Quiz
Fragenkatalog zur Nachprüfung - Seite 68 - 100
Fragen in diesem Quiz (33)
1Wann ist Abstoßen bzw. Abrollen verboten?
- AIn Gefällen größer 10 %o
- BGegen ein Gefälle größer 5%o
- CGegen ein Gefälle größer 10%o
- DGegen Streckengleise
2Wie lautet der bei einer Gleissperre vorgeschriebene Wortlaut? (Bitte richtige Antwort bzw. Antworten anklicken!)
- AGleis x zwischen Bst Y und Bst Z gesperrt!
- BEin Wortlaut für eine Gleissperre ist nur bei der Sperre von Streckengleisen vorgesehen!
- CGleis x zwischen Grenzmarke der Weiche y und Verschubsignal z gesperrt!
- DGleis x zwischen Bst Y und Bst Z vorüberghend nicht befahrbar!
- EEs gibt keinen in der Betriebsvorschrift vorgeschriebenen Wortlaut!
3Welche Mindestangaben sind bei einer Gleissperre den beteiligten Mitarbeitern jedenfalls bekanntzugeben? (Zutreffendes bitte anklicken)
- ADie kilometrische Lage der aufgestellten Haltscheiben.
- BDie Bezeichnung des Gleises bzw. Gleisabschnittes.
- CDie Begrenzung der Gleissperre (z.B. Bst, Signale, Grenzmarke, km-Angaben, ...)
- DDie Zeit der Sperre.
- EDer Name jenes Fahrdienstleiters, der die Sperre verfügt.
4Welche Schutzmaßnahmen sind bei Gleissperren vorgesehen?
- AWenn am unmittelbar betroffenen Element (z.B. Weiche, ...) eine Schutzmaßnahme (Hilfssperre) nicht möglich ist, sind diese Schutzmaßnahmen an den angrenzenden Abschnitten zu treffen.
- BSind an den betroffenen Elementen (z.B. Weiche, ...) Schutzmaßnahmen nicht möglich, so ist das betroffene Element mittels eines provisorischen Gleisabschlusses gegen Fahrten abzusichern.
- CSind Schutzmaßnahmen gemäß den Bedienungsanweisungen nicht möglich, ist vom zuständigen Fahrdienstleiter die Aufstellung des Signals/der Signale "Haltscheibe" anzuordnen.
- DEs sind die erforderlichen Schutzmaßnahmen gemäß den Bedienungsanweisungen der örtlichen Sicherungsanlagen (Hilfssperren) zu treffen.
- EWenn eine Schutzmaßnahme an der Sicherungsanlage nicht möglich ist, sind im Bereich der Zugangsweichen zum gesperrten Gleis sperrbare Hemmschuhe anzubringen.
5In welcher Form sind Gleissperren durch den Fdl zu dokumentieren?
- AGleissperren sind in der Farbe Rot im Zugmeldevormerk und auf der Merktafel zu verbuchen.
- BBei Gleissperren auf der freien Strecke ist zusätzlich die betreffende Gleisspalte rot einzurahmen.
- CBei tauglichem System ARAMIS bzw. elektronischem Speichermedium darf auf die Verbuchung im Zugmeldevormerk verzichtet werden.
- DBei vorhandenem tauglichen Sprachspeicher kann die schriftliche Dokumentation einer Gleissperre entfallen.
- EBei der Dokumentation sind der betroffene Abschnitt und die Zeit zu verbuchen.
6Wer sperrt ein Gleis?
- AEin Mitarbeiter der technischen Überwachung in Ausbübung seiner Tätigkeiten.
- BDer Geschäftsführer, wenn er vom rückgelegenen Fdl den Auftrag dazu erhält.
- CDer zuständige Fahrdienstleiter.
- DDer öbK bzw. Sipo im Rahmen einer Betra/Betsi.
- EDer Verschubleiter nach einer Verschubentgleisung.
7Tritt im Ausgangsbahnhof eine Störung des Zugfunkgerätes auf, ...
- Adarf diese eine Fahrt durchgeführt werden.
- Bentscheidet der Fdl über die weitere Vorgehensweise.
- Cdarf die Fahrt nicht begonnen werden.
- Ddarf die Fahrt trotzdem begonnen werden.
8Was wird durch die Sicherheitsfahrschaltung (Sifa) überwacht?
- ADie Tauglichkeit des Triebfahrzeugführers.
- BDas richtige Einhalten der vorgeschriebenen Geschwindigkeiten.
- CDas richtige Verhalten bei ortsfesten Signalisierungen.
- DDas richtige Verhalten gemäß Führerstandssignalisierung.
9In welcher Form ist das Verfahren "keine Fahrten" durch den Fdl zu dokumentieren?
- ABei einem entsprechenden Verweis in der BSB kann auf die Verbuchung von "keine Fahrten" verzichtet werden.
- BEs ist in roter Farbe im Zugmeldevormerk unter Angabe des betroffenen Gleisabschnittes und der Zeit zu verbuchen.
- CBei vorhandenem Sprachspeicher kann auf die Verbuchung von "keine Fahrten" verzichtet werden.
- DEs ist auf die Merktafel zu schreiben.
- E"Keine Fahrten" sind in blauer Schrift mit rotem Rand im Zugmeldevormerk (Spalte Bemerkungen) zu verbuchen.
10Welche Schutzmaßnahmen sind beim Verfahren "keine Fahrten" vorgesehen?
- AWenn am unmittelbar betroffenen Element (z.B. Weiche, ...) eine Schutzmaßnahme (Hilfssperre) nicht möglich ist, sind diese Schutzmaßnahmen an den angrenzenden Abschnitten zu treffen.
- BSind an den betroffenen Elementen (z.B. Weiche, ...) Schutzmaßnahmen nicht möglich, so ist das betroffene Element mittels eines provisorischen Gleisabschlusses gegen Fahrten abzusichern.
- CSind Schutzmaßnahmen gemäß den Bedienungsanweisungen nicht möglich, ist vom zuständigen Fahrdienstleiter die Aufstellung des Signals/der Signale "Haltscheibe" anzuordnen.
- DEs sind die erforderlichen Schutzmaßnahmen gemäß den Bedienungsanweisungen der örtlichen Sicherungsanlagen (Hilfssperren) zu treffen.
- EWenn eine Schutzmaßnahme an der Sicherungsanlage nicht möglich ist, sind im Bereich der Zugangsweichen zum Bereich mit "keinen Fahrten" sperrbare Hemmschuhe anzubringen.
11Wie groß ist der Wirkungsbereich der Erdungsvorrichtung?
- A200m nach beiden Seiten
- B200m
12Mit welcher Nennspannung werden die Oberleitungsanlagen der ÖBB betrieben?
- A20000V
- B15000V
13Bei welchen Oberleitungsschaltern sind zur Sicherung von Arbeitenden zusätzliche Sperrmaßnahmen zu treffen(Gegensperren)?
- ALadegleisschalter
- BBahnhofsschalter
14Was ist bei Nebenfahrten über mehrere Betriebsstellen bis zu einem Punkt der Strecke zu beachten?
- AAb dem letzten Bahnhof fährt die Nebenfahrt auf Sicht.
- BIm vFBB gibt es keine Nebenfahrt bis zu einem Punkt der freien Strecke.
- CDie Nebenfahrt wird bis zur letzten Bst abgefertigt und dann neu bis zum Punkt der Strecke.
- DDie Nebenfahrt darf durchgehend bis zum Punkt der Strecke abgefertigt werden,
15Was bedeutet eine rot/weiß gekennzeichnete Gefahrenstelle?
- AStolperstellen im Bedienungsraum
- BKeine Einschränkungen im Bedienungsraum
- CEinschränkung des Sichtraumes
- DEinschränkungen des Bedienungsraumes
- EEinschränkungen des seitlichen Sicherheitsabstandes
16Welche Maßnahmen sind bei fehlender Weichenüberwachung und bei untauglichen Signalen im vFB erforderlich?
- AFür Zug-/Nebenfahrten muss bei Fahrten nach der Spitze auf die richtige Stellung der Weichen geachtet werden.
- BIn dieser Situation sind keine Zug- und Nebenfahrten möglich, der Betrieb wird eingestellt.
- CKeine Maßnahmen erforderlich, wenn sich seit der letzten Fahrt nichts am Fahrweg verändert hat.
- DFür Zug-/Nebenfahrten sind gegen die Spitze befahrene Weichen zu sperren (bzw. Blockade aufzulegen).
17Was überwacht die PZB (Punktförmige Zugbeeinflussung)?
- ADie ständige Tauglichkeit des Triebfahrzeugführers.
- BDie Beachtung von Signalnachahmern mit gelben Lichtpunkten.
- CDie Beachtung bestimmter Geschwindigkeitseinschränkungen (z. B. Langsamfahrstellen).
- DDie Beachtung von Vorsignalen.
- EDie Beachtung von Haupt- und Schutzsignalen.
18Wann dürfen Fahrten auf PZB-Strecken ohne PZB-Einrichtung am führenden Fahrzeug verkehren?
- ADas Fahren ohne PZB-Einrichtung am führenden Fahrzeug genehmigt der Fahrdienstleiter mit einer Einzelgenehmigung.
- BDas Fahren ohne PZB-Einrichtung am führenden Fahrzeug ist bei bestimmten Regel- und Sonderfahrzeugen immer gestattet.
- CDas Fahren ohne PZB-Einrichtung am führenden Fahrzeug darf nur in begründeten Ausnahmefällen durch den Infrastrukturbetreiber im Einzelfall erlaubt werden.
- DDas Fahren ohne PZB-Einrichtung am führenden Fahrzeug ist bei allen Nebenfahrten erlaubt.
19Wie lautet der richtige Wortlaut der Verständigung wenn die PZB 1000Hz bei einem Vorsignal ständig wirksam ist?
- APZB 1000Hz in km ... ständig wirksam.
- BEs ist keine Verständigung erforderlich.
- CPZB beim ... (z.B. EVS) des(r) ... (Betriebsstelle) ständig wirksam.
- DPZB beim ... (z.B. EVS) des(r) ... (Betriebsstelle) ständig unwirksam.
20Bei einer Zug-/Nebenfahrt ist die PZB-Einrichtung am führenden Triebfahrzeug gestört. Wie ist die weitere und richtige Vorgangsweise?
- ADie Zug-/Nebenfahrt kann bis zum Endbahnhof mit Vmax 120 km/h weiterfahren. Weitere Zug-/ Nebenfahrten dürfen dann nur mehr mit 100 km/h durchgeführt werden.
- BDie Zug-/Nebenfahrt darf nur noch als besondere Verschubfahrt fortgesetzt werden.
- CDie Zug-/Nebenfahrt darf nicht mehr weitergeführt werden.
- DDie Zug-/Nebenfahrt kann nach Rücksprache mit dem Infrastrukturbetreiber bis zum Endbahnhof mit Vmax 100 km/h weiterfahren. Weitere Zug-/Nebenfahrten dürfen dann nicht mehr durchgeführt werden.
21Welche fernbedienten Weichen gelten als nicht auffahrbar?
- ADoppelte Kreuzungsweiche
- BWeiche mit beweglichem Herz
- CHydrostar- Weiche
- DEinfache Kreuzungsweiche
22Wann ist eine gestörte Weiche mit Handverschluss zu sichern?
- AWenn sie nicht auffahrbar ist.
- BWenn ein Teil der Weichenzunge abgebrochen ist.
- CWenn Teile des Verschlusses verbogen sind.
- DWenn sie gegen die Spitze befahren wird.
23Welche Vorrichtungen zählen zu den Handverschlüssen?
- AAntriebsschlösser
- BSperrbarer Hemmschuh
- CZylinderschloss
- DWeichenschloss mit Schubriegel
- EWeichenblockaden
24Mit welchen Signalen können Weichen ausgerüstet sein?
- A"Weiche in Grundstellung"
- B"Weichenblockade"
- C"Vorbeifahrt erlaubt"
- D"Weiche gesichert"
25Wann gilt eine Gleisfreimeldeanlage als gestört?
- ABei Fahrten mit Zweiwegefahrzeugen.
- BWenn ein Gleisabschnitt, der frei von Fahrzeugen ist, besetzt gemeldet wird.
- CWenn ein alleinverkehrendes Tfz die Verwendung von Streusand meldet.
- DWenn ein besetzter Gleisabschnitt frei gemeldet wird.
26Eine Weiche ist beim Bilden von Ersatzstraßen mit Handverschluss zu sichern. Welche Aussagen treffen zu?
- AIn besetzten Betriebsstellen verbleibt der Weichenschlüssel im Schloss, damit er nicht verloren geht.
- BIn unbesetzten Betriebsstellen übergibt der Tfzf den Weichenschlüssel an den nächst erreichbaren Fdl.
- CIn unbesetzten Betriebsstellen verbleibt der Weichenschlüssel im Schloss.
- DIn besetzten Betriebstellen hat der Fdl die Weichenschlüssel in seiner Verwahrung.
27Welchem Zweck dienen Hauptsignale?
- AHauptsignale zeigen an, ob der anschließende Gleisabschnitt besetzt ist.
- BHauptsignale schützen den Arbeitnehmer im Gleisbereich.
- CHauptsignale können die zulässige Geschwindigkeit im Weichenbereich anzeigen.
- DHauptsignale zeigen an, ob der anschließende Gleisabschnitt befahren werden darf.
28Welche Aussagen treffen auf das Vorsignal zu?
- AEin Vorsignal steht auf Bremsweglänge zum zugehörigen Hauptsignal.
- BLicht-Vorsignale kündigen an, welches Signal am zugehörigen Hauptsignal zu erwarten ist.
- CEin Ausfahrvorsignal in der Stellung Vorsicht verständigt über Einfahrt auf besetztes Gleis.
- DAusfahrvorsignale in der Stellung Vorsicht können auch ein haltzeigendes Schutzsignal ankündigen.
29Welche Aussagen zu diesem Signal sind richtig?
- ADas Signal zeigt die gesicherte Endlage der Weiche an.
- BDas Signal ist am Weichenantrieb angebracht.
- CDas ist das Signal "Weiche gesichert".
- DDas ist das Signal " Weichenblockade".
- EDas Signal wird nur bei Weichenstörungen bzw. fehlender Weichenüberwachung verwendet.
- FDas Signal ist zwischen den Weichenzungen montiert.
30Welche Aussagen zu diesem Signal sind richtig?
- ADas ist das Signal "Weichenblockade".
- BDas Signal zeigt die gesicherte Endlage der Weiche an.
- CDas Signal ist am Weichenantrieb angebracht.
- DDas ist das Signal "Weiche gesichert".
- EDas Signal wird nur bei Weichenstörungen bzw. fehlender Weichenüberwachung verwendet.
31Wie werden Züge von Geschwindigkeitsbeschränkungen und Langsamfahrstellen verständigt ?
- ASchriftlich
- BMit der Streckenliste
- CZüge werden nicht verständigt
- DMündlich
32Wer trifft die Entscheidung zur Selbstrettung?
- ABei Fahrten ohne Zugbegleiter der Triebfahrzeugführer/Kl-Führer/Verschubleiter.
- BWenn die Gefahr von außen kommt oder für den Zugführer nicht erkennbar ist, kann sie auch angeordnet werden.
- CDer Einsatzleiter der Feuerwehr.
- DGrundsätzlich der Zugführer.
33Wann dürfen Sprachspeicheraufzeichnungen sichergestellt und abgehört werden?
- AJederzeit zur Überwachung durch den BM.
- BNur wenn von der Betriebsleitung genehmigt.
- CRegelmäßig zur Kontrolle durch die BUE.
- DNur anlassbezogen (z.B. nach Vorfällen gem. ZSB 26).
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- ETT-Fragenkatalog v. 8.1.2020
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- Erstellt am 5 Mai 2020 · aktualisiert am 5 Mai 2020
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