Karteikarten
Kohlehydrate
Karten in diesem Stapel (23)
- 1Kohlenhydrate Allgemein1. bestehen aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff
2. unterscheiden sich durch Anzahl + Art der Bausteine
3. entstehen durch Fotosynthese
4. es gibt verschieden lange KH
- kurzk KH besteht aus 1-2 Bausteinen
- langkettiges KH-bestehen aus min. 3 BS - 2Monosaccharide- Einfachzucker
- Besteht aus 1. Zuckermolekül
- werden direkt vom Blut aufgenommen
Glucose, Fructose - 3Disaccharide- Zweifachzucker
- Besteht aus 2 Zuckermolekülen
- werden sehr schnell vom Blut aufgenommen
Saccharose Rohrzucker, Maltose, Laktose - 4Polysaccharide- Mehrfachzucker
- mehr als 10 Einfachzuckermoleküle
- schmecken NICHT süß
Stärke, Amylum, Glykogen, Zellulose - 5Kohlenhydratverdauung- Vorverdauung der KH findet im Mund statt (Ptyalin-wird im Speichel gebildet)
- Hauptverdauung im Dünndarm
- Aufspaltung der KH zu Glucose, da nur GLUCOSE resorbiert wird
- Resorption über die Darmwand
- ab da im Stoffwechsel - 6Industrie-Zuckerartenweißer Haushaltszucker, brauner Zucker, Traubenzucker, Fruchtzucker, Vollrohrzucker, Rohrohrzucker, Rapadura, Ahornsirup, Apfeldicksaft, Gerstenmalz, Reismalz, Melasse, Invertzucker, Glukosesirup, Maltodextrin, Maltose, Milchzucker
- 7Unterschied: Zucker und StärkeIndustriezucker
● Isolierter Stoff aus dem Labor
● Vitamin B - Räuber
● ohne Vitalstoffe
Pflanzenstärke
● Naturstoff
● Energieträger mit biologischen Wirkstoffen
● gespeicherte Sonnenenergie (Bircher-Benner) - 8Oligosaccaride3-10 Bausteine
Stachyose, Verbascose
kommen vor allem in Hülsenfrüchten vor
Blähungen nach Verzehr dieser wird durch Verdauungsprozess von Stachyose + Verbascose im Dickdarm verursacht - 9Zuckerverbrauch in Deutschland35 kg Weißzucker / pro Kopf / pro Jahr (Angabe Südzucker AG)
55 kg Zucker insgesamt / pro Kopf / pro Jahr = 150 g / pro Kopf / pro Tag
14,2 - 10Welche Funktionen haben KH?Lieferung von ENERGIE/ENERGIERESERVE,
damit Zellen Gewebe + Organe funktioniere
bedeutend für Aufbau von Amino-säuren, Eiweißen, Fetten + Zellwänden - 11Abbauprodukt von vollständig verstoffwechselten KH1. Kohlenstoffdioxid CO2
2. Wasser H2O
- Ausscheidung über :
- Urin
- Kot
- Schweiß
- Atmung - 12Wie wirken einfache KH?1) kann Körper direkt aufnehmen
2) erhöhen Menge an Zucker im Blut sofort
3) schnelle + kurze Energielieferanten
4) stillen vorübergehend Hunger - sättigen jedoch nicht
5) Hungergefühl tritt rasch wieder auf
6) Dies fördert wiederum Übergewicht - 13Wie wirken langkettige KH1) erhöhen Menge an Zucker im Blut nur langsam da KH erst noch in Glucose umgewandelt werden muss
2) langsamer aber langanhaltender Energielieferanten
3) Sättigungsgefühl langanhaltender - 14Stärke- ist besonders gut verwertbar
- liefert langanhaltende Energie
- Kartoffeln, Gemüse, Vollkorngetreide, - 15Dextrin- Mehrfachzucker
- entsteht bei Spaltung von Stärke
bei der Verdauung - 16Glykogen- Speicherform von Glukose
- entsteht, wenn mehr Glukose im Blut ist als Energie benötigt wird
- Körper wandelt dann Glukose in Glykogen
- kann so in Muskeln und Leber gespeichert werden
- wird bei Bedarf wieder umgewandelt - 17Ballaststoffe / FaserstoffeMehrfachzucker // unverdaulich
fördern die Verdauung
quellen im Darm auf und regen so Darmbewegung an (Peristaltik)
meist Teil der Außenzellwände pflanzlicher Nahrung + Schalen
Vollkornprodukte enthalten viele Faserstoffe - 18Was ist die Glykolyse?Zucker wird in Glukose umgewandelt
wird dann über Blut in die Zellen transportiert
Dort wird Glukose mithilfe von Sauerstoff "verbrannt"
dabei entsteht Energie
1g KH = 4,1 kcal - 19Weitere Funktionen von KH ?Bestandteil der extrazellulären Matrix
= füllt Raum zwischen Körperzellen aus
ist in großen Mengen in:
- Knochen, Knorpel, Bindegewebe
beteiligt an Regulierung des Wasser- und Elektrolythaushalts + beim Fettstoffwechselprozessen - 20Wie hoch ist der tägliche Bedarf an KH ?ca. 50% der täglichen Nahrung sollte aus KH bestehen
= 5g KH pro Kg Körpergewicht
sollte aus Polysacchariden bestehen
da sie länger satt machen
sowie aus rund 30g Faserstoffen
Kinder und Jugendliche benötigen weniger jedoch mehr EW - 21Was ist der glykämische Index ?gibt an, wie stark ein LM die Höhe des Blutzuckerspiegels beeinflusst
Einfachzucker = rascher Anstieg des BZS
Mehrfachzucker = langsamer Anstieg des BZS - 22Wie entsteht eine Fehlversorgung von KH ?- zu wenige KH statt dessen mehr Fett
- KH in Form von Ein-oder Zweifachzuckern
- insgesamt zu viele KH aufnimmt - 23Welche Folgen hat eine Fehlversorgung von KH ?- Übergewicht bei zu viel Aufnahme von KH
- bei zu geringer Zufuhr von KH + Fetten werden EW abgebaut
- länger anhaltende Mängelzustände können daher Muskulaturabbau zur Folge haben
- keine ausreichende Nährstoffversorgung