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Karteikarten

Big Data

Daniel Eberwein Deutsch 50 Karten

Karten in diesem Stapel (50)

  1. 1Mit was beschäftigt sich Big Data?- Sammeln von Daten
    - Gewinnen von Informationen
    - Finden und Nutzen von Datenquellen
    - Daten in beliebiger Form und Menge
  2. 2Warum Big Data?- Erstellen von Prognosen
    - Ableiten von Strategien
    - gezieltere und bessere Werbung
  3. 3Woher kommen die Daten?- Kunden für sich arbeiten lassen
    - Facebook: Likes, Freundschaften, Nachrichten
    - Google: Double-Captcha
    - Daten einkaufen
  4. 4Wann sind Daten nutzlos?- keine Umwandlung in Information
    - vor allem wenn Daten nicht schnell zu Information werden
    - wenn Information selbst nicht schnell genutzt wird
  5. 5Herausforderungen der Analyse- Diversität der Daten
    viele Quellen
    Schemalos
    schwer zu integrieren
  6. 6Lösungen für die Datenanalyse- Algorithmen: Effizienz + Qualität der Algorithmen
    - Mensch: vereinfachte Handhabung + menschliche Intelligenz
    - Maschine: parallele Verarbeitung + Ausführung
  7. 7Die 3 VVariety (Vielfalt)
    Velocity (Geschwindigkeit)
    Volume (Menge)
  8. 8Variety - Vielfalt- verschiedene Datentypen
    - Integration von Daten aus unterschiedlichen Quellen
    - flexible Verknüpfung von Daten
    - große Bandbreite an Datenmodellen
  9. 9Velocity - Geschwindigkeit- Realt-Time Daten von Events
    - In-Memory-Verarbeitung: Unmittelbare Analyse ohne Zwischenspeicherung der Daten
    - Event-basierte Architekturen
    - Arbeitsspeicher statt Festplattenspeicher
    - Weniger I/O, mehr Hauptspeicher Nutzung
  10. 10Volume - Menge- erfordert verteilte Infrastrukturen
    - Nutzung von Cloud Computing Plattformen
    - Abkehr vom klassischen Client-Server-Modell
  11. 11Data Compliance - Risiken- Einhaltung gesetzlicher Vorgaben zum Datenschutz
    - Risiko ergibt sich aus dem Sammeln, Speichern, Verändern, Analyse, Weitergabe und Löschen von Daten
  12. 12Data Compliance - Nationale Rahmenbedinungen- Recht auf informationelle Selbstbestimmung
    - BDSG: grundsätzliches Verbot der Erhebung personenbezogener Daten
    - Daten nur zu einem bestimmten Zweck erheben und nur zu diesem Zweck verwenden
    - Grundsatz der Datensparsamkeit und Datenvermeidung
    - Grundsatz der Transparenz (informieren)
  13. 13Data Compliance - §28 BDSG- Datenerhebung ist erlaut zur Erfüllung der eigenen Geschäftszwecke
  14. 14Data Compliance - §29 BDSG- Nutzung von Daten aus öffentlich zugänglichen Quellen ist erlaubt
  15. 15Data Compliance - anonymisierte Daten- ist zulässig, wenn auch durch Anreicherung der Daten nicht ersichtlich ist, wer die Person ist
  16. 16Data Compliance - Sozialrisiko- Kunde hat Eindruck überwacht zu werden
    - personalisierte Werbung
    - Kundenbindung kann Schaden nehmen
  17. 17Datenrisiken- Sicherheit der Daten --> Verschlüsselung
    - Qualität der Daten: Vollständigkeit, Konsistenz, Verfügbarkeit, Plausibilität
  18. 18Modellbildungsrisiko- Auswahl geeigneter statistisch-mathematischer Modelle
    - Auswahl geeigneter Analysetechniken und Verfahren
  19. 19Intepretationsrisiko- bei der Auswertung der Ergebnisse können Probleme auftreten
    - Fehlinterpretationen durch Laien möglich
    - viele Modelle haben eine nicht-triviale Darstellungsform
  20. 20Risikovermeidung - Data- Löschfristen einhalten
    - Prüfen der Qualität
  21. 21Risikovermeidung - Data Management- Datenschutzgesetze prüfen und einhalten
    - Daten sollten nur endgültig gelöscht werden können
  22. 22Risikovermeidung - Organisation- klare Formulierung der Verantwortlichkeiten und Aufgaben sowie Zugriffsrechte
  23. 23Risikovermeidung - Prozesse- kontinuierliche Überprüfung der Rechtskonformität
  24. 24Risikovermeidung - Kunde- Vertrauen durch Transparenz
    - ohne explizite Einwilligung keine Speicherung und Verarbeitung der Daten
  25. 25Methodische Herausforderungen- Kombination bisheriger mit neuen Techniken
    - organisatorische Maßnahmen
    - Definition von Rollen und Verantwortlichkeiten
    - Kulturwandel
  26. 26Technische Herausforderungen- Planung und Installation neuer Systeme
    - Integration in bestehende Landschaft
    - Leistungsfähigkeit des Netzwerkes
  27. 27Auswirkungen auf den Einzelhandel- gezieltere Werbung
    - Optimierung der Lagerbestände und gesamten Supply Chain
    - Dynamische Preisanpassung
    - Verbesserung des Layouts der Filialen
    - Probleme für kleinere Unternehmer
    - gewaltige Datenmengen
  28. 28Wie können diese Auswirkungen erreicht werden?- Aufbau der benötigten Kapazitäten in Form von Wissen, Infrastruktur und Personal
    - Verwendung von In-Memory-Datenbanken, In-Database-Analytics und Grid Computing (z.B. Hadoop)
    - Tracking der Einkäufe durch Kundenkarten, Kreditkarten, PLZ, ...
  29. 29NoSQL - Entstehung- Relationales Datenmodell für viele Webanwendungen zu starr
    - neue Projekte müssen flexibler werden
    - Skalierbarkeit und hohe Verfügbarkeit wichtiger als Konsistenz
    - schneller für viele Anwendungen mit großen Datenmengen
  30. 30NoSQL - Eigenschaften- keine festgelegte Definition
    - schemafrei oder nur schwächere Schemarestriktionen
    - andere Konsistenzmodelle (BASE)
    - einfache API
    - weniger, aber mächtige Funktionen
  31. 31NoSQL - Vorteile- lösen Skalierungsprobleme
    - schemafreie Datenpräsentation
    - Struktur muss vorab nicht festgelegt werden und kann sich ändern
    - kürzere Entwicklungszeiten
    - schnellere Systeme durch Verteilung der Anfragen und Entfall des Transaktionsoverheads
  32. 32Key/Value Systeme- einfachstes NoSQL-Modell
    - zwei Spalten: key & value
    - schemalos
    - weniger geeinget für komplexe Datenstrukturen
    - beschränkte Abfragemächtigkeit
  33. 33Spaltenorientierte Datenbanken- zweidimensionale Tabellen werden spaltenweise gespeichert
    - effizienter, wenn Aggregtae über viele Zeilen und nur wenige Spalten gebildet werden muss
    - effizienter, wenn für alle Zeilen gleichzeitig eine Spalte einen neuen Wert erhält
    - ineffizienter, wenn gleichzeitig viele Spalten einer einzigen Zeile benötigt werden
    - ineffizienter beim Einfügen einer neuen Zeile, wenn alle Daten dieser Zeile auf einmal eingefügt werden
  34. 34Dokumentenorientierte Datenbanken- Daten sind Dokumenten
    - Dokument ist meist eine strukturierte Datei
    - jedes Dokument hat einen eindeutigen Identifikator
    - Anfragen auf Dokumente
  35. 35Graphendatenbanken- Graphen, um stark vernetzte Informationen abzuspeichern
    - Knoten und Kanten
    Property-Graphen: ergänzen Eigenschaften
    - Daten können sehr flexibel strukturiert werden
  36. 36NoSQL- Zusammenfassung- schlank und effizient
    - kostengünstige Verwaltung
    - einfache Strukturierung großer Datenmengen
    - bessere Performance und ausfalltolerantere Datenverteilung durch Verzicht auf strenge Konsistenz
    - mehr Arbeit bei der Analyse der Daten und Anforderungen
    - relationale Modell bei bestimmten Anwendungen immer noch besser
  37. 37ACID- Konsistenzmodell relationaler Datenbanken
    - Konsistenz als zentrales Thema
    - Atomicity: Transaktionen werden ganz oder gar nicht ausgeführt
    - Consistency: nach jeder Transaktion bleibt die Konsistenz erhalten
    - Isolation: Parallel ablaufende Transaktionen behindern sich nicht
    - Durability: nach erfolgreichem Abschluss einer Transaktion sind die Daten dauerhaft gespeichert
  38. 38CAP- Theorem (Brewers)- es ist unmöglich sowohl Consistency, Availability und Partition Tolerance gleichzeitig zu gewährlesiten
    - Konsistenz: Zustand ist konsistent nach Abschluss einer Transaktion
    - Availability: Alle Clients können stets schreiben und lesen
    - Partitionstoleranz: Knoten fällt aus, Gesamtsystem läuft weiter
    - maximal zwei der drei können gleichzeitig erreicht werden
  39. 39BASE- Basically, Available, Soft State, Eventually Consistent
    - Löst den Konflikt des CAP-Theorems
    - Gegenpart zum klassischen ACID, aber keine schwarz-weiß Auswahl
    - Verfügbarkeit vorrangig, Konsistenz untergeordnet
    - Konsistenz erst nach einem Zeitfenster der Inkonsistenz erreicht
  40. 40Neo4Jsiehe Code Beispiele in der Zusammenfassung!!!
  41. 41Verteilte Infrastruktur- Berechnungen und Speicherung auf Cloud Infrastrukturen
    - skalierbar
    - flexibel
    - fehlertolerant
  42. 42Verteilte Verarbeitung- über einzelne Maschine hinaus
    - komplexe Programmieraufgaben sollen vereinfacht werden
    - MapReduce-Ansatz
    - geeignet für Commodity-Hardware um Kosten zu reduzieren
  43. 43MapReduce - Funktionsweise- Problem muss parallelisierbar sein
    - Problem aufgeteilt in kleine Unterprobleme
    - Lösung der kleinen Probleme
    - Zusammenfassen der Lösungen der kleinen Probleme als Lösung für das ursprüngliche Problem
  44. 44MapReduce - Ausführung- Master weist den Knoten Aufgaben zu und sagt ihnen, wo sie ihre Daten finden
    - Prozesse werden an Knoten zugewiesen
    - Master kennt den Status aller Knoten
    - MapWorker fertig --> Nachricht an Master
    - Master stößt Reduce Phase an, wenn Map Phase vollständig beendet ist
  45. 45MapReduce - Gruppierung & Aggregation- erst Gruppierung, dann Aggregation
    - findet zwischen Map und Reduce statt
    - Key-Value-Paare werden nach Key sortiert, als Vorbereitung für Reduce
    - wird durch den Master erledigt
  46. 46MapReduce - Reduce- Zusammenführen der gruppierten und aggregierten Vorlösungen zu einer Gesamtlösung
  47. 47MapReduce - Ausfall von Knoten- Ausfall Master: Neustart der MapReduce Aufgabe
    - Ausfall MapWorker Knoten: Neustart der Map Aufgaben für diesen Knoten und alle Reduce Aufgaben informieren über neue Lokation des Inputs dieses Knotens
    - Ausfall Reduce Worker Knoten: Neustart Reduce Aufgabe sobald Knoten wieder verfügbar
  48. 48Apache Spark - Grundlagen- Engine für verteilte Datenverarbeitung
    - diverse Erweiterungen möglich (SQL, Machine Learning, Visualisierung,...)
  49. 49Apache Spark - Grundidee- Berechnungen sind Operationen auf einem RDD Datensatz
    - Spark verteilt die Daten auf mehrere Knoten beim Laden einer Datei
    - Partitionierung der Daten ist nicht transparent
    - Entwickler hantiert mit nur einer generischen JavaRDD Instanz
  50. 50Apache Spark - RDD- Resilient Distributed Dataset
    - Resilient: Datensatz kann bei Fehlern wiederhergestellt werden
    - Distributed: Daten werden beim Laden partitioniert und über mehrere Knoten verteilt

Informationen

Beschreibung
Karteikarten am Big Data, erstellt von Daniel Eberwein am 18/07/2016.
Erstellt von
Daniel Eberwein
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