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Notizen

Bildung der Zeitformen

Gelöschter Nutzer Der Nutzer hat seine Fachbereichs-Information gelöscht. Englisch 7 Seiten

Bildung der Zeitformen

Inhalt der Notizen (7)

Seite 1

Zeiten Übersicht

Bildung der Zeitformen

Bildung der Zeitformen

Seite 2

Präsens

Das Präsens ist die am häufigsten verwendete Zeitform im Deutschen. Wir benutzen diese Zeitform hauptsächlich, um über die Gegenwart und Zukunft zu sprechen.

Bildung

Wir entfernen die Infinitivendung en und hängen folgende Endungen an:

Bildung der Zeitformen

Besonderheiten bei der Bildung Endet der Wortstamm auf d/t, steht bei Endungen auf st und t ein e vor der Endung. Dies gilt aber nicht bei Vokalwechsel. (Hier fällt bei Wortstammendung t in der 3. Person Singular sogar das Endungs-t weg)

Beispiel: warten – du wartest, er wartet, ihr wartetaber: laden – du lädst, er lädt, ihr ladet (Vokalwechsel a zu ä)halten – du hältst, er hält, ihr haltet

Endet der Wortstamm auf s/ß/x/z, fällt das Endungs-s (2. P. Sing.) weg.

Beispiel: tanzen – du tanzt

Endet der Wortstamm auf ie, fällt das Endungs-e weg.

Beispiel: knien – ich knie, wir knien, sie knien

Bei einigen starken Verben ändert sich der Wortstamm.

Beispiel: lesen – ich lese, du liest, er liest, wir lesen, ihr lest, sie lesen

Endet der Infinitiv auf eln/ern, fällt das Endungs-e weg; bei eln können wir in der 1. Person Singular außerdem das evom Wortstamm weglassen.

Beispiel: lächeln – ich läch(e)le, wir lächeln, sie lächeln

wandern – ich wandere, wir wandern, sie wandern

Seite 3

Perfekt (vollendete Gegenwart)

Mit dem Perfekt drücken wir aus, dass eine Handlung in der Vergangenheit abgeschlossen wurde. Wir verwenden das Perfekt vor allem, wenn das Ergebnis oder die Folge der Handlung im Vordergrund steht.In der Umgangssprache nutzen wir das Perfekt häufig anstelle des Präteritums.

Bildung

Wir brauchen die Präsens-Formen von sein/haben und das Partizip II.

Bildung der Zeitformen

haben oder sein Wir nehmen das Hilfsverb haben:

bei Verben mit Akkusativobjekt

Beispiel: Michael hat das Büro aufgeräumt. (etwas aufräumen)

bei Verben ohne Akkusativobjekt, die keine Orts-/Zustandsänderung ausdrücken

Beispiel: Er hat aufgeräumt. (aufräumen)

bei reflexiven Verben

Beispiel: Das Büro hat sich verändert. (sich verändern)

Wir nehmen das Hilfsverb sein:

bei Verben der Bewegung (ohne Akkusativobjekt): gehen, laufen, fahren, fallen, fliegen, kommen, reisen, stolpern, stürzen

Beispiel: Alle Kollegen sind in sein Büro gekommen.

bei Verben der Zustandsänderung: aufwachen/erwachen, einschlafen, gefrieren, tauen, sterben, zerfallen

Beispiel: Michaels Ordnungsliebe ist erwacht.

bei folgenden Verben: bleiben, sein, werden, gelingen, misslingen, geschehen

Beispiel: Was ist mit Michael geschehen?

Bildung der Zeitformen

Besonderheiten bei der Bildung Viele starke und gemischte Verben ändern im Partizip II den Stamm. (siehe Liste der starken und gemischten Verben)

Beispiel: gehen – gegangen, bringen – gebracht

Endet der Wortstamm auf d/t, hängen wir bei schwachen/gemischten Verben et an.

Beispiel: warten – gewartet

Verben mit der Endung ieren bilden das Partizip II ohne ge.

Beispiel: studieren – studiert

Nicht trennbare Verben bilden das Partizip II ohne ge. (siehe trennbare und nicht trennbare Verben)

Beispiel: verstehen – verstanden

Bei trennbaren Verben steht ge hinter dem Präfix. (siehe trennbare und nicht trennbare Verben)

Beispiel: ankommen – angekommen

Seite 4

Präteritum (Imperfekt, Vergangenheit)

Das Präteritum drückt Fakten und Handlungen in der Vergangenheit aus. Diese Zeitform verwenden wir bei Erzählungen und Berichten, vor allem in der Schriftsprache.Bildung

Wir entfernen die Infinitivendung en und hängen folgende Endungen an:

Bildung der Zeitformen

Besonderheiten bei der Bildung Viele starke/gemischte Verben ändern im Präteritum den Wortstamm. (siehe Liste der starken und gemischten Verben)

Beispiel: gehen – ging, bringen – brachte

Endet der Wortstamm bei starken Verben auf s/ß/z, lassen wir entweder das Endungs-s weg oder wir fügen zusätzlich ein e ein.

Beispiel: lesen – las – du last/du lasest

Endet der Wortstamm auf d/t, fügen wir bei Endungen, die mit t/st beginnen, ein e vor der Endung ein.

Beispiel: landen – ich landete, du landetest, er landete, wir landeten, …bitten – ich bat, du batest, …, ihr batet

Endet der Wortstamm von starken Verben auf ie, entfällt das Endungs-e in der 1./3. Person Plural.

Beispiel: schreien – ich schrie, wir/sie schrien (nicht: , )

Seite 5

Plusquamperfekt (Vorvergangenheit)

Mit dem Plusquamperfekt drücken wir Handlungen aus, die zeitlich vor einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit stattgefunden haben.Wir verwenden das Plusquamperfekt immer dann, wenn wir bei einer Erzählung über die Vergangenheit (im Präteritum) auf etwas zurückblicken, das zuvor passierte.

Bildung

Wir brauchen die Präteritum-Formen von sein/haben und das Partizip II.

(zur Verwendung, siehe sein/haben)

Bildung der Zeitformen

Bildung der Zeitformen

Besonderheiten bei der Bildung

Viele starke und gemischte Verben ändern im Partizip II den Stamm. (siehe Liste der starken und gemischten Verben)

Beispiel: gehen – gegangen, bringen – gebracht

Endet der Wortstamm aufd/t, hängen wir bei schwachen/gemischten Verben et an.

Beispiel: warten – gewartet

Verben mit der Endung ieren bilden das Partizip II ohne ge.

Beispiel: studieren – studiert

Nicht trennbare Verben bilden das Partizip II ohne ge. (siehe trennbare und nicht trennbare Verben)

Beispiel: verstehen – verstanden

Bei trennbaren Verben steht ge hinter dem Präfix. (siehe trennbare und nicht trennbare Verben)

Beispiel: ankommen – angekommen

Seite 6

Futur I (Zukunft)

Das Futur I verwenden wir hauptsächlich, um eine Absicht für die Zukunft oder eine Vermutung für die Gegenwart/Zukunft zu äußern.

Bildung

Wir brauchen die finite Form von werden und die Grundform des Vollverbs.

Bildung der Zeitformen

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Seite 7

Futur II (vollendete Zukunft)

Das Futur II drückt eine Vermutung aus, dass eine Handlung bis zum Zeitpunkt des Sprechens oder zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft abgeschlossen sein wird.

Bildung

Wir brauchen die finite Form von werden, das Partizip II des Vollverbs und die Hilfsverben sein/haben.

(zur Verwendung, siehe sein/haben)

Bildung der Zeitformen

Bildung der Zeitformen

Besonderheiten bei der Bildung

Viele starke und gemischte Verben ändern im Partizip II den Stamm. (siehe Liste der starken und gemischten Verben)

Beispiel: gehen – gegangen, bringen – gebracht

Endet der Wortstamm auf d/t, hängen wir bei schwachen/gemischten Verben et an.

Beispiel: warten – gewartet

Verben mit der Endung ieren bilden das Partizip II ohne ge.

Beispiel: studieren – studiert

Nicht trennbare Verben bilden das Partizip II ohne ge. (siehe trennbare und nicht trennbare Verben)

Beispiel: verstehen – verstanden

Bei trennbaren Verben steht ge hinter dem Präfix. (siehe trennbare und nicht trennbare Verben)

Beispiel: ankommen – angekommen

Informationen

Beschreibung
Der Nutzer hat seine Fachbereichs-Information gelöscht. Notiz am Bildung der Zeitformen, erstellt von Gelöschter Nutzer am 04/10/2016.
Erstellt von
Gelöschter Nutzer · Okt 2016
Aktualisiert
26 Nov 2016
Aufrufe
226
Verlauf
  • Erstellt von Gamze Ü · 4 Okt 2016
  • Kopiert von Gamze Ü · 4 Okt 2016
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