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Karteikarten

Technologie Grundlagen - Betonbau

Victor 818 Architektur TG Deutsch 70 Karten

Karten in diesem Stapel (70)

  1. 10.1. Was nennt man opus caementitium?0.1.Römer: opus caementitium als Vorläufer (Kalk, Stein, Wasser, Ziegelmehl,
    Tuffstein) -> geriet in Vergessenheit, um 1850: Wiederentdeckung
  2. 20.2. Wer war Joseph Monier? Was war seine Erfindung?0.2.Französischer Gärtner, Erfinder des Eisenbetons -> Bewehrungen im
    Beton
  3. 30.3. Was ist Ferrocement?0.3.Englische Bezeichnung für einen Verbundwerkstoff aus Zementmörtel mit
    hohem Bewehrungsgrad für dünnwandige Flächentragwerke
  4. 41.1. Woraus wird Naturzement gewonnen?1.1.Naturzement: Gesteinsmehl (Kalk, Mergel, Ton)
  5. 51.2. Woraus besteht Portlandzement CEM I?1.2.Portlandzement: Calcium, Silicium, Aluminium
  6. 61.3. Was ist Zementleim?1.3.Zementleim: zähflüssige Mischung aus Zement und Wasser, welche die
    Grundlage für Beton bildet
  7. 71.4. Welche Zumahlstoffe können dem Zement zugesetzt werden?1.4.Zuschlagstoffe: Sand, Steine, Holzschnitzel, Kunststoffe, künstliche Steine
  8. 81.5. Wie wird Zement hergestellt?1.5.Gestein von Kalk, Mergel und Ton wird zerkleinert, zu Mehl gemahlen, zu
    kleinen Kügelchen mit Wasser geformt -> Drehrohrofen (Kügelchen
    werden zusammengebacken, werden fast geschmolzen) -> Abkühlen und
    Lagern -> Kugelmühle mit Stahlkugeln -> Zermahlen -> Mehl=Zement ->
    Prozesse, um Staub nach Größe zu ordnen -> unterschiedliche Mahlgrade
    (z. B. Feinerer Zement härtet schneller aus)
  9. 91.6. Was bestimmt die Zementfestigkeit bzw. die Zementgüte?1.6. wie fein bzw grob der Zement gemahlen ist (?)
  10. 101.7. Welche Zementfestigkeiten kennen Sie?1.7. Unterschiedliche Festigkeitsklassen, z. B. 22,5; 32,5 L; 32,5 N; 32,5 R; …
  11. 111.8. Wie lautet die Zementklassifikation nach der Zusammensetzung?1.8. Cem I Portlandzemente, CEM II Portlandkompositzemente, CEM III
    Hochofenzemente, CEM IV Puzzolanzzemente, CEM V Kompositzemente
  12. 121.9. Was beschreibt der W/Z (W/B) Wert?1.9. W/Z- / W/B-Wert: gibt das Verhältnis zwischen wirksamen Wassergehalt
    (W in kg) und anrechenbarem Bindemittelgehalt (B in kg) an damit das
    Bindemittel vollständig erhärten (hydratisierten) kann
  13. 131.10. Was ist ein günstiger W/Z (W/B) Wert?1.10. Wasser dividiert durch Zement ist 0,5 -> guter Beton
  14. 142.1. Woraus besteht Beton?2.1 Beton: Zement, Wasser, Zuschlagstoffe, (Sand, Steine, Holzschnitzel, Kunststoffe,
    künstliche Steine, …), Zusatzstoffe/Zusatzmittel
  15. 152.2. Wie schwer ist ein M3?2.2 2,5 t pro Kubikmeter (Stahlbeton)
  16. 162.3. Wie setzt sich üblicher Hochbaubeton massenmäßig zusammen?2.3 1 m3 Beton: 292 kg Zement, 1916 kg Gesteinskörnung, 110 kg Wasser (C25/30)
  17. 172.4. Woraus bestehen üblicherweise die Gesteinskörnungen?2.4 Kies, Sand, Holzschnitzel, Splitt
  18. 182.5. Wofür wird Schwerspat (Baryt) verwendet?2.5 Baryt wird zur Herstellung von Schwerbeton verwendet
  19. 192.6. Welche natürliche Gesteinskörnungen werden für Leichtbeton verwendet?2.6 Bims, Tuff, Lavakies, Kieselgur
  20. 202.7. Woraus bestehen Recycling‐Gesteinskörnungen?2.7 Recyclinggesteinskörnungen: Abbruchmaterial aus Beton, Putz und Mauerwerk,
    welches zerkleinert wurde
  21. 212.8. Was sind Betonzusatzmittel?2.8 Betonzusatzmittel: flüssige Zusatzmittel, welches die Konsistenz und das
    Abbindeverhalten verändern
  22. 222.9. Was sind Betonzusatzstoffe?2.9 Betonzusatzstoffe: pulverartige Zusatzstoffe, welche die Eigenschaften des
    Betons verändern
  23. 232.10. Welche Einfluß hat Luft im Beton?2.10 Luft im Beton: Beton wird poröser, verliert an Druckfestigkeit und wird leichter
  24. 242.11. Welche Betonarten kennen Sie?2.11 Betonarten: Dämmbeton, Faserbeton, Feuerbeton, Hochleistungsbeton,
    Leichtbeton, Normalbeton, Schleuderbeton, Stampfbeton
  25. 252.12. Was bedeutet ein X in einer Betonbezeichnung?2.12 X: Angabe der Expositionsklasse (welchen Einflüssen der Beton ausgesetzt ist)
  26. 262.13. Welche Expositionsklassen kennen Sie?2.13: X0: kein Angriffsrisiko, XC: Bewehrungskorrosion durch Karbonatisierung, XD:
    Bewehrungskorrosion durch Chloride, XS: Bewehrungskorrosion durch Chloride aus
    dem Meerwasser, XF: Betonangriff durch Frost, XA: Betonangriff durch chem. Angriff
  27. 272.14. Wie wird de Druckfestigkeit bei Beton bezeichnet?2.14 Druckfestigkeit von Beton: C
  28. 282.15. Welche Schalungstypen kennen Sie?2.15 Fertigteilschalung, Stahlschalung, vor Ort hergestellte Schalung aus Holzplatten
  29. 292.16. Welche Eigenschaften muß eine Betonschalung haben?2.16 muss das Gewicht des Betons aushalten, formstabil/steif, einheitliche
    Oberfläche, einfach aufzubauen, wiederverwendbar, wasserdicht
  30. 302.17. Was ist die Betondeckung?2.17 Betondeckung: mit wie viel Beton der Stahl überdeckt ist
  31. 312.18. Was gefährdet Betontragwerke?2.18 Rost an der Bewehrung -> größeres Volumen -> Beton bricht auf -> ist nicht
    mehr tragfähig
  32. 322.19. Was sind die Eigenschaften eines unbewehrten Betonteiles?2.19 kann weniger Zug aufnehmen, kann nur bei nichttragenden Bauteilen
    verwendet werden, darf nicht auf Biegung beansprucht werden
  33. 332.20. Welche Form von Bewehrungsstahl kennen Sie?2.20 Stabstahl, Mattenstahl (miteinander verschweißter Stahlstahl), Spannstahl,
    Faserstahl
  34. 342.21. Welche sonstigen Arten von Armierung für Beton kennen Sie?2.21 textile Strukturen, Kohlenstofffasern
  35. 352.22. Wie wirkt die Kraftübertragung von Beton auf Armierungsstahl?2.22 Stahl übernimmt den Zug über Reibung
  36. 362.23. Warum muß ein Beton‐Biegebalken armiert werden?2.23 weil er sonst reißen würde
  37. 372.24. Wie sieht die Armierung einer Stahlbetonsäule aus?2.24 durch Bewehrungsbügel miteinander verbundene Stahlstäbe
  38. 382.25. Was bewirkt eine Stahlbeton‐Bewehrungsbügel?2.25 hält die Stahlstäbe zusammen
  39. 393.1. Was bedeutet die Betonkonsistenz?3.1 Konsistenz (F. zB. F 45) des Betons hängt von dem Verhältnis Wasser zu
    Zement zu Zuschlagstoffe ab
  40. 403.2. Wie wird die Konsistenz von Beton gemessen?3.2 mithilfe des Ausbreitmaßes (wie weit sich der Frischbeton ausbreitet)
  41. 413.3. Wie entwicklet sich das Festigkeitsverhalten von Beton ab der Erstarrung?3.3 exponentiell
  42. 423.4. Wann erreicht Beton seine Endfestigkeit?3.4 nach 28 Tagen
  43. 433.5. Was benötigt man für die Herstellung eines Stahlbeton Objektes?3.5 Zement, Wasser, Zuschlagstoffe, Stahlstäbe, Schalung
  44. 443.6. Was ist der Frischbetondruck?3.6 hydrostatischer Druck = Frischbetondruck (Wasser drückt von innen auf
    die Schalung und quetscht diese auseinander solange er noch nicht hart ist ->
    Schalung muss steif sein) (s. Frischbetondruckrechner auf Folie)
    -> Betondruckmessgeräte
  45. 453.7. Wie hoch ist der Frischbetondruck in der Schalung?3.7 ca. 26 kN/m3
  46. 463.8. Welche Gefahr geht von Frischbeton aus?3.8 kann andere Baustoffe angreifen, da er basisch ist
  47. 473.9. Wie verdichtet man Beton?3.9 Flächenrüttler oder Rütttelflasche
  48. 483.10. Was ist ein Beton‐Nest?3.10 Betonnest: wenn Zuschlagstoffe nicht komplett mit Feinteilen und
    Zementschleim umhüllt sind
  49. 494.1. Welche Charakterisitk hat Sichtbeton?4.1 sehr teuer, man sieht den Negativabdruck der Schalung
  50. 505.1.Welche Konstruktionselemente des Betonbaus kennen Sie?Konstruktionselemente des Betonbaus: Fundamente, Wände, Stützen,
    Decken
    FUNDAMENTE
    -Körper die auf der Erdoberfläche stehen / liegen / eingebaut sind, die das
    Gewicht der Maße eines Körpers trägt
    -aus Holz, Kunststoff, Stein, Beton, ...
    -um das Durchstanzen der Pfähle zu verhindern werden Plattenverstärkungen
    in Form von Wuten oder auch Durchstanzarmierungen eingebaut
    WÄNDE
    -mittels durch Ankerstangen verbundene Schalungselemente wird ein
    Hohlraum geschaffen, der dann mit Beton vergossen werden kann
    -Gleitschalung als schnellstes System zur Wandherstellung
    DECKEN
    -Deckenschalungsgerüste als tragende Elemente während dem
    Herstellungsverfahren
    -brechen leicht durch
    -biegsame Stahlseile oder –kabel werden nach dem Eingießen straff gezogen
    um große Spannweiten stabil zu machen
    STÜTZEN (Stahlbetonsäulen)
    -Gefahr des Durchstanzen
    -Umschnürungsbewehrung und Längseisen um Zusammenstauchung
    aufgrund des hohen Gewichts der Last, die auf die Stütze wirkt zu verhindern
    -> ansonsten würde die
  51. 516.1. Was ist Stampfbeton?6.1 Stampfbeton: Beton, welcher durch Stampfen verdichtet wird
  52. 526.2. Was ist hochfester Beton?6.2 hochfester Beton: Betone ab einer Zylinderfestigkeit von 50-100 N/mm2
    (C 100/115)
  53. 536.3. Was ist UHPCR? Welche Eigenschaften hat dieser Beton?6.3 UHPCR: ultra high performance concrete -> sehr biegfest aufgrund der
    Armierung
  54. 546.4. Was ist Leichtbeton?6.4 Leichtbeton: Beton mit einer Dichte von weniger als 2000kg/m3
  55. 556.5. Welche Zuschlagsstoffe sind für Leichtbeton geeignet?6.5 Zuschlagstoffe Leichtbeton: Bims, Schaumlava, Blähton, Blähschiefer,
    Blähglas
  56. 566.6. Welche Betonzusatzstoffe werden für Leichtbeton verwendet?6.6 Betonzusatzstoffe Leichtbeton: Aluminiumpulver, Silikastaub,
    Hüttensandmehl
  57. 576.7. Was ist selbstverdichtender Beton, wie verhält sich dieser Beton?6.7 selbstverdichtender Beton (SVB / SCC): entlüftet und umschließt die
    Bewehrung allein durch die Schwerkraft, hat eine sehr fließfähige Konsistenz
  58. 586.8. Was ist Schwerbeton? Welche Gesteinspackung ist bei Schwerbeton optimal?6.8 Schwerbeton: Beton dessen Trockenrohdichte über 2800 kg/m3 erreicht
    Gesteinskörnung: Baryt, Ilmenit, Magnetit, Hämatit, Schwermetallschlacken
  59. 596.9. Was ist der Unterschied zwischen Stahlbeton‐ und Stahlbetonverbundbauweise?6.9 Stahlbeton: Stahl im Beton
    Stahlbetonverbund: Stahl im Beton in Verbindung mit einem dritten Baustoff,
    wie Holz oder Blech
  60. 606.10. Was bewirken Armierungsfasern im Beton?6.10 Armierungsfasern verbessern die Zugfestigkeit, Schlagfestigkeit und
    Verformbarkeit, kann bei bestimmten Verwendungszwecken sogar die übliche
    Bewehrung ersetzen
  61. 616.11. Warum werden Armierungsfasern eingesetzt?6.11 sind billiger und leichter zu verarbeiten als die herkömmlichen
    Stahlstäbe
  62. 626.12. Welche Lage nehmen Armierungsphasern im Beton ein?6.12 gleichmäßig verteilt und nicht gerichtet
  63. 636.13. Was sind „concrete clothes“?6.13 concrete clothes Matten: Matten, in denen Zement enthalten ist und
    dann mit Wasser getränkt werden und dann aushärten (,Rollmattenbeton’)
  64. 646.14. Welche Bauwerke mit Schalenbau sind Ihnen bekannt?6.14 Opernhaus in Sydney, Raststätten von Heinz Isler, Uli Schuster Bauwerke
  65. 657.1. Kann man Beton als Ganzes färben?7.1 Ja
  66. 667.2. Welche Materialien eignen sich für Betonfärbung?7.2 mineralische Farbpulver, farbiges Gesteinsmehl
    Pigmente müssen kleiner als 5 % der Menge an Zement im Beton sein
  67. 678.1. Was sind die Eigenschaften eines STB‐Fertigteiles?8.1 StahlBetonFertigteile Eigenschaften: kann im Industriebetrieb vorgefertigt
    werden, bei Lieferung auf die Baustelle ist bereits volle Festigkeit erreicht,
    Schalungen werden nicht benötigt -> schnellerer Baufortschritt, höhere
    Festigkeit, gleichmäßigere Betongüte als bei Ortbetonbauweise
  68. 688.2. Was sind Vorteile vom Einsatz von Fertigteilen gegenüber von Ortbeton?8.2 StahlBetonFertigteile Eigenschaften: kann im Industriebetrieb vorgefertigt
    werden, bei Lieferung auf die Baustelle ist bereits volle Festigkeit erreicht,
    Schalungen werden nicht benötigt -> schnellerer Baufortschritt, höhere
    Festigkeit, gleichmäßigere Betongüte als bei Ortbetonbauweise
  69. 698.3. Wie kann man STB‐Fertigteile verbinden?8.3 mit ausbetonierten Bewehrungsanschlüssen, Konsolen und Stahldorn und
    Vergussmörtel, Schlitzauflager in Stütze für Unterzug
  70. 708.4. Welche Betonformen und Elemente von Betonfertigteilen kennen Sie?8.4 Stütze, T-Träger, Doppel-T-Träger, Deckeplatte, Hohlkörperdecken, TTProfil

Informationen

Beschreibung
Architektur TG Karteikarten am Technologie Grundlagen - Betonbau, erstellt von Victor 818 am 18/02/2019.
Erstellt von
Victor 818 · Feb 2019
Aktualisiert
22 Mär 2019
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