Karteikarten
Ästhetik
Karten in diesem Stapel (16)
- 1Worin unterscheidet sich die Ästhetik von der Poetik, befassen sich doch beide Formen der Kunstreflexion mit ähnlichen Fragestellungen?tja...
- 2Sind Ästhetik und Literaturwissenschaft zwei konkurrierende Teilbereiche der Literaturbeschreibung und -analyse?nein, der Gegenstandsbereich der Ästhetik beschränkt sich nicht nur auf Kunstwerke, Der geltungsanspruch ist nicht wissenschaftlich Universell (eher individuell) die Ästhetik ist ein subjektives geschmachsurteil, keine wissenschaftliche Analyse
- 3Welche drei „Dimensionen des ästhetischen Feldes“ gibt es laut Plumpe?1. Die Ästhetik des Urteils
--> Spannung zwischen „schön“ und „wahr“
2. Die Ästhetik des Machens
--> Spannung zwischen „schön“ und „nützlich“
3. Die Ästhetik des Lebens
--> Spannung zwischen „schön“ und „gut“ - 41. Die Ästhetik des Urteils--> Spannung zwischen „schön“ und „wahr“
- 52. Die Ästhetik des Machens--> Spannung zwischen „schön“ und „nützlich“
Ästhetik reflektiert über künstlerische Tätigkeit und ihre Resultate: die Kunstwerke - 63. Die Ästhetik des Lebens--> Spannung zwischen „schön“ und „gut“
Ästhetik reflektiert über Kunst und ihre Werke in Bezug auf ihre ethisch-moralische Relevanz für das Leben („Lebensstil“). - 7Gehören „gelehrte Kommentare“ und „formale und inhaltliche Analysen“ in den Gegenstandbereich der Ästhetik?Nein, Sie betreffen nicht den Geschmack
- 8Gibt es einen Unterschied zwischen einem „schönen“ Kunstwerk und einer „schönen Frau“ oder „schönen Träumen“?ja:
formale Aspekte?
-Artifizialität der Sprache?
-Zwecklosigkeit? Autonomie? Fiktionalität?
-Opazität?
-Polyvalenz?
-„Genialität“ des Dichters? - 9Polyvalenzdie Vieldeutigkeit
- 10Opazitätdie Rätselhaftigkeit, Undurchsichtigkeit
- 11Wenn die Ästhetik wertend über Kunstwerke urteilt – hat dies eine Auswirkung auch auf Bereiche außerhalb der Kunst?Ästhetik des Lebens Spannung Moral und Schön, Wie soll man praktisch Leben; schön und gleichzeitg moralisch leben
bspw. Dandytum, Hipster - 12Im 18. Jahrhundert wandelt sich der Schönheitsbegriff. Wie wurde „Schönheit“ vor dem 18. Jahrhundert verstanden?Das Schöne hat Seincharakter, Schön = Gott, gut, wahr
"schön“ war ein Kunstwerk nur dann, wenn es die (göttliche) Ordnung des Seins mimetisch ins Werk setzte (Perfektionismus) - 13Warum wird im 18. Jahrhundert Schönheit subjektiv?Genie-Ästhetik: Literaturproduktion als individueller Schöpfungsakt
(Ästhetisierung der Natur) - 14Was meinst Plumpe mit: „Die Kunst [Ende des 18. Jahrhunderts] verstand sich selbst nicht länger als regelgerechte, d.h. „technische“ Darstellung (Mimesis) einer schönen Natur, sondern als „autonome“, d.h. sich selbst legitimierende (eigengesetzliche) Tätigkeit, über deren Ergebnisse mit Hilfe eines Schönheitsbegriffes kommuniziert werden sollte, der nicht länger ontologisch, sondern kunstrelational war“?mimesis wird abgelöst (keine Regelpoetik mehr)
Der Künstler gewinnt an Bedeutung
Das Schöne ist nicht mehr vom wahren/göttlichen Abhängig
Schönheitbegriff des Geschmacksurteils - 15OntologischSeiend sein (hier bezögen auf das Schöne (= wahr, Gott))
- 16Wenn Plumpe von einer„Ästhetisierung der Natur“ in der Moderne spricht, welche die „Naturalisierung der Künste“ der Vormoderne ablöst – was ist damit gemeint?das Schöne wird subjektiv, damit darf auch das Hässliche Ästhetisch oder schöne Kunst sein, das Hässliche ist ebenso Natürlich und muss nicht durch die Kunst naturalisiert werden
Informationen
- Beschreibung
- Der Nutzer hat seine Fachbereichs-Information gelöscht. Karteikarten am Ästhetik, erstellt von Gelöschter Nutzer am 12/02/2021.
- Erstellt von
- Gelöschter Nutzer · Feb 2021
- Aktualisiert
- 12 Feb 2021
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- Erstellt von Ann-Kathrine Buchmakowsky · 12 Feb 2021
- Kopiert von Ann-Kathrine Buchmakowsky · 12 Feb 2021
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