Karteikarten
Fachbegriffe Ethik
Karten in diesem Stapel (15)
- 1Moral- Normen, Idealien und Wertvorstellung
- von Individuen einer Gesellschaft verinnerlicht
- gelebtes Regelwerk sittlicher Verhaltensweise
- auf Konvention und Wertvorstellung beruhend - 2Ethik- philosophische Disziplin
- moralisches / gutes / gerechtes Handeln
-reflektiert moralische Urteile - 3deskriptive Ethik- beschreibt was der Fall ist
- Bsp.: moralisches Gebot d. Inuits (Patzig): Vorschrift v. meherern Stämmen, dass erwachsene Kinder ihre Eltern, wenn diese alt und schwach sind töten sollen - 4normative Ethik- vorschreibend
-> ausgelebte Moral
mit 2 verschiedenen Herangehensweise - 5deontologische Ethik- Absicht- / Pflichtethik
- Werte / Prinzipien
- ein Handeln aus Pflichten
- Bsp.: Tierethik - 6guter Wille (nach Kant)- ohne Einschränkungen und nicht wegen eines Mittel zum Zweck gut
- keine Abhängigkeit von Fähigkeiten / Eigenschaften / Glücksgaben - 7kategorischer Imperativ (nach Kant)"Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich Grundlage für ein allgemeines Gesetz sein könne."
- 8Menschheitszweckformel (nach Kant)"Handle so, dass du die Menschheit [...] als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchest."
- Mensch hat Würde, da vernuftbegab und autonom -> Selbstzweck / Zweck an sich, keinen Preis / nicht austauschbar - 9teleologische Ethik- Zweck- / Folgeeethik
- u.a. Prinzip der Nützlichkeit - 10hedonitische Kalkül (nach Jeremy Bentham)in einem Punktesystem wird die un- / mittelbare Freude/Leid in verschieden Kategorien (Intensität, Dauer,...) für jeden Beteiligten bewertet und aufsumiert
-> größerer Wert der Freude / Leid
-> moralisch gut / schlechte Handlung - 11Handlungsutilitarismusmoralisch richtige Handlung: größmögliche Summe an Nutzten / ein Höchstmaß an allgemeinem Wohlbefinden für alle :eteiligten
- 12Regelutilitarismusvor einer moralischen Handlung: gegenseitige Abgewägung moralischer Regeln für oder gegen die Handlung im Hinblick auf die Nützlichkeit für die Gesellschaft
- 13Präferenzutilitarismus / Interessenutilitarismus (nach Singer)- Beachtung der Präferenzen aller Betroffenen (im Sinne v. Wunsch einer Person)
- werden alle Präferenzen positiv beachtet, so ist eine Handlung als moralisch gut zu bezeichnen - 14Metaethik- Aussagenlogik
- Logik / Gültigkeit / Stichhaltigkeit einer Aussage
- u.a. praktischer Syllogismus - 15praktischer SyllogismusArgument: Aufstellen zweier Prämissen
- Prämissen 1 (normativ): Soll- Satz, allgemeine Form
- Prämissen 2 (deskriptiv): genaue Festlegung d. Sachverhalts
- Konklusion: Folge beider Prämissen
Informationen
- Beschreibung
- grundlegender Anforderungsniveau Werte und Normen Karteikarten am Fachbegriffe Ethik, erstellt von anna nguyen am 14/05/2019.
- Erstellt von
- anna nguyen
- Aufrufe
- 21
- Tags
- Bewertung