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Karteikarten

Kosten und Leistung Rechnung

Manuel Lonzeck Kosten und Leistungsrechnen 1. Ausbildungsjahr Deutsch 48 Karten

Karten in diesem Stapel (48)

  1. 1Definieren Sie KostenrechnungErfassung, Verteilung und Zurechnung von Kosten, die bei der betrieblichen Leistungserstellung entstehen
    (Basis für interne Unternehmensentscheidungen)
  2. 2Ziele der KostenrechnungInformationsquelle und Basis für Analyse und Planung im Unternehmen
  3. 3Prinzip der Kostenrechnung- internes Rechnungswesen
    - keine gesetzlichen Vorgaben
    - Freiwilligkeit
    - kein Instrument um Steuern zu Sparen
    - Verwendung der Daten aus GuV der Finanzbuchhaltung
    - Daten müssen aber für die Kostenrechnung angepasst werden
  4. 4Definition KostenrechnungErfassung,Verteilung und Zurechnung von Kosten, die bei der innerbetrieblichen Leistungserstellung entstehen
  5. 5KostenartenKosten, die für die Erstellung eines Produktes/einer Dienstleistung (=Kostenträger) anfallen
    Material
    Personalkosten
    Miete
  6. 6KostenstellenEindeutig abgrenzbare Bereiche, denen Kosten verursachungsgerecht zugeteilt werden können
    Material
    Fertigung
    Verwaltung
    Vertrieb
  7. 7KostenträgerProdukte oder Dienstleistungen, die ein Unternehmen herstellt oder anbietet
    Pizza
    Toaster
    Versicherung
    Urlaubsreisen
  8. 8Variable Kostenändern sich sofort, wenn mehr/weniger produziert wierd
    abhängig vom Auslastungsgrad, Beschäftigungsstand und Ausbringungsmenge (=Produktionsmenge)
  9. 9Fixkosten- bleiben stets gleich, egal ob produziert wird oder das Unternehmen geschlossen ist
    - unabhängig von Auslastungsgrad, Beschäftigungsstand und Ausbringungsmenge
  10. 10Sprungfixe KostenSprungfixe Kosten ändern sich nach der Überschreitung der Kapazitätsgrenze, sie springen an.
  11. 11FixkostendegressionBeschreibt den Effekt, dass mit steigender Ausbringungsmenge die Fixkosten pro Stück und damit auch die Selbskosten pro Stück sinken.
    Unternehmen kann das Produkt zukünftig günstiger anbieten oder die Gewinnspanne steigern
  12. 12Selbstkostensämtliche Kosten, die für die Erstellung eines Produktes/einer Leistung anfallen (variable+Fixkosten = Selbstkosten)
  13. 13AuslastungsgradSagt aus, wie hoch die Auslastung der vorhanden Kapazitäten ist. Daraus ergibt sich, wie viele Kapazitäten noch zur Verfügung stehen.
  14. 14Auslastungsgrad FormelAktuelle Auslastung x 100
    Maximal mögliche Kapazitäten
  15. 15Economies of scaleAntriebsfaktor für ein Unternehmen immer größer zu werden/werden zu müssen um am Markt zu bestehen
  16. 16Welche Vorteile haben größere Unternehmen gegenüber kleineren ?- besser Möglichkeiten, angeschaffte Kapazitäten oder getätigte Investitionen effizient zu nutzen → Fixkostendegression
    - mehr innovationskraft
    - günstigerer Einkauf durch größere Absatzmenge
    - größeres Produktportfolio
  17. 17Was ist die Langfristige Preisuntergrenze ?Selbstkosten (variable Kosten + Fixkosten)
  18. 18Was ist die Kurzfristige Preisuntergrenze ?variable Kosten = Preisuntergrenze
  19. 19Nenne 3 Arten der PreispolitikHochpreisstrategie (Luxusartikel)
    Niedrigpreisstrategie (Discounter)
    Penetrationsstrategie (niedriger Preis bei Produkteinführung, der dann steigt)
    Abschöüfungsstrategie (=Skimming-Strategie: Hoher Preis bei Produkteinführung, der dann langsam sinkt)
  20. 20Was beeinflusst Kunden zum Kaufen ?Service/Beratung
    Qualität/Exklusivität/Statussymbole
    Preis-/Leistungsverhältnis
    eigenes Einkommen
    eigener Bedarf
    Image
  21. 21Welche Marktformen gibt es ?Monopol
    Oligopol
    Polypol
  22. 22Was ist ein Monopol ?Vorherrschaft eines Einzelnen
    → Auf dem Markt gibt es keine Konkurrenz
  23. 23Angebotsmonopol ?► Preisspielraum am größten
    ►Kunden sind dem UN "ausgeliefert"
    ► können bestimmtes Produkt nur in jenem Unternehmen kaufen
    ► Preis nach oben hin offen
  24. 24Nachfragemonopol ?► Unternehmen hat nur einen Kunden
    ► Preisspielraum wird vom Nachfrager stark eingeschränkt
  25. 25Was ist ein Oligopol ?Vorherrschaft einiger Weniger
    → ein Unternehmen teilt sich den Markt mit einigen wenigen anderen Unternehmen
  26. 26Angebotsligopol ?► wenige Anbieter / viele Nachfrager
    ► Preiswettbewerb wesentlich härter als bei Monopol
  27. 27Nachfrageoligopol ?wenige Nachfrager / viele Anbieter
  28. 28Was ist ein Polypol ?Herrschaft von Vielen
    → Markt der vollkommenen Konkurrenz
    ► viele Unternehmen teilen sich einen Markt
    ► Preiswettbewerb wesentlich härter
    ► Preisspielraum am geringsten
    ► viele Nachfrager / viele Anbieter
  29. 29Was sind Einzelkosten ?Kosten die eindeutig und unmittelbar einem Kostenträger/einer Kostenstelle zugeordnet werden können
    → direkte Kosten
    → können sowohl variable als auch fixe Kosten sein
  30. 30Was sind Gemeinkosten ?Kosten die nicht eindeutig und unmittelbar einem Kostenträger / einer Kostenstelle zugeordnet werden können
    → indirekte Kosten (Overhead-Kosten)
  31. 31Was ist die Vollkostenrechnung ?Es wird stets versucht sämtliche Kostenarten (Einzelkosten und Gemeinkosten) in der Kalkulation zu berücksichtigen und verursachungsgerecht zu verteilen
    → Kostenarten-/Kostenstellen-/Kostenträgerrechnung
  32. 32Was sind Vorteile der Vollkostenrechnung?► Kostenbewusstsein der Mitarbeiter des Unternehmers wird geschärft
    ► Möglichkeiten zur Kostensenkung werden aufgezeigt
    ► Unternehmen kann wirtschaftlicher arbeiten
  33. 33Was sind die Nachteile der Vollkostenrechnung ?► Sehr Komplex und schwer nachzuvollziehen
    ► Verteilerschlüssel können Anlass zu Diskussionen geben
    ► Missmut und Streit
  34. 34Was ist die Kostenartenrechnung ?Stellt Kosten, die in bestimmter Periode im Betrieb angefallen sind, in das Zentrum der Betrachtung
  35. 35Was ist die Kostenstellenrechnung ?Ein Instrument, um Kostenstellenverantwortung zu verdeutlichen
    → Gemeinkosten werden auf Kostenstellen verteilt.
    Zusätzlich soll das Kostenbewusstsein der Mitarbeiter gestärkt werden
  36. 36Was ist der Betriebsberechnungsbogen (BAB) ?Instrument der Kostenrechnung in Form einer Tabelle, die in den Zeilen die verschiedenen (Gemein-) Kostenarten und in den Spalten die Kostenstellen auflistet
  37. 37Wofür ist der Betriebsabrechnungsbogen (BAB) ?► Er dient dazu, die Gemeinkosten über Umlageschlüssel auf die Kostenstellen zu verteilen
    ► Kostenkontrolle der Kostenstellen
    ► Zuschlagssätze für die Kostenträger ermitteln
  38. 38Was ist die Kostenträgerrechnung ?Es soll ermittelt werden, wofür die Kosten entstanden sind (Produkte/Dienstleistungen)
    → baut unmittelbar auf die Kostenarten- und Kostenstellenrechnung auf
  39. 39Welche Ziele hat die Kostenträgerrechnung?► Ermittlung der Kostenhöhe und Kostenstrucktur eines Kostenträgers
    ► Informationen für: Preispolitik, Entscheidungsrechnung, Planungsrechnung
    ► Grundlage für Bewertung von: Eigenleistungen, Fertigungszeugnissen, unfertigen Erzeugnissen
  40. 40Was ist die Teilkostenrechnung ?► Eine Zuteilung der Variablen Kosten auf die einzelnen Kostenträger
  41. 41Was wird bei der Teilkostenberechnung berechnet ?Der Überschuss, der nach Abzug der direkt verursachten variablen Kosten vom erzieltem Preis übrig bleibt
  42. 42Nenne 2 Vor/Nachteile der Teilkostenrechnung.Vorteile:
    ► einfach
    ► transparent
    ►für Mitarbeiter leicht Nachvollziehbar
    Nachteile:
    ► Fixkosten werden nicht verursachungsgerecht zugeordnet
    ► keine Möglichkeit, Kostenbewusstsein zu entwickeln
  43. 43Was ist der Deckungsbeitrag ?Schnell verfügbare Grundlage, um elementare Fragen zu beantworten:
    ►Ist das Produkt profitabel ?
    ► Wie gut Wirtschaftet die Filiale ?
    ► Soll ein Unternehmen zukaufen oder selbst produzieren ?
    ► Soll ein zusätzlicher Auftrag angenommen werden ?
  44. 44Wie wird der Deckungsbeitrag berechnet ?Verkaufserlös (Preis)
    - variable Kosten
    ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
    = Deckungsbeitrag
  45. 45Wie kommt es zu einem Positivem Deckungsbeitrag ?Durch einen Überschuss der erzielten Einnahmen abzüglich der variablen Kosten ergibt den Deckungsbeitrag
    ► trägt dazu bei, einen Teil der Fixkosten zu decken
    ► sind alle Fixkosten gedeckt und bleibt dann noch ein Überschuss, hat das Unternehmen Gewinn erwirtschaftet
  46. 46Was ist die Profit Center Rechnung ?Ein betriebswirtschaftliches Steuerungsinstrument zur Förderung unternehmerischen Denkens und Handelns
    Unternehmerisches Denken/Handeln = gewinnorientiertes Denken/Handeln
    Profit Center = "Unternehmen im Unternehmen"
  47. 47Was sind die Ziele der PC-Rechnung ?Möglichst hoher Gewinn (Profit) durch Maximierung des Umsatzes bei gleichzeitiger Minimierung der Kosten
    → gilt für jedes Unternehmen
  48. 48Formel Deckungsbeitrag des Profit CentersEinnahmen des PC
    - Einzelkosten des PC
    ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
    = Deckungsbeitrag des PC

Informationen

Beschreibung
Fragen zum Thema Kosten u. Leistungsrechnen EBCL Prüfungsvorbereitung
Erstellt von
Manuel Lonzeck · Dez 2018
Aktualisiert
20 Dez 2018
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