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Karteikarten

Mikroökonomie: Die Theorie des Marktgleichgewichts

emma Matzmann Mikroökonomie Deutsch 59 Karten

Karten in diesem Stapel (59)

  1. 1Nach welchen Kriterien können Marktformen klassifiziert werden?-Marktstruktur (Markttypen, Marktbesetzung)
    -Marktverhalten (Verhalten der Marktteilnehmer)
    -Marktergebnis ( Welcher Output entsteht)
  2. 2Marktstruktur-Verhalten-Ergebnis Paradigmaenge Wechselwirkung zwischen den Kriterien
  3. 3Welche Markttypen lassen sich unterscheiden?-offener Markt ( Jeder Anbieter kann eintreten)
    -geschlossener Markt ( Markt hat best. Eintrittsschranken)
    -vollkommener Markt ( vollständige Transparenz und homogene Güter)
    -unvollkommener Markt
  4. 4Weshalb kann es auf einem vollkommenem Markt immer nur eine Preis geben?Güter sind homogen, also alle gleich
    -> es gibt keinen Grund bei einem Anbieter mit höherem Preis zu kaufen
  5. 5Warum befasst man sich mit vollkommenen Märkten obwohl es die in der Realität kaum gibt?->dienen als Modell, wodurch auch unvollkommene Märkte analysiert werden können
  6. 6Marktbesetzungsschemavgl Skript
  7. 7Beispiele für Marktbesetzungsschmas (1)-bilaterales Monopol zb. Tarifverhandlungen
    -beschränktes Monopol zb. Straßenbau für Staat
    -Monopson zb. Milchbauern und Molkerei (lokal)
  8. 8Beispiele für Marktbesetzungschemas (2)-beschränktes Monopol zb. Patente
    -bilaterales Oligopol zb. Flugzeugmarkt
    -Oligopsol zb. Milchbauern und Molkerei (regional)
  9. 9Beispiele für Marktbesetzungschemas (3)-Monopol zb. früher Post
    -Oligopol zb. Automobilindustrie
    -bilaterales Polypol zb. Immobilienmarkt
  10. 10Nachteil des Marktbesetzungsschemas und Behebungkeine klaren Trennlinien zwischen einzelnen Marktbesetzungen
    -> Marktverhalten und Marktergebnis zusätzlich untersuchen
  11. 11Marktformen, bei vielen NachfragernVollkommener Markt:
    -ein Anbieter: Monopol
    -wenige Anbieter: homogenes Oligopol
    -viele Anbieter: bilaterales Polypol
    Unvollkommener Markt:
    -ein Anbieter: monopolistische Preisdifferenzierung
    -wenige Anbieter: heterogenes Oligopol
    -viele Anbieter: heterogenes Polypol
  12. 12Warum sind Konstumenten- und Produzentenrente ein Wohlfahrtsmaß?KR= Differenz zwischen zu bezahlendem Preis und tatsächlich bezahlter Preis
    PR=Differenz zwischen minimal anbietbereitem Preis und tatsächlicher Preis
    Wohlfahrt wenn Gewinn für Konsumenten und Produzenten
  13. 13Warum führt freie Preisbildung zur größten Wohlfahrt?bis zum Marktgleichgewicht ist Grenznutzen > Grenzkosten
    -> Politik muss sich nicht einmischen!
  14. 14Beispiele, bei denen kein Marktgleichgewicht zustande kommtwenn kein Schnittpunkt von Angebot und Nachfrage, z.B.
    -freie Güter
    -öffentliche Güter
    -Preis zu hoch weil Stückkosten zu hoch
  15. 15Wann ist Marktgleichgewicht stabil?-Normaler Verlauf von Angebot und Nachfrage
    -Kräfte, die immer wieder zum Gleichgewicht zurückführen
  16. 16Was geschieht bei einer Verschiebung der Angebots- oder Nachfragekurve?es entsteht neues Gleichgewicht!
    -Nachfrage erhöht sich -> Preise steigen
    -Angebot erhöht sich -> Preise fallen
  17. 17Prämissen des Cobweb-Theorem-Nachfrage reagiert auf aktuelle Preise
    -Angebotsreaktion kurzfristig starr
    -Markt wird permanent geräumt
    -Periodenlänge durch Produktionsdauer bestimmt
  18. 18Gedämpftes Cobweb-Theorem am Beispiel des Wohnungsmarkts1. Nachfrage am Wohnungsmarkt steigt explosiv
    2.Anbieter können nicht sofort reagieren
    3. Die Preise steigen stark an
    4. Anbieter bieten viel mehr an, da sie mehr verkaufen können
    5. Nachfrager fragen aber weniger nach da zu hoher Preis -> Angebotsüberschuss
    6. Preis sinkt
    7. Anbieter fragen wieder mehr nach aber Anbieter bieten weniger an -> Nachfrageüberschuss
    8. Preis steigt an
    usw...
  19. 19Welche Ziele verfolgt der Staat durch die Festsetzung von politischen Preisen?Mindestpreis: Schutz des Anbieters, dadurch höherer Preis als Gleichgewichtspreis
    Höchstpreis: Schutz des Nachfragers. dadurch Preis niedriger als Gleichgewichtspreis
  20. 20Mit welchen Problemen sind Mindest- und Höchstpreisregelungen verbunden?1.Mindestpreis
    -> mehr Angebot aber wenig Nachfrage
    ->Angebotsüberschuss
    "Lösung": Staat gibt Anbietern Mengengarantie
    - Bildung von Graumärkten
    2. Höchstpreis
    -> größere Nachfrage aber wenig Angebot-> Nachfrageüberschuss
    - Bildung von Schwarzmärkten
  21. 21Sinnvollere Möglichkeiten statt Mindest- oder Höchstpreis?Statt Mindestpreis: Subventionen
    Statt Höchstpreis: Sozialhilfe
  22. 22Was bewirkt der Zutritt von Newcomern in ein homogenes Polypol?1. Newcomer werden von den Extragewinnen angelockt
    2. Viele Newcomer-> mehr Anbieter -> Angebotsüberschüsse
    3. Preis sinkt bis zum Betriebsoptimum
    4. Erreichung des Betriebsoptimum-> kein Extragewinn mehr-> keine Newcomer mehr
  23. 23Wann liegt ein gesamtwirtschaftliches Mikrogleichgewicht vor und warum ist diese Situation "pareto-optimal"?Pareto-Optimum: Zustand bei dem die Wohlfahrt eines Individuums nicht mehr zu erhöhen ist, ohne die Wohlfahrt eines anderen zu verringern
    Vorraussetzungen:
    -Nutzenmaximum der Haushalte
    -minimale Kosten bei Unternehmen
    -optimale Abstimmung von Konsum und Produktion ( Marktgleichgewicht)
  24. 24Marktsituation eines Monopolisten-Ein großer Anbieter und viele Nachfrager
    -Marktnachfragekurve=Preis-Absatz-Kurve(PAF)
    -kann entweder Preis ODER Menge festlegen
    -hat Marktmacht
  25. 25Monopol: Beziehung zwischen Preis und NachfragemengeMonopolist kann Preis- ODER Mengenpolitik betreiben
    -setzt er Preis fest, wählen Nachfrager die Menge
    -setzt er Menge fest, wählen Nachfrager den Preis
    -größere Menge nur zu geringerem Preis
  26. 26Monopol: Beziehung Gesamterlös und GrenzerlösGrenzerlöskurve fällt doppelt so stark wie PAF
    -> Umsatzmaximum bei der halben Sättigungsmenge
  27. 27Monopol: Zusammenhang direkte Preiselastizität und GrenzerlösAmoroso-Robinson-Relation
    -> Umsatzmaximum liegt dort wo
    Elastizität =1 ist
    - Elastizität > 1: Preis muss gesenkt werden um Umsatz zu vergrößern
    -Elastizität <1: Preis muss erhöht werden um Umsatz zu vergrößern
  28. 28Wo ist das Gewinnmaximum des Monopolisten?Im Cournotpunkt,
    Cournotmenge: K´ = R´
  29. 29Warum kann eine Ausbringungsmenge, die links oder rechts vom Cournotpunkt liegt, nicht gewinnmaximal sein?-links davon: Grenzerlöse größer als Grenzkosten -> er kann noch mehr Gewinn machen
    -rechts davon: Grenzkosten größer als Grenzerlös -> macht Verlust
  30. 30Stimmt es, das Monopolisten keine Rücksicht auf irgendjemanden nehmen müssen?Nein, zwar keine Rücksicht auf Wettbewerber aber bei Absatz sind im Grenzen gesetzt (kann entweder Preis oder Menge festlegen)
  31. 31Welche Abwehrstrategie kann ein Monopolist gegen den Marktzutritt potenzieller Konkurrenten entwickeln?limit pricing: Monopolist setzt kurze Zeit Preis ganz niedrig ( meist auf Stückkostenminimum), Monopolist kann sich das für kurze Zeit erlauben
  32. 32Beurteilung der Strategie?Eigentlich verboten, aber sehr wirksam, da Monopolist genügend Kapital hat um kurz Verluste wegzustecken, potenzielle Kunden oder Newcomer aber nicht
  33. 33Vergleich Marktergebnisse im Monopol und Polypol-Monopolpreis viel höher als im Polypol
    -Monopolist macht immer Extragewinn
    -Polypolist produziert im Betriebsoptimum
  34. 34Gibt es im Monopol auch eine Angebotskurve?Ja, aber anders als im Polypol
    Angebotskurve = Cournotlinie
    Cournotlinie= Verbindung aller Cournotpunkte, die bei der Verschiebung der Preis-Absatz-Kurve entstehen
  35. 35Voraussetzungen für monopolistische Preisdifferenzierung- Güter müssen heterogen sein
    -Differenzen zwischen den Gütern
    -Schaffung von Unikaten
    -reduzierte Markttransparenz
    -> unvollkommener Markt
  36. 36Welche Arten von Preisdifferenzierung kann man vornehmen?Sachlich
    Räumlich
    Zeitlich
    Persönlich
  37. 37Gibt es Preisdifferenzierung nur in monopolistischen Märkten?Nein, auf allen heterogenen Märkten möglich
  38. 38Kann Preisdifferenzierung auch anderen Zwecken außer der Gewinnsteigerung dienen?ja zb. gleichmäßigere Kapazitätsauslastung (Tag- und Nachtstrompreise)
    Sozialpolitische Zielsetzung ( Studentenrabatte)
  39. 39Preisbildung im Monopson?Situation: Viele Anbieter, ein Nachfrager
    -> Nachfrager kann niedrigen Einkaufspreis durchsetzen, da er monopolistische Nachfragemacht hat
  40. 40Preisbildung im bilateralen Monopol?Situation: Ein Anbieter, ein Nachfrager
    -> keiner kann "abwandern"-> Preisbildun meist über Vehandelungen aber stetige Drohgefahr
  41. 41Welche Determinanten beeinflussen die Machtstellung einer Marktseite im bilateralen Monopol?Stärker Seite kann schwächere Seite ausnutzen
  42. 42Was ist ein heterogenes Polypol?viele Anbieter, viele Nachfrager auf unvollkommenem Markt
    -> Keine Markttransparenz, Heterogene Güter, Differenzen und Präferenzen
  43. 43Warum bezeichnet man das heterogene Polypol auch als monopolistische Konkurrenz?-jeder Anbieter hat eigene Preis-Absatz-Funktion
    - Konkurrenz durch Mitanbieter
  44. 44Tangentenlösung von Chamberlin1. Anbieter haben eigene Preis-Absatz-Funktion und machen viel Extragewinn
    2. Newcomer kommen wegen Extragewinn in Markt
    3. erhöhtes Angebot
    4. Preis-Absatz-Funktion des Anbieters verschiebt sich nach links bis Stückkostenkurve berührt und Extragewinn=0
  45. 45Konzept des monopolistischen SpielraumsDoppelt genickte Preis-Absatz-Funktion, 3 Abschnitte
    1. Abschnitt: elastische Nachfrage: Anbieter bietet zu teuer an, Nachfrager wandern ab
    2. Abschnitt: unelastische Nachfrage: Preis kann verändert werden, ohne das die Nachfrage sich groß ändert
    3.Abschnitt: elastische Nachfrage: Anbieter bietet zu günstig an, Nachfrager strömen in erheblichem Maße zu
  46. 46Wodurch wird der 2. Abschnitt beeinflusst?-von aquisitorischem Potenzial der Anbieter
    - Einteilung der Güter in Preis- oder Qualitätsklassen
  47. 47Wie kann man den Praxisgehalt der Modelle des heterogenen Polypol beurteilen?realitätsnah, da in der Realität Konkurrenz und Substitutionsgüter vorhanden sind
  48. 48Wodurch unterscheidet sich das Oligopol von anderen Marktformen?wenige gleichgroße Anbieter, viele Nachfrager
    vollkommener oder unvollkommener Markt
    -> Reaktionsverbundenheit der Anbieter
    -> Interpendenzen
    -> Anbieter muss Verhalten der Konkurrenten berücksichtigen
  49. 49Warum ist es im Oligopol schwieriger ein Marktgleichgewicht zu finden als in anderen Marktformen?schwer zu bestimmen, da es von den einzelnen Strategien der Anbieter (Oligopolisten) abhängt
  50. 50Welche 3 Strategien gibt es?-Friedliches Marktverhalten
    -Kooperierendes Marktverhalten
    -Kämpferisches Marktverhalten
  51. 51Friedliches MarktverhaltenZiel: Status quo behalten, Festigung der Marktverhältnisse
    Instrumente: Preisfriede, Preisführerschaft, Konkurrenz ohne Preisdruck
  52. 52Kooperatives MarktverhaltenZiel: gemeinschaftliches Zusammenwirken zur Gewinnmaximierung
    Instrumente: Bildung von Kartellen und Konzernen, Fusionen oder Verhandlungsbasprachen
  53. 53Kämpferisches MarktverhaltenZiel: Marktverdrängung durch stärkeren Oligopolist, Verhinderung von Marktzutritten
    Instrumente: Politik der Preissenkung, indirekte Preispolitik, Liefersperre
  54. 54Was untersucht die Spieltheorie und weshalb ist sie dafür geeignet, Oligopole zu beschreiben?Spieltheorie:
    -mathematische Methode, die rationales Entscheidungsverhalten in sozialen Konfliktsituationen ableitet
    -Erfolg des Einzelnen nicht nur vom eigenem Handeln abhängig, sondern auch von den anderen
    Geeignet weil: Strategien lassen sich auf Oligopolistensituationen übertragen
  55. 55Was versteht man unter einer dominanten Strategie?Strategie, die unabhängig vom Mitspieler, immer optimal ist
  56. 56Was versteht man unter dem Nash-GleichgewichtStrategiepaar, bei dem jeder Spieler die optimale Entscheidung trifft, wenn er die Entscheidung des anderen Spielers kennt
  57. 57Worin liegt das Problem des Spiels "Kampf der Geschlechter"?-keine dominante Strategie
    -Gefühle
    -> Überwindung: Kommunikation und Kompromisse
  58. 58Wie kann man die Chancen erhöhen ein "Chicken Game" zu gewinnen?-glaubhaft machen, die unwahrscheinlichere Variante zu wählen
    -derjenige gewinnt, wer irrational agiert
  59. 59Was versteht man unter "Brinkmanship"?die bewusste Eskalation des Konfliktes indem man selbst die Kontrolle verliert

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Beschreibung
Mikroökonomie Karteikarten am Mikroökonomie: Die Theorie des Marktgleichgewichts, erstellt von emma Matzmann am 23/06/2018.
Erstellt von
emma Matzmann
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