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Karteikarten

Differentielle Psychologie - Strukturmodelle der Intelligenz: Primärfaktorenmodell von Thurstone

Joney Stoney Psychologie Zellbiologie Deutsch 7 Karten

Karten in diesem Stapel (7)

  1. 1Louis L. ThurstonePrimärfaktorenmodell (1938)
    - Modell mehrerer gemeinsamer Faktoren
    - 1931: Untersuchung von verbleibender Restvarianz nach Extraktion von g aus Korrelationsmatrizen
    => multiple Faktorenanalyse von ihm entwickelt
    - Entdeckung einer Gruppe von Faktoren (primary abilities)
    - in Anzahl begrenzt und gleichwertig nebeneinander stehend
    - Lösung von Aufgaben unter Beteiligung mehrerer dieser mit unterschiedlicher Gewichtung
  2. 2PrimärfaktorenmodellAnnahme:
    - Denkleistungen lassen sich nicht ausreichend durch g und s erklären
    - Erklärung durch mehrere gleichwertige Primärfaktoren (= Gruppenfaktoren)
    Folge:
    - keine Berechnung eines einzigen Intelligenzwertes möglich
    - Intelligenz als Profil der Ausprägungsgrade der Primärfaktoren
    - Primärfaktoren allgemeiner als spezifische nach Spearman => stets weniger Primärfaktoren als verwendete Testverfahren
  3. 3Empirische Studie- 1938: Untersuchung von 218 Collegestudenten mit einer 56 Tests starken Testbatterie
    - Indentifikation von 9 Faktoren
    - in folgender Literatur und nach Korrekturen Sicherung und Beschreibung von 7 Primärfaktoren
  4. 4Thurstones Primärfaktoren1. Verbal comprehension
    2. Word fluency
    3. Number
    4. Space
    5. Memory
    6. Perceptual speed
    7. Induction/Reasoning
  5. 5Kritik- Problem unterschiedlicher Breite der Faktoren
    - Veränderung der Liste von Primärfaktoren über die Zeit
    - Vorschlag Cattell: Fähigkeiten und Temperament nicht hinreichend zu trennen (Universalindex) z.B. Frustrationstoleranz
  6. 6Primärfaktoren in TestverfahrenVerfahren, die vor dem Hintergrund der Primärfaktoren entwickelt wurden:
    - IST (Intelligenz-Struktur-Test) nach Amthauer
    - LPS und PSB nach Horn
    - MSCA (McCarthy Scales for Children's Abilities)
    - Häufig Speed-Komponente in den Tests zur Differenzierung
    Wichtig: Intelligenztests sind geschlechtsneutral aufgebaut
  7. 7Synthese des Zwei-Faktoren Modells und des GeneralfaktorenmodellsEinflüsse die g vs. Primärfaktoren begünstigen:
    1. Auswahl der Tests
    - Geringere Interkorrelationen von Thurstones Tests
    - Mehr Faktoren durch heterogene und unreliable Tests
    2. Merkmale der Stichprobe
    - Verwendung einer homogenen Stichprobe bei Thurstone
    => mehr Faktoren durch Varianzeinschränkung (geringere Korrelationen)
    3. Verwendete Rotationsmethode
    - Thurstone rotierte schiefwinklig
    => Interkorrelationen der Primärfaktoren von .35
    - Extraktion eines Faktors höherer Ordnung aus den Primärfaktoren in Re-Analysen
    Theoretische Annahmen waren ursprünglich wenig vereinbar
    => Empirie ermöglicht Integration der Befunde

Informationen

Beschreibung
Zellbiologie Psychologie (Differentielle Psychologie) Karteikarten am Differentielle Psychologie - Strukturmodelle der Intelligenz: Primärfaktorenmodell von Thurstone, erstellt von Joney Stoney am 11/08/2018.
Erstellt von
Joney Stoney
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