Zusammenfassung der Ressource
Lebenslanges Lernen
- Lernen
- Nonformales Lernen
Anmerkungen:
- Finden außerhalb des formalisierten Bildungssystems statt und sind gekennzeichnet durch kürzere Lernphasen, sowie Freiwilligkeit.
- "Nichtformales Lernen bezeichnet einen Lernprozess, der im Rahmen planvoller Tätigkeiten (in Bezug auf Lernziele und Lernzeit) stattfindet und bei dem das Lernen in einer bestimmten Form unterstützt wird (z.B. im Rahmen eines Lehrer-Schüler-Verhältnisses); es kann Programme zur Vermittlung von im Beruf benötigten Fähigkeiten, für die Alphabetisierung von Erwachsenen und die Grundbildung für Schulabbrecher umfassen; ausgesprochen typische Beispiele für nichtformales Lernen sind die innerbetriebliche Weiterbildung, mit der Unternehmen die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter verbessern, etwa im IKT-Bereich, strukturiertes Online-Lernen (z.B. durch Nutzung offener Bildungsressourcen) und Kurse, die Organisationen der Zivilgesellschaft für ihre Mitglieder, ihre Zielgruppe oder die Allgemeinheit organisieren;" (EU 2012)
- Formelles/ Formales Lernen
Anmerkungen:
- Es ist das Lernen, was in pädagogischen Einrichtungen stattfindet.
Lerninhalte und Lernziele werden in organisierter Weise vermittelt und geprüft. Also bewusst gestaltet und zielgerichtet umgesetzt.
- "Formales Lernen bezeichnet einen Lernprozess, der in einem organisierten und strukturierten, speziell dem Lernen dienenden Kontext stattfindet, und typischerweise zum Erwerb einer Qualifikation, in der Regel in Form eines Zeugnisses oder eines Befähigungsnachweises führt; hierzu gehören Systeme der allgemeinen Bildung, der beruflichen Erstausbildung und der Hochschulbildung;" (EU 2012)
- Informelles Lernen
Anmerkungen:
- Es existiert noch keine einheitliche Def.
1.Def.: unbewusstes Lernen, welches man sich durch das Alltagsleben aneignet.
2.Def.: eigenständiges Lernen, welches man allein oder in einer Gruppe macht. Dabei muss man selbst Methodik, Zeitmanagement etc. betreiben.
In beiden Varianten geht man davon aus, das keine institutionelle Einrichtung den Stoff auswählt und didaktisch aufbereitet.
- "Informelles Lernen bezeichnet einen Lernprozess, der Im Alltag - am Arbeitsplatz, im Familienkreis oder in der Freizeit - stattfindet und in Bezug auf Lernziele, Lernzeit oder Lernförderung nicht organisiert oder strukturiert ist; es ist aus Sicht des Lernenden möglicherweise nicht beabsichtigt; Beispiele für durch informelles Lernen erzielte Lernergebnisse sind Fähigkeiten, die man sich durch Lebens- und Berufserfahrung aneignet, wie die am Arbeitsplatz erworbene Fähigkeit, ein Projekt zu leiten, oder IKT-Fertigkeiten, während eines Auslandsaufenthalts erworbene Sprachkenntnisse oder interkulturelle Fähigkeiten, außerhalb des Arbeitsplatzes erlangte IKT-Fertigkeiten sowie Fähigkeiten, die durch freiwillige, kulturelle oder sportliche Aktivitäten, Jugendarbeit oder Tätigkeiten zu Hause (z.B. Kinderbetreuung) erworben wurden." (EU 2012)
- Perspektive aus der
erziehungs- und
bildungswissenschaft
Anmerkungen:
- Lernen als Ergebnis eines Interaktinsprozesses zwischen Individuum un Umwelt.
Also eine Wechselwirkung zwischen innerer und äußerer Mechanismen. (s.a. Soziologie)
- innere Seite
Anmerkungen:
- interner psychologischer Prozess der Erarbeitung und Aneignung, bei dem neue Impulse mit den Ergebnissen von vorher erworbenen Kenntnissen (prior learning) verknüpft werden. Dieser Prozess muss als individueller Prozess verstanden werden, der von den Vorerfahrungen des Einzelnen abhängt.
- äußere Seite
Anmerkungen:
- Interaktion zwischen dem Lernenden und seiner sozialen, kulturellen und materiellen Umwelt. Bei jedem Lernen interagieren beide Prozesse in einer sich gegenseitig bedingenden Wechselwirkung, in der immer und unumgehbar zugleich Äußeres und Inneres zusammenspielen.
- Definition
Anmerkungen:
- "Lernen bezeichnet die Veränderung von Selbst- und Weltverhältnissen
sowie von Verhältnissen zu anderen, die nicht aufgrund von angeborenen
Dispositionen, sondern aufgrund von zumindest basal reflektierten
Erafhrungen erfolgen und die als dementsprechend begründbare
Veränderungen von Handlungs- und Verhaltensmöglichkeiten, von Deutungs-
und Interpretationsmustern und von Geschmacks- und Wertstrukturen vom
Lernenden in seiner leiblichen Gesamtheit erlebbar sind; kurz gesagt:
Lernen ist die erfahrungsreflexive, auf den Lernenden sich auswirkende
Gewinnung von spezifischem Wissen und Können." (Göhlich/Wulf/Zirfas
2007, S.17)
- Perspektive aus
der Psychologie
- Definition
Anmerkungen:
- "Lernen ist ein Prozess, der in relativ konsistenten Änderung des
Verhaltens oder des Verhaltenspotentials resultiert und basiert auf
Erfahrung." (Zimbardo/Gerrig 2004, S.243)
- innere Mechanismen
Anmerkungen:
- "Lernen findet ausschließlich durch Erfahrung statt. Erfahrung bedeutet in diesem Zusammenhang, Informationen aufzunehmen (und diese zu bewerten und zu transformieren) sowie Reaktionen zu zeigen, welche die Umwelt beeinflussen."
- Mit anderen Worten:
Lernen zeigt sich in einer Veränderung des Verhaltens, welches als Ergebnis der Verarbeitung von Umweltinformationen angesehen wird.
- Lernen ≠ Reifungsprozess
- Lernorte
- pädagogische Einrichtung
Anmerkungen:
- Kennzeichen:
-Bewusste Gestaltung
-Zielgerichtete Umsetzung
-Zeigen als Grundoperation
- pädagogisches Handeln
Anmerkungen:
- -Gibt es nicht ohne die Absicht, einem anderen etwas so zu zeigen, dass er es wiederholen und übertragen kann.
-Ist die Darstellung der Welt für diejenigen, die sie noch nicht oder nur unvollständig kennen.
-Hilft beim Übergang vom Nicht-Wissen zum Wissen; Vom Nicht-Können zu Können; Vom Nicht-Wollen zum Wollen.
- Lernhilfen
- Eine Person
Anmerkungen:
- Dozent, Trainer, Lernberater, facilitator
- Andere Personen
Anmerkungen:
- in institutioneller Form
Anmerkungen:
- Wissensvermittlung
- Unterweisung/ Belehrung
Anmerkungen:
- Lehrender: Sachexperte, der feststehendes Wissen vermittelt. (Wissensvermittler)
Methodik: Meistens der Vortrag, mit einer anschaulichen und verständlichen Darstellungsweise. Komplexe Sachverhalte sollen möglichst einfach dargestellt werden.
- Training
Anmerkungen:
- Einübung und Aneignung vorgeführter Verhaltensweisen.
Lehrender: Methodenexperte
Methodik: Handlungswissen bereitstellen und Arrangements zum Einüben entsprechender Verhaltensweisen vorbereiten.
- Beratung
Anmerkungen:
- Fragen und Probleme der Teilnehmer werden mit dem Fachwissen des Dozenten in Bezug gebracht.
Methodik: Fragen und Probleme als Grundlage für das Theoriewissen.
- Moderation
Anmerkungen:
- Persönliche Problemlagen im Mittelpunkt.
Lehrende: Rolle des kompetenten Gesprächspartners
Methodik: Schaffung von Rahmenbedingungen. Lernender wird angeleitet um das eigene Wissen zu aktualisieren und zu ordnen. Mit diesem Fundus soll der Lernende nun die Probleme lösen-
- soziales Umfeld
Anmerkungen:
- Damit ist das Alltagslernen gemeint, welches sich dadurch auszeichnet, dass man Impulse und Eindrücke bekommt. Man legt sich Stategien zurecht, mit denen man diese Impulse verarbeitet und zwischen ihnen auswählt.
- -Der Lernprozess geht vom tätigen Subjekt aus.
- soziales Engagement
- Vereine
- Bürgerinitiativen
- Reisen
- Familienphase
Anmerkungen:
- Es werden unbewusst Kompetenzen erworben, ohne das den Eltern dies bewusst wird. (Verantwortung für andere Übernehmen, Absprachen treffen usw.)
- Pädagogische Gestaltung
- Studienreisen
- Erlebnispädagogische
(Sport-) Angebote
- Museen
Anmerkungen:
- Die sich als Erlebniszentrum präsentieren
- Freizeitparks
- Science Center
- Wissenvermittlung
- Führungskräftetraining
Anmerkungen:
- -Erlebnispädagogische Programme. Z.B. der Besuch eines Hochseilgartens oder die Durchführung von Excursionen
-Erfahrungsvermittlung
- Moderation
Anmerkungen:
- Schaffung von Rahmenbedingungen (zeitlich, räumlich, sachlich, sozial) durch diese Einschränkungen werden Handlungen begünstigt.
- medialen Kontext
- Funktionen
- Learning by
distributing
Anmerkungen:
- -Verteilung lernrelevanter Informationen
-Lehrender nicht erforderlich
-Bsp.: Fernuni Hagen
- E-Learning by
interacting
Anmerkungen:
- -Informationen werden didaktisch aufgearbeitet.
-Selbstständiges Lernen des Lernenden.
-Lehrender wird als Lernberater oder Tele-Tutor tätig
-Bsp.: Abi-Online
- E-Learning by
collaborating
Anmerkungen:
- -Schaffung einer virtuellen Kleingruppe.
-Lernende können miteinander kommunizieren und gemeinsame Problemlösungen erarbeiten.
-Selbstständiges Arbeiten
-Lerner als Moderatoren und Initiatoren.
-Bsp.: Skype Lerngruppe
- Vorteile für
den Lernenden
Anmerkungen:
- Der Lerner besitzt die Freiheit sich auszusuchen, was seiner Disposition, seinen Interessen, Bedürfnissen, Neigungen, Kenntnissen und Fähigkeiten am nächsten kommt.
- Nachteile für
den Lernenden
Anmerkungen:
- Er hat aber auch die Freiheit unaufmerksam zu sein, zu unterbrechen oder immer dasselbe wahrzumehmen.
- Kontext von Arbeitsprozessen
Anmerkungen:
- -Die älteste Form des Lernens
-Lernort und Arbeitsort sind identisch
- Ziele
Anmerkungen:
- -Erwerb und Erweiterung von Fertigkeiten, Kenntnissen und Qualifikationen
-Erwerb von beruflicher Handlungskompetenz
- Formen des Lernens
- Arbeitshandeln
Anmerkungen:
- -"learning by doing"
-Versuch und Irrtum
-Lernen durch Imitation (Zusehen, Nachmachen, Mitmachen, Helfen und Probieren)
-Neben Wissen und Fähigkeiten werden auch Gewohnheiten, Einstellungen und Werte erworben
- systematische
Unterweisung
am Arbeitsplatz
Anmerkungen:
- -Ausbilder bringt dem Auszubildenden gezielt etwas bei.
-Konzept der Vier-Stufen-Methode (Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen und Üben)
- Integration von
informellen und
formellen Lernen
Anmerkungen:
- -Verknüpfung von Erfahrungslernen und organisiertem Lernen
-Favorisierte Lernorte: Lerninseln und Lernstationen (Erarbeitung von konkreten Arbeitsaufgaben)
- Hospitation und
betriebliche
Erkundungen
Anmerkungen:
- -Einblick in neue Arbeits- und Handlungsfelder
-Erfahrung als Grundlage für neue Einsichten
-Neue Arbeitsmethoden und Organisationsprozesse kennenlernen
- Simulation von
Arbeitsprozessen
Anmerkungen:
- -Lernorte: Produktionsschulen, Lehrgänge, Übungsfirmen oder Bildungszentren
-Bearbeitung konkreter Arbeitsaufträge unter realistischen räumlichen und ökonomischen Bedingungen, sowie der Arbeitsorganisation
- Weiterbildung (WB)
Anmerkungen:
- Seit den 1970er Jahren in Deutschland. Aufgrund:
- gesellschaftlicher Veränderungen
- erhöhtem Qualifikationsbedarf
- der Arbeit des Deutschen Bildungsrats auf der bildungspolitischen Ebene
- -Ist der am wenigsten strukturierte Bildungsbereich
-Umfasst abschlussbezogene und nicht abschlussbezogene Weiterbildungsangebote
-Ist in der Zuständigkeit von Betrieben, berufsbildenden Schulen (Fachschulen) und freien Bildungsträgern.
- allgemeine Weiterbildung
Anmerkungen:
- -Entstand zur Zeit der bürgerlichen Aufklärung
-Erklärung der Menschenrechte mit Forderungen nach Entfaltung und Teilhabe an Kultur durch Bildung für alle Menschen.
- beruflich-betriebliche Weiterbildung
Anmerkungen:
- -Entstehung und Entwicklung zur Zeit der Industrialisierung.
-Gründe:
1.Technisierung der Serienfertigung
2.stärkere Arbeitsteilung
3.der sich schnell ändernde Qualifikationsbedarf
-Entwicklung steht in Zusammenhang mit ökonomischen, sozialen und politischen Veränderungen
- Vorteile
- Arbeitnehmer
Anmerkungen:
- -Evtl. Zufriedenerer und Selbstbewussterer Mitarbeiter.
-Erwerbung oder Verbesserung
von best. Kompetenzen und Fähigkeiten
-Erhöhung der Einstellungschancen
- Arbeitgeber
Anmerkungen:
- -Bindung von Arbeitnehmern an den Betrieb
-Imagepflege
-Qualifizierte Mitarbeiter
-Evtl. geringere Kosten als jmd. neu Einzuarbeiten oder Auszubilden.
- Nachteile
- Arbeitnehmer
Anmerkungen:
- -Muss gezwungenermaßen an WB teilnehmen um auf dem Arbeitsmarkt bestehen zu können (Konkurrenzdruck)
- Arbeitgeber
Anmerkungen:
- -Evtl. hohe Kosten, da die WB bezahlt werden muss.
- Definition
- Des Deutschen Bildungsrats
Anmerkungen:
- Danach wird "WB (...) als Fortsetzung oder Wiederaufnahme organisierten Lernens nach Abschluß einer unterschiedlich ausgedehnten ersten Bildungsphase bestimmt. (...) Das Ende der ersten Bildungsphase und damit der Beginn möglicher WB ist in der Regel durch den Eintritt in die volle Erwerbstätigkeit gekennzeichnet" (1970)
- WB wird verstanden als formalisierte Weiterbildung in Form von Seminaren und Kursen. Durch die zunehmende Geschwindigkeit technologischer und ökonomischer Veränderungen erwies sich formelles Lernen als nicht mehr flexibel genug. Informelles Lernen wird weitgehend ausgeschlossen, da "Das kurzfristige Anlernen oder Einarbeiten am Arbeitsplatz gehört nicht in den Rahmen der WB"
- Der KMK
Anmerkungen:
- "WB ist die Fortsetzung oder Wiederaufnahme organisierten Lernens nach Abschluss einer unterschiedlich ausgedehnten ersten Bildungsphase und in der Regel nach Aufnahme einer Erwerbs- oder Familientätigkeit.
WB in diesem Sinne liegt auch vor, wenn die Einzelnen ihr Lernen selbst steuern.
WB umfasst die allgemeine, berufliche, politische, kulturelle und wissenschaftliche WB.
WB kann in Präsenzform, in der Form der Fernlehre, des computergestützten Lernens, des selbstgesteuerten Lernens oder in kombinierter Form stattfinden" (2001)
- Erweiterte Def.: Die Kultusministerkonferenz hat 2001 vor dem
Hintergrund der Debatte um das informelle Lernen die Definition des
Deutschen Bildungsrates von 1970 um informelle Lernprozesse erweitert
und definiert Weiterbildung wie folgt:
Weiterbildung ist die Fortsetzung oder Wiederaufnahme organisierten Lernens nach Abschluss einer ersten Bildungsphase und in der Regel nach Aufnahme einer Erwerbs- oder Familientätigkeit. Weiterbildung in diesem Sinne liegt auch vor, wenn die Einzelnen ihr Lernen selbst
steuern. Weiterbildung umfasst die allgemeine, politische, kulturelle und wissenschaftliche Weiterbildung. Weiterbildung kann in Präsenzform, in der Form der Fernlehre, des
computergestützten Lernens, des selbstgesteuerten Lernens oder in kombinierter
Form stattfinden.
- Fortbildung
- Anpassungsfortbildung
- Aufstiegsfortbildung
- Umschulung
- in anerkannte
Ausbildungsberufe
- in Erwerbsberufe/
berufliche Tätigkeiten
- Lernen am Arbeitsplatz/
Einarbeitung
- organisiertes Lernen
- informelles Lernen
- politische Weiterbildung
Anmerkungen:
- -Enstehung aus der Folge des Industrialisierungsprozesses als Ausdruck des gesellschaftskritischen Potenzials der Arbeiterschaft.
-Arbeiterbewegung und Gewerkschaften als wichtigste Bewegungen zur Verbesserung der gesellschaftlichen Verhältnisse von Bildung.
- Lerntheorien
- Behaviorismus
Anmerkungen:
- Wurde 1913 von John B. Watson gegründet.
- Grundannahme:
-Es wird sich nur mit dem beobachtbaren Verhalten beschäftigt.
-Interne Prozesse, wie die Verarbeitung und Speicherung von Informationen im Gehirn wird als Black Box betrachtet.
-Reiz-Reaktions-Schema
-> Erwünschtes bzw. unerwünschtes Verhalten kann durch äußere Hinweisreize und Verstärkungen bestärkt bzw. eliminiert werden.
- Iwan P. Pavlov
- Theorie des Klassischen
Konditionierens
- Burrhus F. Skinner
- Theorie des Operanten
Konditionierens
- Kognitivismus
Anmerkungen:
- Entstand durch die kritische Betrachtung der behavioristischen Theorien in den 60er Jahren.
- Grundannahme:
-Lernender wird als Individuum betrachtet, welches äußere Reize aktiv und selbstständig verarbeitet und nicht durch Stimulationen steuerbar ist.
-Lernen wird als Informationsverarbeitungsprozess angesehen.
-> Der Lernende nimmt neue Informationen auf und versucht eine Verknüpfung mit bereits vorhandenem Wissen herzustellen.
- Jean Piaget
- Konstruktuvismus
Anmerkungen:
- Der Begriff wurde bereits im 18. Jahrhundert geprägt und hat seine Wurzeln durch die Arbeiten von Comenius (1592-1670), sowie in den Theorien von Piaget.
- Grundannahme:
-Lernen als aktiven Prozess der Konstruktion von Wissen auf Basis der vorhandenen Erfahrungen und Wissensbestände
-Die individuelle Wahrnehmung und Verarbeitung von Erlebnissen im Lernprozess sowie der Austausch mit der sozialen Umwelt wird noch stärker betont
-Personeninterne Faktoren stehen mit externen, situativen Komponenten in Wechselbeziehung.