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Karteikarten

Theorie Konstruktionslehre

Al Jazari Konstruktionslehre Mittel Deutsch 40 Karten

Theorie Konstruktionslehre

Karten in diesem Stapel (40)

  1. 1AllgemeintoleranzUm sicherzustellen, dass jedem Längen bzw. Winkelmaß in einer Zeichnung eine
    Toleranz zugeordnet ist, die einer werkstattüblichen Genauigkeit entspricht, d.h.
    dass die zulässige Abweichungen ohne besonderen Aufwand sowohl durch
    spanabhebende als auch durch spanlose Bearbeitung eingehalten werden kann,
    hat man sogenannte Allgemeintoleranzen festgelegt.
  2. 2E-ModulDer Elastizitätsmodul ist als Steigung des Graphen im Spannungs-Dehnungs-Diagramm bei
    einachsiger Belastung innerhalb des linearen Elastizitätsbereichs definiert. Dieser lineare Bereich
    wird auch als Hookesche Gerade bezeichnet. Es gilt die Formel: Ϭ= E*ɛ
    E-Modul
  3. 3RauhtiefeSumme aus der Höhe der größten Profilspitze und der Tiefe des größten
    Profiltales innerhalb der betrachteten Messstrecke.
  4. 4MittenrauhwertDer Mittenrauhwert Ra ist gleich dem arithmetischen Mittel der Abweichungen
    innerhalb der betrachteten Messstrecke.
    Mittenrauhwert
  5. 5SL-, SLP-VerbindungBei der Formschlussverbindung mit rohen Schrauben und Passschrauben werden diese nicht
    planmäßig vorgespannt.
    Scher-Lochleibungsverbindung =SL-Verbindung mit rohen Schrauben → Großes Lochspiel
    (Δd ≤ 2mm)
    Scher-Lochleibungs-Passchrauben-Verbindung = SLP-Verbindung → Kleines Lochspiel (Δd ≤ 0,3mm)
    SL-, SLP-Verbindung
  6. 6GV-, GVP-VerbindungBei der Reibschlussverbindung mit hochfesten rohen Schrauben oder Hochfesten Passschrauben
    werden diese planmäßig vorgespannt. Zur Erreichung ausreichend hoher Vorspannung werden
    hochfeste Schrauben (HV-Schrauben) verwendet (meist Qual. 8.8, 10.9).
    Gleitfest-vorgespannte-Verbindung =GV-Verbindung → Großes Lochspiel (Δd ≤ 2mm).
    (ab M27: Δd ≤ 2mm)
    Gleitfest-vorgespannte-Passchrauben-Verbindung =GVP-Verbindung → Kleines Lochspiel
    (Δd ≤ 0,3mm)
    Streckgrenze
    GV-, GVP-Verbindung
  7. 7StreckgrenzeDie Streckgrenze Re ist ein Werkstoffkennwert und bezeichnet
    die Spannung bei der ein Werkstoff bei einachsiger Belastung (Zug) keine
    plastische sondern nur elastische Verformung zeigt. (→ siehe Diagramm bei E-Modul)
  8. 8Passungenje nach Lage und Größe → 3 Passungsarten
  9. 9SpielpassungMindestmaß der Bohrung ist beim Fügen größer oder gleich dem
    Höchstmaß der Welle. (H7/h6)
    Spielpassung
  10. 10ÜbermaßpassungVor dem Fügen ist das Höchstmaß der Bohrung kleiner oder im Grenzfall
    gleich dem Mindestmaß der Welle. (H7/j6)
    Übermaßpassung
  11. 11Ruhende und veränderliche BelastungRuhende Belastung: zeitlich nicht ändert (stehendes Auto auf Brücke)
    Veränderliche Belastung: Druckkraft auf Kolben eines Verbrennungsmotors und fällt mit der
    Zeit.
    Unterschied: dünnes/dickes Seil → gleiche Masse zieht (selbe Belastung aber andere Zeit
    der Beanspruchung).
  12. 12Ruhende BeanspruchungRuhende Beanspruchung
  13. 13Wechselnde und schwellende BeanspruchungWechselnde Beanspruchung: wechselt ihr Vorzeichen: z.B. Balken verbiegt sich beim
    schwingen nach oben und unten.
    Wechselnde und schwellende Beanspruchung
  14. 14Schwellende Beanspruchung→ biegt man Balken nur noch nach unten:
    obere Fasern: Zug-Schwellbeanspruchung
    untere Fasern: Druck-Schwellbeanspruchung
    wieder hin und her → Wechselbeanspruchung!
    Schwellende Beanspruchung
  15. 15BruchRuhende Beanspruchung(Grenzspannung ist die Bruchspannung): bei zu hohen Belastung
    tritt bei Überschreitung einer Grenzspannung Versagen durch Bruch ein.
    Wechselnde Beanspruchung: dynamische Belastung, Belastung ändert sich ständig die
    Größe und Richtung
  16. 16SchweißnahtformenSchweißnahtformen
  17. 17Ebenheits- und RundheitstoleranzEbenheitstoleranz: Toleranzzone wird begrenzt von 2 parallelen Ebenen vom Abstand t.
    Rundheitstoleranz: Die in eine Ebene projizierte Toleranzebene wird begrenzt durch 2
    konzentrische Kreise vom Abstand t.
  18. 18WöhlerdiagrammUnterwirft man einen Zugstab einer schwingenden Belastung, indem man eine bestimmte
    Mittelspannung Ϭm als ruhende Grundspannung vorgibt, überlagert man dann eine Schwingung mit
    dem Spannungsausschlag Ϭa, so wird der Stab dabei eine bestimmte Zahl an Schwingungen N
    ertragen.
    Statische Festigkeit: nach dem Fließen tritt schließlich ein Gewaltbruch auf.
    Zeitfestigkeit: Spannung, die bei endlicher Lastspielzahl zum Bruch des Stabes führt
    (→Ermüdungsbruch)
    Dauerfestigkeit: max. Spannung, die beliebig lange, min. jedoch mit der Grenzlastspielzahl NG von
    dem Probestab ertragen werden kann.
    Wöhlerdiagramm
  19. 19Smith-DiagrammWöhlerdiagramme für verschiedene Ϭm aber gleicher Belastungsart nennt man Smith Diagramme.
    Der Unterschied der beiden Diagramme liegt darin, dass die Wöhlerdiagramme die Zeitfestigkeit
    eines Werkstoffes unter Wechselbeanspruchung und das Smith-Diagramm die Dauerfestigkeit für
    unterschiedliche Belastungsarten abbildet.
    Smith-Diagramm
  20. 20Tetmajer-Gerade und Euler-HyperbelDie Knicklast nach Euler gilt nur im Hookeschen Bereich.Tetmajer-Gerade und Euler-Hyperbel
  21. 21Gießen• Scharfe Ecken, aber auch zu große Gussradien sind zu vermeiden. Auch plötzliche
    Querschnittsänderungen und Materialanhäufungen (Ritz, Lunker etc.)
    • auf Kernlagerung achten
    • auf Ein-und Ausformmöglichkeiten achten
    • waagrechte Flächen zu vermeiden(Gasblasenbildung)
    • Verringerung der Eigenspannung durch günstige Formgebung
    Grauguss: das Gusseisen mit Lamellengraphit, C-Gehalt ca. 1,7-4,3% → sehr gute
    Gießeigenschaften. Wenn Stahl in Form von Eisenkarbid gebunden ist → metastabiles
    System; bildet sich bei der Umwandlung des freie Kohlenstoff als Graphit aus → stabiles
    System. (Beispiele EN-GJL100)
    Sphäroguss: Gusseisen mit Kugelgraphit (Beispiel EN-GJS-350)
    Stahlguss: legiert und unlegiert (Beispiel GS60)
    ALLE GUSSWERKSTOFFE: niedrige Schmelztemperatur
    geringes Schwindmaß
    gutes Formfüllvermögen
    gute Bearbeitbarkeit
  22. 22MikrokerbenOberflächenbeiwert b0 =je größer Rauheit einer Oberfläche, desto stärker sind Mikrokerben
    vorhanden die zur Rissbildung führen.
    Größen-Dickenbeiwert bg = je größer der Bauteilquerschnitt, desto größer ist die
    Wahrscheinlichkeit von Fehlstellen als Ausgangspunkt von Rissen.
  23. 23MakrokerbenDefinition Kerbe: Geometrische bedingte Inhomoginität des Materials → plötzliche Umlenkung des
    Kraftflusses. Kerben erzeugen Spannungsspitzen, unterschiedliche Auswirkung
    auf Bauteillebensdauer: Werkstoff zäh der spröde Belastung statisch oder
    dynamisch.
    Statische Beanspruchung:
    spröder Werkstoff: Verringerung der Zugfestigkeit gegenüber ungekerbter Stab
    zäher Werkstoff: Fließen in höchst beanspruchten Kerbstellen das jedoch durch
    Stützwirkung benachbarten elastisch beanspruchter Zonen
    aufgefangen wird → festigkeitssteigernde Wirkung
    Makrokerben
  24. 24PassschraubeMerkmal: geschliffenes Mittelstück
    Bsp zum Unterschied eines „normalen“ Sechskant: M8 Schraube hat bei dazupassenden
    Bohrung(9mm) leichtes Spiel. (± 0,5mm) → bei einer Passschraube ist eine Verschiebung
    nicht möglich (maßhaltige Verbindung); wichtig wenn auf hundertstek mm genau
    gearbeitet werden muss!
    -Passschraube: Gewinde auf etwa 1/3 der Gesamtlänge
    -Sechskantschraube: durchgehendes Gewinde
  25. 25Härteprüfung nach BrinellHärteprüfung nach Brinell
  26. 26Härteprüfung nach VickersHärteprüfung nach Vickers
  27. 27Härteprüfung nach RockwellHärteprüfung nach Rockwell
  28. 28Biegekritische DrehzahlDie biegekritische Drehzahl ist die Eigenfrequenz des ungedämpften Schwingungssystems, das
    durch die Federsteifigkeit der Welle und die auf ihr befindliche Masse gebildet wird.
  29. 29LochleibungLochleibung ist die auftretende Flächenpressung die von Bolzen und Nieten erzeugt wird.
  30. 30Festigkeitshypothese zb. GeUm zu ermitteln wann bei einem Bauteil (mehrere Spannungen zb Biege,Torsion) Versagen eintritt,
    muss eine fiktive Vergleichsspannung ermittelt werden, die einen quantitativen realistischen
    Zusammenhang zum tatsächlichen Spannungszustand herstellt. sqrt(b^2 + 3*t^2)
  31. 31FormtoleranzenDiese definieren die maximal zulässigen Abweichungen eiens elements von seiner geometrischen
    idealen Form.
  32. 32LagetoleranzenDiese definieren die maximal zulässigen Abweichungen eines Elements von der geometrische
    idealen Lage mehrere Elemente zueinander.
  33. 33Buchstaben / Zahlen beim Iso ToleranzsystemDie Buchstaben geben die Lage des Toleranzfeldes und die Zahl die Größe des Toleranzfeldes an –
    beides wiederum in Abhängigkeit vom Nennmaß.
  34. 34System der EinheitsbohrungPassungssystem, in dem die geforderten Spiele oder Übermaße dadurch erreicht werden, dass den
    Wellen mit verschiedenen Toleranzklassen, Bohrungen mit nur einer einzigen Toleranzklasse
    zugeordnet sind.
  35. 35System der EinheitswellePassungssystem, in dem die geforderten Spiele oder Übermaße dadurch erreicht werden, dass den
    Bohrungen mit verschiedenen Toleranzklassen, Wellen mit nur einer einzigen Toleranzklasse
    zugeordnet sind.
  36. 36Temperaturbedingte Verformungen beim Erstarrungsvorgang beim GießenTemperaturbedingte Verformungen beim Erstarrungsvorgang beim Gießen
  37. 37WerkstoffbezeichnungenC Gehalt[%]: 0,07-0,24 Einsatzstähle
    0,17-0,22 Allgemeine Baustähle
    0,22-0,65 Vergütungsstähle
    Beispiele:
    S235,S275,S355: unlegierte Stähle, allgemeine Baustähle
    42CrMo4: legierter Vergütungsstahl (0,42% Kohlenstoffgehalt und 4/4=1%Chromgehalt)
    (Divisor 4: Cr, Co, Mn, Ni, Si, W/ Divisor 10: Al,
    Be, Pb/ Divisor 100: C, Ce, P, S, N)
    C60: unlegierte Vergütungsstahl
  38. 38BewegungsgewindeAls Bewegungsgewinde werden Trapez-und Sägengewinde verwendet das diese eine geringe
    Flankenreibung aufweisen.
  39. 39BefestigungsgewindeAls Befestigungsgewinde werden Metrisches ISO-Gewinde nach Din13, Withworth-Rohrgewinde
    und Rundgewinde verwendet.
  40. 40KostenoptimierungDer Konstrukteur kann durch Einfluss auf
    • Materialkosten(ausreichend knappe Optimierung, günstige Materialwahl)
    • Fertigungskosten(Minimierung des Fertigungsaufwandes)
    • Zulieferungskosten(technisch und preislich optimale Produkt und Lieferantenauswahl)
    • Transportkosten(transportgerechte Konstruktion, Lademaßüberschreitung vermeiden)
    • Montagekosten(montagegerechte Konstruktion, Minimierung des Montageaufwandes)

Informationen

Beschreibung
Mittel Konstruktionslehre Karteikarten am Theorie Konstruktionslehre, erstellt von Al Jazari am 11/06/2015.
Erstellt von
Al Jazari
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