Karteikarten
Medientechnik - Farbsysteme
Karten in diesem Stapel (15)
- 1Beschreiben Sie das Prinzip des FarbensehensDie Netzhaut des Auges enthält die
Fotorezeptoren (Stäbchen und Zapfen).
Die Rezeptoren wandeln als Messfühler
den Lichtreiz in Erregung um.
Nur die Zapfen sind farbtüchtig. Es gibt
drei verschiedene Zapfentypen, die je
für Rot, Grün oder Blau empfindlich
sind. Jede Farbe wird durch ein für sie
typisches Erregungsverhältnis dieser
drei Rezeptorentypen bestimmt. - 2Definieren Sie den Begriff FarbvalenzDie Farbvalenz ist die Bewertung eines
Farbreizes durch die drei Empfindlichkeitsfunktionen
des Auges. - 3Mit welchen Inhalten beschäftigt sich die FarbmetrikDie Farbmetrik entwickelt Systeme zur
quantitativen Erfassung und Kennzeichnung
der Farbeindrücke (Farbvalenzen).
Das menschliche Farbensehen wird
dadurch messtechnisch erfassbar. - 4a) Wie heißen die Grundfarben der additiven Farbmischung? b) Warum wird die additive Farbmischung auch physiologische Farbmischung genannt?a. Die additiven Grundfarben sind Rot,
Grün und Blau.
b. Rot, Grün und Blau entsprechen den
Empfindlichkeiten der drei Zapfentypen
im menschlichen Auge. Die
additive Farbmischung heißt deshalb
auch physiologische Farbmischung. - 5a) Wie heißen die Grundfarben der subtraktiven Farbmischung? b) Warum wird die subtraktive Farbmischung auch physikalische Farbmischung genannt?a. Die subtraktiven Grundfarben sind
Cyan, Magenta und Gelb.
b. Da die Mischung der Körperfarben
unabhängig vom Farbensehen erfolgt,
heißt diese Farbmischung auch
physikalische Farbmischung. - 6Beschreiben Sie das Prinzip der autotypischen Farbmischung im Druck.Die autotypische Farbmischung vereinigt
die additive und die subtraktive
Farbmischung. Voraussetzung ist allerdings,
dass die Größe der gedruckten
Farbflächen unterhalb des Auflösungsvermögens
des menschlichen Auges
liegt und die Druckfarben lasierend
sind. Das remittierte Licht der nebeneinanderliegenden
Farbflächen mischt
sich dann additiv im Auge (physiologisch),
die übereinander gedruckten
Flächenelemente mischen sich subtraktiv
auf dem Bedruckstoff (physikalisch). - 7Definieren Sie den Begriff Komplementärfarbe.Komplementärfarben sind Farbenpaare,
die in einer besonderen Beziehung
zueinander stehen: - 8Mit welchen Farbanteilen wird Weiß definiert: a) im RGB-System b) im CMYK-Systema. R 255, G 255, B 255
b. C 0, M 0, Y 0, K 0 - 9Mit welchen Kenngrößen wird ein Farbort im CIE-Normalvalenzsystem eindeutig bestimmt?
- 10Welche Koordinaten hat der Unbuntpunkt E im CIE-Normalvalenzsystem?Die Koordinaten des Unbuntpunktes E
sind x = y = z = 0,33. - 11Mit welchen Kenngrößen wird ein Farbort im CIELAB-System eindeutig bestimmt?
- 12Was bezeichnet der Farbabstand DeltaE*?Der Farbabstand \[\delta\] E* ist die Strecke
zwischen zwei Farborten im CIELABFarbraum. - 13Welche Eigenschaft einer Lichtquelle wird mit der Farbtemperatur beschrieben?Die Strahlungsverteilung der Emission
einer Lichtquelle wird mit der Farbtemperatur
gekennzeichnet. - 14Was sind unbedingt-gleiche Farben?Unbedingt-gleiche Farben sind Farben
mit identischen Spektralfunktionen.
Unbedingt-gleiche Farben sind unabhängig
von der Beleuchtung visuell nie
unterscheidbar. - 15—
Informationen
- Beschreibung
- Medientechnik Karteikarten am Medientechnik - Farbsysteme, erstellt von Charleen Ge am 23/09/2016.
- Erstellt von
- Charleen Ge
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