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Karteikarten

ASLA Gold Fragen

Michael Schulz ASLA Gold Feuerwehr Deutsch 79 Karten

Karten in diesem Stapel (79)

  1. 1Woraus setzt sich die Einatemluft zusammen?78% Stickstoff,
    21% Sauerstoff,
    0,04% Kohlenstoffdioxid,
    0,96% Edelgase
  2. 2Woraus setzt sich die Ausatemluft zusammen?78% Stickstoff,
    17% Sauerstoff,
    4,04% Kohlenstoffdioxid,
    0,96% Edelgase
  3. 3Wie lange kann ein Mensch ohne Sauerstoff (Atmung) überleben?ca. 3 Minuten
  4. 4Wie kann man Sauerstoffmangel erkennen?Nur mit speziellen Messgeräten
  5. 5Wo im menschlichen Körper findet der sogenannte Gasaustausch statt?In der Lunge
  6. 6Wo im menschlichen Körper sitzt das Atemzentrum?Im Gehirn
  7. 7Welches Gas steuert im Atemzentrum die Atmung?Kohlenstoffdioxid
  8. 8Welche Wirkung hat eine CO2-Konzentration von 5% in der Einatemluft?Steigerung der Atemfrequenz um 300%, Kopfschmerzen
  9. 9Welche Probleme entstehen bei einem Sauerstoffgehalt von mehr als 21% in der Einatemluft?Für die Atmung kein Problem,
    allerdings steigen Brand- und Explosionsgefahr
  10. 10Ab welchem Sauerstoffgehalt in der Einatemluft besteht erhebliche Gefahr für die Gesundheit?unter 15%
  11. 11Wie hoch ist der Atemluftbedarf pro Minute bei starker Arbeit (z.B.: Treppen laufen)?ca. 100 Liter pro Minute
  12. 12Wie kann eine Atemkrise entstehen?Durch kurzes, flaches und hastiges Atmen (Brustatmung)
  13. 13Wie kann eine Atemkrise vermieden werden?Durch ruhiges und tiefes Atmen
  14. 14Welche Intervalle der ärztlichen Atemschutztauglichkeitsuntersuchung sind grundsätzlich vorgeschrieben?vom 18. bis zum 50. Lebensjahr:
    alle 3 Jahre
    über 50 Jahre: jährlich
  15. 15Wie verhält sich Bart und Atemschutz?Personen mit Bart im Bereich der äußeren Dichtlippen einer Atemschutzmaske sind für das Tragen von Vollmasken ungeeignet.
  16. 16Welche Erholungszeit sollte zwischen zwei stark belastenden Atemschutzdurchgängen eingehalten werden?mind. 30 Minuten
  17. 17Wie ist ein Atemschutz-Sammelplatz gekennzeichnet?mit grünem Drehlicht oder Hinweisschild
  18. 18Nenne die 3 Hauptgruppen der Atemgifte:Stickgase, Blut-, Nerven- und Zellgifte, Reiz- und Ätzgifte
  19. 19Nenne mind. 3 Vertreter von Stickgasen:Methan, Ethan, Wasserstoff, Stickstoff, Edelgase
  20. 20Nenne mind. 3 Vertreter von Blut-, Nerven- und Zellgifte:Kohlenstoffmonoxid, Blausäure, nitrose Gase, CO2,
  21. 21Nenne mind. 3 Vertreter von Nervengiften:Benzindämpfe, Lösungsmittel, Kohlenstoffdioxid, Methylalkohol
  22. 22Nenne mind. 3 Vertreter von Reiz- und Ätzgiften:Flour, Chlor, Brom, Ammoniak, Schwefelsäure, Salpetersäure, nitrose Gase
  23. 23Wie zeigt sich eine Rauchgasvergiftung?Reizung der Augen, Brechreiz, Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, in schweren Fällen Bewusstlosigkeit und Tod
  24. 24Welche Aufgaben haben Atemschutzgeräte?dem Geräteträger die Atmung in mit Atemgiften verunreinigter Luft und bei Sauerstoffmangel zu ermöglichen
  25. 25In welche zwei Hauptgruppen werden Atemschutzgeräte für gasförmige Umgebung (von 0,7 bis 1,2 bar) unterteilt?- Atemschutzgeräte, die abhängig von der Umgebungsatmosphäre wirken
    - Atemschutzgeräte, die unabhängig von der Umgebungsatmosphäre wirken
  26. 26Zu welcher Gruppe von Atemschutzgeräten gehören Filtergeräte?Atemschutzgeräte, die abhängig von der Umgebungsatmosphäre wirken;
    leichter Atemschutz
  27. 27Welche Atemschutzgeräte, die unabhängig von der Umgebungsatmosphäre wirken, gibt es?Schlauchgeräte,
    Behältergeräte,
    Regenerationsgeräte;
    schwerer Atemschutz
  28. 28Darf mit einem Presslufatmer getaucht werden?Nein
  29. 29Welche Atemanschlüsse kennen sie? (mindestens 3)Mundstücke, Viertel- und Halbmasken, Vollmasken, Schutzhauben, Schutzhelme
  30. 30Von welchen drei Fakten sind Atemschutzgeräte je nach ihrer Funktion abhängig?Ort, Zeit, Umluft
  31. 31Welche Art von Atemanschluss wird im Feuerwehrdienst überwiegend verwendet und welche zwei Maskentypen unterscheiden wir dabei?Vollmaske mit Einwegatmung und Vollmaske mit Zweiwegatmung
  32. 32Kurzbeschreibung der Funktionsweise einer Vollmaske mit Einwegatmung:Ventillos, mit Zentralgewindeanschluss, Einatemluft strömt durch das Anschlussstück unmittelbar in das Innere der Vollmaske zum Mund- und Nasenraum. Die Ausatemluft strömt auf dem gleichen Weg durch das Anschlussstück in das Gerät zurück, Verwendung bei Sauerstoffkreislauf- bzw. Regenerationsgeräten
  33. 33Kurzbeschreibung der Funktionsweise einer Vollmaske mit Zweiwegatmung:Rundgewinde- oder Steckanschluss, beim Einatem wird durch Unterdruck das Einatemventil geöffnet und die Einatemluft strömt vorbei am Einatemventil im Anschlussstück in den Augenraum, über die Steuerventile der Innenmaske gelangt die Einatemluft zu den Atemorganen. Die Ausatemluft wird direkt zum Ausatemventil geleitet, welches durch Überdruck geöffnet wird und die Ausatemluft ins Freie abströmen lässt.
  34. 34Welchen Vorteil hat eine Überdruck-Vollmaske zu einer Normaldruck-Vollmaske?Der Überdruck in der Maske verhindert ein Eindringen von gasförmigen Schadstoffen in die Maske. Bei Undichtigkeit der Maske strömt Luft aus dem Inneren der Maske ins Freie.
  35. 35In welche drei Gruppen werden Atemfilter eingeteilt und welcher wird im Feuerwehrdienst verwendet?Gasfilter, Partikelfilter und Kombinationsfilter Im Feuerwehrdienst wird hauptsächlich der Kombinationsfilter verwendet.
  36. 36Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit der Einsatz von Filtergeräten möglich ist?- Sauerstoffgehalt in der Umgebungsatmosphäre größer 17%
    - geringe Schadstoffkonzentration
    (von Filtertyp abhängig)
    - in der Umgebungsatmosphäre dürfen keine Atemgifte, gegen die der Filter nicht schützt, vorhanden sein
  37. 37Welchen Schutz bietet der Kombinationsfilter mit der Bezeichnung “A2, B2, E2, K2, Hg / P3“ ?Der Filter schützt vor einer Schadstoffkonzentration von max. 0,5 Vol%.
    Er bietet Schutz vor organischen (A), anorganischen (B), sauren (E) und basischen (K) Gasen und Dämpfen und vor Quecksilberdämpfen (Hg) und er besitzt ein großes Rückhalte-vermögen für Partikel (P3)
  38. 38Schützt ein Kombinationsfilter vor a) Kohlenstoffmonoxid b) Sauerstoffmangel?Nein
  39. 39Bei welchem Flaschendruck muss die Restdruckwarnung am Pressluftatmer ansprechen?bei 55 bar +/- 5 bar
  40. 40Dürfen Atemluftflaschen komplett entleert (drucklos gemacht) werden?Nein
  41. 41Warum dürfen Atemluftflaschen nicht komplett entleert (drucklos) gemacht werden?Damit keine Feuchtigkeit in das Flascheninnere gelangen kann.
  42. 42Wie oft müssen Atemluftflaschen aus Stahl von einer autorisierten Stelle einer Druckprobe unterzogen werden?Alle 10 Jahre
  43. 43Wie oft müssen Atemluftflaschen aus Verbundmaterial (CFK o.ä.) von einer autorisierten Stelle einer Druckprobe unterzogen werden?Alle 3 oder 5 Jahre, abhängig von der Bauartgenehmigung der Flasche
  44. 44Welche Luftmenge wird für den Rückweg eines Atemschutztrupps eingeplant?Die doppelte Menge wie beim Hinweg
  45. 45Welchen Mindestdruck müssen Pressluftatmer haben, um einsatzbereit zu sein?200 bar – Geräte mind. 180 bar
    300 bar – Geräte mind. 270 bar
  46. 46Wozu dient ein Atemschutz-Außenüberwachungsgerät?Zur Kontrolle der Einsatzzeit der eingesetzten Atemschutztrupps
  47. 47Wozu dient ein Totmannwarner eines Atemschutzgeräteträgers?Zur manuellen oder automatischen Abgabe von Notsignalen
  48. 48Wie sichert sich ein Atemschutztrupp seinen Rückmarschweg?Mittels Schlauchleitung oder Leine
  49. 49Nach wem bzw. was richtet sich die Einsatzdauer eines Atemschutztrupps?Die Einsatzdauer richtet sich nach dem Geräteträger mit dem geringsten Luftvorrat.
    Spätesten bei Ertönen der Restdruckwarnung muss der gesamte Trupp den Gefahrenbereich verlassen haben.
  50. 50Wie errechnet sich der für einen Atemschutzeinsatz zu Verfügung stehende Atemluftvorrat, wenn ein Einflaschengerät mit einem Flascheninhalt von 6 Liter und einem Flaschendruck von 300 bar verwendet wird?6 Liter x 300 bar = 1.800 Liter – 180 Liter (10%) = 1.620 Liter Luftvorrat
    6 Liter x 55 bar (Restdruck) = 330 Liter Luftreserve
    zur Verfügung stehender Atemluftvorrat: 1.620 – 330 = 1.290 Liter
  51. 51Welche farbliche Kennzeichnung müssen Atemluftflaschen im Schulterbereich aufweisen?schwarz / weiß fächerförmig (¼-Teilung) bzw. ringförmig
  52. 52Welche farbliche Kennzeichnung müssen Acetylengasflaschen im Schulterbereich aufweisen?Kastanienbraun
  53. 53Was bedeutet die Abkürzung “UEG“ ?Untere Explosionsgrenze,
    d.i. jenes Mischungsverhältnis, ab dem ein explosionsfähiges Gas-Luft-Gemisch zündfähig ist
  54. 54Welche Gefahren können mit Warn- und Messgeräten erkannt werden (mind. 3)?Explosionsgefahr,
    Sauerstoffmangel,
    Vergiftungsgefahr durch Atemgifte,
    atomare Strahlung
  55. 55Wo liegt die erste Alarmschwelle bei den im Feuerwehrdienst verwendeten Explosimetern?bei Erreichen von 10% der unteren Explosionsgrenze
  56. 56Welche 4 Faktoren müssen vorhanden sein, damit ein Brand entstehen kann?Sauerstoff, Wärme, brennbarer Stoff und das alles im richtigen Mischungsverhältnis
  57. 57Welche Schutzstufen kennen wir im Feuerwehrdienst?Schutzst. 1: Einsatzbekleidung
    Schutzst. 2: leichter Hitzeschutz, nicht gasdichter Chemikalienschutzanzug Schutzst. 3: schwerer Hitzeschutz, gasdichter Chemikalienschutzanzug Schutzst. 4: Kombination von Hitzeschutz- und Chemikalienschutzanzug
  58. 58Was bedeutet die „GAMS-Regel“?Gefahr erkennen,
    Absichern,
    Menschenrettung,
    Spezialkräfte anfordern
  59. 59Welche Umstände schließen einen Innenangriff aus?Einsturz und / oder Explosionsgefahr
  60. 60Mit welchen Gefahren ist an der Einsatzstelle zu rechnen (4A-C-4E-Regel)?Atemgifte, Angstreaktion, Ausbreitung, atomare Strahlung,
    chemische Gefahren
    Explosion, Elektrizität, Einsturz, Erkrankung
  61. 61Welcher Sicherheitsabstand ist bei Brandbekämpfung im Bereich elektr. Anlagen mit Spannungen bis 1.000 Volt beim Einsatz von C-Mehrzweckstrahlrohren einzuhalten?Sprühstrahl 1 m, Vollstrahl 5 m
  62. 62Welcher Wasserstrahl wird vorzugsweise bei Innenangriffen eingesetzt?Sprühstrahl
  63. 63Mit welcher Geschwindigkeit breitet sich eine Explosion aus?Meter pro Sekunde
  64. 64Ein Eisenträger glüht dunkelrot. Welche Temperatur hat er?ca. 700 °C
  65. 65Wie viel von seiner Tragfähigkeit verliert ein Eisenträger bei einer Temperatur von 700°C?ca. zwei Drittel
  66. 66Welche brennbaren Stoffe dürfen nicht mit Wasser gelöscht werden? (mind. 3)Benzin, Leichtmetalle, Wachs, Fett
  67. 67Von wie vielen Personen darf eine Leiter gleichzeitig bestiegen werden?Von einer Person, ausgenommen bei Menschenrettung von 2 Personen
  68. 68Welche Maßnahmen sind bei Bränden im Bereich von Druckgasbehältern zu treffen?Aus sicherer Deckung heraus kühlen
  69. 69Welche Stoffe neigen zu Selbstentzündung? (mind. 2)Phosphor, feuchtes Heu, in Öl getränkte Putzwolle
  70. 70Was versteht man unter Einsatzabschnitt?Teil einer Einsatzstelle, der von der Einsatzleitung einer Einheit zugewiesen wird
  71. 71Wie viel Wasserdampf ergibt 1 Liter Wasser?ca. 1.700 Liter Wasserdampf
  72. 72Welche Einsatzgrundsätze muss der Atemschutzgeräteträger beachten?Der Atemschutztrupp besteht grundsätzlich aus 3 Truppmitgliedern und bleibt im Einsatz eine Einheit, der Trupp geht gemeinsam vor und tritt gemeinsam den Rückzug an.
  73. 73Was sagt die Zahl im unteren Feld der orangen Warntafel aus?Die Stoffnummer (UN-Nummer)
  74. 74Was bedeutet die Zahl im oberen Feld der orangen Warntafel?Die Gefahren-Nummer
  75. 75Welche Stoffe kennzeichnet die Gefahrenklasse 2?Gase
  76. 76Welche Stoffe kennzeichnet die Gefahrenklasse 3?Entzündbare flüssige Stoffe
  77. 77Welche Aufgabe hat der Rettungstrupp beim Atemschutzeinsatz?Er muss für Notfälle bereitstehen
  78. 78Was bedeutet ein “X“ vor der Gefahrennummer?Der Stoff darf nicht mit Wasser in Berührung kommen
  79. 79Wo sind Atemschutzgeräte anzulegen?Außerhalb des Gefahrenbereiches

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ASLA Gold OÖ
Erstellt von
Michael Schulz
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