Quiz
Erziehung+Bildung - Anthropologie+Paradigmenwechsel - Lebensphasen+Biografiearbeit
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Fragen in diesem Quiz (12)
1Bildung ist der [blank_start]Prozess[blank_end] und das [blank_start]Ergebnis[blank_end] der [blank_start]Erschließung[blank_end] der Welt für den Menschen und des Menschen für die Welt durch die [blank_start]aktive Auseinandersetzung[blank_end] des Einzelnen mit ihr.
- AProzess
- BErgebnis
- CErgebnis
- DProzess
- EErschließung
- FVerschließung
- Gaktive Auseinandersetzung
- Hpassive Berieselung
- Ivon außen herbeigeführte Aktivierung
2Folgende Punkte sind wichtig bei einer Definition von Erziehung:
- AZuwendung - 2 Personen - eine wendet sich der anderen zu
- BIntervention - eine Person interveniert - greift ein
- C(Erziehungs-) Ziele nach denen sich das Handeln richtet
- DAutoritäre Vorgehensweise des Erziehers
- ESelbstbestimmung des Zu-Erziehenden
3In fast Allen Theorien zur Persönlichkeitsentwicklung werden zwei Einflussfaktoren genannt, die diese Entwicklung beeinflussen: Umwelt und Anlage. Der "pädagogische Pessimismus" beispielsweise spricht hierbei [blank_start]den Anlagen[blank_end] die größere Bedeutung zu. Der "pädagogische Optimismus" dagegen spricht [blank_start]der Umwelt[blank_end] und darin enthalten [blank_start]der Erziehung[blank_end] die größere Bedeutung zu. In den moderneren Theorien taucht ein weiterer und für die Heilerziehungspflege entscheidender Faktor auf: [blank_start]die aktive Selbstbestimmung[blank_end].
- Aden Anlagen
- Bder Umwelt
- Cder Erziehung
- Ddie aktive Selbstbestimmung
4Welche Entwicklungsaufgaben sind in der Kindergarten-Zeit wichtig?
- ANormen, Grenzen und Regeln
- BFantasie und Spieltätigkeit
- CSprachentwicklung
- DSelbständigkeit im Alltag
- ESelbstregulation und Frustrationstoleranz
- FSoziale Intergration in die Gleichaltrigengruppe
5Welche Entwicklungsbereiche gehört nicht in die Jugend?
- AFamilie gründen
- BKörperliche und sozio-emotionale Entwicklung
- CSexuelle Bedürfnisse entdecken und Erfahrungen machen
- DLösung von den Eltern
- EIndividuelle Entwicklung: Selbstkonzept, Selbstwertgefühl und Selbstwirksamkeit
- FSoziale Entwicklung - Peergroups: Gruppenzugehörigkeit, Freundschaften, Schule
6Welche Entwicklungsaufgaben fallen in die Grundschulzeit?
- ALesen und schreiben
- BGrundfunktionen des Rechnens
- CAngemessenes Verhalten in der Schule
- DAllgemeine Verhaltensregeln (Schule, zu Hause, Öffentlichkeit)
- EZurechtkommen mit Gleichaltrigen in der Schule
- FFreundschaften mit Gleichaltrigen
7Welche Entwicklungsaufgaben kennzeichnen die Lebensphase "Erwachsene"
- APositive soziale Rolle
- BPartnerschaft und Sexualität
- CArbeit und Beruf
- DFamilie
- EEigener Haushalt / selbständig leben
- FAn der Gesellschaft teilhaben und Staatsbürger sein
- Gkörperliche Veränderung wahrnehmen und Hilfe annehmen können
8Dass [blank_start]Erziehung[blank_end] in [blank_start]Bildungs[blank_end]-Prozesse übergeht ist in der Heilerziehungspflege vor allem wichtig, da hiermit auch eine grundlegende Veränderung in der [blank_start]Haltung[blank_end] und im Rollenverständnis der Fachkraft verbunden ist. Wenn ich einen Erziehungsauftrag habe und Kinder/Jugendliche [blank_start]erziehe[blank_end], dann habe ich als "Erzieher" eigene [blank_start]Ziele[blank_end], die ich durch mein Handeln beim "Zu-Erziehenden" erreichen will. Ich trage die Verantwortung für den Prozess. Wenn ich mit Erwachsenen arbeite und mich am [blank_start]Normalisierungsprinzip[blank_end] orientiere, dann hat der jeweilige Erwachsene sein Leben selbst in der Hand und ich kann nur [blank_start]Angebote[blank_end] machen, bei denen sich der Klient selbst und aktiv mit etwas auseinandersetzen kann. Der Prozess, der dann entsteht kann dazuführen, dass er etwas versteht und handlungsfähig wird. Die Aufgabe des [blank_start]HEP[blank_end] ist es sich immer neue Angebote einfallen zu lassen und zu beobachten, ob sie zur aktiven Auseinandersetzung mit der Welt anregen.
- AErziehung
- BBildungs
- CHaltung
- Derziehe
- EZiele
- FNormalisierungsprinzip
- GAngebote
- HHEP
9Was sind die Entwicklungsaufgabe im Alter?
- AÜbergang Arbeitsleben – Rente
- BGenerativität - Zurechtkommen mit anderen Generationen
- CSoziale Beziehungen und Netzwerke
- DNeue Interessen und Lebensziele
- EGesundheitliche Veränderungen – Hilfe annehmen
- FSterben und Tod - Lebensbilanz ziehen
- GFamilie gründen
10Was ist der Unterschied zwischen Lebenslauf und Biografie?
- AIm Lebenslauf stehen Fakten über das Leben - also die Außenseite. In einer Biografie geht es eher um die Innenseite - also das was ein Lebensereignis bei mir ausgelöst hat und wie es mir in dieser Situation ging.
- BIn der Biografie stehen nur Fakten über das Leben - also die Außenseite. In einem Lebenslauf geht es eher um die Innenseite - also das was ein Lebensereignis bei mir ausgelöst hat und wie es mir in dieser Situation ging.
- CWenn ich eine Biografie über jemanden schreibe, schreibe ich auch einen Lebenslauf und mache gleichzeitig Biografiearbeit.
11Ein [blank_start]Paradigma[blank_end] ist eine in der Gesellschaft verbreitete Sicht-/Denkweise zu einem bestimmten Thema. Ein [blank_start]Paradigmenwechsel[blank_end] ist es dann, wenn sich diese Denkweise grundlegend verändert. Der Paradigmenwechsel im Zusammenhang mit "Behinderung" ist folgender: Die "herkömmliche" Sichtweise von Behinderung ist [blank_start]medizinisch[blank_end] orientiert - wenn jemand eine entsprechende Diagnose hat, dann ist er behindert (krank) und kann/muss geheilt werden. Die moderne Sichtweise erklärt Behinderung im [blank_start]sozialen[blank_end] Kontext - Hindernisse unterschiedlichster Art behindern den Menschen. Der Mensch ist nicht behindert, sondern er wird behindert. Beispiel: Die Behinderung ist nicht mehr das [blank_start]Nicht-Laufen-Können[blank_end], sondern die fehlende [blank_start]Barrierefreiheit[blank_end].
- AParadigma
- BParadigmenwechsel
- Cmedizinisch
- Dsozialen
- ENicht-Laufen-Können
- FBarrierefreiheit
12Sind folgende Aussagen richtig?
Es macht einen Unterschied für mein professionelles Handeln, ...- Aob ich davon ausgehe, dass jemand behindert ist, oder dass sein Umfeld ihn behindert.
- Bob ich jemanden erziehen will, oder ihm Bildungsangebote mache.
- Cob ich die Ressourcen bei einem Klienten sehe, oder ich davon ausgehe, dass er nichts, bzw. nicht viel kann.
- Dob ich helfe und unterstütze, wie ich es für richtig halte, oder ob ich im Sinne von Assistenz darauf Wert lege was der Klient an Unterstützung und Hilfe möchte und einfordert.
Informationen
- Beschreibung
- 1. Ausbildungsjahr Sozialberufe Quiz am Erziehung+Bildung - Anthropologie+Paradigmenwechsel - Lebensphasen+Biografiearbeit, erstellt von Alexander Ruhl am 18/02/2019.
- Autor
- Alexander Ruhl
- Sprache
- Deutsch
- Aufrufe
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- Bewertung
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