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Karteikarten

Demokratie und Mitgestaltung

cordelia.grazian Deutsch 5,0Durchschnittliche Bewertung 5,0 von 5 (1 Bewertung) 23 Karten

Demokratie und Mitgestaltung

Karten in diesem Stapel (23)

  1. 1Erklären Sie den Begriff PolitikPolitik ist die Gestaltung des öffentlichen Lebens mit Hilfe der Durchsetzung von Forderungen und Zielen
  2. 2Erklären Sie den Begriff SouveränitätDie Souveränität eines Staates ist die Unabhängigkeit von anderen Staaten, das Selbstbestimmungsrecht. Die Volkssouveränität bedeutet, dass das Volk die verfassungsgebende Gewalt ist und die letzte Entscheidung trifft
  3. 3Nennen Sie zwei Gründe für die Gewaltenteilung.->gegenseitige Kontrolle
    ->durch die 3 Gewalten wird eine Machtansammlung und ein Machtmissbrauch vermieden/verhindert.
  4. 4Welches sind typische Merkmale einer Demokratie?Gewaltenteilung,
    unabhängige Gerichte, unabhängige Medien, Volksrechte, Meinungsfreiheit, Achtung der Menschenrechte
  5. 5Hat das Volk das grössere Mitspracherecht in der Referendums- oder in der indirekten Demokratie?Referendumsdemokratie
    Referendumsdemokratie
    1) Die mündigen Bürger können nicht nur ihre Vertreter ins Parlament wählen, sondern auch an der Gesetzgebung teilnehmen
    2) Die Parlamentarier üben ihr Mandat im Nebenamt aus. Damit ist eine grosse Nähe zur Bevölkerung und ihren Anliegen gegeben.
    3) Das Parlament holt sich bereits in einer frühen Phase der Gesetzgebung die Unterstützung der Volksmeinung (=Vernehmlassung).
  6. 6Die Kantone haben teilweise unterschiedliche Gesetzgebung. Wie nennt man dieses Prinzip? Vor- und Nachteil?Föderalismus: kulturelle Eigenheiten und Minderheiten werden berücksichtigt,
    jeder Kanton kann volksnahe Entscheide treffen, die den jeweiligen Gegebenheiten entsprechen
    Die Regelungen können als ungerecht empfunden werden und komplizieren das Zusammenleben einer mobilen Gesellschaft.
  7. 7Erklären Sie Zweikammernparlament und begründen Sie, weshalb die Schweiz ein solches hat. Nennen Sie einen Nachteil.Die gesetzgebende Gewalt ist in National- und Ständerat aufgeteilt. So wird gewährleistet, dass auch die kleineren Kantone etwas zu sagen haben (im Ständerat gleich viele Stimmen).
    Nachteil: Entscheide dauern länger
  8. 8Was ist mit der 4. Gewalt gemeint. Erklären Sie!Da die Medien wesentlich zur Information und der Meinungsbildung der Bevölkerung beitragen, haben sie eine grossen Einfluss.
  9. 9Was wird unter dem Kollegialitätsprinzip verstanden?Die Regierungsmitglieder (Bundesräte) vertreten gegen aussen die Meinung des Gesamtbundesrates, nicht die eigene
  10. 10richtig oder falsch: weil alle grossen Parteien in der Regierung vertreten sind, nennt man die Schweiz eine Konkurrenzdemokratiefalsch: dies nennt man eine Konkordanzdemokratie. Die massgebenden politischen Parteien sind in der Regierung vertreten
  11. 11In der Schweiz unterscheiden wir 3 politische Ebenen, Nennen Sie diese mit je einer Aufgabe.Bund: Aussenpolitik, Militär
    Kantone: Polizeit, Schulwesen, Kultur, Spitäler
    Gemeinde: Abfalltrennung, Feuerwehr
  12. 12Erklären Sie, weshalb die Schweiz auch oft eine Willensnation genannt wird.Die Schweiz ist nicht ein Volk, das aus einer gemeinsamen Sprache und Kultur zusammen gewachsen ist, sondern als bewusst gewollte Gemeinschaft Bürger unterschiedlicher ethnischer Herkunft
  13. 13Nennen Sie drei Aufgaben von Parteien in der SchweizInformieren, Einfluss auf die öffentliche Meinung nehmen, Abstimmungsparolen herausgeben, Nachwuchs für öffentliche Ämter suchen, die Zukunft des Landes diskutieren
  14. 14Welcher Partei könnte eine Person mit folgendem Profil angehören?FDP: Das Profil zeigt, dass die Person eine starke Wirtschaft ohne staatliche Beschränkung will
    wenig Umweltschutz -> könnte funktionierende Wirtschaft hindern
    Eine bedingte Öffnung des Landes -> qualifizierte Arbeitskräfte für die Wirtschaft
    Der Handel mit dem Ausland ist wichtig
    Welcher Partei könnte eine Person mit folgendem Profil angehören?
  15. 15Ordnen Sie folgende Verbände eine ihnen nahe stehende Partei der nachfolgend aufgeführten zu: FDP, SVP, CVP, SP, Grüne und begründen Sie: 1. UNIA 2. Bauernverband 3. VCS 4. economiesuisse1. UNIA-> SP: vertritt die Arbeiterschaft und Angestellten
    2. Bauernverband->SVP: hat eine grosse Wählerschaft unter den Bauern, setzt sich für starke Landwirtschaft ein
    3. VCS->Grüne: umweltgerechte Verkehrspolitik
    4. Economiesuisse->FDP: vertritt Arbeitgeber, Kaderleute und Angestellte, ist zudem wirtschaftsfreundlich
  16. 16Beschreiben Sie drei Einflussmöglichkeiten, welche die Verbände wählen, um auf die Politik in der Schweiz einzuwirken.Bei der Vernehmlassung eigene Positionen dem Bund zurückmelden
    Während der Gesetzesberatung mit einem allfälligen Referendum drohen
    Abstimmungspropaganda finanzieren, um Volksmeinung im eigenen Interesse zu manipulieren
    Lobbyarbeit im Bundeshaus, um Volksvertreter von der eigenen Meinung zu überzeugen
    Medienauftritte, um eigene Meinung gezielt zu streuen
  17. 17Welche politische Seite unterstützt am ehesten diese Aussage: „Der stetige Abbau der Armee soll gestoppt werden!“?die rechte Seite:
    ... eine glaubwürdige Landesverteidigung ist auf einer starken Armee aufgebaut.
    ...es gibt immer noch Bedrohungen wie z.B. der internationale Terrorismus.
  18. 18Das eidgenössische Parlament beschliesst dass ab dem 1.1. 2016 mit jedem Privatfahrzeug nur noch eine bestimmte Anzahl Kilometer pro Jahr gefahren werden darf. Mit welchem Recht können sich die Stimmbürger gegen diesen Entscheid wehren? Beschreiben Sie 2 Bedingungen, welche für dieses Recht gelten.•Mit dem (fakultative Gesetzes-) Referendum
    • 50‘000 Unterschriften, gesammelt innert 100 Tagen
  19. 19Nennen Sie die Partei und ihr Zielpublikum, die folgende Anliegen unterstützt: Familie im Zentrum der politischen Diskussion, Erhaltung der Sozialwerke in ihrem heutigen Zustand, Abbau der Bundesdefizite, starke ArmeeCVP
    Breitabgestützte Wählerschaft:
    Arbeitnehmer; Bauern; Christen, Familien
  20. 20Richtig oder falsch: da die politischen Parteien grössere finanzielle Möglichkeiten haben als die Verbände, haben sie grösseren Einfluss auf die Politik?falsch: Verbände haben mehr Mitglieder (also mehr Geld!)
  21. 21Erklären Sie das doppelte MehrBei einer Abstimmung über eine Initiative müssen das Volk und die Kantone zustimmen. Damit wird verhindert, dass die Bevölkerungsstarken Kantone mehr zu sagen haben.
  22. 22Nennen Sie die vier politschen Grundhaltungen mit je einem charakterisierenden Stichwortlinks=sozial
    liberal=Wirtschaftsfreiheit
    rechts= Eigenverantwortung
    konservativ= herkömmliche Werte bewahren, nationale Souveränität
  23. 23Charakterisieren Sie die Anleigen der Schweizerischen Volkspartei und nennen Sie Ihre Wählergruppe.Eigenverantwortung, wenig Staatseingriffe, schlanker Sozialstaat, Unabhängigkeit des Landes, starke Armee, keine Öffnung, kein EU-Beitritt, bestehende Gesellschaftstruktur beibehalten
    Wählergruppe: Kleinunternehmer, Bauern, Landbevölkerung, Arbeitnehmer

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Karteikarten am Demokratie und Mitgestaltung, erstellt von cordelia.grazian am 01/05/2015.
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cordelia.grazian
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