Karteikarten
Block_1/1_Grundprinzipien, gesetzl. Grundlagen, PSA
Karten in diesem Stapel (37)
- 1LZ: Was sind GefährdungenPotenzielle Schadensquellen (Blumentopf)/
Energie Potenzial - 2Erkläre das HanddiagrammD = Gefährdung
Z = auslösender Faktor
M = T echnik/Hardware
R = O rganisation/Software
K = P erson/Lifeware - 3Was ist das Wichtigste in der UnfallverhütungGefährdungsermittlung
(Unfallpyramide) - 4Gebe ein Bsp eines HanddiagrammsPraxis
- 5Wer im Betrieb hat die Verantwortung was die Sicherheit anbelangtDie Führung / Chef / Auftraggeber = Linienvorgesetzter
- 6Was ist unsere Hauptaufgabewir machen Prävention am besten Systemorientierte Prävention
- 7LZ3: Kannst Du die Verantwortung der Arbeitgeber mit Artikeln aus UVG / VUV begründen?UVG Art. 82.1
Der Arbeitgeber ist verpflichtet, zur Verhütung von Berufsunfällen und Berufskrankheiten alle Massnahmen zu treffen, die…
nach der Erfahrung notwendig
nach dem Stand der Technik anwendbar und den Verhältnissen angemessen sind.
VUV Art 3-10 - 8LZ3: die wichtigsten Gesetze gemäss SBA 140 nennenOR= Obligationenrecht gilt bei jedem, auch mündlichem Vertrag
UVG = Bundesgesetz über Unfallversicherung
ArG = Arbeitsgesetz - 9LZ3: die Aufgabe der Spezialisten für Arbeitssicherheit (ASA) begründen gemäss VUV ?Art 11e
beurteilen die Gefahr/beraten und orentieren
besonders in 5 Punkten
Behebung von Mängeln
Beschaffung von neuen M. u A.
Schutzeinrichtung und PSA
Instruktion von Arbeitnehmern
Organisation 1. Hilfe
VUV = Verordnung über die Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten - 10LZ3: die Durchführungsorgane des UVG nennen? UVG = ? UVV =?Kantonale Arbeitsinspektorate (KAI)
SECO -> Eidgenössische Arbeitsinspektion (ABEA*)
Suva Fachorganisationen
Bundesgesetz über die Unfallversicherung
Verordnung über die Unfallversicherung - 11LZ3: die Zuständigkeit für die Arbeitsmedizinische Vorsorge nennen?Die Suva ist für alle Betriebe zuständig. Auch Private UVG Versicherer
Unterstellung VUV Art 70
Vorsorgeuntersuchung
Ausschluss gefährdeter Arbeitnehmer - 12LZ: Gefährdungssituation SchutzmassnahmenMensch (geht vorbei) (im Bereich einer
Gefährdung)
Beseitigung oder Minderung
von Gefährdungen. - 13LZ: Gefährdungsereignis SchadenEreignis (Katze stösst an Topf)
(Kann Schaden bewirken)
Personenschaden, Schädigung des menschlichen Körpers - 14LZ 2: SchadenPersonenschaden
(Schädigung des
menschlichen
Körpers) - 15LZ2: Elemente eines sicheren Arbeitsplatzes nennen=betriebliches Sicherheitssystem
Der Gefährdungen bewusst sein - diese beseitigen oder vermindern.
Miteinander sprechen,
Regeln zum Verhalten,
Arbeitsmittel,
Kontrolle,
Konsequenzen,
Ordnung - 16LZ2: Sicherheitsmassnahmen gemäss STOP-Rangfolge anhand von Beispielen erklärenS = Substitution Ersatz, Entfernung, Beseitigung der Gefährdung
T = Technik, Bsp Quellenabsaugung
O = Organisaton schulen, Abläufe regeln
P = Person PSA, Verhalten
Bsp? - 17LZ2: die Wirkungsqualität von STOP-Massnahmen beschreibenBei S liegt die Wirkungsqualität hoch bei P liegt diese tief,
- 18LZ2: Erkläre die Unfallpyramide / das Eisbergmodell
- 19was ist die häufigste Unfallursache?unsichere Handlung, unsichere Bedingungen
(Überforderung)
meistens mehrere Ursachen - 20Sicherheitsmassnahmen müssen … (3 Punkte) angemessen sein− nach Erfahrung notwendig,
− nach dem Stand der Technik und
− den gegebenen Verhältnissen - 21Was ist Sicherheit (Unsicherheiten gibt es immer)Zustand, der als gefahrenfrei angesehen wird
Zustand, in dem man vor Gefahr geschützt ist
Grösstmögliche Abwesenheit von Gefahr - 22wie mache ich Gefährdungsermittlungsuchen des "Blumentopfes" (Potenzial)
Situation wie kommt der Mensch ins Spiel
auslösender Faktor
= Schaden kann entstehen - 23LZ3: Kannst Du die Verantwortung der Arbeitnehmer mit Artikeln aus UVG / VUV begründen?Art. 82.3
Arbeitnehmer sind verpflichtet
den Arbeitgeber zu unterstützen
insbesondere persönliche Schutzausrüstungen zu benützen
Sicherheitseinrichtungen richtig zu gebrauchen und diese ohne Erlaubnis des Arbeitgebers weder zu entfernen noch zu ändern.
VUV Art 11 - 24LZ3: aus Artikel 82 des UVG, „Erfahrung“, „Stand der Technik“ und „Verhältnismässigkeit“ erklären=allgemeine Erfahrung, z.B. Berufsgruppe
(z.B. Statistiken) nicht subj. Wahrnehmung
= Regeln d. Technik = Vorschriften, Richtlinien, Merkblätter, Publikationen).
=so gut als nötig, statt so gut als möglich, abhängig vom möglichen Schaden. - 25Welches sind die Pflichten des Sibe?SiBe sind für die fachliche Richtigkeit ihrer Empfehlungen verantwortlich
Fachverantwortung ist abhängig von Ausbildung, Stellung im Betrieb (Organigramm) und Stellenbeschreibung
geeignete Ausbildung / Qualifikation
− Spezialisten der Arbeitssicherheit (ASA)
− Sicherheitsassistenten (Suva-Lehrgang)
− Absolventen anerkannter Arbeitssicherheitskurse - 26Wann braucht es ASA BeizugBei besonderen Gefährdungen und wenn das nötige Fachwissen nicht vorhanden ist.
- 27was sind besondere Gefährdungen?Liste Ekas 6508 / Anhang 1
Besondere Arbeitsbedingungen
Brand-Explosionsgefahren
Biologische Einwirkungen
Physikalische Einwirkungen - 28LZ4: Wo und wann müssen PSA getragen werden?-Zu verhindern,dass Arbeitnehmende
verletzt werden oder in ihrer Gesundheit beeinträchtigt werden
-Gefährdungen kennen Gefährdungsermittlung
-Arbeitsbedingungen kennen z.B. Lärm, Temp.
Wo Betriebsanleitungen und Sicherheitsdatenblätter es vorschreiben. - 29LZ4:Worauf ist beim Beschaffen von PSA zu achten?Grundlage: Arbeitsplatzbeurteilung (siehe Folie 21)
Spezialisten beiziehen
−Interne / externe Fachperson
−Spezialist der Arbeitssicherheit
−Anbieter, Hersteller
Betroffene Mitarbeitende einbeziehen
−Betroffene zu Beteiligten machen
PSA-Informationsbroschüre des Herstellers beschaffen
PSA-Modelle bei Arbeit testen - 30LZ4:Wie kann sichergestellt werden, dass die Mitarbeitenden die PSA bei der Arbeit konsequent tragen?Einführen PSA und Durchsetzen Tragobligatorium
(Spinnennetz) - 31PSA Führungsaufgabe, wie zeigt man das?Kaderleute
tragen PSA selber konsequent
unterstützen, motivieren, überwachen Arbeitnehmende - 32Wie PSA auswählen?Mitsprache der Betroffenen
Erfahrungen zu PSA abfragen
Positive Einstellung zu PSA nutzen
Mängelmeldungen berücksichtigen - 33PSA Sicherheitsregeln schaffen Klarheit Wer trägt wo wann welche PSA?Wer:Mitarbeitende, Vorgesetzte, Besucher
Wo:Ort (Werkstatt)
Wann:Tätigkeit (beladen,entladen)
PSA:Sicherheitsschuh, Schutzbrille, …
Einbezug…
Vorgesetzte müssen Weisung durchsetzen!
Mitarbeitende müssen Weisung befolgen! - 34PSA Information/Instruktion Warum PSA? Wer kommuniziert Regeln zu PSA? wie überzeuge ich Betroffene? Wo kriege ich Hinweise zu Gebrauch,Lagerung, etc?Fakten aufzeigen (Gefährdungen,Arbeitsplatzbeurteilung)
Chefsache
Sich schützen = gesund bleiben
Informationsbroschüre des Herstellers - 35Was ist wichtig bei PSA Kontrollen?PSA Tragpflicht
eingehalten -Loben
nicht eingehaltenWarum? Warum? Warum?
Ermahnen
Auf Konsequenzen aufmerksam machen
Sanktionen (siehe Folie 33)
Geschäftsleitung bekundet Entschlossenheit! - 36Welche (PSA) Sanktionsmöglichkeiten habe ich bei Weigerung, Sicherheitsregeln einzuhalten?Fehlende Voraussetzungen für Zusammenarbeit
Versetzung
Kündigung des Arbeitsverhältnisses - 375 Punkte zur PSA MotivationFührungsaufgabe -Vorbild-Verhalten Vorgesetzte
PSA auswählen -Einbezug Mitarbeitende
und Mängelmeldungen berücksichtigen
Sicherheitsregeln-schaffen Klarheit
Kontrollen-Bekenntnis zu Entschlossenheit
Information/Instruktion -Sich schützen = gesund bleiben