Karteikarten
MPR - Stationäre neurologische Rehabilitation

Karten in diesem Stapel (10)
- 1Welche Berufsgruppen arbeiten in der neurologischen Rehabilitation und was sind ihre Schwerpunkte?- Ärzte
- Pflege
- Logopädie
- Physiotherapie
- Ergotherapie
- Diätologie
- Sozialarbeiter
- Neuropsychologen
- Sportwissenschaftler - 2Was ist die vorwiegende Form der Teamarbeit zwischen den therapeutischen Berufsgruppen in der Rehabilitation?Interdisziplinär – vor dem Hintergrund der Rehabilitationsziele und über Bereichsgrenzen hinweg (Mobilität)
- 3Indikationen für die neurologische Rehabilitation? (Wer kommt zur neurologischen Rehabilitation?)- vaskuläre (Gefäßerkrankunge, zB. Schlaganfall), entzündliche (MS), toxische (Neuropathie (durch Alkohol oder Chemo)) und degenerative (Parkinson) Erkrankungen (z.B. Schlaganfall, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson)
- tumorbedingte und traumabedingte Schädigungen bzw. Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems
- Muskelerkrankungen (versch. Muskeldystrophien) - 4Was sind die Voraussetzungen für eine neurologische Rehabilitation?- Rehabilitationsbedürftigkeit: Gefährdung der v.a. beruflichen Teilhabe
- Rehabilitationsfähigkeit: aktive Teilnahme möglich
- Rehabilitationsprognose: Rehabilitationsziele erreichbar - 5Behandlungsgrundsätze?- Ganzheitlich – Teilhabe Folgen
- Finalität – Reha Erfolg auf Basis der Teilhabe nicht Funktion
- Selbstbestimmung – Hilfe zur Selbsthilfe (Verantwortung)
- Komplexität, Individualität und Interdisziplinarität – laufende Modifikation, individuelle Bedürfnisse berücksichtigen - 6Warum ist die Zielsetzung so wichtig?- machen Erfolg der Reha erst überprüfbar (wenn SMART formuliert)
- gewährleisten die interdisziplinäre Zusammenarbeit
- verbinden Therapeut und Patient - 7Paternalistisch vs. partizipative Zielsetzung?- paternalistisch:
o Arzt und Therapeuten geben vor was wichtig für den Patienten ist
o defizitorientiert und funktionslastig
- partizipativ:
o Person und Lebensumfeld des Patienten werden miteinbezogen
o Teilhabeziele und Aktivitäten - 8Erklären sie das ICF Modell

- 9Was sind Kontextfaktoren?- Umweltfaktoren:
o materiell
o physikalisch
o verhaltens-bezogen
- Persönliche Faktoren:
o Alter, Geschlecht
o Motivation
o Lebensstil
- 10Erklären sie Teilhabe-/Aktivitäts-/ Funktionsziele?- Teilhabeziele: Teilhabe an Lebensbereichen = soziale Rolle
o Was macht Ihnen Freude am Leben?
o Teilnahme an Vereinsaktivitäten
o Rolle als Familienmitglied
o Berufliches Dasein
o Ausübung eines Ehrenamtes
o langfristige Lebenswünsche, die im Behandlungs- verlauf eventuell modifiziert werden müssen.
- Aktivitätsziele: Aktivität = Durchführung einer Aufgabe oder Handlung (Aktion) durch eine Person
o Was müssen Sie dazu (Teilhabe) können?
o Bsp: sich ankleiden, sich unterhalten, einkaufen, rechnen, gehen, …
- Funktionsziele:
o Körperfunktionen = physiologische und psychische Funktionen --> Bsp: Wortfindung, Spastik, Auge-Handkoordination, Beinkraft;
o Körperstrukturen = anatomische Strukturen -->Bsp.: Mediateilinfarkt
Informationen
- Beschreibung
- Neuroprothetik und Biosignale Gesundheits- und Rehatechnik (Medizinische Praxis der Rehabilitationstechnik) Karteikarten am MPR - Stationäre neurologische Rehabilitation, erstellt von Katharina Pühringer am 29/03/2019.
- Erstellt von
- Katharina Pühringer
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