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Karteikarten

VL 4: Emotionen+Mood Management

Sven Christian Medienwirkungs- und nutzungsforschung 2. Semester Deutsch 20 Karten

VL 4: Emotionen+Mood Management

Karten in diesem Stapel (20)

  1. 1Emotioneninformieren uns über den Zustand und das Potenzial unserer Umwelt
    informieren anderen über unseren Zustand
    informieren uns über unseren Zustand
  2. 2Grundsätzliche FunktionenExploration & Orientierung
    Bindung
    Schutz, Meidung von Gefahr
    Kampf, Dominanz, Verteidigung von Autonomie
  3. 3Komponenten der EmotionPhysiologische Prozesse
    Subjektives Erleben
    Konative Prozesse (Verhalten)
  4. 4Dimensionen der EmotionenValenz
    Intensität
    Handlungsdisposition
  5. 53 Aspekte der EmotionsrelevanzAneignen
    Auslösen
    Verändern & Verstärken
  6. 6AneignenDurch Medienrezeption sieht man unterschiedlichste Emotionen bei unterschiedlichsten Charakteren in unterschiedlichsten Situationen
    --> Beobachten & Lernen
    Vorteil: keine individuellen negativen Konsequenzen (weil nur im Medium)
  7. 7AuslösenActivation
    Affect
    Relaxation
    (Physiologische Erregung als Bestandteil von Emotionen ist vorausgesetzt)
    Auslösen
  8. 8Verändern & VerstärkenHedonic Contingency Model
    Durch selektive Mediennutzung können Menschen ihre Stimmung managen
    Bsp. Comedy als Entspanner/Auflockerer
  9. 9Hedonic Contingency ModelMenschen = Hedonisten
    arrangieren ihre Umwelt so, dass...
    ...Positives erhalten oder verstärkt...
    ...Negatives abgebaut oder vermieden...
    ...wird
  10. 10Mood ManagementEbene des Erregungspotenzials
    Ebene der Valenz
    Ebene des Absorptionspotenzials und der Semantischen Affinität
  11. 11Ebene des ErregungspotenzialsMenschen streben ein mittleres Erregungsniveau an zwischen Über-und Unterstimulation (Optimal Arousal Theory)
    Bsp. Menschen, die unterstimuliert und gelangweilt sind, nutzen Medien mit hohem Erregungspotenzial
  12. 12Ebene der ValenzBsp. Menschen in negativer Stimmung suchen Medieninhalte mit positiver Valenz
  13. 13Ebene des Absorptionspotenzials und der Semantischen AffinitätMenschen vermeiden Inhalte mit starker Affinität zu den Ursachen ihrer negativen Stimmung und suchen stark absorbierende Medieninhalte
    Bsp. genervt wegen Tennis, schau ich Fußball (garantiert nicht Tennis)
  14. 14Emotionen als ModeratorErleichterung bzw. Erschwerung der Informationsaufnahme und Verarbeitung
  15. 15Einfluss von Emotionen auf die Erinnerung- An emotionale Ereignisse wird sich besser erinnert
    - "Flashbulb Memories" (Twin Towers)
  16. 16Einfluss von Emotionen auf die BewertungMenschen folgen bei starker Emotionalisierung eher Anweisungen (Bsp. Krieg)
  17. 17Emotion=KommunikationEmotionen dienen der Kommunikation nach außen und nach innen
  18. 18Was machen Emotionen?- entstehen durch kognitive Bewertung einer Situation
    - flankieren (hemmen/treiben) unser Handeln
    -beeinflussen Informationsverarbeitung
  19. 19Physiologische Erregung, die auf Emotionen folgt, hat Einfluss auf nachfolgende SituationBsp. ich bin sauer wegen Tennis und fauchze jemanden unfairerweise an
  20. 20Emotionen können die Verarbeitung und Bewertung von nachfolgenden Informationen positiv und negativ beeinflussenBsp. positiv: Bayern gewinnt CL
    Jemand erzählt einen Witz --> Lachen
    Bsp. negativ: Bayern verliert Finale
    Witz --> Lass mich in Ruhe/Abweisend

Informationen

Beschreibung
2. Semester Medienwirkungs- und nutzungsforschung Karteikarten am VL 4: Emotionen+Mood Management, erstellt von Sven Christian am 21/05/2016.
Erstellt von
Sven Christian · Mai 2016
Aktualisiert
16 Dez 2016
Aufrufe
65
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