Quiz
Fragenkatalog zur Nachprüfung - Seite 334 - 366
Fragen in diesem Quiz (33)
1Elektrisch fernbediente Weichen können im Störungsfall mit Handverschluss gesichert werden: Welche Aussagen sind richtig?
- ANicht auffahrbare Weichen sind, auch wenn sie nach der Spitze befahren werden, mit Handverschluss zu sichern.
- BNicht auffahrbare Weichen dürfen nur durch Mitarbeiter des technischen Dienstes gesichert werden.
- CAuffahrbare Weichen sind, auch wenn sie nach der Spitze befahren werden, mit Handverschluss zu sichern.
- DDas Signal "Weiche gesichert" zeigt im aufgeklappten Zustand die Sicherung der Weiche an.
- EAuffahrbare Weichen dürfen nur durch Mitarbeiter des technischen Dienstes gesichert werden.
2Wie weit kann die Fahrerlaubnis erteilt werden?
- ABis zum Nachbarbahnhof des ZLB.
- BBis zum Zugendbahnhof im ZLB.
- CBis zur nächsten Zuglaufmeldestelle mit Fahranfrage.
3Wer entscheidet beim Verschub, ob Rückfallweichen aufgefahren werden?
- AZl-Fdl
- BBetriebsmanager
- CVerschubleiter
- DTfz-Führer
- EVerschubaufsicht
4Welche Meldungen dienen innerhalb des ZLB zur Regelung des Zugverkehres?
- AVoraus- und Abmeldung
- BFahrerlaubnis
- CAnkunfts- und Verlassensmeldung
- DRückmeldung
- EFahranfrage
5Welche der folgenden Aussagen ist/sind richtig?
- A"Keine Fahrten" kann für ein Streckengleis oder für Bahnhofgleise verfügt werden.
- BGleisabschnitte, wo "Keine Fahrten" verfügt werden, sind durch Hauptsignale, Schutzsignale, Verschubsignale, Fahrwegende, Grenzmarken oder Km-Angaben abzugrenzen.
- CWird "Keine Fahrten" abschnittsweise verfügt, sind an den äußeren Begrenzungen dieser Bereiche provisorische Gleisabschlüsse zu errichten.
- D"Keine Fahrten" kann blockabschnittsweise oder abschnittweise verfügt werden.
- EVom Verfahren "Keine Fahrten" ist ein Gleis immer zur Gänze betroffen.
6Wie können möglichst viele Tfzf gleichzeitig in einem Zuglenkbereich im Sinne der VA Handbuch Abweichungsmanagement allgemein informiert werden?
- AMittels Sammelruf GID 200 am digitalen Zugfunk GSM-R.
- BDurch Zusprechen mit ARAMIS-O.
- CMittels Sammelruf am Zugleitfunk.
- DMittels Sammelruf am analogen Zugfunk.
7Welche zugbezogenen Informationen sind durch den zuständigen FDL-ZL/Fdl-DISPO einer BFZ an den Tfzf/Skl-F zu geben?
- ABeabsichtigte Kreuzungen bei eingleisigem Betrieb (Betriebsstelle, Auswirkungen).
- BAbrufstellung (Betriebsstelle, Dauer, Grund).
- CAnzustrebende Ankunfts- bzw. Durchfahrtszeit in einer Betriebsstelle (Betriebsstelle, Zeit).
- DBeabsichtigtes "Folgefahren" (von/bis, Grund).
- EBeabsichtigte Vorfahren (Betriebsstelle, Auswirkungen).
- FBeabsichtigtes Fahren am Gegengleis/in die Ablenkung (Betriebsstelle, Grund).
8Auf Gleisen, die in die Fahrstraße eines Zuges münden oder sie schneiden, darf in der gefährdenden Richtung nicht verschoben werden. Wer sorgt für die rechtzeitige Anordnung, den gefährdenden Verschub einzustellen?
- ATriebfahrzeugführer
- BFahrdienstleiter; in Geschäftsführerbahnhöfen der Geschäftsführer
- CVerschubleiter mit Tfz-Bedienung
- DVerschubleiter
9Wie kann eine Fahrt in einer Betriebsstelle außerplanmäßig angehalten werden?
- AAusfahrsignal in Stellung Halt und Haltscheibe.
- BAusfahrsignal freistellen, davor Haltscheibe aufstellen.
- CMit A-Befehl bzw. Vorschreibung in der Fahrtanweisung.
- DAusfahrsignal Halt und Ausfahrvorsignal Vorsicht.
- EIn Bahnhöfen OHNE Ausfahrvorsignal durch Belassen des Einfahrvorsignals in der Stellung "Vorsicht".
10Wodurch wird ein Bahnhof begrenzt?
- AEinfahrsignal - Ausfahrsignal
- BEinfahrsignal - Verschubhalttafel
- CEinfahrsignal - Einfahrsignal der Gegenrichtung
- DEinfahrweiche - Ausfahrweiche
11Kundeninformation am Bahnhof: Mit welchen Systemen kann die akustische Kundeninformation automatisiert durchgeführt werden?
- AAURIS (Automatisches Reisendeninformationssystem).
- BInfra.TIS (Infrastruktur Transport Information System).
- CARAMIS (Advanced Railway Automation and Management Information System).
- DAAE (Automatische Ansageeinrichtung).
12Kundeninformation am Bahnhof: "Anschlussinformation"- Bringen Sie die Textbausteine in die richtige Reihenfolge.
- ASalzburg Hauptbahnhof
- BBahnsteig 3!
- CDie nächsten Reisemöglichkeiten sind: Eurocity nach ..., Regionalzug nach ...
- DGong!
13Wie werden Verschlüsse an Sicherungsanlagen gekennzeichnet?
- AMit einem blauen Sechseck
- BMit einem gelben Quadrat
- CMit dem Schild "VERSCHLUSS"
- DMit einem roten Kreis
14Was ist unter einer "Ausfahrt ohne Ausfahrsignal" zu verstehen?
- AWenn auf Grund von Bauarbeiten in Bahnhöfen mit Ausfahrsignalen ausnahmsweise aus einem Gleis ausgefahren wird, das vorübergehend kein Ausfahrsignal hat.
- BWenn aus Bahnhöfen mit Ausfahrsignalen ausnahmsweise aus einem Gleis mit untauglichem Ausfahrsignal ausgefahren wird.
- CWenn aus Bahnhöfen mit Ausfahrsignalen ausnahmsweise aus einem Gleis ohne Ausfahrsignal ausgefahren werden muss.
- DWenn aus Bahnhöfen ohne Ausfahrsignal ausgefahren wird.
15Vor Fahrtbeginn wird grundsätzlich eine Bremsprobe benötigt. Wer ist für die Anordnung einer gegebenenfalls notwendigen Bremsprobe zuständig?
- AZgf bei seinem Zug
- BVerschubleiter in der Funktion des Zugvorbereiters
- CBei Nebenfahrten der KL-Führer
- DFdl
- ETfzf bei den Bremsproben nach dem Wechsel des Bedienungsventiles
16Welche betrieblichen Maßnahmen sind bei einer Ausfahrt ohne Ausfahrsignal zu setzen?
- AEs ist eine Zughilfsstraße herzustellen.
- BEin Befehl "Zug fährt ohne Ausfahrsignal aus!" darf erst ausgefolgt werden, wenn alle Voraussetzungen für die Zustimmung zur Abfahrt gegeben sind.
- CDer Zug ist mündlich/fernmündlich über die Zustimmung zur Abfahrt zu verständigen.
- DZug ist mit Befehl zu verständigen.
- EBeim Zugmeldeverfahren ist wie bei untauglichem Ausfahrsignal vorzugehen.
17Bleibt in einem Bahnhof ein Achszählgleisabschnitt rot ausgeleuchtet, so ist wie folgt vorzugehen:
- AZüge dürfen nur im Schritttempo diesen Abschnitt befahren und überprüfen gleichzeitig das Freisein.
- BKann bei besonders schwierigen Verhältnissen die Prüfung auf Freisein auch durch beauftragte Mitarbeiter (Weichenwärter, ZUB, MA des Verschubdienstes) NICHT durchgeführt werden, sind Fahrten zum Fahren auf Sicht zu beauftragen.
- CDie Stellung von Weichen in den betroffenen Gleisabschnitten darf NICHT verändert werden.
- DGrundsätzlich ist nach den Bestimmungen der DV V3 §39 Fahrstraßenprüfung vorzugehen.
- EBei der Überprüfung durch eine Vollständigkeitsmeldung ist zusätzlich zu prüfen, ob sich keine Verschub- oder Nebenfahrten in diesem Abschnitt befinden.
18Durch wen erfolgt die Inkraft-/Außerkraftsetzung eines Betriebsstörungskonzepts bei Infrastruktureinschränkungen?
- ARQB
- BDurch die BFZ (Fdl-BEKO) im Einvernehmen mit der VLZ (FdlNEKO); bei Streckenabschnitten OHNE Störfallkonzept auch im Einvernehmen mit den betroffenen EVUs.
- CDurch die VLZ (Fdl-NEKO) im Einvernehmen mit den betroffenen BFZ (Fdl-BEKO) und den betroffenen EVU.
- DFDL - NOKO
- EFDL - KI
- FFDL - BEKO
19Einem(r) Mitarbeiter(in) wurden im Rahmen einer Kontrolle 0,6 Promille Alkohol im Blut nachgewiesen. Welche Konsequenzen folgen?
- AMitarbeiter/in wird auf Dauer von 3 Monaten vom Dienst abgezogen.
- BEine Bewährungsfrist von 3 Jahren wird gesetzt.
- CEine Wiederzulassung ist auch bei Verstößen innerhalb der Bewährungsfrist vorgesehen.
- DKeine - unter 0,8 Promille erfolgt keine Bestrafung.
- EMitarbeiter/in wird auf Dauer von 6 Monaten vom Dienst abgezogen.
20Ein(e) nP-Zug/SKL - Fahrt soll am Ende des Einfahrgleises in eine Verschubfahrt übergehen. Welche Möglichkeiten sind zulässig?
- AFür nichtpersonenbefördernde Fahrten auch mittels Signal " Verschubverbot aufgehoben".
- BDie Verständigung erfolgt in Ausnahmefällen im Buchfahrplan.
- CDie Verständigung erfolgt mittels ÖBB-Befehl.
- DDer zuständige Fahrdienstleiter ordnet die Fahrt mündlich/fernmündlich an.
- EDie Zustimmung zum Verschub kann durch ein rückstrahlendes Signal "Verschubverbot aufgehoben" erteilt werden.
21Nach einem Vorfall wurde die Infrastruktur wieder hergestellt. Wem obliegt die Aufhebung des Betriebsstörungskonzeptes?
- AFdl - NOKO
- BFdl - NEKO
- CFdl - BEKO im Einvernehmen mit der VLZ (Fdl-NEKO)
- DEVU
- EFdl - KI
22Was ist nach einer Zugtrennung bei den Fahrten in Teilen zur Räumung des Gleises zu beachten?
- ABei Zügen mit ZUB ist für die Weiterfahrt des vorderen Zugteiles eine neuerliche Bremsberechnung erforderlich.
- BBei Zügen mit ZUB darf mit vmax 20 km/h weitergefahren werden, wenn mindestens die Hälfte der Bremsen eingeschaltet sind.
- CBei Zügen ohne ZUB ist für die Weiterfahrt des vorderen Zugteiles eine neuerliche Bremsberechnung erforderlich.
- DDie Bremsbestimmungen sind nur für den abgetrennten Zugteil erforderlich.
23Wie wird die Abfahrbereitschaftsmeldung im GSMR-Betrieb gegeben?
- AEine Abfahrbereitschaftsmeldung ist im GSM-R-Betrieb nicht notwendig.
- BÜber GSM-R.
- CFernmündlich.
- DMit der GSM-R-Kurzwahl 1300.
24Abgeschaltete Oberleitung! Der Zug wird mit einem Diesel-Tfz aus dem Bahnhof geschoben! Darf die Verständigung des Diesel-Tfzf/(S)KlFührer auch mündlich (fmdl) erfolgen?
- AJa
- BNein
25Werden Ersatzstraßen durch Aneinanderreihen von Verschubstraßen mit dem Signal - Verschubverbot aufgehoben - gebildet, sind Züge zu verständigen, dass trotz Aufleuchten des Signals - Verschubverbot aufgehoben - die Fahrt nicht als Verschubfahrt durchgeführt wird. Dies gilt für...
- AP-Züge bei der Einfahrt (das zugehörige Verschubsignal befindet sich NICHT am Standort des Startsignals).
- BnP-Züge am Ende des Einfahrgleises.
- CnP-Züge bei der Einfahrt (das zugehörige Verschubsignal befindet sich NICHT am Standort des Startsignals).
- DP-Züge bei der Ausfahrt (das zugehörige Verschubsignal befindet sich am Standort des Startsignals).
26Aufgrund einer unmittelbar drohenden Betriebsgefahr muss Z 99903 und Z 113 mittels Notruf angehalten werden. Welche der folgenden Antworten ist zutreffend?
- ANothalt - alle Züge anhalten (mind. dreimal).
- BBetriebsgefahr, Betriebsgefahr, Z 99903 und Z 113 anhalten - (min. dreimal).
- CNothalt für Z 99903 anhalten - Nothalt für Z 113 anhalten - (mind. dreimal).
- DNothalt für alle Züge - (mind. dreimal).
- EZug 99903 und Zug 113 - Nothalt - (mind. zweimal).
27Wie verhält sich der Tfzf eines planmäßig haltenden P-Zuges, wenn er folgende Orientierungstafel nach dem Bahnsteig erkennt?
- ADer Tfzf fährt ohne gesonderten Auftrag mit der Länge des Tfz über das Ende des Bahnsteiges, wenn dies aufgrund der Zuglänge erforderlich ist.
- BFalls der Tfzf für die betroffene Betriebsstelle mittels Zub-Auftrag verständigt ist, fährt er um die vorgeschriebene Länge über das Ende des Bahnsteiges.
- CDer Tfzf fährt ohne gesonderten Auftrag um die angegebene Länge über das Ende des Bahnsteiges, wenn dies aufgrund der Zuglänge erforderlich ist.
- DDer Tfzf fährt ohne gesonderten Auftrag mit der Länge des Tfz über das Ende des Bahnsteiges.
28Welche Maßnahmen sind vor der Weiterfahrt eines liegengebliebenen Zuges (im PZB-Betrieb) erforderlich?
- ADie Betriebsstellen der freien Strecke werden vor der Weiterfahrt verständigt.
- BBei kürzerem Halt (bis zu maximal 10 Minuten) darf die Fahrt ohne weitere Maßnahmen fortgesetzt werden.
- CDie Zustimmung zur Weiterfahrt ist dem Tfzf schriftlich (Befehl) zu erteilen.
- DDie Abfahrbereitschaft ist dem Fahrdienstleiter anzuzeigen.
- EDer Fahrdienstleiter gibt die Zustimmung zur Weiterfahrt.
- FDer Fahrdienstleiter informiert die in Fahrtrichtung vorgelegenen Streckenwärter über die bevorstehende Weiterfahrt.
29In welchem Bereich wird angeboten und angenommen?
- AZwischen zwei Blockstellen
- BZwischen Bahnhof und Bahnhof
- CZwischen Bahnhof und Selbstblockstelle
30Wie lautet der Wortlaut der bedingten Annahme?
- AWenn ... (Zug) in ..., darf ... (Zug) fahren.
- BWenn ... (Zug) in ..., darf ... (Zug) kommen.
- CWenn ... (Zug) in ... wird ... (Zug) angenommen?
- DErsuche um Erlaubnis zur Fahrt des ... (Zug), wenn ... (Zug) in ...
- EWenn ... (Zug) dort, darf ... (Zug) kommen?
31Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit eine Rückmeldung gegeben werden darf?
- ADie Fahrt muss mit Schlusssignal an der Signalzugschlussstelle vorbeigefahren sein.
- BDie Fahrstraßenauflösung muss erfolgt sein.
- CAm deckenden Hauptsignal dürfen weder Vorsichts- noch Ersatzsignal eingeschaltet sein.
- DDas die Fahrt deckende Hauptsignal zeigt Halt.
32In welchem Abstand werden Züge rückgemeldet?
- ANur von Blocksignal zu Blocksignal
- BNur von Zugfolgestelle zu Zugfolgestelle
- CNur von Bahnhof zu Bahnhof
33Wann muss trotz vorhandenem Streckenblock rückgemeldet werden?
- AWenn rot gekennzeichnete Verschlüsse an Blockeinrichtungen fehlen oder beschädigt sind (ausgenommen bei gegenteiligen Einträgen im Arbeitsbuch/SAM).
- BBeim Fahren auf dem Gegengleis.
- CVor der Ausfahrt ohne Ausfahrsignal.
- DVor Anwendung der Blocküberbrückung.
- EWenn gelb gekennzeichnete Verschlüsse an Blockeinrichtungen fehlen oder beschädigt sind (ausgenommen bei gegenteiligen Einträgen im Arbeitsbuch/SAM).
- FWenn es im Arbeits- oder Störungsbuch/SAM verlangt wird.
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- ETT-Fragenkatalog v. 8.1.2020
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- Erstellt am 5 Mai 2020 · aktualisiert am 6 Mai 2020
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