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MTA-F Neurologie Evozierte Potentiale
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Fragen in diesem Quiz (21)
1Verlauf der epikritischen Leitungsbahn: N. medianus
1) Ursprung: [blank_start]Mechanorezeptoren[blank_end] in der Haut der Hand (1.Neuron)
2) Reiz: [blank_start]Druck[blank_end]
3) von den Rezeptoren der Haut verlaufen Fasern durch den [blank_start]Carpaltunnel[blank_end] an der Handflächenunterseite zum [blank_start]Unterarm[blank_end], medialer Ellenbogen, Innenseite [blank_start]Oberarm[blank_end] bis Achselhöhle
4) aus der Achselhöhle in den [blank_start]Plexus brachialis[blank_end] (noch immer 1. Neuron, Ende Verlauf N. medianus)
5) Vom Plexus brachialis über Ramus ventralis als [blank_start]N. spinalis[blank_end] in die Radix posterior und zum [blank_start]Spinalganglion[blank_end] (Pseudounipolarie NZ)
6) Eintritt in [blank_start]ZNS[blank_end] (Medulla spinalis) über [blank_start]Cornu posterior[blank_end] Höhe C6-C8 (Zervikalmark)
7) Weiter als [blank_start]Fasciculus cuneatus[blank_end] bis zum Ncl. cuneatus in der Medulla oblongata
8) Verschaltung 1. Neuron Fasciculus cuneatus auf 2. Neuron [blank_start]Ncl. cuneatus[blank_end]
9) Fasciculi cuneatus kreuzen auf [blank_start]Gegenseite[blank_end] und verlaufen als Teil des Lemniscus medialis
10) [blank_start]Lemniscus medialis[blank_end] weiter durch Hirnstamm und Pons bis zum [blank_start]Thalamus[blank_end]
11) Dort Verschaltung 2. Neuron auf 3. Neuron spezielle [blank_start]Thalamuskern[blank_end] der seitlichen Gruppe
12) Fasern ziehen weiter als thalamocorticale Bahn durch Capsula interna bis zum Handfeld des [blank_start]Gyrus postcentralis[blank_end]
- AMechanorezeptoren
- BDruck
- CCarpaltunnel
- DUnterarm
- EOberarm
- FPlexus brachialis
- GN. spinalis
- HSpinalganglion
- IZNS
- JCornu posterior
- KFasciculus cuneatus
- LNcl. cuneatus
- MGegenseite
- NLemniscus medialis
- OThalamus
- PThalamuskern
- QGyrus postcentralis
2Verlauf der epikritischen Leitungsbahn: N. tibialis
1) Ursprung: [blank_start]Mechanorezeptoren[blank_end] in der Haut von Bein und Fuß (1.Neuron)
2) Von Rezeptoren zu Plantarseite der [blank_start]Fußsohle[blank_end], Innenknöchel, Seite des Fußgelenks ([blank_start]Sprunggelenk[blank_end])
3) Von Sprunggelenk bis Unterschenkel und zur [blank_start]Kniekehle[blank_end] (dorsaler Oberschenkel)
4) Oberhalb der Kniekehle weiter als [blank_start]N. ischiadicus[blank_end] und ins kleine Becken zum [blank_start]Plexus lumbosacralis[blank_end]
5) Von dort aus weiter als N.spinalis zur Radix posterior und zum [blank_start]Spinalganglion[blank_end]
6) Weiter als [blank_start]Fasciculus gracilis[blank_end] bis zur Medulla oblongata
7) Verschaltung auf das 2. Neuron [blank_start]Ncl. gracilis[blank_end] (Ende Axon 1. Neuron, deswegen Körpergröße entscheidend, da sehr lang)
8) Axone kreuzen auf die [blank_start]Gegenseite[blank_end] und weiter als ein Teil von [blank_start]Lemniscus medialis[blank_end]
9) Weiter bis zum [blank_start]Thalamus[blank_end] und Verschaltung auf 3. Neuron spezifischer [blank_start]Thalamuskern[blank_end] der seitlichen Gruppe
10) dieser zieht weiter durch [blank_start]Capsula interna[blank_end] bis zum [blank_start]Gyrus postcentralis[blank_end] und dem Fußfeld/Beinfeld (Projektionsbahnen)
- AMechanorezeptoren
- BFußsohle
- CSprunggelenk
- DKniekehle
- EN. ischiadicus
- FPlexus lumbosacralis
- GSpinalganglion
- HFasciculus gracilis
- INcl. gracilis
- JGegenseite
- KLemniscus medialis
- LThalamus
- MThalamuskern
- NCapsula interna
- OGyrus postcentralis
3Verlauf der epikritischen Leitungsbahn: N. trigeminus
1) Ursprung: [blank_start]Mechanorezeptoren[blank_end] im Gesicht (1. Neuron)
2) Rezeptoren verlaufen zum [blank_start]Ganglion trigeminale[blank_end]
3) Fasern verlaufen weiter als [blank_start]N. trigeminus[blank_end] zum Pons
4) Im [blank_start]Pons[blank_end] Verschaltung auf 2. Neuron [blank_start]Ncl. principalis n. trigemini[blank_end]
5) Fasern kreuzen [blank_start]kontralateral[blank_end] und ziehen weiter als [blank_start]Lemniscus trigeminalis[blank_end] bis zum Thalamus
6) im [blank_start]Thalamus[blank_end] Verschaltung auf spezifische [blank_start]Thalamuskerne[blank_end] der seitlichen Kerngruppe
7) Thalamocortikale Bahnen ziehen durch [blank_start]Capsula interna[blank_end] bis zum [blank_start]Gyrus postcentralis[blank_end] und dem Gesichtsfeld
- AMechanorezeptoren
- BGanglion trigeminale
- CN. trigeminus
- DPons
- ENcl. principalis n. trigemini
- Fkontralateral
- GLemniscus trigeminalis
- HThalamus
- ICapsula interna
- JThalamuskerne
- KGyrus postcentralis
4Die Rückenmarksnerven

- Asind paarig vorhanden (31 Paar)
- Bentspringen jeweils aus einem Rückenmarkssegment
- Ctreten seitlich durch Foramina intervertebralia
- Dhaben als Funktion die Verbindung von Rückenmark und Körper
- Ehaben gemischte Qualität (sensibel, motorisch und sympathisch)
5Zu den Rückenmarksnerven zählen

- A8 Halsnerven (C1-C8) Nn. cervicales
- B12 Brustnerven (Th1-Th12) Nn. thoracales
- C5 Lendennerven (L1-L5) Nn. lumbales
- D5 Kreuznerven (S1-S5) Nn. sacrales
- E1 Steißnerv (Co1) N. coccygis
6Bau der Spinalnerven:
mit jeweiligem Segment Zusammenschluss aus Wurzelfasern der
- vorderen motorischen Rückenmarkswurzel
(Radix anterior)
- hinterer sensibler Rückenmarkswurzel
(Radix posterior)
- in hinterer Wurzel ist das Spinalganglion geschalten
- beide Wurzeln zusammen bilden den Spinalnerven, der sich außerhalb des canalis vertebralis in 4 Äste aufzweigt
- ARichtig
- BFalsch
7Der Ramus ventralis (vorderer Ast) übernimmt sensible und motorische Versorgung von

- AHaut und Muskulatur der ventralen Rumpfseite und der äußeren Geschlechtsorgane
- BHaut und Muskulatur der Extremitäten (über Nervengeflechte)
- Cder lateralen, ventralen und wirbelsäulenfernen Körperabschnitte
8Der Ramus posterior (hinterer Ast) übernimmt sensible und motorische Versorgung von

- AHaut des Rücken und Hinterkopf
- Bautochtone Rückenmuskulatur
- Cdorsalen Körperabschnitten
9Der Ramus meningeus (Hirnhautast)

- Agibt kurz nach Austritt aus Foramina intervertebralia kleine rückläufige Äste ab
- Bversorgt sensibel die Meningen und deren Gefäße
- Cversorgt angrenzende Gelenke und Bänder
10Der Ramus communicans (Verbindungsast)

- Astellt eine Verbindung zum sympathischen Grenzstrang her
- Bsteuert afferente und efferente Sympathikusfasern zu peripheren Nerven bei
- Cverläuft zum Rumpf, Arme und Beine
- Dversort Tunica media, glatte Muskelzellen der Haare und Drüsen der Haut
11Ein Dermatom ist ein Hautareal, das von sensiblen Fasern eines Spinalnerven versorgt wird. Jedes Rückenmarkssegment versorgt ein bestimmtes Areal.

- ARichtig
- BFalsch
12Nervengeflechte (Plexi) werden gebildet durch die jeweiligen Rami ventrales des Hals-, Brust-, Lenden-, Kreuz- und Steißbeinbereichs. Bei Plexusbildung vermischen sich die Nervenfasern verschiedener Spinalnerven. Daraus bilden sich die peripheren Nerven und enthalten jeweils Anteile mehrerer Rückenmarkssegmente.

- ARichtig
- BFalsch
13Das Halsgeflecht (Plexus cervikalis)

- Awird gebildet aus Rami ventralis der Halssegmente 1-4 und Anteile von C5
- Bhat Nervenäste die zwischen m. scalenus anterior und medius in die Tiefe der Halsregion verlaufen
- Cteilt sich in viele verschiedene oberflächliche Haut- und Muskeläste auf
- Dhat als Nerven den N. phrenicus (größter, Zwerchfell), der das Diaphragma, Perikard und Pleura parietalis versorgt
- Eversorgt motorisch Halsmuskeln, Zungenbeinmuskeln und Diaphragma und sensibel Haut hinterm Ohr, Hals und untere Kinnregion und Haut von Clavicula bis Scapula
14Evozierte Potentiale sind elektrische Signalquellen des ZNS, die unmittelbar nach der externen Reizung eines Sinnesorgans als Antwort von neuronalen Strukturen generiert und an diesen abgeleitet werden können. Der Ableitort ist entscheidend für die Messung, da nur bestimmte Bereiche erregt werden. Vergleichbarkeit gilt nur bei Einhaltung standardisierter Bedingungen (Reizort, Reizart, Ableitort, äußere Bedingungen, Gerät).

- ARichtig
- BFalsch
15Die Ableitelektrode wird auch aktive, differente oder Kathode (-) genannt.

- ARichtig
- BFalsch
16Die Referenzelektrode wird auch inaktive, indifferente oder Anode (+) genannt.

- ARichtig
- BFalsch
17Technische Voraussetzungen für evozierte Potentiale:
1) [blank_start]Mehrkanalgerät[blank_end]
bei einkanaliger Ableitung keine Aussage über Lokalisation der Störung möglich
2) [blank_start]Vorverstärker[blank_end]
Differenzverstärker
3) [blank_start]Mittelwertbildung durch Averaging[blank_end]
EP in EEG versteckt, EP zeitsynchron, EEG zufällig, EEG gegen Null gemittelt und EP kristallisiert sich raus
4) [blank_start]Signal-Rausch-Verhältnis[blank_end]
2:1 Verhältnis evoziertes Potential (Signal) zu gemessener Hintergrundaktivität (EEG/Rauschen)
5) [blank_start]Hoch- und Tiefpassfilter[blank_end]
Signalanteile außerhalb des für die Messung interessanten Bereichs werden unterdrückt
6) [blank_start]automatische Artefaktunterdrückung[blank_end]
seltene oder teilweise kontinuierlich auftretende Signale mit großer Amplitude werden eliminiert (Reject = verworfenes Signal, das Artefaktober- und untergrenze gesprengt hat)
7) [blank_start]Verstärkung (Empfindlichkeit)[blank_end]
Einfluss auf Signaldarstellung
8) [blank_start]Zeitbasis[blank_end]
Aufnahmezeit in ms
9) [blank_start]Delay[blank_end]
Verzögerung zwischen Startzeitpunkt des Reizes (Trigger) und Averager
- AMehrkanalgerät
- BVorverstärker
- CMittelwertbildung durch Averaging
- DSignal-Rausch-Verhältnis
- EHoch- und Tiefpassfilter
- Fautomatische Artefaktunterdrückung
- GVerstärkung (Empfindlichkeit)
- HZeitbasis
- IDelay
18Das Averaging

- Abedeutet übersetzt Mittelwertbildung
- Bbedarf eines sich mehrfach wiederholenden Reizes um mehrere Messabschnitte zum eigentlichen Messergebnis zu addieren
- Csorgt dafür, dass unregelmäßige und variierende Signale nicht mit in das Messergebnis eingehen
- Dverbessert das Signal-Rausch-Verhältnis um die Wurzel der Anzahl der Mittelungen
- Ebildet das Messergebnis aus immer wiederkehrenden, in Amplitude und Frequenz ähnlichen Signalen
19Die automatische Artefaktunterdrückung

- Abeseitigt Probleme, die selten oder nur teilweise kontinuierlich mit großer Amplitude auftreten
- Bkennzeichnet mit dem Parameter "Artefaktgrenzen" die maximal akzeptable Signalamplitude
- Cbeseitigt Potentiale, die kontinuierlich mit kleiner Amplitude auftreten
- Dwird gerätetechnisch durch 2 Möglichkeiten realisiert: ist sie abhängig von der Verstärkung, führt eine Veränderung der Empflindlichkeit auch zu einer Veränderung der Artefaktgrenze
- Ekennzeichnet mit Rejekt alle Potentiale, die für die Mittelwertbildung akzeptabel sind
20Was wird überprüft, wenn Kurven hinsichtlich ihrer Reproduzierbarkeit geprüft werden?

- ALatenz in ms
- BAmplitude in µV
- CPotentialform
- DLauf 1 zu Lauf 2
21Die Reproduzierbarkeit wird geprüft um abzusichern, dass das abgeleitete Potential unter gleichen Bedingungen (Reiz- und Ableitmodalitäten) sich immer wieder gleich darstellt, um ein korrektes/gesichtertes Ergebnis der Messung zu garantieren.

- ARichtig
- BFalsch
Informationen
- Beschreibung
- Quiz am MTA-F Neurologie Evozierte Potentiale, erstellt von Linda Abraldes am 21/02/2016.
- Autor
- Linda Abraldes
- Sprache
- Deutsch
- Aufrufe
- 18
- Bewertung
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