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Karteikarten

Einführung in das Recht

Hannah Mayr Soziale Arbeit Deutsch 30 Karten

Karten in diesem Stapel (30)

  1. 1Was ist Privatrecht?rechtliche Regelungen zwischen rechtlich gleichgestellten Rechtssubjekten
  2. 2Was ist Öffentliches Recht?rechtliche Regelungen zwischen Trägern öffentlicher Gewalt
    Vorschriften über Staatsaufbau- und Organisation
  3. 3Was ist Strafrecht?rechtliche Regelungen zwischen dem Einzelnen und der Strafverfolgungsbehörde
    Verhängung der Strafe durch staatliches Gericht + Vollstreckung
  4. 4Eigenschaften Verfassungsgerichtsbarkeit- von übrigen Gerichten losgelöst
    - prüft Verfassungsmäßigkeit von Hoheitsakten
  5. 5Aufbau ordentliche Gerichtsbarkeit (Zivilgerichtsbarkeit) Es gibt noch Strafgerichtsbarkeit.Amtsgerichte (Berufung/Beschwerde) -> Landgerichte (BERUFUNG/Beschwerde/Revision) -> Oberlandesgericht (REVISION/Rechtsbeschwerde) -> Bundesgerichtshof
  6. 6Welche besonderen Gerichtsbarkeiten gibt es?VerwG, SozialG, ArbeitsG, FinanzG
  7. 7materielles Gesetzabstrakt-generelle Vorschrift mit Außenwirkung, d.h. nicht für den Einzelfall
  8. 8formelles GesetzVorschrift, die durch ein Gesetzgebungsorgan entstanden ist -> Parlamentsgesetz
  9. 9materielles Rechtregelt Inhalt von Rechtsbeziehungen
  10. 10formelles Rechtregelt Ablauf von förmlichen Verfahren
  11. 11Aufbau Normenpyramide (beginnend von oben)1. Grundgesetz
    2. Formelle Bundesgesetze
    3. Bundesrechtverordnungen/-satzungen (materielle Gesetze)
    4. Formelles Landesgesetz
    5. Landesrechtsverordnungen/-satzungen (materielle Gesetze)
  12. 12Welche Auslegungen gibt es?- Wortlautauslegung
    - systematische Auslegung
    - historische Auslegung
    - teleologische Auslegung
  13. 13WortlautauslegungWie ist die Vorschrift bei natürlichem Sprachgebrauch zu verstehen?
    Beispiel: Totschlag (jemand, der nur lebensgefährlich verletzt ist zählt nicht)
  14. 14systematische AuslegungWelche Sinngehalt kann aus der Stellung der Vorschrift im Gesamtgefüge ermittelt werden?
    Beispiel: Gefährliche Körperverletzung ist Qualifikation zu Körperverletzung, d.h. wenn in §224 von Körperverletzung die Rede ist kann nur §223 gemeint sein
  15. 15historische AuslegungWelche Rückschlüsse können aus der Entstehungsgeschichte gezogen werden?
  16. 16teleologische AuslegungWelche Auslegung kommt Sinn&Zweck der Vorschrift am nächsten?
  17. 17Analogieplanwidrige Gesetzeslücken, wenn andere gesetzliche Regelungen/Grundgedanken der Rechtsordnung übertragen werden
  18. 18USAPräsidialsystem: Präsident ist Staats&Regierunsgchef, kann Veto gegen Gesetze vom Parlament einlegen, wird über Wahlmänner gewählt
  19. 19Deutschlandparlamentarisches Regierungsystem: Macht liegt beim Parlament, welches den Bundekanzler wählt, Trennung zwischen Staatsoberhaupt (Bundespräsident) und Regierungschef (Bundeskanzler)
  20. 20Verhältnismäßigkeitsprüfung1. Legitimes Ziel
    2. Geeignetheit der Maßnahme
    3. Erforderlichkeit (keine milderen Maßnahmen)
    4. Verhältnismäßigkeit/Zumutbarkeit/Proportionalität
  21. 21Bundestag-> Gesetzgebungsorgan
    -> Wahlverfahren (allgemein, umittelbar, frei, gleich, geheim)
    -> Beschlussfassung: Grundsatz: Mehrheit abgegeb. Stimmen (Ausnahme: Kanzlermehrheit)
    -> 631 Abgeordnete
  22. 22Bundesrat-> Mitglieder der Landesregierungen, Stimmen abhängig von Einwohnerzahl
    -> Gesetzesinitiative
    -> Art der Mitwirkung abhängig von Zustimmungs oder Einspruchsgesetz
  23. 23Bundesregierung-> Kanzlerin
    -> 15 Bundesminister
    -> Politische Staatsleitung, Mitwirkung Gesetzesgebung
  24. 24Bundespräsident-> Ernennung/Entlassung best. Amtsträger
    -> Staatsrepräsentant
    -> Wahl durch Bundesversammlung
    -> Völkerrechtl. Vertretung
  25. 25zentrale Funktion Grundrechtesubjektive Abwehrrechte des Einzelnen ggü. staatlichen Handelns (status negativus)
  26. 26objektiver Gehalt GrundrechteGrundrechte als objektiv/rechtliche Wertentscheidung der Verfassung
  27. 27Prüfungsschema Grundrechtsverletzung(1. Konkurrenzen/Prüfungsreihenfolge)
    -> Spezialitätsgrundsatz
    2. Schutzbereich
    -> persönlicher Schutzbereich (gelten für alle natürlichen Personen, man muss sich auf Grundrechte berufen können)
    -> sachlicher Schutzbereich (die Verhaltensweise muss inhaltlich vom Grundrecht erfasst sein)
    3. Eingriff in den Schutzbereich
    -> wird grundrechtliche Freiheit durch staatl. Maßnahme beeinträchtigt
    4. Rechtfertigung des Eingriffs
    -> Grundrechtsschranke (kann es eingeschränkt werden?) - Gesetzesvorbehalt
    -> Schranken-Schranke: Verhältnismäßigkeitsgrundsatz
  28. 28RechtsquellenVerfassung, Völkerrecht, Europarecht, Parlamentsgesetze, Rechtsverordnungen, Satzungen
  29. 29Historische Vorläufer GrundgesetzePaulskirchenverfassung & Weimarer Reichsverfassung
  30. 30Einteilung GrundgesetzeArt 1-19 Grundrechte
    grundrechtsgleiche Rechte

Informationen

Beschreibung
Soziale Arbeit Karteikarten am Einführung in das Recht, erstellt von Hannah Mayr am 23/01/2017.
Erstellt von
Hannah Mayr
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