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Karteikarten

MPR - Stationäre neurologische Rehabilitation

Katharina Pühringer Gesundheits- und Rehatechnik Neuroprothetik und Biosignale Deutsch 10 Karten

MPR - Stationäre neurologische Rehabilitation

Karten in diesem Stapel (10)

  1. 1Welche Berufsgruppen arbeiten in der neurologischen Rehabilitation und was sind ihre Schwerpunkte?- Ärzte
    - Pflege
    - Logopädie
    - Physiotherapie
    - Ergotherapie
    - Diätologie
    - Sozialarbeiter
    - Neuropsychologen
    - Sportwissenschaftler
  2. 2Was ist die vorwiegende Form der Teamarbeit zwischen den therapeutischen Berufsgruppen in der Rehabilitation?Interdisziplinär – vor dem Hintergrund der Rehabilitationsziele und über Bereichsgrenzen hinweg (Mobilität)
  3. 3Indikationen für die neurologische Rehabilitation? (Wer kommt zur neurologischen Rehabilitation?)- vaskuläre (Gefäßerkrankunge, zB. Schlaganfall), entzündliche (MS), toxische (Neuropathie (durch Alkohol oder Chemo)) und degenerative (Parkinson) Erkrankungen (z.B. Schlaganfall, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson)
    - tumorbedingte und traumabedingte Schädigungen bzw. Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems
    - Muskelerkrankungen (versch. Muskeldystrophien)
  4. 4Was sind die Voraussetzungen für eine neurologische Rehabilitation?- Rehabilitationsbedürftigkeit: Gefährdung der v.a. beruflichen Teilhabe
    - Rehabilitationsfähigkeit: aktive Teilnahme möglich
    - Rehabilitationsprognose: Rehabilitationsziele erreichbar
  5. 5Behandlungsgrundsätze?- Ganzheitlich – Teilhabe Folgen
    - Finalität – Reha Erfolg auf Basis der Teilhabe nicht Funktion
    - Selbstbestimmung – Hilfe zur Selbsthilfe (Verantwortung)
    - Komplexität, Individualität und Interdisziplinarität – laufende Modifikation, individuelle Bedürfnisse berücksichtigen
  6. 6Warum ist die Zielsetzung so wichtig?- machen Erfolg der Reha erst überprüfbar (wenn SMART formuliert)
    - gewährleisten die interdisziplinäre Zusammenarbeit
    - verbinden Therapeut und Patient
  7. 7Paternalistisch vs. partizipative Zielsetzung?- paternalistisch:
    o Arzt und Therapeuten geben vor was wichtig für den Patienten ist
    o defizitorientiert und funktionslastig
    - partizipativ:
    o Person und Lebensumfeld des Patienten werden miteinbezogen
    o Teilhabeziele und Aktivitäten
  8. 8Erklären sie das ICF ModellErklären sie das ICF Modell
  9. 9Was sind Kontextfaktoren?- Umweltfaktoren:
    o materiell
    o physikalisch
    o verhaltens-bezogen
    - Persönliche Faktoren:
    o Alter, Geschlecht
    o Motivation
    o Lebensstil
    Was sind Kontextfaktoren?
  10. 10Erklären sie Teilhabe-/Aktivitäts-/ Funktionsziele?- Teilhabeziele: Teilhabe an Lebensbereichen = soziale Rolle
    o Was macht Ihnen Freude am Leben?
    o Teilnahme an Vereinsaktivitäten
    o Rolle als Familienmitglied
    o Berufliches Dasein
    o Ausübung eines Ehrenamtes
    o langfristige Lebenswünsche, die im Behandlungs- verlauf eventuell modifiziert werden müssen.
    - Aktivitätsziele: Aktivität = Durchführung einer Aufgabe oder Handlung (Aktion) durch eine Person
    o Was müssen Sie dazu (Teilhabe) können?
    o Bsp: sich ankleiden, sich unterhalten, einkaufen, rechnen, gehen, …
    - Funktionsziele:
    o Körperfunktionen = physiologische und psychische Funktionen --> Bsp: Wortfindung, Spastik, Auge-Handkoordination, Beinkraft;
    o Körperstrukturen = anatomische Strukturen -->Bsp.: Mediateilinfarkt

Informationen

Beschreibung
Neuroprothetik und Biosignale Gesundheits- und Rehatechnik (Medizinische Praxis der Rehabilitationstechnik) Karteikarten am MPR - Stationäre neurologische Rehabilitation, erstellt von Katharina Pühringer am 29/03/2019.
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