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Karteikarten

BAS4 Bewegung und Gestaltung

Mira Weller Sport Deutsch 50 Karten

Karten in diesem Stapel (50)

  1. 1Raum•Bewegungsrichtungen (vor, rück, seit, diagonal, gedreht)
    •Raumebenen (Ballenstand, Stand, halbe Höhe, Boden)
    •Raumdimensionen (Weite-Enge, bei Gruppen auch Zusammenballung oder Ausnutzung freierFläche)
    •Raumwege (direkte Linien: Gerade, Diagonale… indirekte Linien: Kurve, Kreis, Spirale...)
    •Ausrichtungen von Körperfront und Blick (gleiche oder verschiedene Ausrichtungen inner-halb einer Gruppe, zum Publikum hin- oder vom Publikum abgewandt)
    •Gruppenformation im Raum (Reihe, Kette, Pyramide)
  2. 2Zeit•langsames bis schnelles Tempo
    •Tempowechsel (Verdopplungen oder Halbierungen des Grundtempos, gleiche oder verschie-dene Tempi innerhalb der Gruppe)
    •verschiedene Rhythmisierungen
    •Akzentuierungen (regelmäßige oder unregelmäßige Schwerpunkte setzen)
    •Gleiche oder verschiedene Länge von Abläufen, Gleichzeitiger Bewegungseinsatz oder Nach-einander
  3. 3Dynamik•leicht bis kraftvoll
    •Spannungswechsel (Höhepunkte und Ruhepunkte, Bewegung am Ort oder in den Raum)
    •Punktuelle oder gleichmäßige Intensitätssteigerung
  4. 4Form•technische Möglichkeiten der Fortbewegung (hauptsächlich beeinflusst von Knie- Hüftge-lenk)
    •Fußaufsatz, Fußansatz, Spielbeinbewegung in Abduktion, Adduktion, Ante- oder Retroversionetc.
    •Bewegung und Stellung des Beckens, der Arme, Ellbogen, Hand, Finger
    •Formung des Gehens zu einem „Gehstil/ Gehdesign“
  5. 5Aufstellung und GruppierungsmöglichkeitReihe (nebeneinander)
    Diagonale
    Kette (hintereinander)
    Doppelte Strinreihe
    Gasse
    Pyramide
    Kreis, Halbkreis
  6. 6NachgestaltenGestalten als ‚reproduktive‘ Tätigkeit über den Weg der
    Imitation. Nachvollziehen vorgegebener Bewegungsabläufe
    - Erlernen von Bewegungsformen und -folgen
    - Üben und Festigen
  7. 7UmgestaltenGestalten als ‚reproduktive‘ und ‚produktive‘ Tätigkeit. Wechsel von Imitation und Improvisation- Variieren und Weiterentwickeln- Kombinieren unter Berücksichtigung ausgewählter Gestaltungsprinzipien- Üben und Festigen
  8. 8NeugestaltenGestalten als ‚produktive‘ Tätigkeit über den Weg der Improvisation -kreativer Umgang mit Bewegung- Spielerisches Suchen und Ausprobieren- Finden und Festhalten- Reflektieren und Auswählen- Überarbeiten, Verändern und Umgestalten- Üben und festigen
  9. 9Sport•StrukturiertesBewegungsvokabular
    •Definierte Schwierigkeiten
    •Überarbeitungsprinzip im technischen Können,Höchstleistungen
    ZuschauerIn:
    Genussvoller und spannungsgeladener Konsum bei „Kennerschaft
  10. 10Show•Harmonische, schöne Bewegungen
    •Sinnlich-erotischeAusstrahlung
    •Körperbetonte und perfekte Präsentation
    •Verbindung reizvoller räumlicher Gruppierungen
    Zuschauer: genussvoller Konsum
  11. 11Kunst•Bewegung kann auch„hässlich“ sein
    •Aussage steht imVordergrund
    •Kein Überbietungsprinzip
    ZuschauerIn:
    Muss ich mit dem Dargebotenen auseinandersetzten
  12. 121.Ebene(Vorplanung) personelle Bedingungen,Choreographin'.(Übungsleiterin, Trainerin ...)
    • Eigenes (bewegungstechnisches) Können,
    • eigenes Interesse/Erfahrungen,
    • pädagogisch-psychologische
    Verpflichtung (Menschenführung),Gruppe
    • Anzahl der Mitglieder,
    • Niveau/Können,
    • Alter,
    • Gruppenzusammensetzung(z. B. Männer/Frauen, heterogen in Bezug auf das Alter, den Könnens stand etc.)
    • Engagement, Wünsche
  13. 13materielle/finanzielle Bedingungen• zur Verfügung stehende Übungsmöglichkeiten (Probezeiten und Räume),
    • zur Verfügung stehende finanzielle Mittel zur Anschaffung von Kostümen, Handgeräten/Materialien o.ä.,
    • zur Verfügung stehende Musik: Live-Begleitung oder
    Musik von der Konserve.
    Bearbeitungsmöglichkeiten (evtl. Kosten für Tonstudio, Gema-Gebühren o. ä.)
  14. 14institutionelle/strukturelle Bedingungen• Vorgaben des Vereins oder Verbandes (z. B. Anlass der geplanten Vorführung),
    • Geplanter Ort der Vorführung (z. B. Rasenplatz im Stadion oder 12x12 mFläche,
    • Beachtung des Reglements, der Wettkampfbestimmungen
  15. 15Phasen des GestaltungsprozessesFestlegen der Gestaltungsabsicht und Eingrenzen der Bewegungsmöglichkeiten
    •Nachvollziehen oder Entwickeln von Bewegungsmotiven;
    •Kombinieren und komponieren als Weg zur Gestaltung;
    •Reflektieren, Überarbeiten und Festigen der Gestaltung
  16. 16Notenwerte-äußere Gestaltentspricht der Tondauer
    -mathematisches Verhältnis
    -Triole=Wert durch drei geteilt
    -steht hinter Note/Pause ein Punkt, Verlängerung um Hälfte des Wertes
  17. 17Metrum-rhythmische Grundschlag in der Musik
    (-Grunschläge gleich lang und gleich betont-->Gegensatz zu Metrum)
    -Verhältnis von betonten (schweren) und unbetonten (leichten) Zählzeiten (metron, griech. = Maß)
    -Viertelnote am häufigsten
  18. 18Takt-rhythmisch metrische Ordnung
    -bestimmte Gruppe von Zählzeiten unter Beachtung der Betonungsverhältnisse mit Hilfe von Taktstrichen zusammengefasst
    -kündigt die neue betonte Zählzeit an
    -taktart: mathematischer Bruch
    -untere Zahl den Grundwert (Notenwert)
    -obere Zahl wieviel Grundwerte im Takt gebündelt
    -zwei Grundtaktarten- Zweier und Dreiertakt
  19. 19Rhythmus-unterteilt Metrum +steht in bestimmtem Verhältnis zu Metrum
    -Verdopplungen, Halbierungen, Vervierfachungen, Triolen und Punktierungen
    -Synkope = rhythmische Besonderheit die durch Verlagerung einer betonten, „schweren“ Zählzeit auf eine an sich unbetonte, „leichte“ entsteht-->in verschiedenen Musikstilen
  20. 20Tempo-für die Bewegung zur Musik ein sehr wesentlicher Parameter
    -Tempoangaben auf unterschiedliche Weise
    -Metronomzahlen (MM) (oder bpm-->das selbe)
    -Bewegungsbezeichnungen, wie z.B. andante= gehend, was der Schrittfolge eines ruhig gehende Menschen entspricht und somit als „mittleres“ Tempo gilt
    -emotionale Bezeichnungen wie z. B. vivace= lebhaft, grave=schwer oder comodo= gemächlich
    -Tempoverzögerung =ritardando (rit.)
    die Tempobeschleunigung =accelerando (accel.)
  21. 21Dynamik-Lautstärke abrupt oder allmählich geändert
    -plötzliche Lautstärkeänderung = Terrassendynamik (v. a. Barock)
    -lauter werdend ist crescendo (cresc.), für leiser werdend decrescendo (decresc.) (seit Klassik)
    -in unterhaltungsmusik kaum Lautstärkeänderung
    -
  22. 22Standpositionen1. Pos. = geschlossener Stand
    2. Pos. = Grätschstand
    (3. Pos. = leicht gekreuzter Stand)
    4. Pos. = Schrittposition
    (5.Pos. = deutlich gekreuzter Stand) (Eine Definition der 3. und 5. Position ist außer im klassi-schen Ballett schwierig.)
  23. 23BeweglichkeitBeweglichkeit ist eine motorische Fähigkeit. Sie ist gekennzeichnet durch die Amplitude, die durch innere oder mit Hilfe äußerer Kräfte in der Endstellung des Gelenks erreicht werden kann
  24. 24Ziele der Beweglichmachung• Erhalten oder Wiedererlangen der natürlichen Bewegungsweite (allgemeine Beweglich-keit)
    • Und sinnvolle Erweiterung von Bewegungsweiten (spezielle Beweglichkeit)
    • Kontrolle über Bewegungen in maximaler Bewegungsweite (bei aktiv und passiv erzeug-ter Bewegungsweite)
    • Verbesserung der inter- und intramuskulären Koordination – Verbessern der Entspan-nungsfähigkeit i.S. des Zulassens von Bewegungsweite
    • Verbessern der Kraftfähigkeit in den Endpositionen der Bewegungsweite
    • Verbessern der reflektorischen Steuerungsprozesse der Muskulatur (Ökonomisierung der Bewegungsverläufe)
    • Reduktion der Verletzungsanfälligkeit
    • Bewegungsamplituden gezielt vorbereiten z.B. für spezielle Sporttechniken.
  25. 25Kräftigung im max ränge of motion(i.S. des Erhaltens, Verbesserns oder Kontrollierens maximaler Bewegungsweiten)
    • Maximal konzentrische Kraft erarbeiten zum aktiven Erreichen des größtmöglichen Bewegungsausmaßes
    • erarbeiten spezieller, exzentrischer Kraftfähigkeit zum Abbremsen und Kontrollieren von auch schnell erzeugten maximalen Bewegungsweiten
    • Aufbau der Kraftfähigkeit zur Sicherung der Gelenksysteme bei großen Weiten im Halten (z.B. Stützpositionen gegen Schwerkraft) und bei hohen Beschleunigungskräften
    = Kräftigung: konzentrisch, technische Variationen mit geringer Bewegungsamplitude
  26. 26Entspannungfähigkeit Muskulatur verbessern• geschwungene Bewegungen und Schwünge zur Verbesserung der interund intramusku-lären Koordination – Zulassen von sinnvollen maximalen Weiten
    • Kontrollierte Führungen in verschiedenen Tempi zur Abstimmung von Gelenkaktionen bei verschiedenen Tätigkeiten und Sporttechniken
    • Haltungsaspekte, Atmung u.a. was die Entspannung fördern bzw. beeinträchtigen kann im technisch-koordinativen Kontext vermitteln
  27. 27Dehnfähigkeit Muskulatur verbessern(i.S. spezieller Entspannungs- und Längenfähigkeit im aktiven ROM)
    • Die aktive Dehnung entspricht am meisten den verschiedenen Aspekten der Beweglich-machung – der Krafteinsatz des Gegenspielers erzeugt die Bewegungsweite und be-stimmt so die Dehnung bzw. Dosierung der Dehnungsbelastung. Er gibt ein "Entspan-nungssignal" für die zu dehnende Muskulatur die geforderte Bewegungsweite zuzulassen und wird gleichzeitig im max. ROM gekräftigt.
    • Passive Dehnmethoden mit aktiver Verstärkung sind in ähnlicher Weise wirksam und ebenfalls durch den Krafteinsatz in der maximalen Position für eine Beweglichmachung interessant.
    • Keine effektiven Dehnübungsangebote sind sehr schnelle, evtl. sogar gerissene Bewe-gungen. Diese sind eher i.S. der exzentrischen Kräftigung (schneller Krafteinsatz zur Be-wegungskontrolle - Abbremsen) wirksam.
    (Andere Dehnmethoden sind eher unter dem Aspekt "Verbesserung der Dehnfähigkeit" in einem Training einzuordnen)
  28. 28Ziele einer Trainingseinheit•Muskuläre Entspannung
    •Längenfähigkeit der Muskulatur verbessern
    •Erarbeiten neuer Bewegungsweiten
    •Bewegungs-, Haltungszusammenhänge erarbeiten
    •... (z.B. sportspezifische, technikorientierte Ziele)
  29. 29Aktive DehnungEinnehmen der Dehnposition
    •Der Krafteinsatz des Antagonisten (Gegenspielers) der zu dehnenden Muskulatur bestimmt die Dehnung und die Dosierung der Dehnungswirkung
    Er gibt ein "Entspannungssignal" an die zu dehnende Muskulatur die geforderte Bew-gungsweite zuzulassen und wird gleichzeitig im max. ROM gekräftigt.
    •Keine weiteren verstärkenden Faktoren werden wirksam.
    •Die aktive Dehnung ist auch i.S. einer Beweglichmachung hoch effektiv, weil der Krafteinsatz, der zum Erreichen eines maximalen Bewegungsausmaßes (Range of Motion) nötigist, gleichzeitig trainiert wird (auch i.S. einer Verbesserung der neuromuskulären Steue-rung etc.)
  30. 30Passive DehnungEinnehmen der Dehnposition
    •Die Dehnung wird durch den Krafteinsatz von Muskelgruppen erreicht, die NICHT Antagonisten zur zu dehnenden Muskulatur sind oder / und
    •die Dehnung wird mit Hilfe der Schwerkraft, äußeren Widerständen, Hilfsmitteln odermit Hilfe eines Partners erzeugt
    •Die Belastungsdosierung (z.B. bei Partnerübungen) stellt ein besonderes Problem dar –die Einwirkung von außen wird oft durch eine Gegenkontraktion "kontrolliert" - es entsteht eine Dehnspannung (Kontraktion bei großer Muskellänge), die eher der exzentrischen Kraftbelastung zuzuordnen ist.
    •In einer passiven Dehnposition kann durch Entspannen und Nachgeben (z.B. der Schwer-kraft):"ausatmen", "nachgeben", "zulassen" gerade für gut gedehnte Sportler oft besonders effektiv gedehnt werden
  31. 31Passive Dehnung mit aktivere VerstärkungIn einer Dehnposition, die z.B. statisch gehalten wird, werden die Antagonisten eingesetzt, um eine zusätzliche Kraft (dynamisch oder statisch) zur Verstärkung der Dehnung zu erzeugen. Die-ses "Signal" wirkt gleichzeitig im Sinne einer PNFMethode entspannend auf die zu dehnende Muskulatur und verstärkt so besonders effektiv die Dehnwirkung.
    Der Krafteinsatz der Antagonisten ist auch i.S. der Verbesserung der aktiven Bewegungsweite (Beweglichmachung) sinnvoll und effektiv.
  32. 32aktive Dehnung mit passiver VerstärkungEinnehmen der Dehnposition
    •Der Krafteinsatz des Antagonisten (Gegenspielers) bringt die zu dehnenden Muskulaturin die maximal mögliche Gelenkstellung.
    •Zusätzliche Unterstützung durch die "Schwerkraft, andere Muskelgruppen, Widerstände,die kontrolliert dosiert werden können, verstärken die Dehnungswirkung
  33. 33dynamische Dehnung•Wie bei allen Dehnungen, soll die Bewegung in die Dehnposition ausreichend langsamund gut kontrolliert geführt werden, um die Entspannungsfähigkeit der Muskulatur zuerhalten.
    •An der "Dehngrenze" werden geführte (gleitend, ziehend, drückend...) weiche Bewegun-gen ausgeführt mit kleiner Bewegungsamplitude, die die Dehngrenze "umspielen".
    •Bewegung i. d. Dehnposition kann dann wie eine PNF-Methode wirken (s. J. A. Alter, TheScience of Flexibility)
    Bewegungen mit großen Amplituden rufen Gegenkontraktionen hervor, die i.S. einer Dehnung nicht effektiv sind - andere Trainingsziele wie "Kontrolle über große Bewe-gungsweiten", schnelle exzentrische Kraftfähigkeit etc. werden so realisiert - s. Beweg-lichmachung.
  34. 34PNF Methode propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation•CHRS - Methode (AED Methode)
    die zu dehnende Muskulatur anspannen (contract) - halten (hold) - entspannen (release) -dehnen (stretch)
    •SCHRS – Methode
    zuerst die Dehnposition erreichen dann in der Dehnposition die CHRS-Methode anwenden
    •Bewegungsangebote die i.S. einer PNF wirken
    siehe z.B. aktive Dehnung, Bewegungszyklen nach J. A. ·Alter, The Science·of Flexibility u. a.
  35. 35Flexibilitätsindexdie maximale passive und physiologische Beweglichkeit mehrerer Gelenke in einem Quotienten zusammengefasst
  36. 36Dehnmethoden1.Statisches Dehnen (Static Stretching) - Abkürzung: SS
    2.Dynamisches Dehnen (Dynamic Stretching) - Abkürzung: DS
    3.Anspannen - Entspannen - Dehnen (Contract Relax) - Abkürzung:CR
    4.Agonistische Kontraktion und Dehnen (Agonist Contract) -Abkürzung: AC
    5.Anspannen -Entspannen -Agonistische Kontraktion und Dehnen(Contract Relax - Agonist Contract) - Abkürzung: CR-AC
  37. 37statisches Dehnen 1Bei der Dehnmethode »Statische Dehnmethode l« werden durch die kurze Dehndauer (10-15 Sekunden) eher neurophysiologische denn strukturelle Anpassungen angestrebt. Die Muskulatur und das Bindegewebe werden durch das Einnehmen einer endgradigen Gelenkstellung auf maximale Län-ge gebracht – was von den Muskelspindeln (Muskellängensystem), den Golgi-Organen (Muskel-Sehnen-Spannungssystem) und weitern Rezeptor-systemen aufgenommen wird.
  38. 38Statisches Dehnen 2Bei der Dehnmethode Statische Dehnmethode II« werden durch die ver-längerten Dehnzeiten (bis zu 60 Sekunden) neben den neurophysiologischen auch strukturelle Anpassungen der gedehnten Gewebe angestrebt
  39. 39statisches Dehnen 3Die »Statische Dehnmethode III« ist ausschleiche im .therapeutischen Be-reich anzuwenden (Dehndauer > 60 Sekunden). Sie hat primär strukturelle Anpassungen zum Ziel.
  40. 40dynamisches Dehnen-eignen sich zur Vorbereitung auf sportliche Leistungen; insbesondere dann, wenn die künftigen Belas-tungen von dynamischen Bewegungen mit großen Gelenksamplituden gekennzeichnet sind
    -Endposition nicht gehal-ten, sondern durch leichtes Federn ständig erweitert wird
    -Energie pro Zeiteinheit, die das Binde-gewebe absorbieren muss, deutlich höher als bei statischen Dehnungen (positiv bei gesunden Sportlern)
    -Der Sportler führt 5-15 fe-dernde Bewegungen im endgradigen Bereich durch
    Die Dehnungen sollen kon-trolliert rhythmisch-geführt sein
    Die Bewegungsgeschwindig-keit ist gering
    Die Dehnungsintensität in-nerhalb einer Serie ist zu-nehmend
    Mit der dynamischen Dehnmethode werden weder Verletzungen noch Reflexe ausgelöst
    Die dynamische Dehnung kann in Intensität und Frequenz des Federns variiert werden
  41. 41AED/CRDer Sportler spannt zunächst die Muskulatur an, die folgend gedehnt werden soll
    Die Intensität der Anspannung soll submaximal bis maximal sein und kann je nach Zielset-zung zwischen 2 und 10 Sekun-den dauern Folgend wird die Muskulatur entspannt und die Dehnstellung eingenommen. Nun wird die Muskulatur ge-dehnt
    In der Phase der Dehnung kann die Dehnmethode sowohl als Eigen- als auch Fremddehnung durchgeführt werden
    Diese Methode wird im englisch-sprachigen Raum oft als PNFDehnen bezeichnet
    Weitere Bezeichnungen sind CHRS (Contract- Hold-Relax)
    oder PIR (Postisometrische Re-laxation) Dehnungen
    Im deutschsprachigen Raum werden diese Methoden auch als AED-Methoden (Anspannen-Entspannen-Dehnen) bezeichnet
    -reaktive Mehrdurchblutung und Kräfti-gung der folgend gedehnten Muskulatur
    -Aufmerksamkeit auf die zu kräftigende und zu dehnende Muskulatur gerichtet -->Körpergefühl
  42. 42ACDer Sportler nimmt aktiv unter Kontraktion seiner agonisti-schen Muskulatur die Dehnstellung ein(<10sec) um die antagonistische Muskulatur zu dehnen (AC = Contract).
    Die unter aktiver Muskelaktivierung eingenommene Dehnstel-lung kann durch einen Partner, Therapeuten oder Gerät unterstützt werden (Fremddehnung)
    Diese Methode wird im englischsprachigen Raum auch als PNFDehnen bezeichnet
    -erhöhte (reaktive) Durchblutung und Kräftigung der agonistischen Muskulatur, besonders vor Trainings - und Wettkampfbelastungen von Vorteil
    -erhöhte Aufmerksamkeit und Koordination »aktives Mitmachen
  43. 43CRAC-siehe AC+Sportler spannt zuerst die Muskulatur an, die folgend gedehnt werden soll (C = Contract)
    Die Intensität der Anspannung soll stark sein und zwischen zwei bis zehn Sekunden dauern
    Folgend wird die Muskulatur entspannt (R= Relax-->dann einnehmen der Dehnposition
    -Reflexbeeinflussung nicht nachgewiesen
  44. 44Effektivität DehnmethodenKurzeitbehandlung
    CR-AC
    AC
    DS
    CR
    SS
    -Bei den Dehnungsmethoden auf »neurophysiologischer Grundlage« (CR-AC; CR; AC) kommt es zu den höchsten elektrischen Aktivierungen der gedehnten Musku-latur.
  45. 45Muskelgruppen Einteilungdie Aktionsmuskeln (z. B. die gesamte Extremitätenmuskulatur) Bewegungshandlung
    •die Fixationsmuskeln (z. B. die Rumpfmuskulatur) Haltearbeit
    -->Bauch- und Rückenmuskel kräftigende Übungen sollten entsprechend dem Muskeltyp mit mäßigem Tempo ausgeführt werden
    (Zugunsten von Vielseitigkeit, Komplexität, Attraktivität und motivationaler Aspekte des Übens werden oft physiologische und vor allem funktionell-anatomische Bedingungen missachtet)
    (Strecker (Extensoren) stärker belastet als die Beuger(Flexoren))
  46. 46Kraftausdauer• Die allseitig \Kraftausdauerentwicklung der Rumpf-, Arm- und Beinmuskulatur bewirkt eine relativ hohe Kraftleistungsfähigkeit bei gleichzeitig gutem Ausdauervermögen und besonders guter lokaler Ermüdungswiderstandsfähigkeit der Muskulatur;
    • das Kraftausdauertraining führt zu einer funktionellen Verbesserung des Herz-Kreislauf- und Atemsystems;
    • der verhältnismäßig geringe materiell-technische Aufwand und die Möglichkeit der variablen Anwendung der Übungen gewährleisten bei entsprechender methodischer und organisatorischer Gestaltung ein effektives Kraftausdauertraining
    -• geringe Belastungsstärke (eigenes Körpergewicht)
    • große belastungsdichte (keine Entspannungsphasen zwischen einzelnen Wiederholungen, kurze Erholungspausen zwischen den Serien),
    • lange Belastungsdauer (5 und mehr Serien/Sätze)
    • großer Belastungsumfang (15- 30 Wiederholungen bzw. 20- 40 Sekunden in einer Belastungsphase).
    -Circut oder Satztraining
  47. 47Schnellkraft• die Verbesserung der Kontraktionsgeschwindigkeit der Muskulatur,
    • die Ökonomisierung neuro-muskulärer Steuerungsprozesse
    methodischen Merkmale einer Schnellkraftentwicklung sind:
    • hohe Belastungsstärke (kurzzeitig hohe Muskelspannung durch spezifischen Einsatz des eigenen Körpergewichts),
    • geringer Belastungsumfang (6-8 Wiederholungen pro Belastungsphase),
    • geringe Belastungsdichte (kurze Entspannungsphasen zwischen den einzelnen Wiederholungen; vollständige Erholungspausen zwischen den Serien, 1-3 Minuten oder auch länger),
    • kurze Belastungsdauer (3-5 Serien, 30—40 Gesamtwiederholungen).
    Als Trainingsübungen werden verwendet explosiv-dynamische Übungen wie
    • beid- und einbeiniges Hüpfen, Feder, Springen;
    • schnelle Gelenkstreck- oder Beugeübungen von Armen und Beinen gegen den Widerstand eines Partners
    -Wiederholungsmethode
    -vollständige, aktive Pause
  48. 48Krafttraining und Haltekraft (statisch)maximale Anspannung der Muskulatur über 6 bis 8 Sekunden bei definierten Gelenkwinkeln. Funktionelle Gelenkwinkel sind maximale Extension (Streckung) Mittelstellung, maximale Flexion (Beugung
  49. 49Regenerationszeiten1.Regenerationszeit zwischen den Sätzen
    2.Regenerationszeit zwischen den Trainingseinheiten
    Untrainierte
    1. 2-5 Minuten
    2. 12- 18 Stunden
    Trainierte Sportler
    1. 1-3 Minuten
    2. 4-8 Stunden
  50. 50Krafttraining und Koordination-störungsfreie Zusammenspiel zwischen den Agonisten, die die Bewegung realisieren, und den Antagonisten, welche der Bewegung entgegenstehen, bestimmt die Qualität der intermuskulären Koordination
    -v.a. in Schnellkraftdisziplinen zu beobachten
    -

Informationen

Beschreibung
Sport Karteikarten am BAS4 Bewegung und Gestaltung, erstellt von Mira Weller am 23/03/2021.
Erstellt von
Mira Weller
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