Karteikarten
3.3.5 Computersysteme II, Platzierung des Caches in die virtuelle Speicherverwaltung
Karten in diesem Stapel (17)
- 1Welche zwei Möglichkeiten zur Platzierung des Caches in der virtuellen Speicherverwaltung gibt es?virtuell adressierter Cache
und
physikalisch adressierter Cache - 2Wann erfolgt bei virtuellem Cache der Zugriff auf die Cache-Inhalte?vor der Adressumsetzung
durch die MMU
(Memory Management Unit) - 3Woher werden Tag, Index und Byte-Auswahl bei einem virtuellen Cache gewonnen?Aus der virtuellen Adresse
- 4Was ist der Vorteil des virtuellen Caches?Vorteilhaft ist, dass bei einem Cache-Treffer keine Zeit durch die Adressumsetzung verloren geht.
- 5Was ist der Nachteil des virtuellen Caches?dass das Busschnüffeln nicht mehr ohne weiteres möglich ist
- 6Warum ist das Busschnüffeln bei virtuellen Cache nicht mehr ohne weiteres möglich?weil verschiedene Komponenten für identische physikalische Inhalte i.A. unterschiedliche virtuelle Adressen verwenden.
- 7Welches Problem entsteht bei virtuellem Cache bei einem Prozesswechsel ?Dass der Cache bei einem Prozesswechsel gelöscht werden muss, da ansonsten falsche Treffer erfolgen könnten
- 8Wie kann bei virtuellem Cache dem Zeitverlust bei Prozesswechsel entgegengewirkt werden?durch die Einführung von Prozessidentikatoren
- 9Wodurch entsteht bei einem Prozesswechsel bei virtuellem Cache ein Zeitverlust?Zum einen durch das Leeren des Speichers, zum anderen durch die Fehlzugriffe bis der Cache wieder gefüllt
- 10Welchen Vorteil bringen Prozessidentifikatoren für einen virtuellen Cache?Wenn Cache-Einträge bestimmten Prozessen zugeordnet sind, werden Fehlzugriffe vermieden, auch wenn der Cache-Speicher nicht geleert wird.
- 11Wann erfolgt bei physikalischem Cache der Zugriff auf die Cache-Inhalte?Nach der Adressumsetzung durch die MMU
- 12Woher werden Tag, Index und Byte-Auswahl bei einem physikalischen Cache gewonnen?aus der physikalischen Adresse
- 13Was ist der Vorteil eines physikalischen Caches?dass physikalische Adressen i.A. kleiner sind als virtuelle und ein entsprechend kleinerer Tag-RAM notwendig ist, zudem ist das Busschnüffeln möglich
- 14Was ist der Nachteil eines physikalischen Caches?Nachteilig ist der Zeitverlust durch die Umsetzung der virtuellen in eine physikalische Adresse vor dem Zugriauf den Cache-Speicher.
- 15Wie sieht eine Mischform zwischen physikalischen und virtuellem Cache aus?Dabei werden Index und Byte-Auswahl aus der virtuellen Adresse bestimmt und das Tag aus der physikalischen Adresse
- 16Was ist der Vorteil der Mischform zwischen physikalischen und virtuellem Cache?Dadurch kann parallel zur Adressumsetzung der MMU mit dem Index und der Byte-Auswahl auf den Cache-Speicher zugegriffen und die entsprechende Cache-Zeile selektiert werden
- 17Was ist derNachteil der Mischform von physikalischen und virtuellem Cache ?Nachteilig ist weiterhin der hohe zeitliche Aufwand zur Adressumsetzung durch die virtuelle Speicherverwaltung.
Informationen
- Beschreibung
- Karteikarten auf 3.3.5 Computersysteme II, Einordnung des Caches in die Speicherverwaltung, erstellt von David Bratschke auf 06/02/2018.
- Erstellt von
- David Bratschke
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