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Karteikarten

MPR - Spastizität, Gangrehabilitation mit dem Lokomat beim Kind/Erwachsenen

Katharina Pühringer Gesundheits- und Rehatechnik Neuroprothetik und Biosignale Deutsch 6 Karten

Karten in diesem Stapel (6)

  1. 1Was versteht man im Allgemeinen unter Spastizität?Übermäßiger Widerstand auf passive Dehnung
    Nach der Definition von Lance 1980: „A motor disorder characterised by a velocity-dependent increase in tonic stretch reflexes (muscle tone) with exaggerated tendon jerks, resulting from hyerexcitability of the stretch reflex.“ (...geschwindigkeitsabhängige Tonuserhöhung..... übererregbare Sehnendehnungsreflexe...)
  2. 2Definieren Sie je zwei Plus- und zwei Minussymptome, die im Rahmen eines UMNS (Upper Motor Neuron Syndroms) beobachtbar sein könnenPlus-Symptome:
    zu viel an motorischen Phänomenen, Muskelüberaktivität wie gesteigerten Tonus
    auf Dehnungreize, Kokontraktion von Agonisten und Antagonisten, assoziierte
    Reaktionen.
    Minussymptome:
    zu wenig an motorischer Bewegung, Paresen, Mangel an Geschicklichkeit, Verlust
    an selektiver Kontrolle von Extremitätenbewegungen
  3. 3Nennen Sie fünf Behandlungsmethoden, die bei spastischer Muskulatur angewendet werden kann- chemisch medikamentös (Botox)
    - „mechanisch“, physikalische Therapie (thermisch z.B. Eisbäder)
    - Physiotherapeutisch neurophysiologische Konzepte (Therapie im Wasser)
    - Weitere medizinische + physiotherapeutische Ansätze (medizinisches Taping, FES, Canabinoide, TMS – transkranielle Magnetstimulation, tiergestützte Therapie)
  4. 4CPGs (Central Pattern Generators) – was wird mit diesem Begriff beschrieben?= (spinale) Rhythmusgeneratoren
    - Ansammlungen von Nervenzellen im RM; arbeiten nach Startaktivierung (z.B. Auslösung über Laufband) weitgehend autark, ohne übergeschaltetes Hirnzentrum
    - erzeugen rhythmische muskuläre Aktivierungsmuster → zentrale Bedeutung für Lokomotionsfähigkeit
    - Gehen, schwimmen, atmen, kauen
  5. 5Welche therapeutischen Prinzipien erfüllt Lokomotionstherapie mit dem Lokomat?- Task orientated – aufgabenspezifisch
    - Repetition
    - Neuroplastizität des Gehirns
    - CPG Central Pattern Generators
  6. 6Nennen Sie 4 Vorteile des automatisierten Trainings mit einem Lokomat- Laufbandtrainingseinheiten länger und intensiver möglich
    - Körperliche Entlastung des Therapeuten!!
    - Laufbandtraining mit Einzelbetreuung (nicht wie herkömmlich mit 1 bis 3 Hilfspersonen)
    - Gangaktivität über visualisiertes Leistungsfeedback jederzeit überprüfbar, gesteigerte Patientenmotivation
    - Trainingsfortschritte messbar (Rechtfertigung von Krankenkassen)

Informationen

Beschreibung
Neuroprothetik und Biosignale Gesundheits- und Rehatechnik (Medizinische Praxis der Rehabilitationstechnik) Karteikarten am MPR - Spastizität, Gangrehabilitation mit dem Lokomat beim Kind/Erwachsenen, erstellt von Katharina Pühringer am 29/03/2019.
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