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Karteikarten

Ethik, Klassiker der Philosophie

Franca N Deutsch 11 Karten

Karten in diesem Stapel (11)

  1. 1Ergon bei Aristotelesspezifische Funktion, Leistung, Werk
  2. 2Ergon-ArgumentHintergrund: Kennt man die spezifische Funktion/Leistung von Menschen etwa im Unterschied zu
    Tieren, dann ist laut Aristoteles auch leichter herauszufinden, worin ihr Glück besteht.
  3. 3Mögliche „Kandidaten“ für die spezifische Funktion des Menschen:1. Leben als solches: Ernährung, Wachstum („die lebenserhaltenden Fähigkeiten“, Rapp 2012, 25) →
    diese Fähigkeit findet sich auch bei Pflanzen → kann nicht das spezifische ergon des Menschen sein.
    2. Sinneswahrnehmungen. „[D]ieses [Leben der Wahrnehmung] teilt der Mensch offenkundig mit dem
    Pferd, dem Rind und überhaupt mit jedem Tier“ (EN I 6, 1098a 2).
    3. Somit bleibt nur noch die Vernunft als „ergon“ des Menschen übrig.
  4. 4Mögliche „Kandidaten“ für die spezifische Funktion des Menschen: 3...1. Leben als solches/ lebenserhaltende Fähigkeiten/ jedoch nicht spezifisch: Teilung mit Pflanzen
    2. Sinneswahrnehmungen / Tier
    3. Somit muss es die Vernunft sein, die dem Menschen als "ergon" übrige bleibt.
  5. 5Funktion des Menschen:Lebensweise, bei der die Handlungen vernunftgeleitet sind.
  6. 6⇒ Funktion des guten Menschen:vernunftgeleitete Handlungen werden in „gute[r] und angemessene[r]
    Weise“ getan
  7. 7→ „Gut für den Menschen“„Tätigkeit der Seele im Sinne der Gutheit“ (EN I 6, 1098a 17) (ein ganzes
    Leben lang).
  8. 81. theoria 2. poiesis 3. praxis1. Ontologie, Mathematik, Kosmologie;
    2. Handwerk- Ergebnis von Handlung
    3. Ethik, Politik, Handlung selbst
  9. 9Theoriagerichtet auf
    Unveränderliches; Ziel: Erkennen der Wahrheit. Betrachtende Tätigkeit von Aristoteles als
    „höchste“ Tätigkeit angesehen , aber: „Ein so beschaffenes Leben ist wohl
    höher, als es dem Menschen entspricht.“ → Daher nur eine Annäherung
    möglich.
  10. 10poiesisMedizin,
    Dichtkunst; Ziel: Herstellung eines Produkts / Erreichen eines Ergebnisses (z.B. Schuh,
    Gedicht, Gesundheit). Das Produkt ist 1. Zweck und Ziel des Handelns (Bauen allein ist nicht
    zufriedenstellend, Zweck der Tätigkeit ist das Haus), und 2. ist es von dem Handeln verschieden
    (Bauen → Haus; medizinische Diagnose und Behandlung → Gesundheit). ⇒ Ziel / Zweck der
    Handlung: Produkt bzw. Ergebnis der Handlung
  11. 11—

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Beschreibung
Aristoteles, Kant, Mill
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Franca N
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