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Karteikarten

IGM - Kap. 2

Gelöschter Nutzer Der Nutzer hat seine Fachbereichs-Information gelöscht. Englisch 69 Karten

Karten in diesem Stapel (69)

  1. 1Privates Käuferverhalten- Bezugsschwerpunkt materielle oder immaterielle Güter
    - Anonymität der Märkte
    - relative Kurzfristigkeit des Beziehungsgefüges
    - geringer Formalisierungsgrad der Entscheidungsfindung
    - kein Automatisierungsgrad von Entscheidungsprozessen
    - keine Bedeutung von Anreiz- und Sanktionsmechanismen
    - üblicherweise individuelle Entscheidungen
  2. 2Organisationales Käuferverhalten- Bezugsschwerpunkt materielle und immaterielle Güter
    - (eher) transparente Märkte
    - relative Langfristigkeit des Beziehungsgefüges !!!
    - Prozessorientierung der Beschaffungsentscheidung
    - hoher Formalisierungsgrad des Beschaffungsablaufs !!!
    - EDV-Unterstützung (Automatisierung)
    - Bedeutung von Anreiz- und Sanktionsmechanismen
    - Fremddeterminiertheit von Entscheidungen (z.B. in Form vorgeschriebener Lieferanten)
    - Multipersonalität/ -organisationalität !!!
  3. 3Beschaffungsverhalten KGMBedarfserkennung
    Infosuche
    Alternativbewertung
    Kauf
    Nachkauf
  4. 4Beschaffungsverhalten IGMVoranfrage
    Angebotserstellung
    Kundenverhandlung
    Abwicklung
    Gewährleistung
  5. 5Partialmpdelleanalysieren nur einzelne Einflussfaktoren in ihrer Wirkung auf das Kaufverhalten
    (Phasenansätze, BC-Konzepte, Kauftyp als Einflussfaktor)
  6. 6Totalmodellebeschreiben Einflussfaktoren des Beschaffungsverhaltens in ihrem Zusammenwirken
    - Prozessmodelle
    - Strukturmodelle
  7. 7ProzessmodelleKaufprozess im Vordergrund
    (Modell von Johnston/Lewin, Modell von Choffray/Lilien)
  8. 8Strukturmodellestärkere Betrachtung der einzelnen Einflussfaktoren
    (Sheth-Modell, Webster/Wind-Modell)
  9. 9Phasenablaufkonzept: Backhaus/Günter 19761. Voranfragenphase/Problemerkennung
    2. Angebotserstellungsphase
    3. Kundenverhandlungsphase
    4. Abwicklungsphase
    5. Gewährleistungsphase
  10. 10Phasenablaufkonzept: Fitzgerald 19891. Initiierungsphase
    2. Vorüberlegungsphase
    3. Suchphase
    4. Bewertungs- und Vorauswahlphase
    5. Verhandlungsphase
    6. Entscheidungsphase
    7. Realisierungs- und Kontrollphase
  11. 11Backhaus/Günter 1976: Voranfragenphasealle Aktivitäten vor formeller Anfrage
    (Problemerkennung, Prüfung der grds. Realisierungsmöglichkeiten, Erstellung von Anfragen und Ausschreibungsunterlagen)
  12. 12Backhaus/Günter 1976: AngebotserstellungsphaseAktivität beim Anbieter
    Nachfrager wird nur evtl. für Rückfragen herangezogen
  13. 13Backhaus/Günter 1976: Kundenverhandlungsphaseformelle Angebotsabgabe, Beurteilung, ggf. Nachverhandlung
    -> Auftragsfreigabe
  14. 14Backhaus/Günter 1976: Projektabwicklungsphasetechnische Umsetzung
    endet i.d.R. mit Probelauf bzw. Inbetriebnahme
  15. 15Backhaus/Günter 1976: GewährleistungphaseAbnahme durch Kunden
    Gefahr geht auf Kunden über
    Gewährleistungsfrist beginnt
  16. 16Buying Center (Decision Making Unit)- gedankliche Zusammenfassung alle am Kaufprozess beteiligten Personen
    - informell und i.d.R. nicht institutionell verankert, was Probleme bei der Bestimmung der BC impliziert
    - erweiterbar um den Aspekt des zwischen den Mitgliedern bestehenden interpersonalen Netzwerk von Beziehungen zum sog. Buying Network
  17. 17Kriterien zur Identifikation von BC-MitgliedernPersonen
    Funktionen
    (festgelegter Aufgabenbereich)
    Rollen
    (personenunabh. Verhaltenserwartungen)
  18. 18Wie viele und welche Personen sin beteiligt?2 bis 20 Personen in 86% der Beschaffungsentscheidungen
    durchschnittlich 4 Personen
  19. 19Welche Rollen und Funktionen nehmen die Personen wahr?- höheres Involvement -> höherer Einfluss
    - größere Erfahrung -> höherer Einfluss
    Funktionszugehörigkeit prägt den Einfluss in versch. Phasen
  20. 20Top-Entscheidertreffen definitive Entscheidungen
  21. 21professionelle Entscheiderfunktional leitende Entscheidungsbeteiligte
  22. 22Ansatz von Narayandas 2005Vorteile der Anbieter-Leistung werden einzelnen BC-Mitgliedern zugeordnet
    -> Visualisierung funktionsbezogener Interessen der Mitglieder
  23. 23Welche Rollen und Funktionen nehmen Personen wahr?- Aus Rollen kann häufig auf das zu erwartende (personen-unabhängige) Verhalten geschlossen werden
    - Rollenkonzepte dienen auch der Beschreibung und Erklärung der Beziehungen der Buying Center Mitglieder untereinander
  24. 24Ergebnis BC-Entscheidung immer Folge von:1. individuellem Informations- und Entscheidungsverhalten
    2. von dessen Aggregation zu einer Gruppenentscheidung unter Beachtung der Einflussstruktur im BC
  25. 25Webster/Wind-Rollenkonzept: RollenEinkäufer (buyer)
    Entscheider (Decider)
    Infoselektierer (Gatekeeper)
    Beeinflusser (Influencer)
    Benutzer (User)
  26. 26Webster/Wind-Rollenkonzept: Einkäufer (Buyer)wählt Lieferanten aus
    tätigt Kaufabschlüsse
  27. 27Webster/Wind-Rollenkonzept: Entscheider (Decider)bestimmt Auftragsvergabe aufgrund seiner Machtposition
  28. 28Webster/Wind-Rollenkonzept: Benutzer (User)muss später mit dem zu kaufenden Gut arbeiten
    hat meist technischen Hintergrund
  29. 29Webster/Wind-Rollenkonzept: Infoselektierer (Gatekeeper)steuert Infofluss im und in das BC
  30. 30Webster/Wind-Rollenkonzept: Beeinflusser (Influencer)formal nicht am Kaufprozess beteiligt
    (informelle) Einflussnahme
  31. 31Individuelles Entscheidungsverhaltenwird durch das Risikoverhalten gesteuert
  32. 32Komponenten Risiko- Ungewissheit über Entscheidungsergebnis
    - Ausmaß der Konsequenzen einer (Fehl-)Entscheidung für die Mitglieder des BC und für das U
  33. 33Risikoreduktionsstrategien- externe Ungewissheitsreduktion
    - interne Ungewissheitsreduktion
    -externe Konsequenzenbegrenzung
    interne Konsequenzenbegrenzung
  34. 34"Einfluss"- zielt auf die Fähigkeit eines Individuums ab, Präferenz- und/ oder Verhaltensänderungen bei anderen BC-Mitgliedern herbeiführen zu können
  35. 35Präferenzänderungenwahrscheinlicher bei geringem Infostand eines BC-Mitglieds
  36. 36Verhaltensänderungenz.B. als Ergebnis freundschaftlicher Beziehungen oder von gegenseitig zugesicherter Unterstützung, ohne eine Präferenzänderung erzielen zu müssen
  37. 37Ansätze zur Messung von Gruppenpräferenzen von BC-Mitgliedern- integrierte Präferenz-Einfluss-Messung
    - isolierte Einfluss-Messung
    - isolierte Präferenz-Messung
    (isolierte Messung ursprünglich nicht zur Bestimmung von Gruppenpräferenzen entwickelt)
  38. 38isolierte Einfluss-Messungdirekte, ergebnisbezogene, prozessbezogene Ansätze
  39. 39isolierte Präferenz-Messungmultiattributive Ansätze
    (kompositionelle vs.
    dekompositionelle Ansätze)
    dominierend: Conjoint-Analyse
  40. 40direkte AnsätzeEinschätzung des Einflusses der eigenen Person und anderer BC-Mitglieder
  41. 41Reliabilität- Grad zu dem das Messverfahren frei von Zufallsfehlern ist
    - Wiederholung der Messung unter gleichen Rahmenbedingungen führt zum gleichen Messergebnis
  42. 42ergebnisbezogene AnsätzeErfassung des Einflusses über Veränderungen von Präferenzordnungen
  43. 43prozessbezogene AnsätzeAnalyse der Interaktionen in der Gruppe auf Basis einer umfassenden Dokumentation des Diskussionsverlaufs
  44. 44multiattributiver AnsatzGesamtpräferenz für ein Produkt setzt sich aus den (Teil-)Präferenzen für die einzelnen Produkteigenschaften zusammen
    -kompositioneller Ansatz
    - dekompositioneller Ansatz
  45. 45kompositioneller AnsatzKomponierung der Gesamtpräferenz für ein Produkt im Anschluss an getrennte Beurteilung jeder Eigenschaft
    (geringer Realitätsbezug)
  46. 46dekompositioneller AnsatzAbleitung von Teilpräferenzen für Eigenschaften im Anschluss an ganzheitliche Produktbeurteilung
    (hoher Realitätsbezug)
  47. 47Integrierte Präferenz-Einfluss-Messung- multiplikative Verknüpfung zweier voneinander unabhängiger Ansätze
    - unmittelbar zur Bestimmung von Gruppenpräferenzen entwickelt
    - bilden Einfluss und Präferenz der BC-Mitglieder ab
    - bauen auf der Methode der Conjoint-Analyse auf
  48. 48Buying Network- umfasst alle am Beschaffungsprozess beteiligten Personen und ihre Beziehung zueinander
    - nicht nur direkte, sondern auch Kontakte über Dritte
  49. 49NetzwerkrollenBrücken
    Liaison
    Boundary Role
  50. 50BrückenPersonen, die zwei oder mehreren Cliquen angehören und diese verbinden
  51. 51Liaisonwie Brücken, jedoch ohne den Cliquen anzugehören
  52. 52Boundary RolePersonen, die das Buying Network mit externen Einheiten verbinden
  53. 53Taktiken der EinflussnahmeGatekeeping
    Advocacy Behavior
    Bildung von Koalitionen
  54. 54GatekeepingMachtquelle des Gatekeepers ist der Zugang zu und die Kontrolle über beschaffungsrelevante Infos
    mögliche Netzwerkpositionen: Boundary Positions, Liaisons, Brücken
  55. 55Advocacy Behavior„Advocate“ spricht sich öffentlich für oder gegen eine Problemlösung aus und versucht, durch gezielte Bereitstellung von Infos sowie rationale und fundierte Argumente, Dritte von seiner Position zu überzeugen
  56. 56Bildung von Koalitionentemporäre Allianzen zwischen Personen, die sich projektspezifisch zusammenschließen
    (Maßnahme zur Lösung von Konflikten)
  57. 57Vorteile Netzwerk-Konzept- geschlossenes Modell zur Untersuchung von Einflussbeziehungen in organisationalen Beschaffungsprozessen
    - Identifikation der Machtpositionen von Individuen oder Gruppen über Netzwerkrollen bzw. strukturelle Netzwerkeigenschaften
    - Erfassung indirekter Beziehungen
  58. 58Nachteile Netzwerk-Konzept- Bestimmung der Netzwerkakteure und –strukturen bezieht sich immer auf einen Zeitpunkt
    - hohe Anforderungen an das erhobene Datenmaterial, bei Unvollständigkeit kann sich Struktur des Netzwerks erheblich verändern (Ergebnisverzerrungen)
    - Festlegung der Netzwerkgrenzen problematisch
  59. 59Kriterien zur Bildung von Kauftypen- Wert des Investitionsobjekts
    - Kaufanlass
    - Innovations-(Wiederholungs-)grad (Kaufklassenansatz)
    - Produkttechnologie
  60. 60KaufanlassErstinvestition
    Ersatzinvestition
    Erweiterungsinvestition
  61. 61Kaufklassenansatz Robinson 1967Neukauf (New Task)
    modifizierter Wiederkauf (Modified Rebuy)
    identischer Wiederkauf (Straight Rebuy)
  62. 62Organisationsbezogene Einflussgrößen- Art der Nachfrageorganisation
    - Größe der Organisation
    - Struktur der beschaffenden Organisation (Zentralisierungsgrad)
    - Organisationskultur
    - Beschaffungsstrategie
  63. 63BeschaffungsstrategienE-Procurement
    (elektronisches Beschaffungsmanagement)
    Global Sourcing
    (internationale Beschaffungsaktivitäten)
  64. 64Umweltbezogene Einflussgrößen- rechtliche Rahmenbedingungen
    - technologische Rahmenbedingungen
    - gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
    - gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
    - gesellschaftliche Normen
    - materielle Ressourcenpotenziale
    - personelle Ressourcenpotenziale
  65. 65Sheth-Modell 3 Kernelemente- die psychologischen Entscheidungsdeterminanten der jeweiligen Entscheidungsbeteiligten
    - die Bedingungen, die zu einer kollektiven Entscheidungsfindung führen
    - die Konfliktlösungsmechanismen
  66. 66Sheth-Modell 4 Einflussfaktoren auf Beschaffungsverhalten- Erwartungen
    - Konflikte
    - ind./ koll. Entscheidungen
    - situative Faktoren
  67. 67Nachteile Sheth-Modell- kein expliziter Phasenbezug
    - keine Erläuterungen der Bedeutung der Einflussgrößen für die Erklärung des organisationalen Beschaffungsverhaltens
    - weitgehend fehlende Operationalisierungsvorschläge für die einzelnen Elemente des Ansatzes und deren Verknüpfung
    - keine Aussage über die relativen Machtpositionen der einzelnen Mitglieder im BC
    - situationsspezifische Einflussfaktoren sind nicht konkret
  68. 68Modell von Johnston/LewinErgänzung der Basismodelle von Robinson et al. (Kaufklassenansatz) und Sheth um die Faktoren:
    - Entscheidungsregeln (decision rules) bei Entscheidungsfindung im Konfliktfall
    - Rollenkonflikte (role stress), die durch Unklarheiten oder Infomängel im BC auftreten
  69. 69Risk Continuum Modell (Johnston/Lewin)analysiert den Einfluss der identifizierten Faktoren auf das organis. Beschaffungsverhalten unter Beobachtung des wahrgenommenen Risikos
    Ausgangspunkt: Kaufklassenansatz
    Ausmaß des Risikos bewegt sich auf Kontinuum

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Beschreibung
Der Nutzer hat seine Fachbereichs-Information gelöscht. Karteikarten am IGM - Kap. 2, erstellt von Gelöschter Nutzer am 30/09/2017.
Erstellt von
Gelöschter Nutzer
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  • Erstellt von Peter Popel · 28 Sep 2017
  • Kopiert von Peter Popel · 30 Sep 2017
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