Karteikarten
Störungsbilder konkret
Karten in diesem Stapel (26)
- 1Nenne Dyssomnien.51.0 Insomnie (Ein/Durchschlafstörung, Schlafqualität)
F51.1 Hypersomnie (exessive Tagesmüdigkeit, Kataplexie, Schlafattacken)
F51.2 Nicht organ. Störung des Schlaf- Wachrhythmus - 2Nenne Parasomnien.Schlafwandeln F51.3
Pavor nocturnus F 51.4
Alpträume F 51.5 - 3Eigenschaften Zwang vs. TicZwang:
Ritualisiert, zielgerichtet, meistens mit Angst verbunden, geringe Veränderung über die Zeit, Beginn nach der Grundschule, nie während des Schlafes, unterdrückbar
TIC:
plötzlich, fragmentarisch, nicht mit Angst verbunden, unwillkürlich, auch während des Schlafes, schwankend, unterdrückbar - 4Was ist das besondere an der Blut-, Spritzen-, Verletzungsphobie?Form der spezifischen Phobie, verbundene Emotion ist häufig Ekel nicht Angst, im Gegensatz zu anderen Angsterkrankungen parasympathische Reaktion (bis zur vasovagelen Synkope-Kreislaufkollaps), Kontraindikation : Entspannungsverfahren. Dagegen VT applied tension- angewandte Anspannung
- 5Anteilige oder vollständige Abspaltung der psychischen Funktionen, Gedächtnis, Gefühlen und Körperempfindungen, der Wahrnehmung der eigenen Person und oder der UmgebungDissoziation (dissocatio: Trennung)- mögliche Begleitsymptomatik bei MS
- 6amotivationales SyndromAntriebs- und Leistungsstörung nach Drogenkonsum
- 7Ursache der Schizophreniemultifaktoriell, ungünstige Kombination von biografisch-psychischen, hirnorganischen,, sozialen, genetischen und anderen Bedingungen, von denen keine allein genommen die entscheidene Einzelbedingung ist.
- 8Was bedeutet Paruresis?psychisch bedingte Entleerungsstörung (schüchterne Harnblase)
- 9dissoziative FugueZustand von unterschiedlicher Dauer mit unerwarteter u. zielgerichteter Ortsveränderung über den gewöhnlichen Aktionsbereich hinaus, meist besetehen alle Kennzeichen einer dissoziativen Amnesie. Ursache: Traumatisch und emotional belastende Ereignisse, aber auch Temporallappenepilepsie, Alkoholarzneimittelmissbrauch. Prognose günstig.
- 10F 0... DemenzenF00 Demenz bei Alzheimer
...bei Pick-Krankheit
...bei Creuzfeldt Jacob-Krankheit
.. bei Huntington-Krankheit
...bei Parkinson-Krankheit
..bei Krankheit durch das humane Immundefizienz-Virus
... - 11Wo wird das Landau-Kleffner-Syndrom eingeordnet?Achse II
Umschriebene Entwicklungsrückstände.
F 80.3
erworbene Aphasie mit Epilepsie
-Auffälligkeiten EEG, rezeptive und expressive Sprachfertigkeiten verlieren sich, allgemeine Intelligenz bleibt erhalten, Beginn: 3-7, unterschiedlicher Verlauf; Ursache: vermutlich: entzündlich enzephalitischer Prozess - 12charakteristisches Merkmal der Borderline Persönlichkeitsorganisation (BPO) nach KernbergIdentitätsdiffusion. Diese Patienten sind in ganz typischer Weise
unfähig, eine Vorstellung von sich selbst und wichtigen Anderen wirklich zu
integrieren. - 13Instabile Persönlichkeitsstörung- Typus Borderline: drei Dilemmata zwischen sechs verschiedenen maladaptiven Verhaltensmuster→ exzessive Nachsicht vs. autoritäre Kontrolle
→ normalisieren pathologischer Verhaltemsweisen vs. Pathologisieren von normalem Vh
→ Autonomieentwicklung vs. Abhängigkeit - 14F1 Psychische und Verhaltensstörung durch psychotrope (einflussnehmende) Substanzen F10 Alkohol Kriterien der Abhängigkeit+starkes Verlangen
+verminderte Kontrolle über den Konsum
+körperliche Entzugserscheinungen
+Toleranzentwicklung
+Vernachlässigung von Interessen
+fortgesetzter Konsum trotz schädlicher Folgen
(3 oder mehr Kriterien) - 15Jellinek 1960Alpha: Erleichterungstrinker, kein Kontrollverlust, undiszipliniert
Beta: Gelegenheitstrinker, übermäßiges, unregelmäßiges Trinken, unverantwortliches Handlen, suchtgefährdet
Gamma: süchtiger Trinker, Abhängigkeit, Kotrollverlust; Trinkexzesse und unauffällige Phasen wechseln sich ab. Durch den ersten Schluck Alkohol wird ein scheinbar unstillbares Verlangen nach immer mehr Alkohol ausgelöst.
Delta: Gewohnheitstrinker, Spiegeltrinker, körperliche Abhängigkeit; benötigen eine bestimmte Mindestmenge an Alkohol, um sich gut zu fühlen. Entzugserscheinungen: Tremor, Diarrhö und Schlaflosigkeit, fallen sozial auf.
Epsilon: Quartals- episodischer Trinker, Kontrollverlust. Trinkexzesse können tagelang fortgeführt werden und zu vorübergehendem Gedächtnisschwund (Filmriss) und illusionärer Verkennung führen, dann monatelange Abstinenz - 16Alkoholsyndrom ohne DelirGastrointestinaltrakt
Nausea (Übelkeit)
Diarrhoe
Herz-Kreislauf
Tachykardie (Herzrasen)
Hypertonie
Vegetatives Nervensystem
Hyperhidrosis (Schweißbildung)
Schlafstörungen
Mydriasis (Pupillenerweiterung)
Fieber
Gesichtsrötung
Somatisches Nervensystem
feinschlägiger Tremor, Nesteln
Artikulationsschwierigkeiten
Wortfindungsstörungen
epileptiforme Anfälle
Psyche
Agitiertheit
Angst
Depressionen - 17Alkoholentzugssyndrom mit Delirauch Delirium tremens oder "Alkoholdelir" bezeichnet. Es tritt 48 bis 72 Stunden nach dem letzten Alkoholkonsum - oft in Verbindung mit einem so genannten Entzugsanfall - bei 5-15 % der Alkoholiker auf. Die Symptomatik erreicht nach ca. 4 Tagen ihr Maximum und kann in ernsten Fällen bis zu 2 Wochen andauern. Es ist die schwerste Form des Alkoholentzugssyndroms und bedeutet eine vitale Gefährdung des Patienten. Die Letalität beträgt unbehandelt 20%, behandelt 2% der Patienten.
Desorientiertheit bezüglich Ort, Zeit und eigener Person
Optische und akustische Halluzinationen
Schwere Agitiertheit mit
Gefährdung der eigenen Person
Gefährdung anderer
Beschäftigungsdrang
Nesteln
Herumsuchen - 181) Agoraphobie 2) Soziale Angst- beginnt oft in der Jugend 3) Teufelskreis der Angst1) Angst die gefürchtete Situation nicht verlassen zu können, das Fehlen eines sofortigen Fluchtweges (Beklemmung, Schwindel, Deperso./Derealis., Tremor)
2) niedriges Selbstwertgefühl, Furcht vor prüfender Betrachtung durch andere; sekundär Manifestation-> Angst vor dem Entdecken der Angstsymptome (mind. 2) wie Erbrechen, Zittern/Erröten oder Einnässen/koten
3) Angst führt zu körperlichen Symptomen, die wiederrum Panik auslösen
-> dem Betroffenen ist bewusst, dass die Angstreaktion inadäquat ist - 19nicht vorhersehbare paroxysmale (anfallsartige) Panikattacke41.0 Panikstörung
-vier Panikattacken in vier Wochen- mittelgradig
-vier in einer Woche über vier Wochen- schwer - 20F 41.1 generalisierte Angstmindestens 6 Monate- frei flottierend, Anspannung, Besorgnis, Befürchtung in Bezug auf alltägliche Ereignisse
- 21Wie nennt man den Versuch eines Zwangspatienten (Prävalenz 2,5%) den unangemessenen Geadanken zu unterdrücken und wozu führt das in der Regel?Neutralisieren
-> führt zum rebound Effekt= Förderung der Symptomatik - 22PTBSTherapie: Persönliches Modell, Psychoedukation, therap. Bindung, imaginatives Nacherleben, Konfrontation mit traumarelevanten Reizen, danach Rekonstruktion mit kritischen Überzeugungen und dysfunktionalen Verhaltensweisen
- 23traumfokussierte Therapie bei PTBSErinnerungen an schwere und biographisch frühe Traumatisierungen
sind zu wesentlichen Teilen im impliziten Gedächtnis und über Körpererinnerungen
abgespeichert. Die Bewusstwerdung verdrängter oder abgespaltener
traumatischer Erinnerungen kann ein wichtiger Teilschritt in der Überwindung
traumatischer Erfahrungen sein.
psychosozialen
Reintegration und Neuorientierung
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Soziale Unterstützung
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Einbeziehung von Angehörigen
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Opferhilfsorganisationen
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Berufliche Rehabilitation
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Opferentschädigungsgesetz
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Auseinandersetzung mit traumaspezifischen Verlusten und Einbußen
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Intrapsychische Neuorientierung
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Rückfallprophylaxe (Erarbeitung von Hilfen bei erneuter schwerer Belastung)
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Entwicklung von Zukunftsperspektiven - 24F10.6 amnestisches Syndromvon Korsakow entdecktes Syndrom in Verbindung mit Alkoholmissbrauch. Amnesien. Dabei kommt sowohl das Vergessen alter Gedächtnisinhalte (Retrograde Amnesie) als auch die Unfähigkeit, sich neu Erlebtes zu merken (Anterograde Amnesie), vor. Zumeist handelt es sich jedoch um eine ausgeprägte anterograde Amnesie und alte Erinnerungen bleiben relativ unbeeinträchtigt. Die Merkfähigkeitsstörung kann so ausgeprägt sein, dass es dem Patienten nicht möglich ist, sich Sachverhalte selbst für Sekunden einzuprägen. Des Weiteren verdecken die Patienten oft unbewusst ihre Erinnerungslücken an jetzige Ereignisse mit alten Erinnerungen.
- 25Unterschied: Dissoziative Störung vs. Somatoforme Störung1) symbolhafte Umsetzung innerpsych. Konflikte in körperl. Symptomatik
2) körperliche Symptome ohne ausreichend erklärende organische Ursache - 26Wozu kann es aufgrund von Deprivation im Säuglingsalter kommen?Zu einer anaklitischen Depression- zunächst vermehrtes Weinen, dann Schlafstörungen, apathisches Rückzugsverhalten.
Informationen
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- staatsprüfung Störungsbilder Karteikarten am Störungsbilder konkret, erstellt von canardo am 27/02/2014.
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- canardo
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- Erstellt von canardo · 27 Feb 2014
- Kopiert von canardo · 27 Feb 2014
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