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Karteikarten

BIO 2. Vorlesung

Clara Vanessa Deutsch 54 Karten

Karten in diesem Stapel (54)

  1. 1dorsal, ventral,rostral,anterior.caudal,posterior,medial, laterald:am Rücken gelegen, v: bauchseits, r:schnabelwärts an Kopfvorderseite, a:vorn liegend, cl: schwanzwärts, p: hinten liegend, medial: zur köperm. hin orientiert, lat: v körperm abgewandt od. seitlich
  2. 2Schnittebenen d. GehirnsSaggitalschnitt
    Frontalschnitt
    Horizontalschnitt
  3. 33 HirnhäuteDura Mater
    Arachnoidia, Pia Mater
  4. 4wo efinden sich zervikal, thorakal, lumbal u. sakralsegmente d. rückenmarksc 1-c8, th1-th12, L1-L5, S S1-S5
  5. 5Hauptbestandteile d. GehirnsMedulla Oblonganta
    Pons
    Mesenzephalon (Mittelhirn)
    Dienzephalon (Zwischenhirn)
    Telenzephalon (Endhirn)
    Zerebellum (Endhirn)
  6. 6Wo befindet sich Zerebospinalflüssigkeit und welche Fkt hat sieIn Ventrikeln
    Pufferfunktion
  7. 73 Hauptbestandteile HirnstammMedulla Oblonganta (Verlängerung Rückenmark)
    Mesenzephalon (Mittelhirn)
    Pons (Brücke)
  8. 8Wo ist das Pons?Zwischen Medulla und Mittelhirn
  9. 9Was sind HirnnervenPaarig angelegte Nervenfaserbündel, die ZNS oberhalb Rückenmark verlassen
  10. 10Funktionen Medulla ObongantaVersorgen Kopf u. Halsregion, Geruch, Sehen, Augenbewegungen, Schmerz, Kiefermuskeln, Gesichtsmuskeln, Geschmack, Hören, Gleichgewicht, Muskeln d. Kehle u Kehlkopf, innere Organe, Nackenmuskeln, Zungenbewegungen
  11. 11Hauptfunktionen KleinhirnGeinsteuerung v. Bewegungsabläufen
    Koordination unterschiedlicher Bewegungen
    Verbesserung d. Stabilität und d. Gleichgewichtes bei Stehen und Gehen
    Bedeutung f. motorische Lernprozesse
  12. 12Welche Störungen haben Schädigungen des Kleinhirns zur Folge?Ataxie (Störungen der Bewegungskoordination)
  13. 13Dyssynergie & DysymetrieDyssynergie: Bewegungsanteile nicht gleichzeitig sondern nacheinander ausgeführt
    Dysymmetrie: Ausmaß Bewegungen unangepasst
  14. 14Was wird durch das ARAS (aufsteigendes retikuläres Aktibierungssystem) gesteuert-kortikale Aktiviertheit
    -Aufmerksamkeitstonus (Wachheit)
    -vegetative Aktiviertheit (Blutdruck, Atmung)
  15. 15Wodurch wird normale Wachheit aktiviert?Aras muss Kortex aktivieren
  16. 16Wichtigste Bestandteile des MittelhirnsTectum
    Tegmentum
  17. 17Wichtigste Anteile Tegmentum und ihre FunktionenNucleus ruber (feinmotor. Bewegungen)
    Substantia Nigra (Bewegungssteuerung, Degeneration Parkinson)
    Periaquäduktales Grau (Schmerzverarbeitung)
  18. 18Aus welchen Strukturen bestehen Basalganglien und welche Fkt erfüllen sie?-Striatum
    -Pallidum
    Funktion für Motorik, Umsetzung der im Kortex generierten Bewegungspläne in Bewegungsprogramme
    Ausarbeitung räuml.-zeitl. Impulsmuster d. Bewegungssteuerung Richtung, Amplitude etc.)
  19. 193 Hauptsymptome ParkinsonRIgor: Steifigkeit Muskulatur durch erhöhte Spannung, Widerstand b. passiver BEwegung
    Tremor: Zittern (Ruhetremor 4-6hz), verschwinden bei Bewegung
    Akinese: Bewegungshemmung Rumpf, Gieder u. Gesichtsmusk. -> langsame Sprache, kleinschr.Gang,leerer Ausdruck
  20. 20Welches Transmittersystem u. welche Hirnstruktur spielen bei Parkinson eine Rolle?Substantia Niagra im Tegmentum (Mittelhirn) -> dort Untergang dopaminhaltiger Neurone
  21. 21Behandlungsmöglichkeiten Parkinson1. medikamentös: Levodopa, überschreitet im gegensatz zu dopamin d. blut-hirn-schranke
    2.elekr.stimulation Tiefenelektroden im Pallidum u. Subthalamus (Unterdr. v. Fehlimpulsen, die Tremor u.a. verursachen
    3. Implantation dopaminbildender fetaler neuronen n Basalganglien-> verschlechterung durch unkontrolliertes Wachstum
  22. 22Welche Strukturen bilden das Zwischenhirn?Thalamus
    Hypothalamus
    Hypophyse (Hirnanhangdrüse)
    Epiphyse (Zirbeldrüse)
  23. 23Warum wird Thalamus als Tor zum Bewusstsein bezeichnet?Weil SIgnale alles Sinnesmodalitäten im Thalamus verschaltet werden bevor sie Zugang zu höheren Hirnregionenn erhalten (sonsor. Infos werden im Thalamus gefiltert u. sortiert, außer riechen u. schmecken)
  24. 24Welche Aufgaben erfüllt Hypothalamus?zentrales Steuerorgan von Hormonsystem u. vegetativem NS; (Schlaf, Wasserhaushalt, Temperatur, Sexualfkt., Nahrungsaufnahme, Stoffwechsel etc.)
  25. 25Welche Fkt haben Hyphphyse u. Epiphyse?Hypophyse: Hormone in Blutstrom
    Epiphyse: Melatonin (Schlaf/Wach Regulation)
  26. 26Wichtigste Strukturen des Limb. SystemsGyrus cinguli,Hippokampus,Amygdala,Septum, Fornix, Mammilarkörper, Teile v. Thalamus u. Hypothalamus
  27. 27Hauptfkt. limbisches System:Emotionale Prozesse
    Gedächtnisprozesse
    Steuerung vegetativer Funktionen
  28. 28Welche psych. Funktionen hat Amygdala?Angsterleben (Stimulation-> subj. Angst)
    Agressivität (Zerst. bei Tieren Abnahme aggres. Verhalten)
    Gedächtnis (emotionale Tönung v. Erinnerungen)
  29. 29Welche Fkt werden Hippokampus zugeschrieben?-EInspeichern u Abruf v Gedächtnis inh. (eig. Abspeicherung im Temporalkortex)
    -Gedächtniskonsolidierung(Transfer v. Infos v Kurz zu Langzetged
    -Assoziazionan (Namen u. Gesichter
    -Integration neuer Info in bestehendes Wissen
  30. 30Aufbau KortexGraua Substanz, weiße Substanz (myelinisierte u. unmyelinisierte Fasern, Gliazellen)
  31. 31Wozu starke Faltung Kortexdamit mehr Oberfläche auf begrenztem Raum untergebracht werden kann
  32. 32Was sind 1.Assoziazionsfasern 2.Kommisurenfasern 3.Projektionsfasern1. Verbindung innerhalb einer kortikalen Hemisphäre
    2. Verbindung zwischen den kortikalen Hemisphären
    3. Verbindung mit anderen Teilen des NS
  33. 33Was sind Gyri und Sulci?Gyri: WIndungen der Hirnrinde (Aufwölbungen)
    Sulci: Furchen
  34. 34Hauptfkt vier Lappen des KortexOkzipital:visuelle Wahrnehmung
    Temporallappen: Orientierung Raum, Somatosensorik (Körperwahr.)
    Frontal:Kontrolle über Großteil anderer Hirnaktivität, Motorik, Sprachproduktion, Planung, Enrscheidnung, zielgerichtetes Handeln
  35. 35Störungen in den 4 Lappen FolgenO: Gesichtsfeldausfälle, Blindheit, Störg visueller Wahrnehmung P: Neglect, Körperschematastörung, Schreib-Rechenstörung F: Sprachprobleme, Persönlichkeitsveränderung, Störung der Plan und Problemlöseprozesse
  36. 36Was ist Lingsneglect?linke Wahrnehmungshälfte wird nicht erkannt Bsp. Teller
  37. 37Was ist Agnosie?Störung des Erkennens, meist modalitätsspezifisch wobei Betroffene den betroffenen Wahrnehmungskanal durch eine unbeeinträchtigte Modalität kompensieren z.B. Objektagnosie, Farbagnosie
  38. 38Somatotopische Gliederung?Einzelne Körperteile werden auf bestimmten kortikalen Abschnitten repräsentiert
  39. 39Wie ist der präfrontale Kortex anatomisch definiert?gesamter Frontalappen mit Ausnahme der motorischen Areale
  40. 40Welche Funktionen präfrontaler Kortex?situationsangemessenes Handeln
    Kreativität
    Planung und Problemlösen
    Entscheidungstreffung
    Multi Tasking
  41. 41Folgen verletzungen präfrontaler Kortexviele mentale Leisg beeinträchtigt: Wahrnehmung, Gedächtnis, Intelligenz
    Aufmerksamkeit u Arbeitsged. gestört, Steigerung d. Triebhemmung, soz Regelungen missachtet, Persönl. Veränderung (Phineas Cage)
    Affektverflachung
  42. 42Bsp psych fkt mit linkshemisphärischer und rechtshemisphärischer dominanzl: sprachl. Fähigkeiten, Zahlenverarbeitung, selektive Aufmerksamkeit, sequentielle Abläufe, genau geplante Akte
    r: räuml Fähigkeiten, automatisiertes Handeln, Emotionsverarbeitung, Musikverarbeitung u. Produktion, Wachheit
  43. 43WADA TestLokalanästhätikum in linke oder rechteb´hasschlagader gespritzt-> Betäubung einer Gehirnhälfte, verbleibende fkt werden von der kontralateralen hälfte gesteuert
  44. 44Kommisurektomie? Folgen?Vollständige oder teilweise Durchtrennung des Balkens bei schweren Epilepsiefällen
    -reversible Auswirkungen auf Verhalten, Hemisphären arbeiten weitgehend getrennt voneinander
  45. 45Klassischer Ablauf Split Brain UntersuchungenVisuelle
  46. 46Typische Untersuchungsbefunde Split Brain Patienten?bei Projektion v. RIng in linke u rechte Gehirnhälfte nichts berichten, bei ertasten mit linker hand kann nichts berichten, bei betasten linker hand aus verschiedenen objekten kann er zuordnen
  47. 47Informationsverarbeitung split brainbei rechtshemisphärischer darbietung wird nach Erscheinung, Ähnlichkeit gewählt bei linkshem darstellung nach Funktion
  48. 48Was ist Blindsehen u. wie kommt Effekt zustande?Bsp: Patient mit linkss Gesichtsfeldausfall wir Punkt in linke Hälfte dargeboten, sieht ihn nicht, kann jedoch drauf deuten. Grund: visueller Kortex zwar notwendig für bewusste, visuelle Wahrnehmung aber auch unbw. Verarbeitung kann Verhalten beeinflussen
  49. 49Womit werden Spiegelneuronenn in Verbindung gebracht?Imitation/Beobactungslernen
    Emotionserkennung -> Neuronen reagieren ,,als ob'' einem selbst passiert
    Empathie
    Theory of Mind (Einschätzen Gefühle anderer)
    Autismus, Empathieprobleme
  50. 50Sprachrelevante kortikale ArealeBroca Zentrum: Sprachproduktion
    Wernicke Zentrum: Sprachverständnis
    Gyrus angularis: relevant für Integration visueller und akustischer Informationen
    (Läsionen u.a. Alexie = Leseblindheit)
  51. 51Was ist Aphasie?Neuropsych. Störung im KOMMUNIKATIVEN Gebrauch der Sprache
    (abzugrenzen v. Sprechstörungen)
  52. 52Aphasie TypenWernicke Aphasie
    Broca Aphasie
    Leitungsaphasie (Verbindg zwischen B und W Zentrum unterbrochen, leichte Sprachverst. u. Produktionsprobleme
    Globale Aphasie-> schwerste Beeinträchtugung Sprachp. u. verst.
  53. 53Endfragen: Wo liegen d. motor. u sensor. Homonuculus u welche psych. Fkt sind dort repräsentiertGyrus postcentralis= sensor. H., stellt dar auf welchen Bereichen welche sens. Areale repräsentiert werden, je höher sensordichte z.B. Zeigefinger desto gr. Bereich
    Gyrus praecentralis= mot. =gibt an welche bereiche welche motor Einheiten (Muskeln) ansteuern, feinsteuerbare Muskeln auf größerem Bereich
  54. 54Was ist anterograde Amnesie?Bei anterograden Amnesie ist Merkfähigkeit f neue Bewusstseinsinhalte massiv reduziert neue Dinge nur noch für ein bis zwei Minuten im Gedächtnis erhalten, dann vergessen -> Ausfall wesentlichen Neuronenkreises im limbischen System (Papez-Kreis) bzw. der Untergang der Neuronen im Nucleus basalis Meynert

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Beschreibung
Karteikarten am BIO 2. Vorlesung, erstellt von Clara Vanessa am 30/10/2015.
Erstellt von
Clara Vanessa
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