negative ext. Effektenegative Auswirkungen auf Dritte
muss Kosten dafür nicht tragen
neg. Wirkung wird daher ignoriert
Bsp: CO2, Rauchen im Restaurant - 99Positive ext. Effektepositive Wirkung auf Dritte
Wirkung nicht bekannt, bzw keine Entlohnung
zu wenig Angebot
Beispiel: Bienenzüchter neben Obstplant. - 100Internalisierung des Externen Effekts- Festlegung v. Eigentumsrechten (Coase)
- Einführung von Steuern und Subventionen
- Mengenvorgaben
- Fusionen von betroffenen Unternehmen
Extrem: Verbote oder staatl. Übernahme - 101Externer Effekte Coase-TheoremBedingungen: durchsetzbare Eigentumsrechte & keine Transaktionskosten
- private Verhandlungen -> effiziente Allokation trotz EE
- unabhängig von Zuordnung d. Eigentumsrechte
- Wohlfahrtsgewinne für Beteiligte - 102Externer Effekt Coase-Theorem- Staat kann lediglich System von Eigentumsrechten etablieren
- Akteure sorgen selbst für effiziente Lösungen
- Schwierigkeit: zb alle Betroffenen im Klimawandel zu benennen, hier Staatseingriff gerechtfertigt - 103Pigou Steuern und SubventionenEine Steuer /Subvention die genau die effiziente Lösung realisiert
- 104MengenvorgabenBsp: CO2-Emissionszertifikat
Regulierung über Menge
Zertifikat wirkt durch ihren Wert wie eine Steuer - 105Öffentliche GüterBsp: Landesverteidigung, Umweltschutz, öffentliche Parks...

- 106Adverse SelektionAnbieter kennt Qualität des Gutes, Nachfrager nicht genau
Nachfrager sind deshalb nur bereit wenig zu zahlen, Anbieter verkaufen nicht zu schlechtem Preis
nur schlechte Güter bleiben im Markt - 107Moral HazardUnsicherheit, wie Vertragspartner nach Vertragsabschluss handelt
- 108Lösungen für Adverse Selektion und moral HazardInformationsassymetrien absichern durch:
- Garantien
- Ausschluss von Handlungen
....
- staat. Eingriffe:
Informationspflichten, Mindesgarantien u.ä. .... - 109Handel MerkantilismusWohlstand eines Staates beruht auf Edelmetallakquise
positive Handelsbilanz: Import - 110Handel Merkantilismus (2)menschl. Arbeit = Grundlage d. Wertsch.
hohes Potenzial an Arbeitskraft
-> geringe Lohnkosten
-> arme Bevölkerung
-> Zufluss an Zahlungsmitteln = Anstieg Preisniveau - 111Handel Adam Smith - Der absolute VorteilStaaten sollen sich auf Produktion von Gütern spezialisieren, in denen sie abs. Vorteil haben
Import von Gütern, die andere Staaten günstiger herstellen - 112Handel Adam Smith - Der absolute VorteilDurch Güterspezialisierung kann mehr produziert werden
-> Wohlfahrtsgewinn für beteiligte Staaten - 113Handel David Ricardo - Komparativer VorteilHandel kann auch vorteilhaft sein, wenn kein absoluter Vorteil vorliegt
Ein Land hat absoluten Vorteil in Produktion zweier Güter, denn kann Handel wohlstandsfördernd sein
-> untersch. Maß an Nachteil - 114Handel Neoklassische HandelstheorieHandel ist vorteilhaft, wenn Autarkiepreise sich hinreichend stark unterscheiden
Gründe für Preisdifferenzen:
- Nachfrageunterschiede
- untersch. Angebotsbedingungen
- untersch. Faktorausstattungen - 115Auswirkungen des Handels (beschränkt auf komparativen Vorteil)Inlandspreis > Weltmarktpreis= komp. Nachteil -> Import
Inlandspreis < Weltmarktpreis = komp. Vorteil -> Export - 116Protektionismus
Informationen
- Beschreibung
- Karteikarten am SMK1 - VWL, erstellt von Fred Deimek am 12/08/2018.
- Erstellt von
- Fred Deimek · Aug 2018
- Aktualisiert
- 2 Sep 2018
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