Karteikarten
4.6 Computersysteme I, Entwurf des Steuerwerks
Karten in diesem Stapel (16)
- 1Welche zwei grundsätzlichen Möglichkeiten zum Entwurf des Steuerwerks gibt es?mit Hilfe von Zustandsgraph/-tabelle, Zustandsminimierung und Hot-One oder binärer Kodierung
oder
Entwurf als Mikroprogrammsteuerwerk. - 2Welche Entwufsmethode für das Steuerwerk ist auch für umfangreichere Steueralgorithmen (> 32 Bit) anwendbar?Die Methode der Mikroprogrammierung
- 3Welche Art von Steueralgorithmus ist besonders einfach zu implementieren? Was wird dafür benötigt?Ein linearer und verzweigungsfreier Steueralgorithmus.
Dafür wird lediglich ein Steuerwortspeicher (Control Memory) und ein Zähler benötigt - 4Wie funktioniert ein linearer Steueralgorithmus der Mittels Zähler und Steuerwortspeicher umgesetzt wird?Der SteuerwortSpeicher nimmt die einzelnen Steuerwörter auf und wird von den Zählerausgängen adressiert.
- 5Wie wird ein linearer Steueralgorithmus (über Steuerwortspeicher und Zähler) gestartet und gestoppt?Sobald der Eingabevektor anliegt, wird der Zähler zurückgesetzt und gestartet. Eine Schaltvariable des Steuervektors zeigt das Ende des Steueralgorithmus an
- 6Was ist ein ladbarer Zähler?Ein Zähler, der zwischen Lade- und Zählbetrieb umschalten kann.
- 7Wie kann man bei der Implementierung eines ladbaren Zählers Speicherplatz sparen?Indem man einen Teil des Steuerworts als Verzweigungsadresse interpretiert
- 8Was muss bei einem ladbaren Zähler beachtet werden, wenn man einen Teil des Steuerwortes als Verzweigungsadresse interpretiert?Dass das Steuerwort während der Abfrage einer Verzweigungsbedingung nicht im Operationswerk wirksam werden darf
- 9Wie kann man verhindern, dass das Steuerwort während der Abfrage einer Verzweigungsbedingung eines ladbaren Zählers im Operationswerk wirksam wird?Über eine zusätzliche Statusvariable
(z.B.: "test"), die z.B. aus der Verzweigungsadresse extrahiert werden kann - 10Wann ist eine extra Zuordnung von bestimmten Zustandscodes beim Entwurf des Steuerwerkes notwendig?Wenn man keine Hot-One-Kodierung verwendet, sondern eine binäre Zustandskodierung
- 11Was gibt der sog. Hamming-Abstand an?Um wieviele Stellen sich zwei Zeichenketten bzw. Zahlen (insb. auch Dualzahlen) unterscheiden
- 12Inwiefern vereinfacht die Hot-One-Kodierung den Entwurf des Steuerwerks?Bei einer Hot-One-Kodierung können die Schaltfunktionen direkt aus dem ASM-Chart abgelesen werden
- 13Wie ermittelt man bei binärer Zustandskodierung aus dem ASM-Chart die Übergangsfunktionen für das Steuerwerk?Indem man die Folgezustände aus den jeweiligen Belegungen an den Eingängen der Flipflops (der entsprechenden Register) herleitet
- 14Wie kann man ebenfalls die Schaltfunktionen zu einem Steuerwerk ermitteln, wenn man ganz sicher gehen möchte?Indem man zuerst den Zustandsgraph,
dann die Zustandstabelle
und daraus
dann die Schaltfunktionen herleitet - 15Wie leitet man die Ausgangsfunktionen (Steuersignale des Steuerwerks) aus dem ASM-Chart bei binärer Zustandskodierung ab?Man muss sich überlegen, wann die einzelnen Steuersignale in Abhängigkeit der jeweiligen Zuständ gesetzt werden sollen
- 16Was sollte grds. zuerst entworfen werden, Operations- oder Steuerwerk? Warum?Das Operationswerk, damit man auch zu 100% weiß, welche Steuersignale man braucht, und wann diese gesetzt werden müssen
Informationen
- Beschreibung
- Informatik (Computersysteme I) Karteikarten am 4.6 Computersysteme I, Entwurf des Steuerwerks, erstellt von David Bratschke am 20/11/2017.
- Erstellt von
- David Bratschke
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