Viktoria Kutics
Quiz von , erstellt am more than 1 year ago

nur allg. Fragestellungen, kann 1 oder mehr Sachen richtig sein

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Viktoria Kutics
Erstellt von Viktoria Kutics vor etwa 2 Jahre
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VO WERB Theorien und Praxis der Werbung 7

Frage 1 von 22

1

Was sind Limitationen der klassischen Methoden?

Wähle eine oder mehr der folgenden:

  • Prozesse, die eine Rolle spielen in der Werbewirkung, uns oft gar nicht bewusst sind (introspektiv)

  • wollen bestimmte Experimente nicht durchführen, da es gegen den ethischen Kodex verstößt

  • Nicht-reale Rezeptionsbedingungen (in Copy-Tests betrachten Leute z.B. länger als 1 min Werbeanzeigen, was in der Realität nicht der Fall wäre)

  • Schwierigkeit der Visualisierung auf der Ebene von Dingen

Erklärung

Frage 2 von 22

1

Was sind alternative Verfahren der Werbewirkungsmessung?

Wähle eine oder mehr der folgenden:

  • Alternative Verfahren als Ersetzung herkömmlicher Verfahren, z..B. Befragung, um Ergebnisse dieser Messungen zu validieren

  • Insbesondere apparative Verfahren als Ergänzung zu Selbstberichtabfragen geeignet, um bewusst gesteuertes Antwortverhalten (z.B. Zustimmungstendenz, soziale Erwünschtheit) zu vermeiden

  • Vielzahl an unterschiedlichen Verfahren, die mehr Vorteile mit sich bringen

Erklärung

Frage 3 von 22

1

Welche Verfahren zählen zu den alternativen Verfahren der Werbewirkungsforschung?

Wähle eine oder mehr der folgenden:

  • Wahrnehmung/Aufmerksamkeit: Eye-Scanner

  • Psychologische Verfahren - Aktivierung: Aktivierung: Elektrodermale Reaktion (EDA)

  • Physiologische Verfahren – Aktivierung: Elektroenzephalographie (EEG)

  • Physiologische Verfahren – Aufmerksamkeit, Verarbeitung, Emotionen, Präferenzen: Funktionale Magnetresonanztomographie (fMRT)

  • Reaktionszeitbasierte Verfahren - Einstellungen: Kategorien - Marken Verknüpfung

  • Reaktionsbasierte Verfahren – Einstellungen: Impliziter Assoziationstest (IAT)

  • Einstellungsmessung – Continuous Response Measurement (CRM)

Erklärung

Frage 4 von 22

1

Welche Aussagen treffen auf die Methode der Blickregistrierung zu?

Wähle eine oder mehr der folgenden:

  • Wahrnehmung und Aufmerksamkeit einfach retrospektiv abzufragen

  • Eye Tracking erfasst Augenbewegungen und misst Wahrnehmung und Aufmerksamkeit, ohne dass Menschen das bewusst wahrnehmen oder steuern können

  • Augenbewegungen erfolgen kontinuierlich

  • Die Dauer von Fixation und Sakkaden geben Auskunft darüber wie/welche werbliche Reize aufgenommen werden

  • Kopfgetragenes System (Brille) + stationäres System (am PC befestigt)

  • Habituierung nach einer gewissen Zeit (man vergisst irgendwann, dass man beobachtet wird)

Erklärung

Frage 5 von 22

1

Welche Verbindungen stimmen?

Wähle eine oder mehr der folgenden:

  • Fixationen = 200-400ms dauerndes Verharren auf einem Reiz, dort erfolgt die Informationsaufnahme

  • Sakkaden = 200-400ms dauerndes Verharren auf einem Reiz, dort erfolgt die Informationsaufnahme

  • Sakkaden = 30-90ms Bewegung zwischen den Fixationen, keine Informationsaufnahme

  • Fixation = 30-90ms Bewegung zwischen den Fixationen, keine Informationsaufnahme

Erklärung

Frage 6 von 22

1

Beispiel Heineken: Wie schafft es der folgende Spot, Markenaufmerksamkeit zu generieren?

Wähle eine oder mehr der folgenden:

  • Praktische Relevanz: Viele Daten, interessant für PR-PraktikantInnen

  • Punkteschwarm, wenn mehrere Personen denselben Punkt fixieren

  • Video 1: Farbe Grün wegen Logofarbe, Heineken Fass (Sehr lange auf diesem Bild zentriert), Logo, sehr dynamischer Spot, anstrengende Rezeptionssituation

  • Video 2: Blicke relativ stark auf dem Logo, teilweise ablenkend (Shirt mit Aufschrift), Fixation stark auf die Gesichter (intuitiv)
    àInsgesamt: Genügen

Erklärung

Frage 7 von 22

1

Beispiel Martini: Wie schafft es der folgende Spot, Markenaufmerksamkeit zu generieren?

Wähle eine oder mehr der folgenden:

  • Zu viel Ablenkung durch den weiblichen Körper

  • auf die Marke wird nur am Ende und sehr kurz geschaut

  • eindeutiges Logo, Fixationa auf den Gläsern

  • Inhalt des Glases wird erst am Ende bekannt, erzeugt Spannung

Erklärung

Frage 8 von 22

1

Heat-Map = Wenn eine Person einen anschaut, schaut man zurück, wenn eine Person woanders hinschaut, folgt man dem Blick

Wähle eins der folgenden:

  • WAHR
  • FALSCH

Erklärung

Frage 9 von 22

1

Welche Verbindungen passen zur Bilckregistierungs-Methode?

Wähle eine oder mehr der folgenden:

  • Nachteile: verzögerte Erfassung von Wahrnehmungsgefühlen

  • Vorteil: Aussage über Positivität eines werblichen Reizes

  • Nachteil: Störfaktoren, z.B. individuelle Sehgewohnheiten, situative Aufmerksamkeit unabhängig vom werblichen Reiz, Messprobleme bei alten Menschen (Tränensäcke), viel Schminke

  • Vorteil: geringer Aufwand (Kosten, Zeit, etc)

Erklärung

Frage 10 von 22

1

Welche Aussagen treffen auf das physiologische Verfahren - Aktivierung: Elektrodermale Reaktion (EDA) (Psychophysiologisches Verfahren) zu?

Wähle eine oder mehr der folgenden:

  • Maß der (emotionalen) Aktivierung bzw. Erregung (Audiovisuelle Reize)

  • Bildgebend = Bei Erregung wird Schweiß abgesondert, der die elektrische Leitfähigkeit der Haut für schwache Ströme erhöht

  • Vorteile: Entsprechung zwischen physiologischer Reaktion und psychischem Zustand

  • Vorteile: Messung physiologischer Reaktion nicht bewusst steuerbar und daher auch frei von sozialer Erwünschtheit oder Zustimmungstendenz

  • Nachteile: verzögerte Messung der Änderung von Aktivität

  • Nachteil: invasives Erhebungsverfahren

Erklärung

Frage 11 von 22

1

Welche Aussagen treffen auf Physiologische Verfahren – Aktivierung: Elektroenzephalographie (EEG) zu?

Wähle eine oder mehr der folgenden:

  • Messung von Spannungsschwankungen an der Oberfläche des Gehirns mit Hilfe von Elektroden an der Kopfhaut

  • Bildgebend = welche Gehirnareale werden aktiviert

  • Nachteile: relativ schlechte Messung der Hirnströme an oberflächlichenahen Hirnarealen

  • Vorteile: räumliche Auflösung, Verarbeitung in tiefer liegenden Hirnregionen wird erfasst

  • Nachteile: Artefaktproblematik (Denken an Sachen, die vllt. Nichts mit Studie zu tun haben, die im Raum
    passieren)

Erklärung

Frage 12 von 22

1

Welche Aussagen treffen auf Physiologische Verfahren – Aufmerksamkeit, Verarbeitung, Emotionen, Präferenzen: Funktionale Magnetresonanztomographie (fMRT) zu?

Wähle eine oder mehr der folgenden:

  • nicht bildgebend

  • Neurophysiologisches Verfahren zur Erfassung der Muster der Hirnaktivität bei Konfrontation mit werblichen Reizen

  • Rückschluss auf Verarbeitungsprozesse im Gehirn anhand der Schweißbildung an den Händen

  • Man weiß nicht welche Bereiche für verschiedene psychologischen Aktivierungen stehen, Emotionen, Angst...

Erklärung

Frage 13 von 22

1

Welche Verbindungen passen zu Physiologische Verfahren – Aufmerksamkeit, Verarbeitung, Emotionen, Präferenzen: Funktionale Magnetresonanztomographie (fMRT)?

Wähle eine oder mehr der folgenden:

  • Vorteile: weniger invasiv als EEG oder EDA, gute räumliche Auflösung

  • Nachteil: keine Lokalisierung von beteiligten Hirnregion bei der Wahrnehmung von werblichen Stimuli

  • Nachteil: Mangelnde Grundlagenkenntnis über Informationsverarbeitung im Gehirn erschwert Interpretation

  • Vorteil: schnelle zeitliche Auflösung und daher z.B. gut für Wirkung von komplexen werblichen Reizen, wie Spots im Werbeblock, verwendbar

  • Nachteil: muss mit medizinischen Fachpersonal durchgeführt werden

Erklärung

Frage 14 von 22

1

Welche Aussagen treffen auf Reaktionszeitbasierte Verfahren zu?

Wähle eine oder mehr der folgenden:

  • Problem = Menschen sagen nicht immer die Meinung

  • Reaktionszeit = Geschwindigkeit, mit der zwei Dinge verknüpft werden, zeigt wie stark die Assoziation ist

  • Implizite Einstellungen = bewusst verbalisieren

  • Explizite Einstellungen = Bauchgefühl, Automatisch, wenn man etwas begegnet, oft nicht bewusst

Erklärung

Frage 15 von 22

1

Notwendigkeit ist ein Verständnis für die Grenzen der einzelnen Verfahren zur Messung von
Teilwirkungen, um die „richtige“ Kombination von Messverfahren umsetzen zu können.

Wähle eins der folgenden:

  • WAHR
  • FALSCH

Erklärung

Frage 16 von 22

1

Welche Aussage treffen auf reaktionsbasierte Verfahren - Einstellungen: Marken-Kategorien-Verknüpfung zu?

Wähle eine oder mehr der folgenden:

  • Bekannte Marke und Produkte sind im Gedächtnis sehr
    stark mit anderen Wissensbeständen (z.B. Attributen, (Produkt-)
    Kategorien) verbunden

  • Starke Verknüpfungen entstehen durch wieder holte Präsentationen von
    Produkten/Marken und Kategorien bzw. Attributen

  • Je schwächer die Assoziation zwischen Konzepten im Gedächtnis, desto
    schneller können diese wiedergegeben werden

  • Verknüpfungen vor allem relevant, wenn Produkte/Marken vor Kaufentscheidung gesammelt und evaluiert werden

  • Dies trifft vor allem bei Spontankäufen zu

  • Idee: Starke Marken sind besser verknüpft; daher ist die Reaktionsgeschwindigkeit höher (die sehr stark mit freien Assoziationen korreliert)

Erklärung

Frage 17 von 22

1

Welche Aussagen treffen auf Reaktionsbasierte Verfahren – Einstellungen: Impliziter Assoziationstest (IAT) zu?

Wähle eine oder mehr der folgenden:

  • Hat direkt auf den ersten Blick als Proband etwas mit Einstellungen zu tun

  • Beispielfrage: Wie sehr ist Mac mit positiven oder negativen Attributen verknüpft?

  • Erfassung von automatisch abrufbaren Assoziationen aus einem assoziativen Netzwerk, die insbesondere bei spontanem Verhalten relevant sind, z.B. Marken und zugehörige Bewertungen im Sinne von positiv und negativ

  • besonders bei geplanten Anschaffungen

Erklärung

Frage 18 von 22

1

Wie schaut der typische Ablauf des IAT aus?

Wähle eine oder mehr der folgenden:

  • computergestützter Test

  • unterstützer Test, mit Hilfe der TesterInnen

  • Reaktionszeiten auf bestimmte Stimuli gemessen

  • Beeinflussung von bestimmten Stimuli gemessen

Erklärung

Frage 19 von 22

1

Welche Verbindungen stimmen auf die reaktionsbasierten Verfahren - Einstellung zu?

Wähle eine oder mehr der folgenden:

  • Vorteile: Messung von automatischen Assoziationen, Reaktionszeiten sind weniger kontrollierbar als Antworten beim Einstellungsselbstbericht Kann schwieriger kontrolliert werden von Probanden

  • Nachteile: liefern keine guten Vorhersagen für die Präferenz

  • Vorteile: zur Vorhersage von geplanten Kaufverhalten

  • Nachteile: Störeinflüsse auf die Messung, z.B. durch individuelle Unterschiede in Multitasking-Fähigkeit

Erklärung

Frage 20 von 22

1

Welche Aussagen treffen auf Einstellungsmessung – Continuous Response Measurement (CRM) zu?

Wähle eine oder mehr der folgenden:

  • Kontinuierliche Bewegung mittels Dreh- oder Schieberegler während der Rezeption werblicher Reize

  • Mischform von: reaktionsbasierte Verfahren und physiologische Verfahren

  • Vorteile: sponate Antworten, unbeeinflusst

  • Nachteile: Probanden könnten vergessen abzustimmen

Erklärung

Frage 21 von 22

1

Welche Aussagen treffen auf Einstellungs-/freie Erinnerungsmessung – Verbalprotokolle zu?

Wähle eine oder mehr der folgenden:

  • lautes Denken während der Betrachtung von Werbung

  • Interview nach dem Experiment mit den Probanden

  • Nachträgliche Codierung der CR, z.B. nach Häufigkeit, Umfang, Komplexität, nach Valenz (positiv oder negativ) etc.

  • quantitative Forschung

Erklärung

Frage 22 von 22

1

Welche Aussagen treffen auf Emotionen, Einstellungen – Gesichts-Elektromyographie (EMG) zu?

Wähle eine oder mehr der folgenden:

  • Messung des emotionalen Ausdrucks anhand der elektrischen Aktivität einzelner Gesichtsmuskeln in Reaktion auf werbliche Reize

  • Kontinuierliche Bewegung mittels Dreh- oder Schieberegler während der Rezeption werblicher Reize

  • Vorteil: Emotionen können direkt kodiert werden, keine Befragungsverzerrung, Verbalisierung von Emotion muss nicht direkt die Emotion sein

  • Nachteil: Muskuläres Aktivitätsmuster lässt keine Rückschlüsse auf Valenz und die Qualität der Reize ziehen

Erklärung