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Karteikarten

09 Social Media, Teil 4: User-Generated-Content

Gelöschter Nutzer Der Nutzer hat seine Fachbereichs-Information gelöscht. Englisch 15 Karten

Karten in diesem Stapel (15)

  1. 1Die klassische – professionelle – Medienproduktion1. Produktion (Sender)
    2. Distribution (Kanal)
    3. Rezeption (Empfänger)
  2. 2Die neue Rolle der aktiven Nutzer:innenMit digitalen Medien, Web 2.0 und User-GeneratedContent lösen sich die starren Instanzen klassischer
    Massenmedien auf – stattdessen:
    ▪ Dynamische Wechsel und Vermischung der
    kommunikativen Rollen von Sender:in/Produzent:in
    und Empfänger:in/Rezipient:in.
    ▪ Wandel von passiven Rezipient:innen zu aktiven
    Nutzer:innen bis hin zu Produzent:innen von UserGenerated-Content (kurz: UGC)
    ▪ User, die ihre selbst erstellten Inhalte im Web selbst
    veröffentlichen und verbreiten.
    ! Fazit: Auf einmal wird jede:r Nutzer:in Content-Lieferant:in
    bzw. Content-Produzent:in!
  3. 3Neue Rolle aktiver Nutzer:Mit digitalen Medien, Web 2.0 und User-GeneratedContent lösen sich die starren Instanzen klassischer
    Massenmedien auf – stattdessen:
    ▪ Dynamische Wechsel und Vermischung der
    kommunikativen Rollen von Sender:in/Produzent:in
    und Empfänger:in/Rezipient:in.
    ▪ Wandel von passiven Rezipient:innen zu aktiven
    Nutzer:innen bis hin zu Produzent:innen von UserGenerated-Content (kurz: UGC)
    ▪ User, die ihre selbst erstellten Inhalte im Web selbst
    veröffentlichen und verbreiten.
    ! Fazit: Auf einmal wird jede:r Nutzer:in Content-Lieferant:in
    bzw. Content-Produzent:in!
  4. 4Was ist User-Generated-Content (UGC)?Nach Kaplan & Haenlein (2010: 61) beschreibt der Begriff User-Generated-Content (UGC) jeglichen medialen
    Content, der öffentlich [im Netz] verfügbar ist und von Enduser:innen kreiert wurde. Während das Web 2.0
    dabei die technologische Basis liefert, kann UGC als Resultat all der Möglichkeiten angesehen werden, wie wir
    als User:innen Social Media nutzen.
  5. 5Drei Bedingungen UGC▪ öffentlich verfügbar: Der (User-Generated-)Content muss entweder auf
    einer öffentlich zugänglichen Website oder einer SNS veröffentlicht werden.
    ▪ kreativ: Dabei muss der Content selbst einen gewissen Auffand an
    Kreativität zeigen bzw. vermuten lassen.
    ▪ nicht-professionell: Der veröffentlichte Inhalt muss dabei außerhalb
    professioneller Prozesse, Routinen und Praktiken entstanden sein.
    ! Achtung: Nach diesen Bedingungen ist all der Content ausgeschlossen, der aus kommerziellen Gründen erstellt wurde
  6. 6UGC und „Content-Communities“Kaplan & Haenlein sprechen im Zusammenhang von UGC von Content Communities – und meinen damit SocialMedia-Plattformen, deren Fokus auf dem Austausch bzw. Upload von nutzergenerierten, medialen Inhalten durch
    die Internetnutzer:innen selbst liegt.
  7. 7Clusterung Content-Arten- Text (Blog-Posts, Text-Posts)
    - Bilder (Insta-Posts,snaps)
    -Videos (Youtube, TikToks)
    - Audio (Podcasts,Social-Audio)
    ! Achtung: Das ist natürlich nur eine Art der Clusterung – viele andere sind möglich!
  8. 8Definitionsangebot: Was ist ein Meme?Ein Internet-Meme ist ein Stück Kultur (ein Kulturgut), typischerweise ein Witz, der über die Online-Verbreitungund Übertragung Reichweite und dadurch Einfluss erlangt.
  9. 9Drei Dimensionen der Meme Kreierung▪ Inhalt: Die Idee bzw. Ideologie, die mit dem Meme transportiert werden soll.
    ▪ Form: Dazu gehört sowohl das Format (Bild, Video, Text), also auch die
    genretypische Gestaltung (Text-Bild-Kombi, Lib Dub etc.)
    ▪ Standpunkt: Dazu gehören die beabsichtigte Partizipation (wer soll mit dem Meme
    interagieren – und wie?), Tonalität und Stil sowie die beabsichtigte Art der
    Kommunikation (was wird kommuniziert?) selbst.
    !Memes vs. Viraler Content: Damit ein Content-Piece (UGC) zu einem Meme wird, muss mindestens eine dieser
    Dimensionen verändert werden, ansonsten – also komplett unbearbeitetes – ist es „nur“ viraler Content!
  10. 10Die Schattenseiten des UGC! „Mangelndes Bewusstsein für geistiges Eigentum und die leichte Transferierbarkeit von digitalen Inhalten aller Art
    führt dazu, dass Nutzer oft Bilder und Videos auf diversen Plattformen einstellen, ohne dass sie hierzu vom
    Rechteinhaber berechtigt worden sind. […] Eine ähnliche Problematik stellt sich, wenn in Foren oder
    Blogkommentaren […] Nutzer beleidigende oder geschäftsschädigende Äußerungen tätigen.“
  11. 11Aktive User:innen, User-Generated-Content & Content-Sharing: Gesellschaftliche Herausforderungen im ÜberblickMit dem Wegfall von klassischen Instanzen der Medienproduktion (Professionelle Medien-Produzent:innen) ist
    auf der einen Seite eine mediale Emanzipation verbunden, die aber aber auch umfangreiche Diskussionen
    über den Verlust von Qualität, Autor:innenen und Garant:innen entfacht.
  12. 12Folgende Herausforderungen & Diskussionen sind identifizierbar: (UGC▪ Diskussionen zu kreativem Eigentum, Urheberrecht und Schöpfungshöhe
    ▪ neue Rechtsformen von Copyright wie Creative Commons, Copyleft usw.
    ▪ neue Medienformate wie Remix, Mashup und Memes
    ▪ Fragen zur Rolle von Gatekeeper und Filterblasen, aber auch
    Informationszugängen
    ▪ Medien als „Vierte Gewalt“ vs. Krise des Journalismus und Fake News
    ▶ Während der Journalismus auch im Falle von Satire und Glosse Regeln folgt,
    besteht bei UGC oft die latente Gefahr von verletzendem, bloßstellenden
    Content (beispielsweise durch Memes!)
  13. 13Exkurs: Darf ich diesen Content verbreiten? Das sagt das Urheberrecht▪ Erlaubt ist die Veröffentlichung (wissenschaftlicher) Texte, Fotos,
    Videos, Musik, die Sie selbst erstellt haben – ohne dabei bspw. Das
    „Recht am eigenen Bild“ (also der Person, die abgebildet ist!) zu
    verletzen – oder zu plagiieren.
    ▪ Ebenso erlaubt ist die Veröffentlichung/Weitergabe von nicht selbst
    erstellten Texten, Bildern, Videos und Fotos, sofern die jeweiligen
    Rechteinhaber (schriftlich) zugestimmt haben oder das Werk unter
    einer freien Lizenz (bspw. Creative Commons!) steht – sofern die
    jeweiligen Bedingungen (Namensnennung etc.) eingehalten wurden.
    ▪ Erlaubt ist das Posten “einfacher Links“ (inkl. Deep-Links!)
    ▪ Nicht erlaubt ist das Veröffentlichen von Texten, Bildern, Videos oder
    Musik, die Sie nicht selbst erstellt haben und bei denen die RechteInhaber (Ersteller!) nicht klar und deutlich zugestimmt haben (das
    schließt Pixabay etc. ein!)
  14. 14Creative Commons DefinitionCreative Commons (CC) ist eine unabhängige, amerikanische Non-Profit-Organisation. Sie veröffentlicht
    verschiedene Standard-Lizenzverträge, mit denen ein:e Autor:in der Öffentlichkeit auf einfache Weise
    Nutzungsrechte an den Werken einräumen kann. Diese Lizenzen sind nicht auf einen einzelnen Werkstyp
    zugeschnitten, sondern für beliebige Werke anwendbar.
  15. 15Funktionsweise von Creative Commons:▪ Mit Hilfe einfacher, eindeutiger Lizenzen soll geistiges Eigentum kostenlos
    einer breiten Masse zugänglich und nutzbar gemacht werden.
    ▪ Lizensiert werden kann dabei alles, was kreativem, geistigem Eigentum
    entspricht: Texte, Bilder, Musikstücke, Videoclips usw.
    ▪ Die Eigentümer:innen des geistigen Eigentums können dabei mit Hilfe von
    vier klar verständlichen Rechtemodulen festlegen, wie und von wem das
    Werk verwendet und ggf. weiter verbreitet werden darf.
    ▪ Das Ergebnis: Freie Inhalte, die für alle zugänglich sind.

Informationen

Beschreibung
Der Nutzer hat seine Fachbereichs-Information gelöscht. Karteikarten am 09 Social Media, Teil 4: User-Generated-Content, erstellt von Gelöschter Nutzer am 17/01/2026.
Erstellt von
Gelöschter Nutzer · Jan 2026
Aktualisiert
17 Jan 2026
Aufrufe
6
Verlauf
  • Erstellt von Katharina Tögel · 17 Jan 2026
  • Kopiert von Katharina Tögel · 17 Jan 2026
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