Karteikarten
Biodiversität von Pflanzen und Pilzen

Karten in diesem Stapel (59)
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- 2Welche Reservestoffe haben Cyanobakterien?Cyanobakterienstärke
Cyanophycinkörner
Voluntinkörner - 3Was ist eine Heterozyste? Wo kommt sie vor?Spezialisierte Zelle in fädigen Cyanobakteriota
In ihr findet die Stickstofffixierung aus der Luft statt
Kann auch als Dauerzelle fungieren
Kommt vor allem bei der Ordnung Nostocales vor - 4Wie pflanzen sich Cyanobakterien fort?Zellteilung
Interkalares Wachstum: Bildung irisblendenartiger, zentripetaler Querwände
Vermehrung durch unspezifische Fadenfragmentierung
Bei einzelligen Formen durch Bildung von Endo- und Exosporen
Bildung von Dauerzellen (Akineten) zur Überdauerung - 5Was sind Stromatolithen und wie sind sie entstanden?Stromatolithen sind biosedimentäre Kalkablagerungen bzw Spurenfossilien aus abgestorbenen Cyanobkterien
Sie entstehen durch festsetzen der Algen an Felsen im Meer. Gezeiten können zum Absterben der Algen führen - 6Beschreibe die Fortpflanzung der ZygnematophytenzygnematophytenGeschlechtliche Fortpflanzung durch verschmelzen (Konjugation) zweier Zellen, die sich mit Gallerte umgeben
- 7Welche Merkmale haben Kiselalgen?Einzellige oder koloniebildende kokkale Algen
goldbraune Plastiden --> Focoxanthin
Reservestoff: Chrysolaminarin (im Zellsaft, Öl in besonderen Vakuolen)
Zwei Schalen aus Kieselsäure (Epitheca, Hypotheca)
Raphe - 8Charakteristika der ChlorobiontaPhotoautotroph, durch primäre Endocytobiose von Cyanobakterien
Grüne Plastiden, Chlorophyll a + b, Chloroplast mit doppelter Membran
Pyrenoide (falls vorhanden) innerhalb der Chloroplasten von Stärke (Reservestoff) umgeben und mit hoher Konzentration von RuBisCo - 9Merkmale und Vorkommen der Bryopsidophyceae"Schlauchalgen", Vorkommen: in warmen Meeren
Siphonale Organisationsstufe (auch Flechtenthallus)
Thallus ohne Querwände, Keimzellenbehälter durch Querwände getrennt
Akzessorische Pigmente: Siphonoxanthin, Siphonein
Zellwand umschließt einen polyenergiden Protoplasten
Haplontische LZ oder heteromorpher GW - 10Vorkomen der PhaeophycaeÜberwiegend im Meer
Nur 5 Gattungen im Süßwasser bekannt - 11Merkmale und Vorkommen der Charophyceae"Armleuchteralgen", Vorkommen: Süß- und Brackwasser
Thalli regenmäßige in gewebeartige und fädige Abschnitte untergliedert
Komplexe Fortpflanzungsorgane (Spermatogonien und Oogonien)
Gliederung in Knoten (Nodi) und Achsenglieder (Internodien) - 12Merkmale und Vorkommen der DinophytaVorkommen: wärmere Meere, selten Süßwasser, bilden mit Diatomeen die Hauptmenge an Phytoplankton
Einzeller mit zwei langen Geißeln, Quergeisel, Längsgeißel
Ca. 50% heterotrophe Formen, wenige kokkale und trichale Formen
Plastiden mit Chlorophyll a, vereinzelt auch c
Apikalhorn, Antapikalhörner, Längs- und Querfurche, Zellulosepanzer - 13Progression in der Entwicklung der Thalli der Cyanobacteriota? Beschreiben und BeispieleChroococcales: Einzellig oder einfache Coenobien
Oscillatoriales: Trichome ohne Heterocysten, Akineten (Dauerzellen) und Verzweigungen
Nostocales: Trichome mit Heterocysten, Akineten und unechten Verzweigungen, oft große Gallertmassen auf feuchten Böden
Stigonematales: Trichome oft vielreihig und mit echten Verzweigungen - 14Skizziere und beschrifte ein Phycobilisom

- 15Welche Süßwasserrotalgen gibt es und wo kommen sie vor?Betrachospermum: fließende Süßgewässer
Lemanea: Bäche, Flussoberläufe - 16Beschreibe den Entwicklungzyklus von Laminaria (Phaeophyceae)

- 17Aus welchen Algen wird Agar-Agar gewonnen?Gelidium robustum und Gracilaria
- 18Aus welchen Algen wird Carrageen gewonnen?Chondrus cristpus
- 19Was sind die charakteristischen Mrkmale der Chrysophyta (Goldalgen)?Meist monadale Einzeller, z.T. auch Kolonien
Selten amöboid, kapsal, kokkal, trichal und Gewebethalli bildend
Plastiden goldbraun bis braun
200 Gattungen mit ca. 1000 Arten
Meist im Süßwasser, seltener im Brack- und Meerwasser - 20Merkmale der RhodobiontaBegeißelte Stadien fehlen
Vorallem trichale Formen bis verflochtenen oder pseudoparenchymatische Thalli
Uniaxialer Zentralfadentyp oder multiaxialer Springbrunnentyp (keine echten Gewebe sondern Plectenchyme)
Phycobilisomen mit Phycoerythrin und Phycocyaniin sowie Allophycocyanin - 21Merkmale der TrentepholiophyceaeFädige Thalli
Zellwand aus Polysacchariden und Sporopollenin
Terestrische Luftalgen (auf Gestein oder epiphytisch)
Haematochrom (verantwortlich für gelb-orange Färbung) - 22Vorkommen der Rhodobionta + min. 1 BeispielWärmere Meere
Süßwasser (Batrachospermum, Lemanae)
Maximal bis 180m Tiefe - 23Unterschied zw. Cyanobakterien und EubakterienChlorophyll a statt Bakterienchlorophyll
Photosystem I und II
Freisetzung von Sauerstoff (O2)
5-10x größer als Bakterienzellen - 24Nennen Sie die Merkmale der EuglenophytaMonadale Einzeller
Zuggeißel mit Flimmern, entspringen in Ampulle
Augenfleck (Stigma
Grüne Chloroplasten mit Chlorophyll a und b
Pellucula (=Hülle aus Proteinen)
Pulsierende Vakuole - 25Nennen Sie die Merkmale der Haptophyta! Zu welcher Gruppe gehören Sie?Haptophyta gehören zu den Heterokontobionta
Monadale, capsale, trichale und kokkale Formen
Zwei meist gleichlange Geißeln ohne Flimmerhaare
Haptonema (=fadenförmiges Anhängsel)
Chlorophyll a und c - 26Was ist ein Pyrenoid?Scharf bgrenze Verdichtung der Stromamatrix der Chloroplasten
Oft von Stärkekörnern umgeben. Thylakoide nur vereinzelt oder fehlend
Hohe Konzentration des Schlüsselenzyms zur CO2 Fixierung an der Luft - 27Lebenszylus der Bryophyta Beschriften

- 28Bndel, Blattquerschitt von Sphagnum quinquefarium

- 29Laubblatt von Laubmoos beschriften

- 30Wie unterscheiden sich die Blätter von Laubmoosen und Lebermoosen?Wenn Lebermoose beblättert sind, dann ahben die Blättchen NIE eine Blättchenrippe
Laubmoos-Blättchen sind häufig mit Blättchenrippe - 31Wo kommen Lyco- bzw. Euphylle vor? Wie unterscheiden sie sich? Nenne je ein Beispiel!Lycophylle: bei Lycophyten (Bärlappen), einrippig
vlt nur als oberflächlicher Stammauswuchs entstanden (=Enation)
Gefäßündel hinterlässt beim Abzweigen ins Blatt keine Lücke am zentralen Gefäßbündelstrang des Stammes
Euphylle: bei Pteridiophyten und Spermatophyten (Farne und Samenpflanzen)
Rippe mit Verzweigung
durch Planation und Verwachsung entstanden
hinterlässt Lücke am zentralen Gefäßbündelstrang - 32Bild von 2 Lebermoosen - Welche Pflanze ist das, und welche Blattstellung?

- 33Merkmale Jungermanniopsida (Jungermann-Lebermoose)

- 34Blättchenstellung Jungermanniideae

- 35Was ist (innerhalb der Bärlappe und Farnpflanzen) ein Strobilus?Sporophyllstand bei Lycophyten (=Bärlappe)
Sporangienträger-Stand bei Equisetopsida (=Schachtelhalmgewächse) - 36Wie unterscheidet sich ein Eusporangium von einem Leptosporangium?Eursporangium: -> eursporangiat (Farne, Schachtelhalme, auch bei allen Samenpflanzen)
-- Entwicklung aus mehreren Rindenzellen
-- mehrzellschichtige Sporangienwand
-- meist sehr viele Sporen
Leptosporangium: -> Leptosporangiat (nur bei einer Farngruppe: Polypodiopsida)
-- Entwicklung aus 1 Rindenzelle
-- einzellschichtige Sporangium-Wand
-- relativ wenige Sporen - 37Nenne 3 Gruppen der PolysporangiophytaLycophyten (Bärlappe)
Pteridiophyten (Farnpflanzen)
Spermatophyten (Samenpflanzen) - 38Nennen Sie einer Lebermoos mit Blaualgen in BlatthöhlungenBlasia pusilla hat Blaualgen in Höhlungen
- 39Nennen Sie eine heterospore Farnpflanze mit Blaualgen im BlattoberlappenAlgenfarn/Azolla --> Anabaena azollae in Blattoberlappen + Höhlung
- 40Nennen Sie einen heterophyllen und heterosporen FarnSchwimmfarn (Salvinia natans)
- 41Was sehen Sie auf dieser Abbildung, beschriften Sie:

- 42Was sehen Sie auf dieser Abbildung, beschriften Sie:

- 43Was ist ein Pseudopodium? Bei welchen Pflanzen kommt es vor?Das Pseudopodium ist ein der Seta ähnelndes Gebilde welches allerdings vom Gametophyt und nicht vom Sporophyt (wie im Fall der Seta) gebildet wird.
Vorkommen: Klaffmoose (Andreaeopsida), Torfmoose (Sphagnopsida) - 44Was ist ein Indusium?Ein Indusium ist einen Schutzschicht über dem Sorus (=Sporangienhaufen), die bei den meisten Pteridiophyten vorkommt
- 45Nennen Sie die Merkmale der Hornmoose anhand der Tabelle!Grünalgen-ähnlich
---- 1 großer Cloroplast mit Pyrenoid
Lebermoos-ähnlich
--- Thallus (mit Scheitelzellenwachstum)
--- (Pseudo)-Elaterenbildung in Kapsel
--- einzellige Rhioide (glatt)
Laubmoos-ähnlich
--- Spaltöffnungen in Kapselepidermis
--- Kapsel mit zentraler Columella (=reduziertes Leitbündel???)
Farnpflanzen-ähnlich
--- Sporophyt zu 90% "Selbstversorger"
--- lange anhaltendes Interkalarwachstum des Sporogons
--- Thallus ähnelt Prothallien der Farne
allen sehr unähnlich
--- Thallus (Gametophyt) auf Unterseite mit Spaltöffnungen (innen: fädige Blaualgen)
--- hornförmige Kapsel (springt mit 2 Klappen auf)
--- Zygote teilt sich zuerst längs - 465 Merkmale des Sporophyt der LebermooseSporophyt (Seta + Kapsel) kurzlebig
Sporogon ohne Spaltöffnung
Sporenkpsel fertig entwickelt bevor Seta sich streckt
Kapsel ohne Columella
Bildung von Meiosporen und Elateren
Kapsel öffnet sich mit 4 Klappen - 47Welche zwei Merkmale haben Klaffmoose und Torfmoose gemeinsam?Besitzen Pseudopodium
Kein Peristom - 48Um welche Pflanze handelt es sich? Beschriften Sie die Einzelnen Teile!

- 49Was versteht man unter poikilohydrisch?Moose sind poikilohydrische Pflanzen = wechselfeucht
Stoffwechsel findet nur im feuchten Zustand statt
--> Hohe Überdauerungsfähigkeit bei Trockenheit - 50Was sind ektohydrische Moose?Wasseraufnahme nur äußerlich
keine innere Wasserleitung
Völlig trockene ektohydrische Moose lassen sich innerhalb kürzester Zeit benetzen - 51Wie erfolgt die Mineralstoffaufnahme der Moose?Mineralstoffaufnahme durch Kationenaustausch
--> umgebendes Wasser wird immer saurer - 52Welche zwei Apomorphien unterscheiden die Moosfarne und die Brachsenkräuter von den Bärlappen? Welches Apomorph trennt die Moosfarne von den Brachsenkräutern?Bärlappe:
--- isospor
--- keine Ligula
Moosfarn:
--- heterospor
--- Ligula
--- Spermatozoid 2-geißelig
Brachsenkräuter:
--- heterosport
--- Ligula
--- Spermatooid vielgeißelig - 53Durch welche 3 Merkmale unterscheiden sich die Polypodiopsida von den Schachtelhalmgewächsen, den Gabelblattgewächsen und den eusporangiaten Farnen?Polypodiopsida:
--- einschichtige Sporangienwand
Eursporangiate Farne:
--- Mehrschichtige Sporangienwand + Synangium (= verwachsene Sporangien)
Gabelblattgewächse:
--- Synangium
Schachtelhalmgewächse:
--- Eu-Sporangien
--- Sporen mit Hapteren - 54Beschriften Sie die Abbildung, um was handelt es sich?

- 55Beschriften Sie folgende Zeichnung:

- 56Sie haben zwei Moosblättchen in der Hand und sind sich ganz ganz sicher (so richtig sicher halt), dass ein Blättchen von einem lebermoos und ein Blättchen von einem Laubmoos stammt. Nennen Sie je ein Merkmal, welches Sie der Zuordnung so sicher machtWenn Lebermoose beblättert sind, dann haben die Blättchen nie eine Blättchenrippe
Laubmoos-Blättchen haben häufig eine Blättchenrippe sind aber immer OHNE Ölkörper - 57Hier sehen Sie einen Querschnitt von welchem Teil? welchem Organismus? welchem Morphologischen Bildungen?Blättchen Querschnitt von Sphagnum quinquefarium

- 58Was erkennen Sie auf den beiden nachstehenden Bildern?Nematodontes Persitom
Arthrodontes Peristom - 59Wie nennt man diese zwei Blattstellungen und bei welcher Organismengruppe ist dieses Merkmal für die Bestimmung wichtig?wichtig zur Bestimmung der Organismengruppe Jungermann-Lebrmoos (Jungermanniideae)
