Karteikarten
Allgemeine 2 - Teil 3

Karten in diesem Stapel (11)
- 1Habituation - Bsp-Bsp.: Prof klatscht, Schüler zucken zusammen (Reflex), bei wiederholtem Klatschen gewöhnen wir uns allerdings daran
-Beispiele sind Schreck, Furcht und die Orientierungsreaktion (OR) - 2Habituation - nicht assoziatives Lernen-Es verändert sich eine bestehende Reaktion auf einen Stimulus
-Abnahme der Reaktionsstärke nach wiederholter Präsentation des Stimulus, der die Reaktion auslöst - 3Habituation -Geltungsbereich-Ist bei reflexiven Reaktionen auf neue und plötzliche Reize am deutlichsten
-kann prinzipiell bei jedem Stimulus auftreten
-Alle Reflexe habituieren - 4Adaptivität-Die Zuwendung zu einem neuen Reiz ist adaptiv, denn der Reiz könnte positive oder negative Fitnesskonsequenzen (i.e. den Fortpflanzungserfolg beeinflussen) haben
-Es wäre aber nicht vorteilhaft, auf Reize zu reagieren, deren Konsequenzen zu vernachlässigen sind (Man wäre wahnsinnig abgelenkt!! Beispiel Autofahren?)
-Hier setzt daher die Habituation ein. Sie sorgt dafür, dass starke Reflexe nur bei neuen, nicht aber bei bekannten Reizen auftreten - 5Universalität-Alle reflexiven Reaktionen habituieren
-Wird von vielen Lebewesen gezeigt - 6Allgemeine Eigenschaften von Habituation• Verlauf: Kontinuierliche, anfangs deutlichste, Abnahme der Reaktionsstärke auf immer gleichen Reiz
• Zeit: Dishabituation und Spontanerholung bei längerer Stimulationspause (aber schwächer)
• Erneutes Lernen bei gleicher Stimulation: Ersparnis-man habituiert ab 2ten Mal schneller - 7Allgemeine Eigenschaften von Habituation• Reizintensität: Reaktionen auf intensive Reize sind stärker und habituieren weniger
->möglich: Sensitivierung ->Verstärkung der Reagibilität (z.B. nach schmerzhaften Reiz) (Gegenteil von Habituation)
• Überlernen: Unter-null-Habituation
-> Der Lernprozess geht auch weiter, wenn Habituation auf Verhaltensebene vollständig scheint (Hinweis auf “inneren Prozess“)
• Generalisierung: abhängig von der Ähnlichkeit zwischen Reizen
-> Unähnliche Reize führen zur Dishabituation
-> (Werkzeug der Entwicklungs-psychologie) - 8Wichtigkeit von HabituationHabituation scheint ein Prädiktor für Intelligenz zu sein (korrelativ)
• Veränderte Habituationsmuster könnten eine wichtige Rolle bei ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit Hyperaktivitätsstörung) spielen
• Mangelnde Habituation auf Umweltreize spielt wohl eine wichtige Rolle bei Entstehung von Schizophrenie - 9Habituation bei der Meeresschneckesiehe Exkurs Blatt
- 10Habituation bei Babies-Johnson & Aslin: Untersuchung von Wahrnehmung und Erwartung bei Babies
-Stab bewegt sich entlang Box
-Präsentation von b oder c
->b wird länger betrachtet, da weniger erwartet
-Interpretation: Auch babies haben eine Figur-Grund Differenzierung
- 11Alt-Neu-Wahrnehmung bei Babies-Baby hört Rasse ->wird aufmerksam
-bei längerer Präsentation ->verliert Interesse
-Dishabituation, erneute Reaktion bei neuem Geräusch
->Babies können sich also den ersten Stimulus merken und Alt-Neu-Unterscheidung treffen
=>wichtige Basis von Lernen
Informationen
- Beschreibung
- Der Nutzer hat seine Fachbereichs-Information gelöscht. Karteikarten am Allgemeine 2 - Teil 3 , erstellt von Gelöschter Nutzer am 10/05/2021.
- Erstellt von
- Gelöschter Nutzer
- Aufrufe
- 30
- Verlauf
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- Erstellt von Lena Paisdzior · 10 Mai 2021
- Kopiert von Lena Paisdzior · 10 Mai 2021
- Bewertung