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Karteikarten

Vl9: Psychologische Grundlagen des Marketing: Werbung

Elena Büdenbender Deutsch 28 Karten

Vl9: Psychologische Grundlagen des Marketing: Werbung

Karten in diesem Stapel (28)

  1. 1Subliminale WerbungStudie von Hawkins (1970)
    Darbietung von Reizen 2,7 ms
    Design:
    A KG: sieht Silbe NYTP
    B1unterschellig NYTP überschwellig COKE
    B2: unterschwellig COKE
    B3: unterschwellige Aufforderung DRINK COKE
    Replikation von Hakins durch Beatty und Hawkins scheitert!
    Mayer: meint, unterschweliige Werbung sei unwirksam. Die psychologsche und praktische Relevanz der subliminalen Werbung ist gering.
    Istt der Traum von "geheimen Verführern" ausgeträumt?
  2. 2Konvergenzthese (Fsshaber)die histroische gewachsenen Inhalte der Markt- und Organsiationspsychologie schienen im Konstrukt der Kundenorientierung zu konvergieren
    Konstrukt hat aber unterschiedliche- teils konträre- Bedeutungen
  3. 3Funktionen von Werbewirkungsmodellen-Erklärung der Entsteheung von Werbewirkung
    -Ableitung von Gestaltungsempfehlungen
    -Verwendung von Testmethoden
    -Begründung von Werbezielen
    Funktionen von Werbewirkungsmodellen
  4. 4Werbewirkungsmodell (nach Steffenhagen, 1984)Werbewirkungsmodell (nach Steffenhagen, 1984)
  5. 5Werbewirkungsmodell Steffenhagen Pfeil 1Bestehende Inhalte des LZG beeinflussen die momentane Reaktion
    Bsp.: Interessengesteuerte Aufmerksamkeit ggü. eingehender Briefpost
  6. 6Werbewirkungsmodell Steffenhagen Pfeil 2Mmentane Reaktionen formen dauerhafte Gedächtnisinhalte
    Bsp.:Ein am Messestand gewonnener Eindruck wird gespeichert
  7. 7Werbewirkungsmodell Steffenhagen Pfeil 3Dauerhafte Gedächtnisinhalte beeinflussen finale Interessen
    Bsp.: Einstellung zu einer politischen Partei
  8. 8Werbewirkungsmodell Steffenhagen Pfeil 4Das tatsächliche Verhalten prägt den Inhalt des Langzeitspeichers
    Bsp.: Der Beitritt eines Studenten zu einer Verbindung bewirkt eine zunehmend ositive Einstellung bei ihm zu dieser Verbuíndung
  9. 9Werbewirkungsmodell Steffenhagen Pfeil 5Das tatsächliche Verhalten beeinflusst momentane Reaktionen
    Bsp.: Die Produktverwendung löst momentane Denkprozesse oder Emotionen(Ärger, Freude) aus.
  10. 10Werbewirkungsmodell Steffenhagen Pfeil 6Momentane Reaktionen beeinflussen ohne Zwischenschaltung des LZG finales Verhalten
    Bsp.: Impulskauf eines neuen Produkts
  11. 11Einstellungsänderung: Elaboration-Likelihood-Model (ELM)Einstellungsänderung: Elaboration-Likelihood-Model (ELM)
  12. 12Emotion in der PersuasionEmotioonen spielen eine Rolle bei der Verarbeitung persuasiver Botschaften:
    1.Bei oberflächlicher Verarbeitung wenn:
    -Emotionen direkt mit dem Einstellungsobjekt in Zusammenhang gebracht werden.
    -die persuasive Botschaft Schlüsselreize enthielt, diee Emotionen auslösen
    -der eigene Gefühlszustand mit der persuasiven Botschaft in Beziehung gerbracht wird
    Bei gründlicher Verarbeitung, wenn:
    -Emotionen Denkprozesse motivieren
    -aber die Aufmerksamkeit nicht stören
  13. 13Stimmungen und Emotionen in der Werbung-außer der Übertragung von Gefühlen auf neutrale Produktnamen dienen emotionale Reize auch dazu, stimmungen zu schaffen
    -Stimmungen beeinflussen die Informationsverarbeitung und die Erinnerung an positive oder negative Informationen
  14. 14Konzept der Meinungsfühererschaft in der Kommunikationsforschung (Katz & Laarsfeld, 1965)-Die Wirkung von Massenmedien wird entscheidend dadurch beeinflusst, dass Individuen in ein Netz von sozialen Interaktionen und Kommunikationsbeziehungen eingebunden sind:
    -Der Einfluss von Freunden und Bekannten auf die Einstellung und MEinung ist größer als der Einfluss von Massenmedien.(Lazarsfeld, et al. 1948)
  15. 15Two-Step-Flow-Hypothese1.Stufe:
    Informationen aus Massenmedien werden von MeinungsführerInnen aufgenommen.
    2.Stufe:
    MeinungsführerInnen geben die Information durch interpersonelle Kommunikation in ihrer Primärgruppe weiter.
  16. 16Was sagt Noelle-Neumann et al, 2002 zur Wirkung von Medien?"(oft) hat (...) die bloße Annahme, die MEdien würden eine Wirkung hervorufen, weit größere Konsequenzen als die Wirkung selbst."
  17. 17Meinungsführerschaft in der verhaltenswissenschaftlichen MarktforschungSozioökonomische Merkmale:
    -MeinungsführerInnen haben ein höheres Einkommen, einen höheren sozialen Status und ein höheres Bildungsniveau als ihre Gefolgschaft
    -MeinungsführerInnen sind jünger als ihre Gefolgschaft (Hummrich, 1979)
    Persönlichkeitsmerkmale:
    -Keine Unterschiede in den "Klassischen" Persönlichkeitsmerkmalen
    -Größeres Wiissen und höhere Involviertheit in "ihre" Produktgruppe (Robertson, 1971)
    -innovationsfreudig, Promotoren sozialen Wandels (Kass, 1973)
  18. 18Überprüfung der Two-Step-Flow-Hypothese (nach Kaas, 1990)-MeinungsführerInnen nutzen Massenmedien nicht ntensiver als andere, sondern lediglich produktgruppenspezifische Medien.
    -Folger suchen aktiv nach der Meinung des Meinungsführers.
    -Meinungsführer suchen ebenfalls aktiv nach Rat und Hilfe in der persönlichen Kommunikation
  19. 19Kritik des Konzepts der Meinungsführerschaft :(-Statt eines two-step-flows muss von einer reziproken sozialen Einflussnahme in sozialen Netzwerken ausgegangen werden.
    -Eine Untersuchung der interpersonallen Kommunikationsprozesse ist nur möglich, wenn diese direkt erforscht werden, statt Einstellungsmessungen bei Individuen vorzunehmen.
  20. 20Werbepsychologie: Indirekte Wirkung durch den Third-Person-Effect (TPE)third-person-effect (Davison, 1983)
    -Personen gehen davon aus, dass die anderen Rezipientendurch die Medien stärker beeinflusst wwerdenals sie selbst.
    -Sie gehen daher mit den anderen entsprechend anders um
    -das schafft self-fulflling-prophecy
    Der TPE erhielt seinen Namen vor dem Hintergrund der Medienforschung, in der Rezipienten als erste PErson (Kommunikatoren als zweite) und die Menge aller anderen als dritte Person bezeichnet werden.
  21. 21Fragestellungen TPEWird vllt wegen des TPE vorschnell Gewalt-TV verboten?
    Hat wegen des tPE emotionale WErbung für high-involvement Produkte eine Image-aufbauende Funktion?
    >in den Augen anderer ;)
  22. 22Selffullfilling prophecy (Merton, 1948)Der Prozess, durch welchen die Erwartungen des Betrachters bezüglich einer Person tatsächlich dazu führen, dass diese Person sich den Erwartungen entsprechend verhält
    Bsp: Vertrauen des Lehrers in schülerleistung >Schülervertrauen> Schülermotivation> Schlerleistung>Ergebnisse des Schülers
  23. 23Schema Selffullfilling-ProphecyErwartungen des Betrachters 1. > Verhalten des Betrachters ggü. Betrachtetem 2. >Verhalten des Betrachteten ggü. dem Betrachtenden 3. > Erwartungen des Betrachters
  24. 24TPEPolitische Medienkampagnen, Darstellungen von Gewalt, Kampagnen gegen Alkohol a, Steuer
    :
    die wahrgeommene Differenz zwischen der Einschätzung der eigenen und der Beeinflussung anderer scheint dabei umso höher, je sozial unerwünschter die Übernahme des Inhaltes einer persuasiven Kommunikation ist.
  25. 25diffusion und Adoption (Rogers)Das Objekt diffundiert drch den Markt, die Person adoptiert das Objekt.
    Diffusionskurve für Informiertheit, Erstkauf, Markentreue
    diffusion und Adoption (Rogers)
  26. 26Diffusion und AdoptionDiffusionsphase bestimmt Zielgruppe: Innovatoren/ Neophile über www. messe-special-interest; für frühe Mehreheit -> Meinungsführer (two-step-flow); TV nur, um Fragen an Meinungsführer zu stimulieren
    Adoptertypen nach Rogers:
    -Innovatoren (neophil, aber wenigestens sozial integriert);
    Frühadoptoren (oft Meinungsfüher);
    frühe Merhheit;
    späte Mehrheit (normativer Einfluss);
    Nachzügler (neophob)
    Adoptortypen von Haseloff:
    -Neophile;
    -Induktoren
    -Frühadopter;
    -frühe Mehrheit;
    -späte Mehrheit;
    -Traditionalisten
  27. 27Agenda-Setting (McCombs & Shaw, 1972)Auch wenn jeder sich selbst seine Meinung bildet, bestimmt die Werbung (mit), worüber man redetAgenda-Setting (McCombs & Shaw, 1972)
  28. 28Theorie der Schweigespirale (Noelle-Neumann, 1980)Konsonanz:
    -Eigene Meinung gleicht der vermeintlich vorherrschenden Meinung in der bevölkerung = Redebereitschaft ist groß
    Dissonanz:
    Eigene Meinung ist ungleich der vermeintlich vorherrschenden Meinung in der Bevölkerung = Verlassenheitsgefühl und Schweigen
    Folge daraus:
    Personen, die ihre Meinung äußern wirken stärker als dienjenigen, die schweigen.
    Die dominant angenommene einung wird somit tatsächlich zur dominanten Meinung
    Spiralprozess als Ergebnis dieser Dynamik
    Theorie der Schweigespirale (Noelle-Neumann, 1980)

Informationen

Beschreibung
Karteikarten am Vl9: Psychologische Grundlagen des Marketing: Werbung, erstellt von Elena Büdenbender am 31/01/2015.
Erstellt von
Elena Büdenbender
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