Quiz
BM 13 Allgemeine Didaktik - Reich
Fragen in diesem Quiz (16)
1Was nennt Reich NICHT als Grundforderung einer konstruktivistischen Didaktik?
- AVom Exerzitium zur Kreativität.
- BVon den Rekonstruktionen zu Konstruktionen.
- CVon der Konkurrenz zur Solidarität.
- DVom Monolog zum Dialog.
- EVom Lehrkontrolleur zum Moderator.
2Auf welcher Erkenntnistheorie basiert die Didaktik von Kersten Reich?
- ARationalismus.
- BPoststrukturalismus.
- CEmpirismus.
- DKonstruktivismus.
- EDialektischer Materialismus.
3Was kennzeichnet nach Reich den gebildeten Menschen?
- AEr kann Fragen der gesellschaftlichen Entwicklung beurteilen und die Gesellschaft mit gestalten.
- BEr kann eine begründete Beobachterposition in der widersprüchlichen Relativität von Wissen einnehmen.
- CEr kann bisherige Deutungsmuster in Frage stellen.
- DEr kann eine unmittelbare Beziehung zu Objekten einnehmen.
- EEr kann Wahrheitsansprüche dekonstruieren.
4Welches Wirklichkeitsverändnis steht bei Reich im Vordergrund?
- AEine zeitliche und personale Totalität von Wirklichkeit.
- BÜberhaupt keines.
- CEine Auflösung des Wirklichkeitsbegriffs im Sinne des radikalen Konstruktivimus.
- DEine transzendalkritisch-skeptische Bestimmung von Wirklichkeit.
- EEine zeitliche und personale Pluralität von Wirklichkeiten.
5Durch welche Ebenen bestimmt Reich seine Aufforderung an die Lernenden, sich nicht nur mit Inhalten, sondern auch mit der Beziehung, in der die Inhalte vermittelt werden, zu beschäftigen?
1. Die Ebene des Symbolischen.
2. Die Ebene des Systematischen.
3. Die Ebene des Imaginären.
4. Die Ebene des Realen.- ADie Ebene des Symbolischen, Systematischen und Realen.
- BDie Ebene des Symbolischen, Imaginären und Realen
- CDie Ebene des Systematischen und Realen
- DAlle Antworten sind falsch.
- EAlle Antworten sind richtig.
6Welchem didaktischen Prinzip von Comenius würde Reich besonders widersprechen?
- AAllen Lernenden soll gleicher Unterricht zukommen.
- BDie Inhalte der Fächer sollen aufeinander bezogen werden.
- CDie Lernenden sollen mit Schulbüchern lernen.
- DDie Eigentätigkeit der Schülerinnen und Schüler ist ein wichtiges Unterrichtsprinzip.
- EDas Erreichbare hängt von der individuellen Begabung ab.
7Was ist nach Reich eine Aufgabe von Lehrenden?
- ARelevantes Wissens auszuwählen und im Blick auf Aneignungsprozesse zu präsentieren.
- BDie eigene Position zu beobachten, bewusst einzunehmen und sich danach bewusster zu verhalten.
- CSich den Lernenden gegenüber akzeptierend, kongruent und empathisch zu verhalten.
- DEine Umgebung zu entwickeln, die den gebildeten Gewohnheiten Sinn und Bedeutung gibt.
- EDie Inhalte von Lehrerhandreichungen mit ihrer Stimme zur Geltung zu bringen.
8Was sollten Lehrende nach Reich am ehesten beobachten?
- AIhre Rollen als Lernhelfer.
- BDie Beziehungen zwischen Lernenden und Gegenständen.
- CDie Beziehungen zwischen Lehrenden und Lernenden.
- DDie Planung von Curricula.
- EDie Entwicklung von Lehrplänen.
9Reich verwendet die Analogie von Schule und Kaufhaus
weil
Reich vertritt die Perspektive, dass sich jeder je nach Geldbörse das mitnehmen soll, was er braucht und dass die Lehrenden nichts anderes verkörperen als Verkäufer, die zwischen sich gut verkaufenden Waren und Ladenhütern einherschlendern und kaum ein eigenes Gewissen haben.- At1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
- Bt1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- CNur t2 ist richtig.
- DNur t1 ist richtig.
- EKeine der Aussagen ist richtig.
10Wie kennzeichnet Reich den Unterricht in der Schule?
- AAls System, in dem Beziehungen berücksichtigt und mehrere Perspektiven auf Inhalte eröffnet werden.
- BAls System, in dem Besserwisser Schlechterwisser auf den Weg der Freiheit führen.
- CAls System, in dem inhaltlich bestimmte Lernprozesse optimal ablaufen.
- DAls System, in dem die Beziehung der Lernenden zu den Inhalten im Mittelpunkt steht.
- EAls System zur Erschließung von didaktisch qualifizierten Inhalten.
11Was ist nach Reich das Ziel des Austauschens von Beobachterpositionen?
- ADie Emanzipation aus den real existierenden gesellschaftlichen Verhältnissen.
- BDas Erkennen und bewusste Berücksichtigen der eigenen Position.
- CDie Herstellung einer gleichberechtigten Metakommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden.
- DDie Konzentration auf den Inhaltsaspekt im Konzentrationsunterricht.
- EDer Ausgang aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit des Menschen.
12Welche Gegenbewegung nennt Reich gegen die Dominanz inhaltlicher Betrachtungen?
- ADie Vorrangigkeit des Inhaltlichen und der Methode wurden problematisch.
- BDer Verkauf der Ware Wissen ist wichtiger geworden.
- CDas Wissen der Lehrenden und ihre Beziehung zu den Lernenden sind fragwürdig geworden .
- DDas skeptische Hinterfragen von Mehrwissertum und das kritische Reflektieren von Besserwissertum.
- EDie Unsicherheit der in das pädagogische Tun eingreifenden Ereignisse wurde erkannt.
13Reich schreibt zur Verwendung von Medien: „Eine konstruktivistische Pädagogik steht und fällt mit der Realisierung von Konstrukten, von Werken, die Anderen mitgeteilt, gezeigt, die besprochen und als Lösungen für Probleme bzw. Konflikte diskutiert werden können" (Reich 2010: 229). Wie unterscheidet er die Realisierung von Konstrukten von der Realisierung von Produkten?
- ADie Produktion ist eher auf postmoderne Werte bezogen; die Konstruktion eher auf monetäre Werte.
- BDie Produktion ist eher auf Konsumenten bezogen, die Konstruktion auf Prosumenten.
- CKonstrukte werden als Produkte gesehen.
- DDie Produktion ist eher auf monetäre Werte bezogen; die Konstruktion eher auf postmoderne Werte.
- EDie Produktion ist eher auf Prosumenten bezogen, die Konstruktion auf Konsumenten.
14Welchen Umgang empfiehlt Reich mit Schulbüchern als Unterrichtsmaterial?
- ASchulbücher sollten von SchülerInnen geschrieben werden.
- BDie Verwendung von vorgefertigten Schulbüchern sollte vermieden werden.
- CDie Beobachterposition der AutorInnen der Schulbücher sollte thematisiert werden.
- DSchulbücher sollte mit Lehrerhandreichungen ergänzt werden.
- EDie mit Schulbüchern induzierte Beziehungsebene sollte thematisiert werden.
15Reich schreibt: „Niemand weiß, welche zwischen all den vorhandenen Didaktiken nun die richtige sei" (Reich 2010: 256). Welche Lösung schlägt er für dieses Problem vor?
- AMit einer skeptischen Reflexion muss die bildungsinhaltliche Perspektive fundiert und so die Wahl der Didaktik kritisch konstituiert werden.
- BDie Lehrenden müssen im Vollzug des Unterrichts taktvoll über die Wahl entscheiden.
- CGewohnheiten, Statusbedürfnisse bestimmter Kontrollgremien und die Karriereerfordernisse von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern müssen in der normativen Begründung der Wahl einer Didaktik reflektiert werden.
- DDer konstruktive Anteil der Lernenden am Unterricht muss so berücksichtigt werden, dass sie aktiv und dialogisch in die Auswahl eingreifen können.
- EFür eine die Wahl begründende Norm muss der Nutzen gesellschaftlicher Interessengruppen mit der Weisheit und kulturellen Errungenschaften vermittelt werden.
16Welcher Punkt lässt sich nach Reich nicht als Anforderung an neue Methoden einer konstruktivistischen Didaktik lesen? Neue Methoden sollen helfen ...
- Adie sich entwickelnden Blickweisen als Möglichkeiten einer Wirklichkeitskonstruktion zu akzeptieren.
- Bdie Flexibilität der Lehrenden im Blick auf die Lernbedürfnisse der Lernenden zu stärken.
- Cdie Lernenden als Empfänger konstruktiver Wissensübertragung zu stärken.
- Dden Lernenden die Chance zu geben, gegensätzliche Beobachterpositionen einzunehmen.
- Edie konstruktiven Verarbeitungsmöglichkeiten jeder Beteiligten und jedes Beteiligten zu stärken.
Informationen
- Beschreibung
- Allgemeine Didaktik Quiz am BM 13 Allgemeine Didaktik - Reich, erstellt von Kerstin Dannerbauer am 21/01/2019.
- Autor
- Kerstin Dannerbauer
- Sprache
- Deutsch
- Aufrufe
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