Quiz
Fragenkatalog zur Nachprüfung - Seite 401 - 433
Fragen in diesem Quiz (33)
1Wie lautet der Wortlaut einer Abmeldung?
- A... (Zug) in ... (Betriebsstelle) ab (durch) ... (Minute).
- B... (Zug) voraussichtlich ab (durch) ... (Minute).
- C... (Zug) ab (durch) ... (Minute).
2Darf unter bestimmten Voraussetzungen die Blockabschnittsprüfung die Rückmeldung ersetzen?
- AJa
- BNein
3Mit welchem Wortlaut erfolgt die Annahme eines Zuges?
- A... (Zug) kann kommen.
- B... (Zug) soll kommen.
- C... (Zug) darf kommen.
4Wie lautet der Wortlaut des Anbietens?
- AIst ... (Zug) angenommen?
- BKann ... (Zug) kommen?
- CWird ... (Zug) angenommen?
5Welche Besonderheiten sind beim Anmelden einer gefährdeten Rotte im Bahnhof zu beachten?
- ADie Verständigungsart zwischen Sicherungsaufsicht und Fdl ist zu vereinbaren.
- BDie Rotte im Bahnhof muss aus mindestens einer Sicherungsaufsicht und 2 Außenposten bestehen.
- CDie An- und Abmeldung erfolgt ausschließlich durch die Sicherungsaufsicht.
- DDie Anmeldung kann auch durch den Sicherungsposten erfolgen.
6Thema "Sicherheit der Bahnbenützenden": Wie lange dürfen schienengleiche Übergänge besetzt sein?
- AÜbergänge zu Bahnsteigen dürfen bei unsichtigem Wetter nicht besetzt werden.
- BÜbergänge zu Bahnsteigen dürfen nur auf die betrieblich notwendige Zeitdauer von Schienenfahrzeugen besetzt sein.
- CÜbergänge zu Bahnsteigen müssen nach Möglichkeit in den Nachtstunden von Schienenfahrzeugen besetzt sein.
7Zum Thema Sicherheit der Bahnbenützenden: Benützt ein Zug nicht den vorgesehenen Bahnsteig und können Bahnbenützende nicht verständigt werden, sind folgende Sicherheitsvorkehrungen zu treffen:
- ABei Insel- bzw. Mittelbahnsteigen entfällt die Verständigung der Züge, sofern die Fahrt am selben Bahnsteig stattfindet.
- BWar die Verständigung der Bahnbenützenden in Betriebsstellen nicht möglich, werden Züge schriftlich (Befehl) beauftragt: "In ... (Betriebsstelle) konnten Bahnbenützende nicht verständigt werden. Bahnbenützende einholen!"
- CBei Insel- bzw. Mittelbahnsteigen ist eine Verständigung der Züge zwingend erforderlich, auch wenn die Fahrt am selben Bahnsteig stattfindet.
- DAusgenommen bei Bahnsteigen mit schienenfreien Zugängen muss diesfalls der Verkehr so geregelt werden, dass Zugbegegnungen und Parallelfahrten im Bereich der Bahnsteige der betroffenen Betriebstellen vermieden werden.
8Wie müssen sich berechtigte Personen verhalten, die nicht öffentlich zugängliche Bahnanlagen betreten?
- AWenn ich mich beim Fahrdienstleiter melde, verständigt er mich von jeder Fahrt.
- BEs ist keine Meldung beim Fahrdienstleiter erforderlich.
- CMeldung beim jeweiligen Fahrdienstleiter erforderlich.
- DBerechtigte Personen tragen selber für ihre Sicherheit Sorge.
9Welche Mitarbeiter sind verpflichtet, die Züge während der Fahrt zu beobachten?
- AFahrdienstleiter
- BStreckenwärter (Block-, Schrankenwärter, Sicherungsaufsicht, ...)
- CStellwerks-(Weichen-)wärter
- DBildungskoordinator
10Personenbefördernde Züge mit einem öffentlich verlautbarten Halt benötigen immer einen Bahnsteig. Welche nachfolgenden Aussagen treffen zu?
- AEin P-Zug gilt dann NICHT als überlang, wenn am Zugschluss abgesperrte Wagen transportiert werden und dadurch alle zur Personenbeförderung vorgesehenen Reisezugwagen am Bahnsteig Platz finden.
- BWenn auf ein Gleis eingefahren wird, dessen Bahnsteig kürzer ist als die Angabe in der StL Spalte 5, überprüft der Fdl, ob daraus ein überlanger Zug resultiert. Wenn dies zutrifft, erfolgt die Verständigung des Tfzf und des Zgf mittels A-Befehl.
- CIst die Zuglänge größer als die Bahnsteiglänge gem. StL Spalte 5, ist der Zgf zuständig, die Bahnbenützenden von den gebotenen Ausstiegsmöglichkeiten zu informieren. Es erfolgt keine Verständigung mittels A-Befehl, wenn der Zug das Gleis mit dem fahrtrichtungsbezogen längsten Bahnsteig gem. StL befährt.
- DDer Tfzf fährt immer mit der Länge des Tfz über das Ende des Bahnsteiges, da das Tfz keinen Bahnsteig benötigt.
- EIst die Zuglänge größer als die Bahnsteiglänge gem. StL Spalte 5, ist der Zug immer mit A-Befehl zu verständigen.
11Die Verständigung der Bahnbenutzenden über Verspätungen erfolgt ...
- Agrundsätzlich durch den Fahrdienstleiter.
- Bdadurch, dass der Bahnbenutzende die Verspätung selbst erkennt.
- Cdadurch, dass sich der Bahnbenutzende selbst erkundigt.
- Dim BFZ-Steuerbereich grundsätzlich durch den Fdl-Kundeninformation.
- Ewenn vorgesehen, durch den Betriebsassistenten.
12Welche der folgenden Aussagen ist/sind richtig? In ein Gleis, wo "Keine Fahrten" verfügt sind, ...
- Adürfen nur Verschubfahrten zugelassen werden.
- Bdürfen keinerlei Fahrten zugelassen werden.
- Csind Fahrten nur nach vorheriger Verständigung des zuständigen Aufsichtsorgan des Bahnbetreibers (AdB) zulässig.
- Ddürfen nur NO-Fahrten zugelassen werden.
- Emüssen unumgängliche Fahrten in den betroffenen Bereichen zum Fahren auf Sicht beauftragt werden.
13Wann ist eine Verspätungsanzeige zu geben?
- ARechtzeitig
- BBei einer Verminderung der Verspätung von 5 Minuten.
- CWenn Bahnbenutzende sich darüber beschweren.
- DWenn es sich nicht mehr vermeiden läßt.
- EBei Verspätungen von 10 Minuten und mehr.
14Aufgrund einer Betriebsstörung ist ein Zubringerzug verspätet. Welche Grundsätze der Anschlusssicherung für Fahrgäste sind richtig?
- AZüge des Personennahverkehrs warten in jedem Fall den verspäteten Zubringerzug ab.
- BZüge des Personenfernverkehres warten immer den verspäteten Zubringerzug ab, sofern der Püntklichkeitsschwellwert des Fernverkehrszuges nicht überschritten wird.
- CZüge des Personenfernverkehres warten immer dann, wenn es eine Vormeldung von Fahrgästen durch den Zugbegleiter gibt, den verspäteten Zubringerzug ab.
- DZüge des Personenfernverkehres warten grundsätzlich keine verspäteten Zubringerzüge ab.
- EWenn eine positiv geprüfte Abweichungsbestellung des EVU vorliegt, warten alle betroffenen Züge den verspäteten Zubringerzug ab.
15Ein planmäßiger Halt des Zuges 4813 wird nicht beachtet. Wie ist in dieser Situation vorzugehen?
- AIst eine Kommunikation mit dem Tfzf nicht möglich, muss die Notbremse betätigt werden.
- BWenn Fahrgäste vom Entfall des Aufenthaltes nicht betroffen sind, ist keine ZSB 26 Meldung erforderlich.
- CWenn Fahrgäste vom Entfall des Aufenthaltes nicht betroffen sind, sind keine weitere Maßnahmen notwendig.
- DDer Zub tritt mit dem Tfzf in Verbindung.
- EDie Diensttauglichkeit des Triebfahrzeugführers ist zu überprüfen.
16Welche Mitarbeiter zählen zu den Streckenwärtern?
- AWeichenwärter
- BFahrdienstleiterassistent mit EKSA-Bedienung auf der freien Strecke
- CLawinenwärter
- DBlockwärter
- ESchrankenwärter
- FFahrdienstleiterassistent ohne EKSA
17Die NO-Fahrt N99760 ist im Bahnhof eingetroffen. Welche Voraussetzungen müssen für die Abgabe einer Freimeldung erfüllt sein? Markieren Sie alle zutreffenden Aussagen.
- AFreimeldung unmittelbar nach Auflösung der eingestellten Fahrstraße.
- BFreimeldung sobald die Nebenfahrt in Sichtweite ist.
- CWenn die Nebenfahrt vollständig im Bahnhof eingetroffen ist.
- DES ist in Haltstellung.
- EKein Ersatz- oder Vorsichtssignal am ES.
18Zur Beschleunigung des Verschubablaufes kann der Weichen-/ Signalbediener für seinen Bereich neben der Zustimmung zur Fahrt dem Verschubleiter eine verbindliche Verschubwegfreimeldung geben. Was bedeutet dies für die Verschubfahrt?
- AVmax 25 km/h.
- BIm freigemeldeten Bereich muss nicht auf Sicht gefahren werden.
- CVmax 40 km/h - wenn kein Mitglied der Verschubmannschaft die Fahrzeugbegrenzungslinie überragt.
- DFahren auf Sicht.
- EDie verbindliche Verschubwegfreimeldung enthält auch die Signalfreistellung.
19Warum sind bei der Feststellung der Vollständigkeit durch Ablesen der Wagennummer immer beide Seiten des Fahrzeuges zu kontrollieren?
- AEs könnte eine Wagengruppe mit einer Fahrzeugnummer sein.
- BEs könnte sich um eine Wageneinheit handeln.
- CEventuell ist die Fahrzeugnummer auf einer Seite nicht vollständig lesbar.
20Wer führt das Verfahren "Keine Fahrten" ein?
- ADer Verschubleiter nach einer Verschubentgleisung.
- BDer zuständige Fahrdienstleiter.
- CDas AdB (Aufsichtsorgan des Bahnbetreibers) bzw. die Sicherungsaufsicht im Rahmen einer Betra/Betsi.
- DEin Mitarbeiter der technischen Überwachung in Ausbübungseiner Tätigkeiten.
- EDer Geschäftsführer für ein Streckengleis, wenn er vom rückgelegenen Fdl den Auftrag dazu erhält.
21An Ihrer Sicherungsanlage fehlt ein mit einem gelben Quadrat gekennzeichneter Verschluss. Welche Auswirkungen hat das für Sie?
- AEs kann die Abhängigkeit von ortsbedienten Weichen im Bahnhof fehlen.
- BIch sichere betroffene ortsbediente Weichen im Bahnhof mittels Handverschluss.
- CFehlt die Abhängigkeit einer ortsbedienten Weiche auf der freien Strecke, überzeuge ich mich vom Verbleib des entsprechenden Schlüssels.
- DEs kann die Abhängigkeit von ortsbedienten Weichen auf der freien Strecke fehlen.
22Welche Sicherheitseinrichtungen befinden sich bei den ÖBB im Einsatz?
- ASicherheitsfahrschaltung (Sifa)
- BEuropean Train Control System (ETCS)
- CLinienzugbeeinflussung (LZB)
- DPunktförmige Zugbeeinflussung (PZB)
23Ein Führer eines alleinverkehrenden Triebfahrzeuges meldet sein Anhalten mit Streusand. Bei welchen Gleisabschnitten müssen eventuell Maßnahmen gesetzt werden?
- ABei Bf-Gl. ohne Gleisfreimeldeanlage.
- BBei Bf-Gl. mit Achszählkreis.
- CBei Str-Gl. mit Achszählkreis.
- DBei Bf-Gl. mit Gleisstromkreisen.
- EBei Str-Gl. mit Gleisstromkreisen.
- FBei Str-Gl. ohne Gleisfreimeldeanlage.
24Welche der folgenden Aussagen treffen auf den Zugleitbereich (ZLB) zu?
- AZuglaufstellen sind ständig mit Zuglaufmeldern besetzte Betriebsstellen.
- BZuglaufstellen, in denen Zuglaufmeldungen abgegeben werden, heißen Zuglaufmeldestellen (Zlms).
- CDie freie Strecke zwischen dem ZLB und dem nächsten Stell- oder Zugleitbereich heißt Übergabebereich.
- DZuglaufstellen sind Bahnhöfe und bestimmte Betriebsstellen, die mit Trapeztafeln begrenzt werden.
- EZuglaufmeldestellen sind Betriebsstellen, die der Regelung des Zugverkehrs dienen.
25Was fällt unter den Begriff "Feststellbremsen"?
- ASperrbarer Hemmschuh
- BFederspeicherbremsen
- CHandbremsen
- DLuftbremsen
26Wann wird vorausgemeldet?
- AWenn EK bewacht werden.
- BWenn an einem untauglichen Signal vorbeigefahren wird.
- CAuf Dauer der Anmeldung einer gefährdeten Rotte auf der freien Strecke.
- DWenn sich auf der freien Strecke von Schrankenwärter zu bedienende EKSA befinden.
- EWenn EKSA gestört sind.
27Die Ausfahrt des Zuges aus Gleis 1 steht bevor. Auf dem Nachbargleis wird verschoben. Handelt es sich dabei um gefährdenden Verschub?
- ANein, da in der Bsb nicht aufgenommen.
- BDas Signal am Nachbargleis zeigt "Frei", daher kann kein gefährdender Verschub bestehen.
- CJa, es besteht gefährdender Verschub - die Grenzmarke ist kein Flankenschutz für die Zugfahrt.
- DNein, der Verschubteil muss spätestens bei der Grenzmarke stehenbleiben.
28Was bedeutet das Symbol <- (siehe Abbildung) in der Spalte 5 des Buchfahrplans (Fahrplanheft f. Nebenfahrten)?
- AEinfahrt mit Geschwindigkeitsbegrenzung.
- BDie Fahrdienstleitung befindet sich im Bahnhof Fahrtrichtung links.
- CBahnhof mit Achssprung.
- DGleiswechsel Regelgleis links.
29Thema außerplanmäßiges Anhalten, Ausfall von Aufenthalten und Durchfahren: Wie wird ein nP-Zug zur Durchfahrt in einem Bf beauftragt?
- ADurch das Ersatzsignal.
- BDurch Freistellen des Ausfahrsignales.
- CDurch das Vorsichtssignal.
- DDurch das Signal "Schneller fahren".
30Welche der nachfolgenden Informationen sind sofort durch den Tfzf an den Fdl-ZL/Fdl-DISPO (BFZ) über Zugfunk zu geben?
- AVerlassen des Führerstandes (Zugnummer, Grund, Dauer).
- BWiederholtes Antreffen von Vorsignalen in Stellung "Vorsicht" sofern keine Behinderung im Zuglauf durch die BFZ mitgeteilt wurde.
- CAuffälligkeiten im Gleisbereich (z.B. vermutete Kupferdiebe, ...)
- DUnregelmäßigkeiten (technisch, organisatorisch), die Verzögerungen im weiteren Zuglauf nach sich ziehen (Zugnummer, Einschränkung, Auswirkungen).
31Was bedeutet Selbstrettung?
- ADas organisierte in Sicherheit bringen von Bahnbenützenden aus Fahrbetriebsmitteln in einen sicheren Bereich, durch in Selbstrettung unterwiesene Personen.
- BRettung von in Gefahr befindlichen Bahnbenützenden durch im Zug mitfahrendes externes Rettungspersonal.
- CRettung von Bahnbenützenden aus Zügen durch externe Hilfskräfte.
- DJeder Bahnbenützende muss fähig sein, sich selbst in Sicherheit zu bringen.
32Wozu dient die NBÜ (Notbremsüberbrückung)?
- ADie NBÜ dient bei P- Zügen dazu, den Zug in einem NBÜ-Bereich trotz betätigter Notbremse weiterbefördern zu können.
- BDie NBÜ dient der besseren Auffindung der Notbremseinrichtung für die Bahnbenützenden.
- CDie NBÜ verhindert das häufige Betätigen der Notbremse durch unbefugte Bahnbenützende.
- DDie NBÜ dient zur besseren Wirkung der Notbremse und verkürzt somit den Bremsweg des Zuges.
33Wer hat die Aufgabe, die Bahnbenützenden auf Verkehrsstationen im Falle einer Betriebsstörung zu informieren?
- ADer Infrastrukturbetreiber
- BDie VLS
- CDie SEV-Lenker
- DDas EVU
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