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Karteikarten

V_4-5: Kanalisation und Regenwasserbehandlung - Hydraulik von Abwasseranlagen

Sina Taba Planung von Abwasseranlagen Klausur Deutsch 19 Karten

V_4-5: Kanalisation und Regenwasserbehandlung - Hydraulik von Abwasseranlagen

Karten in diesem Stapel (19)

  1. 1Erkläre die Begriffe Überstau und ÜberflutungÜberstau: Wasser auf Straßen, aber keine Schäden
    Überflutung: Verbunden mit Schäden (vollgelaufene Keller etc.)
  2. 2Welche Schritte sind bei der hydrodynamischen Berechnung einer Anlage vorzunehmen?1. Grundlagenermittlung
    2. Plausibilisierungsprüfung
    3. Plausibilisierung
  3. 3Welche Schritte werde für die Grundlagenermittlung (hydrodynamische Berechnungen) vorgenommen?1 - Auswertung der Eigenveranlagerung
    2 - Abgleich der Kanalkataster
    3 - Digitalisierung von Einzugsflächen
    4 - Einarbeitung von Prognoseflächen
    5 - Ortbegehung
    6 - Ortsbezogener Niederschlag
  4. 4Welche Fehlerquellen sind bei der Grundlagenermittlung (hydrodynamische Berechnungen) gegeben?- Datenübertragung unvollständig
    - Erfassungsfehler
    - Datenlücken
    - Zahlendreher
  5. 5Wie wird die Plausibilisierungsprüfung bei hydrodynamischen Berechnungen (mit Software) durchgeführt?- optische Kontrolle während der Bearbeitung am PC
    - gezielte Datenabfragen in Datenbank
    - Datenüberprüfung im hydrodynamischen Berechnungsprogramm
    - Verschneiden von Kanaldaten und Karten in GIS
  6. 6Welche Berechnungen werden bei Planungen von Abwasseranlagen/Netzen durchgeführt?- Bestandsrechnungen (Ist-Zu-Stand)
    - Prognoserechnungen (mögliche Überflutungen bei bestimmten Regenereignissen)
    - Sanierungsrechnungen (Überprüfung: Verringerung der Überflutungsberechnungen durch Deiche, Querschnittsvergrößerung von Kanälen)
  7. 7Welche mögliche Maßnahmen kommen bei Planung von Hochwasserschutz in Betracht?- Querschnittsvergrößerung von Kanälen
    - Entlastungen durch Netzverknüpfungen (Umleitungen)
    - Optimierung von Sonderbauwerke (Deiche)
  8. 8Kanalzustanderfassung Welche Maßnahmen werden bei Optimierung von Kanalnetzen gegen Überflutungen etc. realisiert?- Verknüpfung/Vermaschung vom Kanalnetz
    - Verschiebung hydraulischer Schwerpunkte (durch Abmauerung)
    - Retention im Netz
  9. 9Wie wird die Erarbeitung des Sanierungskonzeptes vorgenommen?1. Reduzierung des Abflusses: Abkopplung von Flächen (Versickerungsanlagen, Entsiegelung undurchlässiger Flächen, Reaktivierung natürlicher Grabensysteme)
    2. Grundsatz der Planung: Ganzheitliche Planung unter Berücksichtigung verschiedener Randbedingungen (geplante Maßnahmen Dritter, bauliche Zustand des Netzes, Hydraulische Leistungsfähigkeit des Netzes)
  10. 10Abwasserbehandlungsanlagen Welche Abwasserbehandlungsanlagen gibt es? Ordne nach Misch- und Trennsystem!Mischsystem:
    Regenrückhaltebecken (RRB)
    Retentionsbodenfilter (RBF)
    Kanalsautraum (KSR)
    Regenüberlaufbecken (RÜ)
    Trennsystem:
    Regenrückhaltebecken (RRB)
    Retentionsbodenfilter (RBF)
    Regenklärbecken (RKB)
  11. 11Bedeutung der hydraulischen Berechnungen im Bereich der Kläranlagen1. Sicherstellen der verfahrenstechnischen Funktionen
    - Vermeidung von Ablagerungen (Mindestgeschwindigkeit, Schleppspannung)
    - Gleichmäßige Verteilung (z.B. auf mehrere Straßen
    - gleichmäßige Beckendurchströmungen
    2. Verminderung von Anlagen und Betriebskosten
    - Vermeidung unnötiger Höhenverluste (Pumpkosten)
    - Begrenzung der Sicherheitsreserven (kleinster möglicher Querschnitt)
  12. 12Bedeutung der hydraulischen Berechnungen im Bereich der Kanalisation1. Sicherstellen der verfahrenstechnischen Funktionen
    - Vermeidung von Ablagerungen (Mindestgeschwindigkeit, Schleppspannung)
    - Vermeidung von Einstau - Überstau - Überflutung
    - Vermeidung von Gewässerbelastungen - Ableitung zur Kläranlage
    2. Verminderung von Anlagen und Betriebskosten
    - Kostenoptimierung die der Kanalverlegung
    - Begrenzung von Sicherheitsreserven (kleinster möglicher Querschnitt)
    - Reduzierung der Kanalreinigungskosten - Gefälle, Material
  13. 131. Kontinuitätsgleichung 2. Impulssatz 3. Bernoullische Gleichung1. Q = v1 * A1 = v2 * A2 = Konstant
    2. p * Q * (v1 - v2) = 0 --> Druckstöße
    3. Gesamtenergiehöhe = geodesische Höhe + Druckhöhe + Geschwindigkeitshöhe
    hi = zi + [p/(p * g)] + [v^2/(2 * g)]
  14. 14Welche Berechnungen werden stationär, welche instationär durchgeführt?stationäre Strömung: Berechnung von Rohrleitungen und Gerinnen
    instationäre Strömung :
    - Druckstoß in Rohrleitungen
    - Schwall- und Sunkwellen
    - Plötzliche Änderungen der Durchflußmenge oder des Querschnitts
  15. 15Rohleitungsverluste bestehen im einzelnen aus:- Eintrittsverluste
    - Austrittsverluste
    - Reibungsverluste der Rohrleitung
    - Krümmungsverluste
    - Einbauten und sonstige Verluste
  16. 16Erkläre folgende Begriffe: 1. Strömen 2. Grenztiefe/Grenzgefälle 3. Schießen1. Strömen: große Wassertiefe, geringe Fließgeschwindigkeit, geringes Gefälle, Störungen wirken sich stromauf aus
    2. Grenztiefe/Grenzgefälle: Übergang Strömen - Schießen
    3. Schießen: Geringe Wassertiefe, hohe Fließgeschwindigkeit, hohes Gefälle, Störungen bereiten sich nicht stromauf aus
  17. 17Grafische Darstellung: Stationärer Fließen in offenen GerinnenGrafische Darstellung: Stationärer Fließen in offenen Gerinnen
  18. 18Gaukler-Manning-Strickler Formel Wofür wird dieser Formel verwendet?Gaukler-Manning-Strickler Formel Wofür wird dieser Formel verwendet?
  19. 19Diagrammdarstellung: Zulaufpumpwerk und PumpenauslegungDiagrammdarstellung: Zulaufpumpwerk und Pumpenauslegung

Informationen

Beschreibung
18.11.2015 - Kanalisation und Regenwasserbehandlung 25.11.2015 - Hydraulik von Abwasseranlagen
Erstellt von
Sina Taba
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