Karteikarten
MEWA theoretische Zugänge
Karten in diesem Stapel (24)
- 1Systemtheorie (Luhmann)System = mehr als die Summe seiner Teile, in einer Gesellschaft gibt es mehrere Teile die miteinander in Kommunikation stehen (Politik, Wirtschaft, Recht, Medien), Beziehungen zwischen Elementen führen zu Reduktion der Komplexität, soziale Systeme sind autopoietisch = erzeugen sich immer wieder selbst
- 2Hauptfrage der SystemtheorieWelche Probleme müssen wie gelöst werden damit das System seinen Fortbestand sichert?
Wie kann man das Mediensystem optimieren um anderen Systemen zu helfen? Welche Funktion hat ein ausdifferenziertes System? - 3Erkenntniskonsequenzen der SystemtheorieBlickrichtung auf fragen wie das System seinen Fortbestand sichert.
Blickrichtung auf Leistungen des Systems für das Funktionieren des Gesellschaftssystem - 4Soziologische Handlungstheorie nach WeberRelevant = handeln der Medienhäuser, individuellen akteure, des Publikums in der Medienzuwendung
Sinn drückt sich aus durch antizipatorische Erwartungen (Framing), normative Erwartungen, Absichten, Inhalte von Ordnungen und Alltagstheorien des Handelnden - 5Medienwahltheorie (abgeleitet von soziologischer Handlungstheorie)Abhängig von: objektiven Medien und Kommunikationseigenschaften, eigenen Kompetenzen und sozialen normen, subjektiver Bewertung bisheriger Erfahrungen
- 6Was ist Framing?Medien spannen einen technischen/inhaltlichen Rahmen um die Produktion
Wie muss man Dinge formulieren damit sie für das Publikum verständlich sind - 7Ökonomische HandlungstheorieHandeln ist rationales wahlhandeln
- 8Uses & Gratification ApproachMenschen werden von ihren Vorlieben (desires) angetrieben, deren Verwirklichung ist abhängig von den Möglichkeiten (opportunities)
Publikum wählt zielgerichtet aus und ist sich ihrer Mediennutzungsmotive bewusst - 9Erkenntniskonsequenzen der Handlungstheorien (soziologische, ökonomische und medienwahltheorie)Blickrichtung auf die Dialektik von Medienhandeln und Publikumshandeln
Handeln ist nationales Wahlhandeln - 10Öffentlichkeitstheorie nach Jarren/DongesUnterscheidung zwischen Encounter (Spontanöffentlichkeit), Themenöffentlichkeit und Medienöffentlichkeit
Medien beeinflussen worüber wir denken (mehr als wie wir denken) - 11Kritische Theorie nach Horkheimer/AdornoBeeinflussung des Publikums der Kulturindustrie
Wenn Kunst vermarktet wird verliert sie den Anspruch sich Kunst nennen zu dürfen - 12Erkenntniskonsequenzen der Öffentlichkeitstheorien (Jarren/Donges und kritische)Blickrichtung auf Distribution von Themen
Blickrichtung auf Diskurse zwischen sozialen Gruppen und Organisationen - 13Technikzentrierte Theorie nach Marshall McLuhanMedium wichtiger als Inhalt
„The medium is the message“
„Alles was zwischen uns und der Wirklichkeit steht ist ein Medium“
„Alle diese Medien sind Krücken für die Menschen“
„Unterschiedliche Medien helfen in unterschiedlichen Bereichen“ - 14Erkenntniskonsequenzen der technikzentrierten/medienzentrierten TheorieBlickrichtung auf Beeinflussung der Info durch die Technik
- 15Philosophische MedienontologienKulturtheorien, Theorien des Mediengebrauchs
Medialisierungstheorien - 16Kulturtheorien, Theorien des MediengebrauchsKommunikation erfolgt durch symbolische Zeichen, diese Zeichen werden in gesellschaftlichen Beziehungen weiter entwickelt
- 17Erkenntniskonsequenzen KulturtheorienWelche Rolle spielt Massenkommunikation bei der Formation von Alltagskultur?
(zB. Bollywood, Telenovas)
Frage nach „Geschmacksrichtungen“ und deren Wandel - 18Medialisierungstheorien= prozess bei dem sich Medien zwischen Menschen und ihre Erfahrungen schieben
Intermedialität = unterschiedliche technische Bereiche wirken aufeinander und werden von der Gesellschaft aufgegriffen (zB. Shitstorm) - 19Medialer WandelNeue Technik (Medien/Technik) muss entwickelt werden, muss finanziert werden (Ökonomie), muss geregelt werden (Politik), muss genutzt werden (Alltag)
- 20Erkenntniskonsequenzen MedialisierungstheorienBlickrichtung auf medienbegriff im Sinne von Technik und Institution
Blickrichtung auf digitalen Wandel und die Wichtigkeit der Medien für die Gesellschaft - 21Strukturalistische Theorien nach BordieuKapitalien(sozial, ökonomisch, kulturell) aufgeteilt in 3 teile
Habitus - 22Erkenntniskonsequenzen Strukturalistische Theorien nach BordieuBlickrichtung auf informelle Regel der Medienproduktion
Blickrichtung auf Positionierung von Medienbetrieben im „Feld der Medien“ - 233 ebenen des Handelns nach giddensStruktur (Sinn, Macht, Rechtmäßig)
Modalität (Möglichkeiten)
Interaktion (verhandelbare soziale Ordnung) - 24Erkenntniskonsequenzen giddensBlickrichtung auf Dialektik von angestrebten Ausrichtungen eines Mediums und der Notwendigkeit innerhalb von Wirtschaftlichkeit, gesetzesvorgaben, publikumsinteresse und politischer einflussnahme zu agieren
Informationen
- Beschreibung
- Karteikarten am MEWA theoretische Zugänge, erstellt von Lara Gundacker am 24/01/2019.
- Erstellt von
- Lara Gundacker
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