GoConqr hat ein neues Design! Sag uns, wie es dir gefällt.

Karteikarten

Softwaretechnik

Marvin Grw Deutsch 162 Karten

Karten in diesem Stapel (162)

  1. 1Was versteht man unter SOftware?unter Software subsummiert man alle immateriellen Teile, d. h. alle auf einer Datenverarbeitungsanlage einsetzbaren Programme.
  2. 2Was versteht man unter einem Softwareprodukt?Produkt, das aus Software (Programmen und Dokumenten) besteht.
  3. 3Was versteht man untr einem System?Unter einem System wird ein Ausschnitt aus der realen oder gedanklichen Welt, bestehend aus Gegenständen und darauf vorhandenen Strukturen verstanden.
  4. 4Was versteht man Systemsoftware ß...auch Basissoftware genannt.
    -Für eine spezielle Hardware oder eine Hardwarefamilie entwickelt, um den Betrieb und die Wartung dieser Hardware zu ermöglichen bzw. zu erleichtern.
  5. 5Was versteht man unter Anwendungssoftware ?Löst die Aufgaben des Anwenders mit Hilfe eines Computersystems.
    Setzt in Regel auf der Systemsoftware der verwendeten Hardware auf bzw. benutzt sie zur Erfüllung der eigenen Aufgaben.
  6. 6Aus welchen Bestandteilen besteht ein Computersystem?Anwendungssoftware+
    Systemsoftware+
    Hardware
  7. 7Was versteht man unter Softwareentwicklung?Ausschließlich Entwicklung von Software
  8. 8Was versteht man unter Systementwicklung?Entwicklung eines Systems, das aus Hardware-und Software-Komponenten besteht.
    Bei der Entwicklung müssen zusätzliche Randbedingungen berücksichtigt werden.
  9. 9Eigenschaften von Softare?-ist ein immatrielles Produkt
    -wird nur entwickelt, nicht gefertigt
    -besteht aus umfangreichen Texten
    -ist sehr komplex
    -unterliegt keinem Verschleiß
    -sie altert
    -ist digital
    -leicht und schnell änderbar
  10. 10Welche Änderungen gab es in der SE in den letzten 30 Jahren ?-Zunehmende Bedeutung
    -Wachsende Komplexität
    -Zunehmende Qualitätsanforderungen
    -Zunehmende Standardsoftware
    -Zunehmend Outsourcing
  11. 11MErkmale der Softwarequalität-Gebrauchsqualität(Extern)
    -Produktqualität(Intern)
    -Prozessqualität
  12. 12BEstandteile der GebrauchsqualitätRelevanz und Effektivität
    Betriebsqualität
    Zuverlässigkeit
    Benutzungsfreundlichkeit
  13. 13Bestandteile der ProduktqualitätKorrektheit
    Robustheit
    Wartbarkeit
    Übertragbarkeit
  14. 14Bestandteil der ProzessqualitätMit einer hohen Qualität des Entwicklungsprozesses lässt sich die Produkt-und Einsatzqualität am besten sichern.
  15. 15Anforderungen an marktreifer SoftwareFunktionstreue
    Qualtitätstreue
    Termintreue
    Kostentreue
  16. 16Was ändert sich in der Entwicklung?-die Produktanforderungen
    -die Hardware- und Systemsoftware-Komponenten
    -die Software-Methoden und -Werkzeuge
  17. 17Was versteht man unter Altlasten?-Software wird oft Jahrzehnte eingesetzt
    -Software muss ständig angepasst werden
  18. 18Wie entstand Softwaretechnik?1960er Jahre: Softwarekrise
    Forschungsprogramm wurde entwickelt
  19. 19Defintion SoftwaretechnikDie Softwaretechnik befasst sich mit der professionellen Entwicklung großer Softwaresysteme, wobei Anwendungssoftwareim Vordergrund steht
  20. 20Bereiche der SoftwaretechnikGroße Softwaresysteme
    Anwendungssoftware
    Professionelle Softwareentwicklung
  21. 21Wichtige Prinzipien der SoftwaretechnikPrinzip der Abstraktion
    Prinzip der Strukturierung
    Prinzip der Hierarchisierung
    Prinzip der Modularisierung
  22. 22Prinzip der AbstraktionUnwichtige Merkmale und Details werden vernachlässigt
  23. 23Prinzip der StrukturierungDurch Hierarchisierung und Modularisierung werden spezifische Merkmale hervorgehoben.
  24. 24Prinzip der HierarchisierungElemente werden in eine Rangordnung gebracht und in Baumform dargestellt.
  25. 25Prinzip der ModularisierungAufspaltung in einzelne Bausteine (Module) mit definierten Schnittstellen.
  26. 26PROZESSMODELLEPROZESSMODELLE
  27. 27Was ist ein Prozessmodell?Allgemeiner Entwicklungsplan, der das generelle Vorgehen beim Entwickeln eines Softwareprodukts bestimmt.
  28. 28Was beschreibt eine Rolle?Beschreibt die notwendigen Erfahrungen, Kenntnisse und Fähigkeiten, über die ein Mitarbeiter verfügen muss, um eine bestimmte Aktivität durchzuführen.
  29. 29Was ist ein Artefakt?-Greifbares Stück Information,durch Mitarbeiter erzeugt, geändert oder benutzt
    -Beispiele: Dokument, z. B. Lastenheft, Modell, z. B. objektorientiertes Analysemodell, Quellcode
  30. 30Was legt ein Artefaktmuster fest?Legt die Struktur, den Inhalt und das Layout eines Artefakts fest.
  31. 31Welche Festlegungen pro Phase werden benötigt?-Ziele der Phase
    -Durchzuführende Aktivitäten
    -Aktivitäten/Rollenzuordnung
    -Zu erstellende Artefakte
    -Zu verwendende Artefaktmuster
    -Methoden, Richtlinien, Konventionen und Checklisten
    -Werkzeuge und Sprachen
  32. 32Was gliedert das Phasenmodell?Gliedert die Softwareentwicklung in einzelne Phasen, die sequenziell durchlaufen werden. Jede Phase wird durch einen Meilenstein abgeschlossen, erst dann startet die nächste Phase.
  33. 33PRO Phasenmodell-Einfacher, verständlicher Aufbau
    -Gut strukturiert durch Meilensteine
    -Aufgaben klar definiert
    -Definierte Nutzereinbindung
  34. 34CONTRA Phasenmodell-Lange „Latenzzeit“
    -Fehler unvermeidbar
    -Änderungen unvermeidbar
  35. 35Was ist Tailorin von Prozessmodellen?Der richtige Mittelweg zwischen Standardisierung und Freiheit zur Kreativität
  36. 36Ziele von Tailoring-So wenig Phasen, Artefakte und Rollen, wie unbedingt nötig.
    -Aufbau der Artefakte so, dass sie den Standardfall abdecken.
    -Optimale Werkzeugunterstützung sicherstellen
    -Jedes Artefakt wird durch die Qualitätssicherung überprüft
  37. 37Was passiert bei einem Evolutionären Modell?Bei der evolutionären
    Entwicklung wird ein
    Projekt in kleinere,
    weitgehend
    eigenständige
    Teilprojekte zerlegt.
  38. 38Was geschieht bei einem inkrementellen Modell?Gleich wie Evolutionär, aber:
    Am Anfang steht
    eine vollständige
    Analyse aller
    Anforderungen.
  39. 39Was ist das Spiralmodell?Jeder Zyklus enthält folgende Aktivitäten:
    1.Festlegen der Ziele mit Rahmenbedingungenund möglichen Alternativen
    2.Beurteilung von Alternativen, Abschätzen undReduzieren von Risiken (z. B. durch Prototyping)
    3.Entwicklung und Test eines Teilprodukts
    4.Planung des nächsten Zyklus
  40. 40Was sind agile Prozesmodelle?Gestalten den Prozess der Softwareentwicklung unter Berücksichtigung agiler Werte, Techniken und Methoden.
    -Legen besonderen Wert auf Flexibilität, Eigenverantwortung des Entwicklungsteams, Einbeziehung aller Stakeholder
    Beispiele: Scrum, Kanban
  41. 41PLANUNGSPHASEPLANUNGSPHASE
  42. 42Was geschieht bei der Produktauswahl?-Festlegung, welche Produkte entwickelt werden sollen
    -Strategische Ziele werden abgestimmt
  43. 43Hilfsmittel bei der Produktauswahl-Trendstudien
    -Marktanalysen
    -Forschungsergebnisse
    -Kundenanfragen
    -Vorentwicklungen
  44. 44Hauptanforderungen an Voruntersuchung des Produkts-Hauptfunktionen
    -Hauptdaten
    -Hauptleistungen
    -Wichtigste Aspekte der -Benutzungsschnittstelle
    -Wichtigste Qualitätsmerkmale
  45. 45Was geschieht bei der Durchführbarkeitsuntersuchung?-Zeigen der fachlichen, ökonmischen und personellen Durchführbarkeit
    -Am Ende der Planungsphase Entscheidung über weitere Vorgehensweise
  46. 46Tätigkeiten bei der Durchführbarkeitsuntersuchung-Prüfen der fachlichen Durchführbarkeit
    -Prüfen alternativer Lösungsvorschläge
    -Prüfen der personellen Durchführbarkeit
    -Prüfen der Risiken
    -Aufwands-und Terminschätzung
    -Wirtschaftlichkeitsrechnung
  47. 47Welche Rollen werden in einer Planungsphase verteilt?Mitarbeiter und Verantwortlichen
  48. 48Funktion eines LastenheftesAufgabe
    Adressaten
    Inhalt
    Form
    Sprache
    Zeitpunkt
    Umfang
  49. 49Basisstruktur eines Lastenheftes-Einleitung
    -Funktionale Anforderungen
    -Nichtfunktionale Anforderungen
    -Ergänzungen
  50. 50Lastenheft Definition Outside-in-MethodeZunächst wird Umwelteines Produkts modelliert und davon ausgehend die Produktinterna.
  51. 51Lastenheft Definition Inside-out-MethodeZunächst werden Produkt-interna und dann die Schnitt-stellen zur Umwelt modelliert.
  52. 52Nenne mögliche Modellierungsobjekte für ein Lastenheft-Aktuere und Geschäftsprozesse
    -Schnittstellen und Datenflüsse
  53. 53Wie berechnet sich der Gewinn(Verlust)?Deckungsbeitrag * geschätzte Menge
    –einmalige Entwicklungskosten
  54. 54Wie berechnet man den Deckungsbeitrag?Erlös –laufende variable Kosten
  55. 55Woraus setzen sich die ENtwicklungskosten zusammen ?-Personalkosten (Hauptanteil)
    -Anteilige Umlegung der CASE-Umgebungskosten (einschl. Hardware und Systemsoftware) für die Produktentwicklung
    - Weitere Kosten, z. B. andere Dienstleistungen, Büromaterial, Druckkosten, Dokumentation, Reisekosten
  56. 56Was passiert bei LoC?Der geschätzte Umfang wird durch einen Erfahrungswert für die Programmierproduktivität (in LOC) eines Mitarbeiters pro Jahr oder Monat geteilt.
  57. 57Kritik an der LoC-Methode-Programme sind nur einTeil des Ergebnisses.
    -Mehr Code muss nicht besser als wenig Code sein.
    -Guter, kompakter Code ist aufwendig zu schreiben.
    -Einfluss der Programmiersprache
    -Einfluss der Codeformatierung
  58. 58Zentrale Einflussfaktoren beim "Teufelsquadrat"-Quantität
    -Qualität
    -Entwicklungsdauer
    -Kosten
    Jede Änderung eines Faktors beeinflusst automatisch die anderen.
  59. 59"Teufelsquadrat" Bestandteile QuantitätGröße
    Umfang
    Komplexität
  60. 60"Teufelsquadrat" Bestandteile Qualität-Je höher die Qualtitätsanforderungen, desto größer der Aufwand
    -Es geht um verschiedene Qualtitätsmerkmale
    -Jedem Qualitätsmerkmal lassen sich Kennzahlen zuordnen
  61. 61"Teufelsquadrat" Bestandteile Entwicklungsdauer-Soll die Zeit verkürzt werden, dann werden mehr Mitarbeiter benötigt
    -Mehr Mitarbeiter erhöhen den Kommunikationsaufwand innerhalb des Entwicklungsteams.
    -Der höhere Kommunikationsanteil reduziert die Produktivität
  62. 62"Teufelsquadrat" Bestandteile Produktivität-Wird von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst
    -Die Lernfähigkeit und Motivation der Mitarbeiter sind entscheidend
  63. 63Welche folgenden Schätzmethoden-Analogiemethode
    -Relationsmethode
    -Multiplikationsmethode
    -Prozentsatzmethode
    -Funktion Point-Methode
  64. 64DEFINITIONSPHASEDEFINITIONSPHASE
  65. 65Wofür wird die Definitionsphase genutzt?Als Brücke zwischen Problem und Lösung
  66. 66Welche Arten von Anforderungen gibt es?Funktionale Anforderungen
    Nichtfunktionale-/Qualitätsanforderungen
    Randbedingungen
  67. 67Bestandteile der funktionalen Anforderungen-Statik des Systems
    -Dynamik des Systems
    -Logik des Systems
  68. 68Bestandteile Nichtfunktionale-/QualitätsanforderungenQualitative Eigenschaften einzelner Systemfunktionen
  69. 69Bestandteile RandbedingungenOrganisatorische oder technische Vorgaben
  70. 70Definition Requirements Engineering (RE), dt. SystemanalyseErmittlung, Spezifizierung, Analyse, Validierung von Anforderungen, um daraus eine fachliche Lösung abzuleiten bzw. ein Produktmodell zu entwickeln.
  71. 71Welche Aktivitäten gibt es im RE?-Anforderungen ermitteln
    -Anforderungen spezifizieren
    -Anforderungen analysieren, validieren und abnehmen
    -Anforderungen modellieren
    -Anforderungen analysieren, verifizieren und abnehmen
    -Anforderungen verwalten und managen
  72. 72Nenne typische Risiken im RE-Kunden sind im Projekt unzureichend repräsentiert.
    -Kritische Anforderungen werden übersehen.
    -Es werden nur funktionale Anforderungen berücksichtigt.
    -Anforderungen werden unkontrolliert geändert.
    -Anforderungen beschreiben den Entwurf.
    -Anforderungen werden nicht auf Qualität geprüft.
    -Anforderungen werden perfektioniert.
  73. 73Reglement für Anforderungen-Korrekt
    -Eindeutig
    -Vollständig
    -Konsistent
    -Klassifizierbar nach Wichtigkeit
    -Klassifizierbar nach Stabilität
    -Überprüfbar
    -Verfolgbar
  74. 74Nenne Techniken zur Anforderungsermittlung-Befragungstechnik
    -Kreativitätstechnik
    -Dokumentenzentrierte Technik
    -Beobachtungstechnik
    -Weitere Techniken
  75. 75Definition BefragungstechnikBefragungstechnikenermitteln Anforderungen durchmündliche Einzel-oder Kleingruppenbefragungen oderdurch schriftliche Einzelbefragungen anhand einesformalisierten Schemas.
  76. 76Definition Kreativitätstechnikdienen zum gemeinsamen Erarbeiten von Anforderungen in Gruppen.
  77. 77Definition dokumentenzentrierte Technikwerden vorhandene Dokumente und andere Artefakte (z. B. Quelltexte) ausgewertet.
  78. 78Definition BeobachtungstechnikBeobachtungstechnikensetzen auf das Ermitteln von Anforderungen bei der täglichen Arbeit der Anwender.
  79. 79Was beinhaltet ein Pflichtenheft?Genaue Spezifikation der Anforderungen, meist aus Lastenheft entwickelt.
  80. 80Welche Analysen sollten in einem Pflichtenheft durchgeführt werden?Bei der Erstellung des Pflichtenhefts sollten eine Ist-und eine darauf aufbauende Soll-Analyse durchgeführt werden
  81. 81Wie können Anforderungen in einem Pflichtenheft differenziert werden?-offen oder latent,
    -hart oder weich,
    -objektivierbar oder vage,
    -funktional oder nichtfunktional sein.
  82. 82Was dokumentiert die Anforderungsspezifikiation?Sie dokumentiert die wesentlichen Anforderungen an eine Software und ihre Schnittstellen, und zwar präzise, vollständig und überprüfbar.“
  83. 83Welche angestrebten Eigenschaften besitzt ein Pflichtenheft?-zutreffend
    -vollständig
    -widerspruchsfrei / konsistent
    -neutral / abstrakt
    -nachvollziehbar
    -objektivierbar
  84. 84Welche Darstellung soll ein Pflichtenheft besitzen?-leicht verständlich
    -präzise
    -leicht erstellbar
    -leicht verwaltbar
  85. 85Aufbau Pflichtenheft 1 Einleitung1.1 Zielsetzung
    1.2 Produktziele
    1.3 Definitionen, Akronyme und Abkürzungen
    1.4 Referenzen
    1.5 Überblick
  86. 86Aufbau Pflichtenheft 2 Übersichtsbeschreibung2.1 Produkt-Umgebung
    2.2 Produkt-Funktionen
    2.3 Benutzer-Eigenschaften
    2.4 Allgemeine Restriktionen
    2.5 Annahmen und Abhängigkeiten
  87. 87Aufbau Pflichtenheft Spezifische Anforderungen3.1Externe Schnittstellen-Anforderungen
    3.2Funktionale Anforderungen
    3.3Leistungsanforderungen
    3.4Entwurfsrestriktionen
    3.5Qualitätsmerkmale
    3.6Andere Anforderungen
  88. 88Aufbau Pflichtenheft Spezifische Anforderungen OO-Entwicklung3.1 Externe Schnittstellen-Anforderungen
    3.1.1 Benutzungsschnittstelle
    3.1.2 Hardware-Schnittstellen
    3.1.3 Software-Schnittstelle
    3.1.4 Kommunikations-Schnittstellen
  89. 89Nenne die Schritte für eine Checkliste bei Anwendungsfällen1.Rollen & Personen ermitteln
    2.Geschäftsprozesse für die Standardverarbeitung ermitteln
    3.Geschäftsprozesse für Sonderfälle formulien
    4.Aufteilen komplexer Geschäftsfälle
    5.Gemeinsamkeiten von Geschäftsprozessen ermitteln
    6. Gute Beschreibungen erstellen
    7.Fehlerquellen ausfindig machen
  90. 90Was passiert in einem Geschäftsprozessdiagramm?In einem Geschäftsprozessdiagramm werden alle wichtigen
    Geschäftsprozesse und Akteure eingetragen.
  91. 91PRO Anwendungsfälle-Konzentration auf die Standardabläufe
    -Ergänzung um Datenflüsse möglich
    -Auch für den Auftraggeber leicht verständlich
  92. 92CONTRA Anwendungsfälle-Gefahr, zu sehr ins Detail zu gehen
    -Gefahr, Anwendungsfälle als Kontrollstrukturen
    zu spezifizieren
  93. 93Was beschreiben Funktionsbäume?Funktionsbäume beschreibenAbhängigkeiten von Funktioneneines Systems untereinander(Funktionale Zerlegung)
  94. 94Was ist das Modellierungsziel eines Funktionbaumes?Systematische Erfassung des fachlichen Funktionsumfangs eines
    Informationssystems.
    Zu beachten sind:
    - Vollständigkeit
    -Wiederfindbarkeit
    - Redundanzfreiheit
    - Stabilität
  95. 95Welche Erstellungsregeln existieren bei einem Funktionsbaum?Unter einer gemeinsamen Vaterfunktion sollen nur Funktionen angeordnet
    sein, die fachlich eng zusammengehörende Tätigkeiten beschreiben.
    5 +/- 2 Regel
  96. 96PRO Funktionsbaum+Bewährtes Konzept zur systematischen Gliederung von Funktionen
    + Anspruch auf Vollständigkeit, Redundanzfreiheit
    + Gibt erste Hinweise für eine mögliche Dialoggestaltung.
  97. 97CONTRA Funktionsbaum- Berücksichtigt nur die funktionale Sicht.
    -> Ergänzung CRUD-Matrix erforderlich.
    - Für objektorientierte Systeme nur bedingt geeignet.
  98. 98Wie funktioniert eine CRUD-Matrix Auswertung?Zeilenweise (gelesen aus Aktivitätensicht)
    Spaltenweise (gelesen aus Datensicht )
    Modulbildung
    Kohärenz maximieren
    Kopplung minimieren
  99. 99ABSCHNITT 3 - Vertiefung SoftwarearchitekturABSCHNITT 3 - Vertiefung Softwarearchitektur
  100. 100Was ist Architektur?Die Strukturen eines Softwareprodukts. Diese umfassen
    Elemente (Komponenten), die extern wahrnehmbaren
    Eigenschaften der Elemente und die Beziehungen
    zwischen den Elementen.
  101. 101Enthält ein System ein oder mehrere Struckturen?Ein System beinhaltet viele Strukturen, nicht nur eine. Für
    bestimmte Zwecke/Analysen sind jeweils bestimmte Sichten auf
    ein System relevant.
  102. 102Wie viele Architekturen kann ein System besitzen?Jedes System hat eine Architektur, aber sie muss nicht bekannt
    sein
  103. 103Beschreibt eine Architekur die Innen- oder Außensicht der Elemente?Architektur beschreibt nur Außensicht der Elemente, nicht deren
    Innenleben (Wirkung auf andere Elemente).
  104. 104Welche Sichten von Architektur gibt es?-Fachliche Sicht
    -Statische Sicht
    -Verteilungssicht
    -Laufzeitsicht
  105. 105Was ist ein Architekturstil?Ein Architekturstil ist eine prinzipielle Lösungsstruktur, die für
    ein Softwaresystem durchgängig und unter weitgehendem Verzicht
    auf Ausnahmen angewandt werden sollte.
    Festlegung von Syntax und Semantik.
  106. 106Wofür steht "Quasar"?Qualtitäts-Software-Architektur
  107. 107Welche Software-Blutgruppen gibt es?0-Software
    A-Software
    T-Software
    AT-Software
    R-Software
  108. 108Wofür steht die 0-Software?..ist unabhängig von Anwendung und Technik.
    Sie ist ideal wiederverwendbar, für sich alleine aber ohne Nutzen.
  109. 109Wofür steht die A-Software?..ist bestimmt durch die Anwendung
    Anwendungsbestimmter Code kennt Begriffe wie „Fluggast“,
    „Buchung“ oder „Fluglinie“.
  110. 110Wofür steht die T-Software?..ist bestimmt durch die Technik
    Ein solcher Baustein kennt mindestens ein technisches API wie
    JDBC oder OCI.
  111. 111Wofür steht die AT-Software?..ist bestimmt durch die Anwendung und Technik
    -schwer zu warten
    -widersetzt sich Änderungen
    -kann kaum wiederverwendet werden
    /generell zu vermeiden, außer es ist R-Software!
  112. 112Wofür steht die R-Software?..transformiert fachliche Objekte
    Beispiele für externe Repräsentationen sind Zeilen einer
    Datenbank-Tabelle, ein Bildschirmformat oder XML.
  113. 113Wie gestaltet sich die Wiederverwendbarkeit der Blutgruppen?Blutgruppe 0: hervorragend
    T: sehr gut
    A: wiederverwendbar
    AT: nicht wiederverwendbar
    R: nicht wiederverwendbar
  114. 114Wo sind A-SChnittstellen einzuordnen?A oder AT
  115. 115Wo sind T-SChnittstellen einzuordnen?T oder AT
  116. 116Welche Komponenten sind schlecht?AT
  117. 117Welche SChnittstellen sind sehr schlecht?AT
  118. 118Wofür steht WAM?Werkzeug Automat Material
    -bezeichnet die zentralen Entwurfsmetaphern
  119. 119Was steht im Mittelpunkt bei WAM?Im Mittelpunkt stehen der Arbeitskontext der
    Anwender und dessen objektorientierter
    Abbildung auf gebrauchstaugliche Software mit
    agilen Entwicklungsmethoden.
  120. 120Was bedeutet das Werkzeug bei WAM?Gegenstände, mit denen Menschen im Rahmen einer Aufgabe
    Materialien verändern oder sondieren können.
  121. 121Was bedeutet das Material bei WAM?Gegenstände, die im Rahmen einer Aufgabe Teil des
    Arbeitsergebnisses werden.
    !Was Werkzeug und was Material ist, erkennen wir erst
    in einerArbeitssituation; dort allerdings eindeutig.!
  122. 122Bestandteile eines Materialentwurfs-Konzentration auf fachliche Funktionalität
    -Konzeptionelle Einheit
    -Material und Interaktion
    -Materialzustand
    -Generische Operation
  123. 123Bestandteile eines Werkzeugentwuwurfs-Funktionalität eines Werkzeugs
    -Automatisierung und Unterstützung
    -Werkzeug und Abläufe
    -Werkzeugzustand
    -Größe
    -Gestaltungsmerkmale
  124. 124Was sind die Automaten bei WAM?-Automatisierung
    -Kapselung technischer Schnittstellen
    -Abbildung von technischen Prozessen
    Beispiele:
    Datenbanken
    Einzahlungsautomat
    Kopierer
    ...
  125. 125Definition FachwerteFachwerte sind benutzerdefinierte Werte, die Werte im Anwendungsbereich modellieren.
    Sie besitzen einen Wertebreich und Operationen
  126. 126Was ist ein fachlicher Service?Ein Fachlicher Service bietet einer Zielgruppe ein Dienstleistungsbündel an.
  127. 127Welche Zyklen sind kürzer? Technologische oder Fachliche?Technologiezyklen sind kürzer als fachliche Zyklen.
  128. 128ENTWURFS- und ARCHITEKTURPRINZIPIENENTWURFS- und ARCHITEKTURPRINZIPIEN
  129. 129Nenne die sieben Symptome eines schlechten Desgins-Starrheit (Änderungen sind schwer)
    -Zerbrechlichtkeit (Änderungen=Fehler)
    -Unbeweglichkeit(Code nicht wiederverw.)
    -Zähigkeit (Änderungen nicht gewollt)
    -Undurchlässigkeit (Code nicht verständlich)
    -Komplexität(Lösungen sind zu schwer)
    -Wiederholungen (Gefahr durch redundante Teile)
  130. 130Was sind Prinzipien?Prinzipienleiten als allgemeingültige Regeln das Denken und Handeln und helfen dabei, Gesetzmäßigkeiten zu verstehen.
    -erleichtern Umgang mit Komplexität
  131. 131Wie sollte eine Modellierung anwendungsfachlicher Klassen aussehen?-nah am Anwednungsbreich
    -Abstraktion der jeweiligen Domäne
    -diskutierbar
    -spezifisch
    -Wiederverwendbar
  132. 132Was sind technische Klassen?-auch Hilfklassen gennant
    -meist deutlich umfangreicher als der fachliche Kern
  133. 133Warum sollte man Entwurfsentscheidungen kapseln?-Jede Entscheidung wirkt auf nachfolgende Entscheidungen.
    -deshalb bei der Modellierung die Entscheidungen zuerstgetroffen werden, die sich mit größter Wahrscheinlichkeit nicht ändern werden.
    -Entscheidungen hingegen, die sich mit hoher Wahrscheinlichkeit ändernkönnen , sollten wir kapselnund damit leichter austauschbar halten.
  134. 134Wie viele Entwurfsentscheidungen sollt ein Modul verbergen?Genau eins!
  135. 135Worauf beziehen sich Entwurfsentscheidungen?-Gegenstände und Operationen der Anwendungswelt
    -Schnittstellen zum Basissystem
    -interne Verwaltung von Datenelementen
  136. 136Mit welchen Begriffen ist das Geheimnisprinzip eng verwandt?Lokalität und Kapselung
  137. 137Defintion GeheimnisprinzipNur relevante Merkmale einer Entwurfs-und Konstruktionseinheit sollten für Klienten sichtbar und zugänglich sein.
  138. 138Was ist das Dienstleister-Prinzip?Jedes Element einer Architektur soll ein fachlich oder technisch motiviertes Bündel an Dienstleistungen über seine Schnittstelle anbieten, ohne die Art der Realisierung offenzulegen.
  139. 139Defintion KohäsionGrad (Anzahl und Verschiedenheit) der Aufgaben, die eine Softwareeinheit zu erfüllen hat.
    Wenn eine Einheit für genau eine logische Aufgabe zuständig ist, dann sprechen wir von hoher Kohäsion.
  140. 140Wann sprechen wir von Code-Duplizierung?Wenn ein Stück Quelltext in identischer Form an mehreren Stellen eines Systems definiert ist
  141. 141Warum ist Code-Duplizierung problematisch?,weil..
    -oft an einer Stelle nicht erkennbar ist, an welchen anderen Stellen derselbe Quelltext erscheint
    -Änderungen an einem der Duplikate eventuell auch an allen anderen Duplikaten ausgeführt werden müssen; dies kann bei der Wartung übersehen werden.
  142. 142Ist Code-Duplizierung ein Zeichen für eine hohe oder niedrige Kohäsion?niedrige Kohäsion
    -Wenn zwei Einheiten dieselbe (Teil-)Aufgabe erledigen, ist bei mindestens einer von beiden die Zuständigkeit falsch zugeordnet.
  143. 143Was sind "Gott-Klassen" und warum sollte man diese vermeiden?-Sie ist für alles zuständig und hält 90% des Quelltextes.
    -schlecht wartbar
    -Klasse ist zu groß
  144. 144Was bezeichnet eine "Kopplung"?Kopplung bezeichnet den Grad der Abhängigkeiten zwischen den Einheiteneines Softwaresystems.
    -Wenn eine Klasse mit allen anderen Klassen verbunden ist, ist das ihre maximal mögliche Kopplung.
  145. 145ENTWURFSPHASEENTWURFSPHASE
  146. 146Wie wird Softwareentwurf noch genannt?Softwaredesgin
  147. 147Aufgaben des SoftwarentwurfsAus den gegebenen Anforderungen an ein Softwareprodukt eine
    softwaretechnische Lösung im Sinne einer Softwarearchitektur entwickeln.
  148. 148Was muss vor den Entwurfsaktivitäten geklärt werden?-Randbedingungen
    -Umgebungsbedingungen
    -Grundsatzentscheidungen
  149. 149Was ist die Hauptaufgabe eines Softwarearchitekten?Erstellung der Softwarearchitektur einschließlich der
    Netzwerkverteilung und der geeigneten Anbindung der
    Benutzungsoberfläche und der Datenbank
  150. 150Welche Rolle spielt die Softwarearchitektur?-Ist die Schnittstelle zwischen den Anforderungen und dem Quellcode
    - Grobes
    Systemkonzept
    - Systemweite
    Abstraktion
    - Struktur der Strukturen
    des Systems
    - Wiederverwendung
    abstrakter Ideen
  151. 151Wofür steht UML und was ist die graphische Notation?Unified Modeling Language
    -Anwendungsstrukturen
    -Anwendungsverhalten
    -Architekturen
    -Geschäftsprozesse
    -Datenstrukturen
  152. 152Welche Diagrammtypen sind wichtigß-Klassendiagramm
    -Objektdiagramm
    -Aktivitätsdiagramm
    -Anwendungsfalldiagramm
    -Zustandsdiagramm
    -Interaktionsübersichtsdiagramm
    -Sequenzdiagramm
  153. 153Was kann mit Sterotype generiert werden?Mit Stereotypekönnen andere Modellelemente erweitert werden.
  154. 154Wie wird die Sichtbarkeit dargestellt und was bedeuten die Zeichen?+ public
    # protected
    − private
    ~ package
  155. 155Was sind Muster in der Softwaretechnik?abstrakte Beschreibungen
    bewährter Lösungen für die Wiederverwendung.
  156. 156Womit beschäftigen sich Entwurfsmuster?mit der Interaktion einiger
    Objekte, d. h. Strukturen im Kleinen.
  157. 157Womit beschäftigen sich Architekturmuster?mit Teilen von Architekturen,
    d. h. größeren Strukturen.
  158. 158Beschreibungsschema EntwurfsmusterName
    Zweck
    Motivation
    Struktur (Klassendiagramm)
    Anwendbarkeit
    Teilnehmer
    Interaktionen
    Konsequenzen
    Implementierung
    Beispielcode
    Bekannte Verwendungen
    Verwandte Muster
  159. 159Was ist ein Wrapper?Wenn ein existierendes Modul benutzt werden soll,
    dessen Schnittstelle nicht mit der benötigten
    Schnittstelle übereinstimmt
  160. 160Was macht ein Proxy?Kontrolliert den Zugriff auf ein Objekt mit Hilfe eines vorgelagerten
    Stellvertreterobjekts.
  161. 161Was ist ein Teachlet?Ein Teachlet ist eine interaktive Lehreinheit, in der ein
    lauffähiges Stück Software um eine klar definierte
    Funktionalität erweitert werden soll
  162. 162Was ist das Model-View-Controller-Muster?ist eines der bekanntesten und
    verbreitetsten Muster für die Architektur interaktiver Systeme.

Informationen

Beschreibung
Karteikarten am Softwaretechnik, erstellt von Marvin Grw am 31/08/2017.
Erstellt von
Marvin Grw
Aufrufe
58
Bewertung

Feedback

Worum geht es?

Wie gefällt dir das neue Design?

Dein Eindruck