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Karteikarten

VL-8 - Emotionen

flo.watterott Deutsch 18 Karten

Karten in diesem Stapel (18)

  1. 1Emotionen- sind innere, psychische Prozesse
    - situationaler und momentaner Zustand (state)
    - dispositionelle Reaktionstendenz (trait)
  2. 2Emotion als Oberbegriff für...- Affekt (heftige, kurzzeitige Emotion)
    - Gefühl (subjektiver Aspekt der Emotion)
    - Stimmung (schwache, langandauernde Emotion)
  3. 3Emotionen sind mehrdimensionale Konstrukte bestehend aus...- affektiven (subj. Gefühl)
    - expressiven (Ausdruck im Verhalten),
    - physiologischen (körperliche Reaktion), - kognitiven (Bewertungen, Gedanken, Sorgen)
    - motivationalen (Verhalten bzgl. Lernfreude) Komponenten
  4. 4Klassifikation lernrelevanter Emotionen (Pekrun)- Valenz: positiv vs. negativ (Freude vs Traurigkeit)
    - zeitlicher Bezug (vergangenheitsbezogen vs zukuftsorientiert)
    - Art der Energetisierung (aktivierend vs. desaktivierend)
  5. 5Emotionen sind im Lern- und Leistungskontext- zentral für die Erklärung von Schülerreaktionen auf schulische Herausforderungen
    - relevant für die Auslösung, Aufrechterhaltung oder Reduzierung von Anstrengung
    --> zentrale Prädikatoren von Lernleistungen
  6. 6Prüfungsangst- hemmende Wirkung auf Lernprozess
    - Defizite in der Enkodierung von Wissen sowie der Speicherung, Verarbeitung und im Abruf von Informationen
    - geringe Prüfungsleistungen führen zu höhrer Prüfungsangst
    - erlernte Hilflosigkeit
  7. 7Langeweile- Zeit verstreicht subjektiv langsam und wird ineffektiv genutzt
    - im Unterricht durch Abwechslungsarmut
    - trockene Themen
    - Verständnisprobleme des Schülers
    - Ausgepowerter Lehrer
    - Sinnlosigkeit des Faches
  8. 8Leistungsemotionen ab Schuleintritt- negative Emotionen steigen
    - positive Emotionen sinken
    -Prüfungsangst steigt in GS-Zeit an
    - Lernfreude sinkt kontinuierlich bis Klasse 8
  9. 9Bezugsgruppeneffekt (Big-Fish-Little-Pond)- Wechsel der Bezugsgruppen bei Entwicklungsübergängen innerhalb der Schullaufbahn
    - Grundschule --> Hauptschule PROFIT
    (*) keine Leistungsvergl. mit deutlich stärkeren Schülern
    (*) bessere Noten
    (*) häufigere Gelegenheiten für Abwärtsvgl.
  10. 10Appraisal-Theorie- Interpretation von Situationen führen zum Erleben bestimmter Emotionen
    - Appraisals sind kognitive Bewertungsprozesse von Situationen, Tätigkeiten oder der eigenen Person
    - spezifische Konstellation von Appraisal definiert Art der Emotion
  11. 11Kontroll-Wert-Ansatz Pekrun a) KontrolleSubjektive Kontrolle bezieht sich auf:
    - zukunftsgerichtete Kausalerwartung
    (Wenn ich mich anstrenge, schaffe ich das)
    - aktuelle Kontrollwahrnehmung
    (Die Aufgabe ist schwer, ich schaff das nicht)
    - rückblickende Kausalattribution von Erfolgen/Misserfolgen
    (Ich bin durchgefallen, weil ich mich nicht genug angestrengt habe)
  12. 12b) Wert dieser Aktivitäten und Ergebnisse(1) kategoriale Bedeutung
    --> Ist die Lernaktivität/ergebnis subjektiv positiv oder negativ
    (2) dimensionale Bedeutung
    --> wie wichtig bzw. persönlich bedeutsam ist die Aktivität bzw. das Lernergebnis
  13. 13Einflüsse der sozialen Umwelt auf Leistungsemotionen- Instruktionen
    - Werinduktion
    - Autonomiegewährung
    - Erwartungen- und Zielstrukturen
    - Leistungsrückmeldungen- und Konsequenzen
  14. 14Instruktion- klar strukturierte, verständliche Stoff- und Aufgabenpräsentation
    --> realer Kompetenz- und Wissenszuwachs, pos. subjektive Kompetenzüberzeugungen
    - große Bedeutung der kognitiven Qualität während des Instruktionsprozesses
    - Senkung der Kontrolle durch inhaltlich-strukturell neuartige Aufgaben
  15. 15Wertinduktion- Vermittlung der Bedeutsamkeit von Lernaktivitäten und Leistungsergebnissen
    - Ausbildung entsprechender generalisierter Überzeugungen durch explizite Mitteilung, dass best. Fächer von großer Bedeutung sind
    - Verstärkung durch: Erwartungen/Rückmeldungen, Modellverhalten, Lernstoff mit Bedeutungsgehalt
  16. 16Autonomiegewährung- Selbstbestimmungstheorie
    - Erprobung, Entwicklung des eigenen Handelns bei Gewährung von Selbsständigkeit und Handlungsspielräumen auf altersangemessene Weise
    - Bedingung: Vorliegen hinreichender Kompetenzen für Aufgaben und Selbstregulation von Handlungen
    - zu große Freiheit bei mangelnder Kompetenz = Kontrollverlust, Hilflosigkeit
  17. 17Erwartungen und Zielstrukturen- Erwartungen bestimmen Beurteilung eines Leistungsergebnisses
    positive Beeinflussung des Glaubens an Kompetenz und Kontrollüberzeugung durch angemessen hohe Erwartungen
    - ungünstige Entwicklung bei überhöhten Erwartungen
  18. 18—

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Beschreibung
Karteikarten am VL-8 - Emotionen , erstellt von flo.watterott am 04/07/2015.
Erstellt von
flo.watterott
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