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Karteikarten

Entwicklungspsychologie VL 5 Wahrnehmung

Lena Pritz Entwicklungpsychologie Deutsch 47 Karten

Entwicklungspsychologie VL 5 Wahrnehmung

Karten in diesem Stapel (47)

  1. 1SinnesempfindungVerarbeitung von Informationen von der Umwelt durch die Sinnesrezeptoren in den Sinnesorganen und im Gehirn
  2. 2WahrnehmungProzess der Interpretation und Strukturierung sensorischer Informationen
  3. 3Grad der Entwicklung der Sinnessyteme bei Neugeborenen?Sinnessystem funktioniert bereits zu einem gewissen Grad, anschliessende / vollständige Entwicklung erfolgt dann aber äusserst schnell
  4. 4Wie wichtig ist die visuelle Verarbeitung für den Menschen und wie sehr ist das Gehirn (cerebraler Kortex) dabei betrofffen?40-50 % des cerebralen Kortex sind an der visuellen
    Verarbeitung beteiligt
  5. 5Methoden bei der visuellen Wahrnehmung?- Methode der Blickpräferenz
    - Methode der Habituation
  6. 6Methode der Blickpräferenz?dient der Untersuchung von visueller Aufmerksamkeit
    zwei Muster werden gleichzeitig gezeigt, um herauszufinden ob das Kind einen Unterschied sieht und somit eine Präferenz entwickelt
  7. 7Methode der Habituation?Abfolge von Reizdarbietungen (Wiederholung und neue Reize)
    Reaktion Baby?
  8. 8Sehschärfe Definition?Auflösungsvermögen beim Sehen von verschiedenen Testobjekten
    in einer bestimmten Entfernung
    Sehschärfe = Visus
  9. 9Kontrastempfindlichkeit Definition?Fähigkeit, Unterschiede zwischen den hellen und dunklen
    Bereichen eines optischen Musters zu erkennen
  10. 10Wie kann die Sehschärfe eines Säuglings geschätzt werden?Wie lange wird die gestreifte Fläche (bei abnehmender Dichte der Streifen) bevorzugt? Sobald graue Fläche ebenfalls präferiert wird, sieht das Neugeborene keinen Unterschied mehr zwischen den Flächen (keine Auflösung mehr) > HabituationsmethodeWie kann die Sehschärfe eines Säuglings geschätzt werden?
  11. 11visuelle Wahrnehmung eines FrauengesichtsSimulation der visuellen Wahrnehmung
    des Gesichts einer Frau für ein Kind mit
    0;1, 0;2 und 0;3 (rechtes Bild steht für
    die Wahrnehmung bei Erwachsenen)
    visuelle Wahrnehmung eines Frauengesichts
  12. 12Warum ist visuelle Wahrnehmung noch nicht ganz ausgebildet?Die Zäpfchen sind noch nicht ganz ausgestaltet, es sind auch weniger vorhanden im Brennpunkt (dort wo es am schärfsten ist). Bei den Kindern sitzen an dieser Stelle weniger und mehr auseinander die Zäpfchen. Bei Neugeboren gelangen nur 2% des Lichts in die Fovia. Kinder bevorzugen daher auch kontrastreiche Objekte
  13. 13Wann ist eine ähnliche Sehschärfe bei den Kindern erreicht wie bei den Erwachsenen?Mit 0;8 ist Sehschärfe schon ähnlich wie bei Erwachsenen
  14. 14Wie und wann können Kinder bewegliche Objekte wahrnehmen?Erst mit 0;2 oder 0;3 sind Kinder in der Lage, beweglichen
    Objekten geschmeidig zu folgen, aber nur, wenn sich das
    Objekt langsam bewegt.
  15. 15visuelle Wahrnehmung von komplexen Formen (Gesicht)- mit 0;1 blickt vorwiegend auf äussere Konturen
    - mit 0;2: vorwiegend Blick auf innenliegende Merkmale des Gesichts
    visuelle Wahrnehmung von komplexen Formen (Gesicht)
  16. 16Präferenz für gesichtsähnliche Konfigurationen?Bei der Gesichtererkennung ist sehr viel bereits vorhanden (Kerntheorie), aber auch die Erfahrung spielt eine Rolle.
    Kinder haben eine Präferenz für gesichtsähnliche Objekte. (Zwei Striche oben, einen horizontalen unten).
  17. 17Präferenz für das Gesicht mit der Mutter?12 Stunden mit der Mutter: Präferenz für das Gesicht der
    Mutter
  18. 18ab wann existiert elaborierte Gesichtserkennung?um 0;9
  19. 19Fähigkeit Gesichter unterscheiden- Um 0;6: Gesichter von Äffchen können gleich gut
    unterschieden werden wie menschliche Gesichter
    - Um 0;9: Menschliche Gesichter können deutlich besser
    unterschieden werden (->Prototyp des allgemein menschlichen
    Gesichts)
  20. 20Erkennen Unterschiede in der Mimik (Gesichtsausdruck)Um 0;4: Erkennen von Unterschieden zwischen
    verschiedenen Gesichtsausdrücken
  21. 21Erkennen von emotionalen Ausdrücken und BevorzugungZwischen 0;5 und 0;7: Erkennen von emotionalen
    Ausdrücken und Bevorzugung von Gesichtern mit
    entsprechenden Emotionen (-> Bild und Stimme kongruent)
  22. 22Präferenz lächelnden GesichterBis Ende 1. Lebensjahr: Generelle Bevorzugung von
    lächelnden Gesichtern
  23. 23Visuelle Klappe (Tiefenwahrnehmung) im Alter 0;6 und 1;2tiefer Teil wird nicht überquert, auch wenn Elternteil sie hinüberlocken versuchen.
  24. 24Visuelle Klappe (Tiefenwahrnehmung) im Alter 0;2Baby weist kein Gefühl von Furcht auf, wenn es über diesen "tiefen" Teil gezogen wird (niedrige Pulsfrequenz) > Kind findet Tiefe interessant, empfindet jedoch keine Furcht.
  25. 25Zusammenhang selbstverursachte Bewegung und FurchtKind passiv darüberziehen > keine Furcht
    Jedoch spielt die selbstverursachte Fortbewegung eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Furcht und Missvertrauen
  26. 26soziales Referenzieren bei der visuellen KlippeKinder verlassen sich auf den Erwachsenen.
    Lächelt er, krabbeln die Kinder
    munter los, schaut er besorgt, bleibt
    das Kind auf der sicheren Seite
  27. 27was ist das schwächste Geräusch, das ein Kind wahrnehmen kann?4x lauter als das leiseste Schallereignis, welches ein Erwachsener wahrnehmen kann
  28. 28wann erreicht das Kind dasselbe Hörvermögen wie ein Erwachsener?Erst mit 5;0 bis 8;0
  29. 29Akustische LokalisationWahrnehmung des Ortes eines Schallereignisses
  30. 30Wahrnehmung / Präferenz von schöner (konsonanter) vs. unschöner (dissonanter) MusikMit 0;4 präferieren Kinder eine konsonante Version eines Volksliedes
    gegenüber einer dissonanten.
  31. 31Wahrnehmung Rhythmus der Musik0;4 / 0;5
  32. 32Sensibilität für Melodienab 0;5
  33. 33Intermodale WahrnehmungKombination von Informationen aus zwei oder mehreren
    Sinnessystemen
  34. 34Synchronität von Ton und BildAuf beiden Bildschirmen laufen unterschiedliche Filme,
    von denen einer mit dem Ton synchronisiert ist.
    Bereits mit 0;4 betrachten Kinder denjenigen Film
    länger, zu dem der Ton passt.
  35. 35Reflexarten- Greifreflex
    - Saugreflex
    - Wangensuchreflex
    - Tonischer Nacken- / Halsreflex
  36. 36zu starke oder zu schwache Reflexe sind Zeichen für?Zeichen für Hirnschäden
  37. 37Das Andauern eines frühkindlichen Reflexes über den Zeitpunkt hinaus, an dem er erwartungsgemäss verschwinden sollte, ist?ein
    Warnsignal für ein möglicherweise vorliegendes
    neurologisches Problem.
  38. 38Wangensuchreflexsobald Kind bei der Wange sanft berührt wird, wendet es den Kopf und öffnet leicht den Mund > Kind sucht instinktiv nach der Brust der Mutter (Reflex Nahrungsaufnahme)
  39. 39Meilenstein der Entwicklungsiehe Bild auf Seite 43
  40. 40Variabilität in der Motorik (Prozess fürs Gehen)siehe Bild auf Seite 44
  41. 41Warum beeinflussen kulturelle Faktoren die Motorik?Kulturen unterscheiden sich im Ausmass, indem sie motorische
    Fähigkeiten fördern und ermöglichen.
    Mütter in Mali trainieren ihre
    Kinder mit Hängeübungen, um
    ihre motorische und körperliche
    Entwicklung voranzubringen.
  42. 42Was hat "Greifen" für Säuglinge für eine Bedeutung?„Wenn Kinder erst einmal nach Gegenständen langen und sie
    greifen können, müssen sie nicht mehr darauf warten, dass
    die Welt zu ihnen kommt.“
  43. 43Meilenstein "Greifen" 0;0 - 0;3Prereaching movements, ungezielte Bewegungen,
    Vorform des Greifens.
  44. 44Meilenstein "Greifen" 0;3 - 0;4Kinder greifen mit Erfolg nach Gegenständen, die
    Bewegungen sind aber noch ungelenk und schlecht
    kontrolliert.
  45. 45ab 0;7Das Greifvermögen ist ziemlich stabil, die Bewegungen
    sind geschmeidig und führen direkt zum
    Ziel.
  46. 46ab wann sind Kinder in der Lage sich fortzubewegen?Mit etwa 0;8
  47. 47wann lernen Kinder aus eigener Kraft zu laufen?Zwischen 0;11 und 1;3

Informationen

Beschreibung
Entwicklungpsychologie Karteikarten am Entwicklungspsychologie VL 5 Wahrnehmung , erstellt von Lena Pritz am 16/01/2017.
Erstellt von
Lena Pritz
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