Quiz
Arbeits- und Organisationspsychologie Ib - VL 5
Dieses Quiz enthält Fragetypen, die sich im gewohnten Player öffnen.
Fragen in diesem Quiz (37)
1Wie hoch ist die Anzahl der Menschen, die Arbeit als stressig empfinden?
- A28% in der EU
- B26-40% in den USA
- C35% der arbeitenden Amerikaner
- D65% in der EU
- E30% weltweit
- F32% in den USA
2Welche Konsequenzen kann Stress für Arbeitsnehmer und Organisationen haben?
- ABeeinträchtigung von Gesundheit, Befinden, Arbeits- und Lebenszufriedenheit
- Bmehr Absentismus, Kündigungsgedanken und tatsächliche Kündigungen
- Cmehr kontraproduktives Verhalten
- Dmehr Mobbing und negativem Arbeitsklima
- EBeeinträchtigung der Konzentration und Leistungsfähigkeit
3Wie viele gesundheitsbedingte Fehltage pro Arbeitsnehmer gibt es in Deutschland?
- A3,5
- B4,7
- C8,5
- D2,8
4Die AOK-Daten zeigen eine deutliche Zunahme der Arbeitsunfähigkeitsfälle und -tage durch psychische Erkrankungen.
- ARichtig
- BFalsch
5Der Begriff Stress wird einheitlich verwendet und es gibt eine konkrete Definition.
- ARichtig
- BFalsch
6Stress ist ein [blank_start]Ungleichgewichtszustand[blank_end] zwischen Anforderungen der [blank_start]Umwelt[blank_end] (sowie selbst gesetzten Anforderungen) und persönlichen [blank_start]Leistungsvoraussetzungen[blank_end], der persönlich [blank_start]bedeutsam[blank_end] ist und von der Person als [blank_start]unangenehm[blank_end] erlebt wird.
- AUngleichgewichtszustand
- BUmwelt
- CLeistungsvoraussetzungen
- Dbedeutsam
- Eunangenehm
7Psychische Belastung: Gesamtheit aller [blank_start]erfassbaren[blank_end] Einflüsse, die von [blank_start]außen[blank_end] auf den Menschen zukommen und [blank_start]psychisch[blank_end] auf ihn einwirken. Das heißt, damit sind alle [blank_start]Anforderungen[blank_end] der Arbeit an den Menschen gemeint, die eine [blank_start]psychische[blank_end] Reaktion erfordern.
- Aerfassbaren
- Baußen
- Cpsychisch
- DAnforderungen
- Epsychische
8Psychische Beanspruchung: Unmittelbare Auswirkung der [blank_start]psychischen[blank_end] Belastungen im [blank_start]Individuum[blank_end] in Abhängigkeit von seinen jeweiligen [blank_start]überdauernden[blank_end] und [blank_start]augenblicklichen[blank_end] Leistungsvoraussetzungen, einschließlich der individuellen [blank_start]Bewältigungsstrategie[blank_end].
- Apsychischen
- BIndividuum
- Cüberdauernden
- Daugenblicklichen
- EBewältigungsstrategien
9Welche Folgen von Belastung gibt es?
- APositive Folgen
- BNegative Folgen
- CKomplexe Folgen
- DProduktive Folgen
- EUnproduktive Folgen
10Reizorientiertes Stress-Konzept:
[blank_start]Belastungen[blank_end] sind [blank_start]Stimuli[blank_end], die auf eine Person einwirken (Kräfte) und [blank_start]Beanspruchung[blank_end] wird als [blank_start]Reaktion[blank_end] auf die Belastungen aufgefasst (Reaktion). Somit entsteht ein klassisches [blank_start]S-R-Modell[blank_end], wobei keinerlei [blank_start]Rückkopplungsprozesse[blank_end] vorhanden sind.- ABelastungen
- BStimuli
- CBeanspruchung
- DReaktion
- ES-R-Modell
- FRückkopplungsprozesse
11In der Social Readjustment Rating Scale werden verschiedene Geschehnisse in einem Ranking nach dem Stresswert zugeordnet, wobei Hochzeit dem willkürlichen Wert 50 zugeordnet wurde.
- ARichtig
- BFalsch
12Taxonomie von Stressoren:
1. [blank_start]Aufgabenstressoren[blank_end] - Zeitdruck, unklare Aufgaben, Arbeitsinhalt, Unterbrechungen
2. [blank_start]Körperliche[blank_end] [blank_start]Belastungen[blank_end] - einseitige oder gebückte Haltung
3. [blank_start]Umweltbedingungen[blank_end] - Lärm, Vibrationen, Staub, Hitze, Substanzen
4. [blank_start]Arbeitszeitaspekte[blank_end] - überlange Arbeitszeiten, Schichtarbeit
5. [blank_start]Soziale[blank_end] [blank_start]Stressoren[blank_end] - Konflikte, Mobbing, Emotionsarbeit
6. [blank_start]Rollenstressoren[blank_end] - Rollenüberlastung, -ambiguität, -konflikt
7. [blank_start]Organisationale[blank_end] [blank_start]Stressoren[blank_end] - Veränderung in der Organisation, Unterbrechungen
8. [blank_start]Karriere[blank_end]-[blank_start]Stressoren[blank_end] - Arbeitsplatzunsicherheit, ausbleibende Beförderung, Realitätsschock
9. [blank_start]Work[blank_end]-[blank_start]Life[blank_end]-[blank_start]Konflikt[blank_end]- AAufgabenstressoren
- BKörperliche
- CBelastungen
- DUmweltbedingungen
- EArbeitszeitaspekte
- FSoziale
- GStressoren
- HRollenstressoren
- IOrganisationale
- JStressoren
- KKarriere
- LStressoren
- MWork
- NLife
- OKonflikt
13Welche Aspekte von Stressoren gibt es?
- AÜberforderung vs. Unterforderung
- BQualitativ vs. Quantitativ
- CPositiv vs. Negativ
- DInduktiv vs. Deduktiv
14Zeitdruck wäre eine qualitative Überforderung.
- ARichtig
- BFalsch
15Monotonie wäre eine qualitative Unterforderung.
- ARichtig
- BFalsch
16Welche Punkte können am Reizansatz kritisiert werden?
- AVergleichbarkeit der Reize
- Bfehlende Wechselwirkungen verschiedener Belastungen
- Cinterindividuell unterschiedliche Reaktionen
- Dkeine Berücksichtigung von Rückkopplungsprozessen
- Eobjektive Bewertung macht das Modell reliabel und valide
- FBelastungen werden nicht nur als negativ betrachtet
17Welche Aussagen über das Transaktionale Stressmodell sind richtig?
- ABetrachtung der Transaktion zwischen Person und Situation
- Bzentraler Punkt ist die subjektive Bewertung von Ereignissen
- CBewältigung von Ereignissen ist zentral
- DBelastungen sind Stimuli und Beanspruchung die Reaktion darauf
- EStress entsteht aus Misfit von Person und Umwelt
18Transaktionales Stressmodell:
Stress ist die Beziehung zwischen [blank_start]Person[blank_end] und [blank_start]Umwelt[blank_end], die von der Person als ihre [blank_start]Ressourcen[blank_end] auslastend oder überschreitend und als ihr [blank_start]Wohlbefinden[blank_end] gefährdend [blank_start]bewertet[blank_end] wird.- APerson
- BUmwelt
- CRessourcen
- DWohlbefinden
- Ebewertet
19Welche Arten von Bewertungen gibt es?
- APrimärbewertungen (Einschätzungen des Ereignisses)
- BSekundärbewertung (Einschätzung der Coping-Ressourcen und -Möglichkeiten)
- CQualitative Bewertung (Einschätzung der Schwierigkeit)
- DQuantitative Bewertung (Einschätzung der Unter- oder Überforderung)
20Transaktionales Stressmodell:
[blank_start]Situation[blank_end]/[blank_start]Anforderung[blank_end]
-> [blank_start]Primärberwertung[blank_end] (stressend/gefährlich vs. irrelevant vs. positiv)
-> [blank_start]Sekundärbewertung[blank_end] (Bewältigungsmöglihckeiten)
-> [blank_start]Reaktion[blank_end]/[blank_start]Bewältigung[blank_end] (Angriff, Flucht, Passivität, Abwehrendes Umbewerten)
-> [blank_start]Neubewertung[blank_end]- ASituation
- BAnforderung
- CPrimärberwertung
- DSekundärbewertung
- EReaktion
- FBewältigung
- GNeubewertung
21Welche Stärken hat das tranksaktionale Stressmodell?
- AUnterschiedliche Reaktionen auf identische Belastungen sind erklärbar
- BBelastung wird nicht a priori als negativ verstanden
- CProzessmodell (Rückkopplungsprozesse werden berücksichtigt)
- Dspezifische Vorhersage möglich
22Das Person-Environment (PE)-Fit-Modell besagt, dass Stress durch einen [blank_start]Misfit[blank_end] (= fehlende Übereinstimmung) von [blank_start]Person[blank_end] und [blank_start]Umwelt[blank_end] entsteht. Dabei unterscheidet man zwei unterschiedliche Arten: zwischen [blank_start]Anforderungen[blank_end] der Umwelt und [blank_start]Fähigkeiten[blank_end]/[blank_start]Kompetenzen[blank_end] der Person ([blank_start]demands[blank_end] und [blank_start]abilities[blank_end]) und zwischen [blank_start]Bedürfnissen[blank_end] der Person und [blank_start]Angeboten[blank_end] aus der Umwelt ([blank_start]needs[blank_end] und [blank_start]supplies[blank_end]).
- AMisfit
- BPerson
- CUmwelt
- DAnforderungen
- EFähigkeiten
- FKompetenzen
- GBedürfnissen
- HAngeboten
- Idemands
- Jabilities
- Kneeds
- Lsupplies
23Bedürfnisse und Wertvorstellungen verändern sich nicht in verschiedenen Altersgruppen.
- ARichtig
- BFalsch
24Das Demand-Control-Modell nach Karasek beschreibt Arbeitsplätze durch die Kombination von [blank_start]Job Demands[blank_end] ([blank_start]Anforderungen[blank_end]/[blank_start]Arbeitsstressoren[blank_end]) und [blank_start]Job Control[blank_end]/[blank_start]Decision Latitude[blank_end] ([blank_start]Handlungsspielraum[blank_end]/[blank_start]Kontrolle[blank_end]). Dabei ensteht das [blank_start]Job Strain[blank_end] ([blank_start]Beanspruchung[blank_end]) bei Jobs mit [blank_start]hohen[blank_end] Anforderungen und [blank_start]geringem[blank_end] Handlungsspielraum.
- AJob Demands
- BAnforderungen
- CHindernisse
- DArbeitsstressoren
- EJob Control
- FLocus of Control
- GDecision Latitude
- Hroom of action
- IHandlungsspielraum
- JKontrolle
- KJob Strain
- LStress
- MBeanspruchung
- Nhohen
- Ogeringen
- Pgeringem
- Qhohem
- Rmittelschwerem
25Wie sieht die Befundlage zum Handlungsspielraus aus?
- AHaupteffekte auf Wahrnehmung von Stressoren auf Befinden gut bestätigt
- BReduktion von Burnout bei mehr Handlungsspielraum
- Cgute Evidenzen für kardiovaskuläre Erkrankungen
- Dgute Befundlage zu weniger Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen
- EPufferwirkung für Wohlbefinden und psychische Gesundheit erwiesen
26Das [blank_start]Ausmaß[blank_end], in dem sich Stressoren [blank_start]negativ[blank_end] auswirken ist abhängig von der [blank_start]Verfügbarkeit[blank_end] von Ressourcen. Das sind [blank_start]physische[blank_end], [blank_start]psychologische[blank_end], [blank_start]soziale[blank_end] und [blank_start]organisationale[blank_end] Merkmale der Arbeit, die helfen, [blank_start]Arbeitsziele[blank_end] zu erreichen, [blank_start]Anforderungen[blank_end] zu reduzieren und persönliches [blank_start]Wachstum[blank_end] und [blank_start]Entwicklung[blank_end] fördern.
- AAusmaß
- BVerhältnis
- Cnegativ
- Dpositiv
- Eneutral
- FVerfügbarkeit
- Gphysische
- Hpsychologische
- Isoziale
- Jorganisationale
- KArbeitsziele
- LLeistungsziele
- MAnforderungen
- NAnsprüche
- OWachstum
- PLernen
- QEntwicklung
- REntfaltung
27Arbeitsplatzressourcen sind...
- AJob control
- BSocial support
- Ctechnische Ressourcen
- Dhohe Vergütung
- EKarrierechancen
28Persönliche Ressourcen sind...
- Aberufliche Qualifikationen
- BProblemlösekompetenzen
- Csoziale Kompetenzen
- Ddurch Erholungsprozesse erworbene Ressourcen
- Ekörperliche Widerstandfähigkeit
- FSocial support
29Was ist die zentrale Annahme von Karasek im Demand-Control-Modell?
- Aniedriger Handlungsspielraum
- Bhoher Handlungsspielraum
30Welche Wirkweisen von Ressourcen gibt es und wie hängen sie zusammen?
- AStressor
- BBewertung des Stressors
- CStressbewältigung
- DStressfolgen
- EVeränderung des Stressors
- FSicherheitssignal
- GBewältigungsstrategien
- HBeeinflussung des Wohlbefindens
31Negative Konsequenzen von Stress sind
- APhysiologische Effekte (hoher Blutdruck, Stresshormone)
- BAngstzustände
- CDepression
- DNiedrige Arbeits- und Lebenszufriedenheit
- EBurnout
- FNiedrigeres Commitment
- GMehr Absentismus
- Hmehr kontraproduktives Verhalten
- ISuizidgefahr
32Es wird oft ein umgekehrt U-förmiger Zusammenhang von Stress und Leistung herausgefunden.
- ARichtig
- BFalsch
33Effekte bezüglich Arbeitsleistung und Stress betragen
- Ar= -.10 bis -.30
- Br= -.25 bis -.30
- Cr= -.36
- Dr= .05
34Es gibt eine inkonsistente Befundlage beim Zusammenhang von Stress und Leistung.
- ARichtig
- BFalsch
35Leistungsverschlechterung könnte nur eine mögliche Folge von Belastung sein.
- ARichtig
- BFalsch
36Ressourcen können nur an einem bestimmten Punkt im "Stressprozess" ansetzen.
- ARichtig
- BFalsch
37Bei Stress-Konzepten spielen sowohl Stressoren als auch Ressourcen eine wichtige Rolle, denn das Zusammespiel ist entscheidend.
- ARichtig
- BFalsch
Informationen
- Beschreibung
- Arbeits- und Organisationspsychologie Ib (Prüfungsvorbereitung) Quiz am Arbeits- und Organisationspsychologie Ib - VL 5, erstellt von Thuy V am 03/07/2017.
- Autor
- Thuy V
- Sprache
- Deutsch
- Aufrufe
- 16
- Schlagwörter
- Bewertung
- Noch keine Bewertungen Bewerte dieses Quiz