Karteikarten
10. Unweltverhalten II

Karten in diesem Stapel (37)
- 1Akzeptanz des Klimawandels Wissenschaftler vs. Laien in Europa97% vs. 92%
- 2Akzeptanz des Klimawandels Wissenschaftler vs. Laien in USA97% vs. 59%
- 3Akezeptanz des Klimawandel Demografische DeterminantenGrösster Einfluss => politische Zugehörigkeit und Ideologie

- 4Zunehmende Polarisierung von Republikanern und Demokraten- Reale Polarisierung, Leute glauben auch dass immer mehr polarisiert wird.

- 5Akzeptanz des Klimawandels Der Einfluss von "elite cues"

- 6Akzeptanz des Klimawandels Zusammenhang von Wissen und Wahrnehmung des Klimawandels- Je mehr wissen, negativer Zusammenhang desto mehr Verneinung des Klimawandels bei Republikaner
- Gemessen mit allg. Fragen zu Wissenschaft
- 7Gruppenprozesse Social Media als "echo chambers"- alle bleiben in der Bubble
- Wir glauben Fehlinformationen, je öfter wir diesen ausgesetzt sind. - 8Informationsverarbeitung und -bewertung Top-down Effekte- Zuletzt gab es eine Steigung, was passiert jetzt?

- 9Informationsverarbeitung und -bewertung Top-down Effekte Eye-Tracking Verfahren

- 10Politische Orientierung und Verhalten Schweizer Perspektive

- 11Akzeptanz des Klimwandels in Europa Menschengemacht?

- 12Gruppenverhalten The Social Identity Model of PE Action (SIMPEA)- Ingroup Norms and Goals = Gruppe hat gleiche Normen und Ziele
- Collective Efficacy Beliefs = der Glaube, dass man in einer Gruppe etwas bewegen kann
- 13Gruppenverhalten Interventionen - Wettbewerb, wer kann mehr Energie sparen- Energie wird nur während der Intervention gespart
- langfristig alles beim gleichen - 14Klassische Strategien der VerhaltensänderungInformation: Informationskampagnen
Anreize: Steuern/Subventionen, motivationale Strategien
Verbote: Gesetze - 15Informationskampagnen- Basierend auf Knowledge-Deficit Model
- Es fehlt Wissen über den Klimawandel (problem knowledge) oder darüber wie man Verhalten ändert (action knowledge)
- Erhöhung des Wisens führt zu Verhaltenänderung (kann aber auch negativ sein) - 16ABER: Diskrepanz zwischen Wissen und VerhaltenMehr als 92% Prozent der Europäer stimmen zu, dass der Klimawandel stattfindet
- 17Anreize- Behavioristischer Ansatz
- Das Verhalten kann im Wesentlichen durch Belohnung und Bestrafung gesteuert werden.
Rewards or punishment = Behavior - 18Verbote- Rein kontextbezogen
- Verhalten wird durch externe, strukturelle Barrieren bestimmt.
- Im Wesentlichen keine freie Wahl - 19Bounded rationality- Verhalten von Homo Sapiens ist geformt von kognitiven Biases und Heuristiken
Vorallem unter Zeitdruck, zu wenig Info und wenig kognitiven Ressourcen - 20Bounded rationalityAber: Wir handeln sehr kontextbezogen.
- 21EntscheidungskontexMenschen können sehr adaptiv handeln, also müsste man den Entscheidungskontext anpassen.
- 22Entscheidungarchitektur Nudging Richard ThalerVerhalten ändern ohne Verbote und ohne ökonomische Nachteile.
- 23Entscheidungsarchitektur Strategien Interventionskategorien 3 Dimensionen- Entscheidungsinformation
- Entscheidungsstruktur
- Entscheidungsunterstützung - 24Entscheidungsinformation- Übersetze Informationen
- Mache Informationen sichtbar
- Stelle einen sozialen Referenzpunkt zur Verfügung - 25Entscheidungsstruktur- Verändere Voreinstellungen (decision defaults)
- Verändere den Aufwand
- Verändere die Bandbreite oder Zusammensetzung von Optionen
- Verändere Konsequenzen von Optionen - 26Wie funktionieren Voreinstellungen "defaults"?- Trägheit (zu faul, zum Häkchen setzen)
- Empfehlung
- Referenzpunkt und Verlustaversion - 27Entscheidungsunterstützung- Stelle Erinnerungen zur Verfügung (Reminder des Verhaltens)
- Erleichtere Engagement - 28(Nudging) Interventionen können fehlschlagen- Effekte sind oft auf Sub-Populationen beschränkt.
- Viele Interventionen sind nur kurzfristig wirksam
- Einige Interventionen lösen Kompensationsverhalten aus, das zu negativen Effekten oder Nulleffekten (ich spare da, also kann ich da mehr ausgeben) führt.
- Einige Interventionen rufen Reaktanz hervor. - 29Beispiel ReaktanzMan konnte eine LED-Glühbirne kaufen. Eine mit und eine ohne Label. Konservative bevorzugen Glühbirne ohne Label.

- 30Sind Nudging-Techniken ethisch vertretbar?Cognitive bias perspective
Kongnitive Verzerrungen nutzen - 31Informationskampagnen Übersetzung von Attributenz.B. können die meisten mit kWh nichts anfangen. Lieber so viel Strom wie zwei Fussballfelder.
- 32Übersetzung von Attributen Wahl energieeffizienter ProdukteBeste Ergebnsise bei Umweltfreundlichkeit, weniger bei "laufenden Kosten" und "CO2 Emissionen"

- 33Mögen Europäer Nudging?Bei Umwelt und Kalorien ziemlich beliebt.
- 34Nudging Interventionen werden unterstützt, wenn...- legitime Ziele haben, die zu den Werten und Zielen der Gesellschaft passen
- transparent sind
- von vertrauenswürdigen Akteuren kommen - 35Nudges werden nicht unterstützt, wenn sie...- zu Kosten ohne Zustimmung führen.
- manipulieren (unterschwelliges Priming) - 36Verhalteninterventionen Ein Kochrezept- Wende evidenzbasierte Interventionen an
- Beachte für wen und wo die Interventionen implementiert werden soll
- Gehe über kognitive Fehler hinaus
- Mache Ziele sichtbar
- Evaluiere die Intervention - 37Psychologische ImpfungenMan zeigt eine falsche Petition
Personen
Informationen
- Beschreibung
- Der Nutzer hat seine Fachbereichs-Information gelöscht. Karteikarten am 10. Unweltverhalten II, erstellt von Gelöschter Nutzer am 20/01/2024.
- Erstellt von
- Gelöschter Nutzer
- Aufrufe
- 11
- Verlauf
-
- Erstellt von Alper Aticioglu · 20 Jan 2024
- Kopiert von Alper Aticioglu · 20 Jan 2024
- Bewertung