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BM 13 Allgemeine Didaktik - Heimann
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Fragen in diesem Quiz (16)
1Heimann hat Didaktik als Theorie und Lehre bestimmt, ein Didaktikum entwickelt und 1960 realisiert. Was hat Heimann zu dieser Entwicklung gebracht?
- A17 afrikanische Kolonien wurden 1960 in die Unabhängigkeit entlassen.
- BDas Lehrerbildungsgesetz in Berlin wurde 1958 geändert.
- CDie seit 1945 erreichten eindrucksvollen Erfolge der amerikanischen Lehr- Lernforschung.
- DDidaktik konnte mit den neuen seit 1950 veröffentlichten kybernetischen Modellen als operatives Bezugsfeld verstanden werden.
- EDie praktische Umsetzung von Lehr- Lerntheorien wurde durch die 1955 erfolgte Einführung von Lernmaschinen möglich.
2Heimann zieht die lerntheoretische Didaktik der bildungstheoretischen Didaktik vor. Warum?
- AWeil dann Lehren und Lernen mit kybernetischem Denken perfektioniert werden kann.
- BWeil damit didaktisches Handeln unter eine wissenschaftliche Kontrolle gebracht werden kann.
- CWeil damit die Schule auf die gleiche „Stratosphärenhöhe" wie die Bildungstheorie gebracht werden kann.
- DWeil nur mit dem psychologischen Ansatz eine voll entfaltete Didaktik entwickelt werden kann.
- EWeil Lerntheorien von der Bedingung der Möglichkeit des Lernens ausgehen.
3(t1) Heimann folgt dem bildungstheoretischen Ansatz von Klafki.
weil
(t2) Klafki hat nach Heimann den orientierenden Anspruch der Bildungstheorie genau herausgearbeitet.- ANur t1 ist richtig.
- BNur t2 ist richtig.
- Ct1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- DKeine der Aussagen ist richtig.
- Et1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
4Welches Grundverhalten ist für theoretisch gesteuerte DidaktikerInnen nach Heimann sinnvoll?
- ATheoretisch gesteuerte DidaktikerInnen müssen über ein bildungstheoretisch fundiertes Grundverhalten verfügen.
- BNach Heimann ist jedes didaktische Verhalten auf eine Theorie bezogen.
- CTheoretisch gesteuerte DidaktikerInnen müssen über ein analytisches Grundverhalten verfügen.
- DTheoretisch gesteuerte DidaktikerInnen müssen über ein experimentelles Grundverhalten verfügen.
- ENach Heimann sind theoretisch gesteuerte DidaktikerInnen nicht denkbar.
5(t1) Laut Heimann sind Lernende als vorrangiger Faktor in der Struktur-Analyse von Unterricht zu verstehen.
weil
(t2) Im Schulunterricht geht es um den Erkenntnis-, Erlebnis- und Tätigkeits-Horizont von Kindern oder Jugendlichen.- At1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- BKeine der Aussagen ist richtig.
- CNur t1 ist richtig.
- DNur t2 ist richtig.
- Et1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
6(t1) Laut Heimann tritt die Beanspruchung der didaktischen Theorie bei ganz konkreten Ausbildungsanlässen auf.
wenn
(t2) Die Lernenden werden in die Situation gebracht, beobachteten Unterricht zu analysieren oder selbst ein Unterrichtsvorhaben zu entwerfen und vorzubereiten.- ANur t2 ist richtig.
- Bt1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- CNur t1 ist richtig.
- Dt1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- EKeine der Aussagen ist richtig.
7(t1) Lehrende werden bei Heimann nur in der Struktur-Analyse diskutiert.
weil
(t2) Die Faktoren-Analyse hat sich auf die philosophisch-anthropologische und erfahrungswissenschaftlich-psychologische Interpretation der personalen Bedingungsanlage der Lernenden zu stützen.- At1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- BNur t2 ist richtig.
- CNur t1 ist richtig.
- Dt1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- EKeine der Aussagen ist richtig.
8(t1) Die Lehrenden bringen sich mit ihrer faktischen Personstruktur in die Unterrichtsprozesse ein
weil
(t2) Die Faktoren-Analyse beschäftigt sich mit den in die Lehr- und Lernprozesse verwickelten Personenkreise und mit der spezifischen Situation, in der sich Unterricht real vollzieht.- At1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- BNur t1 ist richtig.
- CKeine der Aussagen ist richtig.
- Dt1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- ENur t2 ist richtig.
9(t1) Das Hauptaugenmerk in der Faktoren-Analyse von Heimann liegt auf Institutionen.
weil
(t2) Institutionen werden von Heimann im Rahmen der unterrichtlichen Entscheidungsfelder als Aspekt autonomer Entscheidungen der Beteiligten im Sinne des Eingriffs in das institutionelle Feld diskutiert.- At1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- BNur t2 ist richtig.
- Ct1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- DKeine der Aussagen ist richtig.
- ENur t1 ist richtig.
10Heimann kritisiert die didaktischen Systeme der Arbeitsschule, der Montessorischule, der Waldorfschule, der Jenaplanschule etc. Warum?
- AWeil die Trennung zwischen allgemeiner und spezieller Bildung nicht überwunden wird.
- BWeil der Übergang von grenzstabilen zu metastabilen Systemen nicht berücksichtigt wird.
- CWeil man sich mit den Axiomen dieser Systeme identifizieren muss.
- DWeil der Begriff der Bildung in diesem System nicht berücksichtigt wird.
- EWeil geschlossene Systeme demokratischen Strukturen nicht entsprechen.
11(t1) Heimann möchte sich der Ansicht der bildungstheoretischen Schulen in Bezug auf das Inhaltsproblem anschließen.
weil
(t2) Die bildungstheoretischen Schulen verkürzen in ihrem Stratosphärendenken den Begriff der Didaktik durch den Fokus auf den Inhalt, mit dem sie das Phänomen "Unterricht” in den Griff bekommen wollen.- At1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- Bt1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- CNur t2 ist richtig.
- DKeine der Aussagen ist richtig.
- ENur t1 ist richtig.
12Ziele einer Ausbildungsprogrammatik für Lehramtsstudierende umfassen laut Heimann zu lernen, Strukturen zu erkennen, Probleme zu exponieren, Tatsachen, Normen und Organisation-Formen zu beurteilen und Entscheidungen vorzubereiten. Welchem Theorie-Verständnis folgt dieser Zielformulierung?
- ADie Bildung von Theorien muss den prozesshaften Seins-Charakter ihrer Grundvorgänge ernst nehmen und selbst Prozess-Form annehmen. Es gibt in solcher Sicht keine statischen Theorien, sondern nur theoretische Prozesse.
- BTheorien sind widerspruchsfrei, überprüfbar und explizit im Sinne der Einigkeit ihrer Bedeutung. Sie sind sowohl empirisch verankert als auch verträglich in Bezug auf bewährte ältere Theorien. Sie sind extensiv und ermöglichen Prognosen, die in der Praxis auch eintreffen können und damit falsifizierbar sind.
- CTheorie ist eine Technik zur Produktion und Prüfung von Auffassungen, Vorstellungen, Modellen oder Darstellungen dessen, was als wirklich oder tatsächlich gelten kann und soll.
- DTheorien beziehen sich auf reale Entitäten, das heißt auf Objekte, die in der Wirklichkeit existieren und sind als Annäherung an die Wahrheit zu verstehen.
- ETheorien sind Konstrukte, bei denen besonders darauf geachtet wird, Glauben, Meinen und Wissen voneinander zu trennen. Dadurch wird gesichertes Wissen konstruiert, welches aus dem Zusammenwirken von Erfahrung und Denken entsteht.
13Worin bestehen nach Paul Heimann Rolle und Funktion von Medien?
- AMedien haben die Rolle und die Funktion der Desorientierung der Massen.
- BMedien haben die Rolle und die Funktion von Industrieunternehmen und arbeiten unter der Didaktik des Gewinnstrebens.
- CMedien haben die Rolle und die Funktion, die Akzeptanz von Bildungsstandards zu befördern.
- DMedien haben die Rolle und die Funktion, didaktischen Impressionismus zu realisieren.
- EMedien haben die Rolle und die Funktion von selbstständigen und organisatorisch voll entfalteten Bildungsinstitutionen.
14(t1) Laut Heimann ist jedes Medium schon seiner bilateralen Struktur wegen Interessant.
weil
(t2) Jedes Medium weist einen Bezug zu Lehren und Lernen auf kann damit für die Umsetzung methodische Fundamentalziele verwendet werden.- ANur t2 ist richtig.
- Bt1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- CNur t1 ist richtig.
- Dt1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- EKeine der Aussagen ist richtig.
15Auf welche Faktoren ist nach Heimann die Methode des Didakten verwiesen?
- AAuf probiotische, biotische und abiotische Faktoren.
- BAuf Ideologiekritik, Formkritik und Methodenkritik.
- CAuf Film, Funk und Fernsehen.
- DAuf Normen, Fakten und didaktische Formen.
- EAuf Bildung, Lernen und Sozialisation.
16Warum ist der Didakt nach Heimann methodisch darauf verwiesen, eine methodisch abgesicherte Antwort auf eine bestimmte epochale Situation zu finden?
- ADie Gruppen- und Raumorganisation; die Analyse der Strukturen der Inhalte; den Kanon der Lehr- und Lernweisen; die Ausrichtung an bestimmten methodischen Modellen und die Orientierung an einem Prinzipien-Kanon.
- BWeil nur so epochaltypische Schlüsselprobleme methodisch berücksichtigt werden können.
- CWeil dabei Ziele und Inhalte des Unterrichts objektiviert und mit Methoden und Medien operationalisiert werden können.
- DWeil didaktische Methodensysteme immer zeitabhängig und historisch sind.
- EWeil dabei Ideologiekritik und Formkritik in der kritischen Faktenbeurteilung überwunden werden können.
Informationen
- Beschreibung
- Allgemeine Didaktik Quiz am BM 13 Allgemeine Didaktik - Heimann, erstellt von Kerstin Dannerbauer am 21/01/2019.
- Autor
- Kerstin Dannerbauer
- Sprache
- Deutsch
- Aufrufe
- 26
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