SKL Klausur 2

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Spezielle Krankheitslehre
Alina Sabel
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Alina Sabel
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Question Answer
Mittelfußfraktur (Metatarsalfraktur): AO-Klassifikation I-V: betroffener Mittelfußknochen (von medial nach lateral) 1-3: Lokalisation der Fraktur (1: proximal, 2: Schaft, 3: distal) A-C: Frakturtyp
Mittelfußfraktur (Metatarsalfraktur): AO-Klassifikation, proximal und distal I-V: welcher Mittelfußknochen 1: proximal 3: distal A: extraartikulär B: partiell C: vollständige Gelenkfrakturen (a: einfach, b: mehrfragmentär)
Mittelfußfraktur (Metatarsalfraktur): AO-Klassifikation, Schaftfrakturen I-V: welcher Mittelfußknochen 2: Schaftfrakturen A: einfach B: keilförmig C: mehrfragmentär
Mittelfußfraktur (Metatarsalfraktur): Symptome -keine Belastung möglich -Bewegungseinschränkungen -Hämatombildung -Ödembildung
Mittelfußfraktur (Metatarsalfraktur): Diagnostik -klare Unterscheidung zu Prellung oder Verstauchung meist nur durch Röntgenbilder -CT um Begleitverletzungen auszuschließen (Art. tarsometatarsalis, Art. intermetatarsalis)
Mittelfußfraktur (Metatarsalfraktur): Therapie -Schaftfraktur: I oder V: osteosynthetische Versorgung durch dorsale Inzision (Komplikation bei V: Pseudarthrosenbildung des M. fibularis brevis) II-IV: konservativ (geschlossene Repositionierung -> Schiene oder Vacoped für bis zu 6 Wochen) -Luxationsfraktur: immer operativ, mit Drähten medial und lateral fixiert, dann mit Schraube mit den übrigen Mittelfußknochen verbunden
Mittelfußfraktur (Metatarsalfraktur): Prognose -vor allem Frakturen mehrerer Mittelfußknochen können zu bleibenden Schäden und Einschränkungen führen -II-IV dauern ca. 4-5 Wochen -I oder V dauern oft 8 Wochen wegen geringerer Stabilität
Zehenfraktur: Definition traumatische Fraktur eines Knochens der Zehen/des Zehs
Zehenfraktur: Epidemiologie -mehr Männer als Frauen
Zehenfraktur: Ätiopathogenese -durch Gewalt oder Stoßeinwirkung -Quetschungen, Sportverletzungen, Stoßen
Zehenfraktur: Unterarten -Groß- oder Kleinzehenfraktur vorderer Glieder -Nagelkranzfraktur: an vorderstem Zehenglied, meist durch verfehlten Hammerschlag -Endgliedfraktur
Zehenfraktur: Symptome -Fehlstellung: Achsenabweichung, Rotationsfehler, Verkürzung -starke Schmerzen -eingeschränkte Beweglichkeit -Schwellung -Hämatom unter dem Nagel
Zehenfraktur: Risikofaktoren .Osteoporose -Gleichgewichtsstörungen
Zehenfraktur: Begleitverletzungen -Nagelbettverletzung: Deformation, (chronische) Infektion -verschobener Nagel -Weichteilschäden -Kompartmentsyndrom
Zehenfraktur: Diagnostik -Röntgenaufnahmen -klinische Untersuchung auf Frakturzeichen
Zehenfraktur: Therapie -PECH -evtl. Thromboseprophylaxe -konservativ: buddy taping (gebrochenen Zeh am gesunden fixieren), Gipsschuh bei mehreren gebrochenen Zehen -operativ: bei stark dislozierten Frakturen, mit Gelenkbeteiligung, offenen Frakturen -> Fixierung durch Platten- und Schraubenosteosynthese, Drahtfixierung
Zehenfraktur: Therapie: welche Fraktur wird wie therapiert? -einfache Fraktur: Dachziegelverband (wie buddy taping) -dislozierte Fraktur: Reposition mit anschließender Röntgenkontrolle -offene Fraktur: operatives Fixieren mit Drähten -Großzehenfraktur: Draht-, Platten- oder Schraubenosteosynthese -nicht dislozierte Fraktur: Unterschenkelgehgips für 4-6 Wochen
Zehenfraktur: Komplikationen -Pseudarthrose -Instabilität des Fußes -Schwierigkeiten beim Gehen -Hammer- und Krallenzehen
Zehenfraktur: AO-Klassifikation 1-5: betroffene Zehen (medial nach lateral) 1-3: betroffene Phalanx (proximal nach distal) 1-3: Lokalisation der Fraktur (proximal über Schaft nach distal) A-C: Frakturtyp (A: extraartikulär, B: partiell, C: vollständige Gelenkfraktur -> bei distal und proximal; A: einfach, B: keilförmig, C: mehrfragmentär -> ebei Schaftfrakturen)
Zehenfraktur: Prognose -isolierte Frakturen haben eines sehr günstige Prognose -bei Gelenkbeteiligung Arthrose -hängt vom Ausmaß des Weichteilschadens ab -Vorfußsteifigkeit, Entwicklung von Hammer- und Krallenzehen, Fehlstellungen des Vorfußes möglich
Knochenstabilität: Welche Stabilitätsgrade gibt es? -lagerungsstabil -bewegungsstabil -belastungsstabil -trainingsstabil
Knochenstabilität: Lagerungsstabilität -aus medizinischen Gründen nur notwendige Lagerungen erlaubt -keine krankengymnastische Behandlung des verletzten/operierten Köperabschnitts (weder aktiv, noch passiv oder assistiv) -präventive Maßnahmen zum Funktionserhalt anderer Körperregionen zwingend erforderlich (z.B. Atemtherapie oder Thromboseprophylaxe durch Beübung anderer Gelenke oder Muskeln)
Knochenstabilität: Bewegungsstabilität -Bewegung innerhalb des freigegebenen Ausmaßes -> schließt sowohl (aktive) als auch passive oder assistive Bewegungen mit ein, wobei letztere die geringste Bewegungsfestigkeit erfordern -keine Belastung!
Knochenstabilität: Belastungsstabilität -freie Beweglichkeit -Belastungsaufbau innerhalb der physiologischen Grenzen bis zur Vollbelastung -Übungen gegen Widerstand mit Kraft und gegen Schwerkraft möglich -höchstmögliche medizinische Therapiestufe in der Rehabilitation
Knochenstabilität: Trainingsstabilität -Training durch erhöhte Anzahl an Wiederholungen und aktiven Bewegungsabläufen gegen Schwerkraft und/oder Widerstand -da der Patient sein physiologisches Bewegungsausmaß erreicht hat und es sich bei der Trainingsstabilität um keine Therapiestufe mehr handelt, sind Bewegung und Belastung uneingeschränkt möglich
Frakturheilung: Definition Heilungsprozess einer Knochendefektes
Frakturheilung: Ablauf der Frakturheilung -primäre (direkte) Frakturheilung -sekundäre (indirekte) Frakturheilung -> am häufigsten indirekte Frakturheilung -ist nach 6 bis 24 Monaten abgeschlossen
Frakturheilung: primäre Frakturheilung -Knochen bricht ohne Zerstörung des Periosts oder Frakturenden bleiben in Kontakt zueinander -läuft ohne sichtbare Kallusbildung ab, auch nicht sichtbar im Röntgenbild -kapillarreiches Bindegewebe wächst in den engen Frakturspalt ein -auf Bruchoberfläche entstehen neue Zellen, die neues Knochengewebe nachbilden -> Substantia spongiosa wächst durch Aktivierung der Osteoblasten zusammen -nach ca. 3 Wochen ist die Funktionsfähigkeit des Knochens wiederhergestellt
Frakturheilung: sekundäre Frakturheilung -wenn Bruchenden nicht aufeinander oder Trümmerfraktur 5 Phasen mit Kallusbildung: -Verletzungsphase (Fraktur) -Entzündungsphase (inflammatorische Phase) -Granulationsphase -Phase der Kallushärtung -Phase des Umbaus (Modeling und Remodeling)
Frakturheilung: sekundäre Frakturheilung: Verletzungsphase -durch Gewalteinwirkung kommt es zum Bruch des Knochens -> Verletzung von Periost, Kortikalis und Knochenmark -es entsteht ein Bluterguss um die Bruchenden -es kommt zu einer Entzündungsreaktion -Makrophagen bauen die Zelltrümmer ab, es sprossen Fibroblasten ein
Frakturheilung: sekundäre Frakturheilung: Entzündungsphase (bindegewebiger Kallus) -Gewebe schrumpft mittels Einbau von zugfesten Fasern und legt sich wie ein Verband um die Bruchenden -füllt den Bruchspalt damit auf -der Kallus beinhaltet Osteoblasten, Fibroblasten und Chondroblasten
Frakturheilung: sekundäre Frakturheilung: Granulationsphase (knöcherner Kallus) -Osteoblasten aus dem Periost/Endost bauen den bindegewebigen Kallus in feste Knochensubstanz um
Frakturheilung: sekundäre Frakturheilung: Phase des Geflechtknochens/der Kallushärtung -Umbau des sich im Bruchspalt befindlichen Bindegewebe -der Kallus härtet aus -ein neuer Knochen ist entstanden
Frakturheilung: sekundäre Frakturheilung: Schlussphase (Modeling, Remodeling) -Abbau der Knochenmanschette -Knochen hat seine ursprüngliche Form wieder -Geflechtknochen wird zum Lamellenknochen
Frakturheilung: sekundäre Frakturheilung: Dauer abhängig von: -Art und Form des Bruchs -Form/Größe/Durchblutung des Knochens -Ruhigstellung der Bruchstücke -Stoffwechselaktivität -Alter
Frakturheilung: sekundäre Frakturheilung: Unterstützung -Osteosynthese -> operative Verschraubung der Bruchenden, sodass keine Kallusbildung benötigt wird -autogene Transplantation -> operative Einbringung eines vorher aus dem eigenen Körper entnommenen Knochenstücks in den Bruchspalt, v.a. bei Wirbelbrüchen -Endoprothese: operatives Einsetzen eines künstlichen Gelenks
Frakturheilung: gestörte Frakturheilung -eindeutig verlängerte Knochenbruchheilung -verbreiteter Bruchspalt im Röntgenbild -nach 4 bis 6 Monaten noch keine knöcherne Verbindung zwischen Bruchenden -> falsches Gelenk, Pseudarthrose
Komplikationen nach Frakturen: Welche gibt es? -Osteomyelitis -Nerven- und Gefäßverletzungen -Fehlstellungen -Refrakturen -CRPS, Morbus Sudeck -Pseudarthrose
Komplikationen nach Frakturen: Osteomyelitis: Definition eine durch Bakterien, Mykobakterien oder Pilze verursachte Entzündung und Destruktion des Knochens zwei Arten: klassisch und steril -> in 95% durch Bakterien
Komplikationen nach Frakturen: Osteomyelitis: Symptome -lokalisierter Knochen- und Druckschmerz -akute Form: mit Allgemeinsymptomen -chronische Form: ohne Allgemeinsymptome
Komplikationen nach Frakturen: Osteomyelitis: Auftreten (wann, wo?) Wann: -nach Frakturen, bei denen der Knochen traumatisch oder chirurgisch verletzt wurde -nach Bestrahlungstherapie Wo: -häufig an Füßen oder der Tibia (z.B. bei Diabetikern)
Komplikationen nach Frakturen: Nerven- und Gefäßverletzungen: Ursachen -Unfälle z.B. Frakturen -Durchtrennung von Gewebe bei einer OP -Gewalttaten -physikalische Einflüsse (extreme Kälte oder Strahlung) -Entzündungen, degenerative Prozesse -Engstellen im Körper (durch Tumore, Ödeme o. Bandscheibenvorfall)
Komplikationen nach Frakturen: Nerven- und Gefäßverletzungen: Symptome Ausfälle im Versorgungsgebiet des Nervs können kombiniert auftreten: -motorischer Ausfall -vegetativer Ausfall -sensibler Ausfall
Komplikationen nach Frakturen: Nerven- und Gefäßverletzungen: Symptome: motorischer Ausfall -fehlende Reflexe und Muskelaktivität -bis hin zu Lähmung
Komplikationen nach Frakturen: Nerven- und Gefäßverletzungen: Symptome: vegetativer Ausfall -reduzierte Schweißproduktion -Hautblässe -Haarausfall
Komplikationen nach Frakturen: Nerven- und Gefäßverletzungen: Symptome: sensibler Ausfall -Über- oder Unterempfindlichkeit gegenüber Berührung oder Temperaturen -Schmerzen -abnormales Gefühlempfinden wie Kribbel- oder Taubheitsgefühl
Komplikationen nach Frakturen: Nerven- und Gefäßverletzungen: Wann ist OP nötig? Wie ist die Regeneration? -bei ausbleibender Regeneration -bei vollständig durchtrenntem Nerv -bei Nerveinklemmung -> Nervendekompression Regeneration post OP: stark abhängig vom Schweregrad der Verletzung, Alter und Therapietreue des Patienten
Komplikationen nach Frakturen: Fehlstellungen: Ursachen -bei falscher Rekonstruktion -falsche Nachbehandlung -Fehlbelastungen -Nebendiagnosen -starke Kallusbildung (optische Fehlstellung)
Komplikationen nach Frakturen: Refrakturen: Definition Knochenbruch im Bereich einer vorangegangenen, schlecht oder noch nicht vollständig verheilten Fraktur
Komplikationen nach Frakturen: Refrakturen: Ursachen -größtes Risiko besteht, wenn eine Fraktur klinisch und radiologisch verheilt aussieht und das Osteosynthesematerial entfernt wird -zu frühe (Über-)Belastung der Fraktur -gestörte Frakturheilung -Knochenerkrankungen (z.B. Osteoporose) -falsche Einschätzung des Arztes bzgl. Heilung
Komplikationen nach Frakturen: CRPS: Definition nach einer Verletzung kommt es im Bereich der Wunde zu anhaltenden Schmerzen, außerdem können Körperwahrnehmung, Beweglichkeit und andere Körperfunktionen gestört sein
Komplikationen nach Frakturen: CRPS: Welche Typen? Symptome gleich, aber Ursprung anders Typ 1: -keine direkte Nervenschädigung nachweisbar -etwa 90% -z.B. nach Supinationstrauma Typ 2: -nachweisbare Nervenschädigung -etwa 10% -z.B. nach OP oder #
Komplikationen nach Frakturen: CRPS: Häufigkeit und Auftreten -bei etwa 2-5%, die sich an Extremitäten verletzen, entwickelt sich CRPS -eher Frauen als Männer zwischen 40 und 70 -eher Arme als Beine -betrifft Sensorik, Motorik und autonomes Nervensystem
Komplikationen nach Frakturen: CRPS: Prognose bei frühzeitiger Behandlung lassen Beschwerden nach oder verschwinden ganz, sonst Gefahr auf chronischen Schmerzverlauf
Komplikationen nach Frakturen: CRPS: Stadium 1: Symptome (entzündliches Stadium) -Rötungen (Rubor) -teigige Schwellung (Ödem) -Spontanschmerz (Dolor) -Funktionseinschränkung (functio laesa) -Überwärmung (Calor) = klassische Entzündungszeichen
Komplikationen nach Frakturen: CRPS: Stadium 2: Symptome (dystrophes Stadium) -Schmerzen etwas rückläufig -Haut im Gegensatz zu Stadium 1 eher kühl und blass -betroffene Gelenke versteifen und Muskulatur nimmt langsam ab -im Röntgenbild fällt eine Entkalkung der Knochen im betroffene Gebiet auf
Komplikationen nach Frakturen: CRPS: Stadium 3: Symptome (atrophes Stadium) -Schmerzen viel schwächer oder ganz verschwunden -Haut auffallend dünn und glänzend -auffälliger Schwund des Bindegewebes und der Muskulatur -Gelenke vollkommen versteift und funktionsunfähig
Komplikationen nach Frakturen: CRPS: Stadien -Stadium 1 (entzündliches Stadium) -Stadium 2 (dystrophes Stadium) -Stadium 3 (atrophes Stadium) -Verweildauer individuell, jedes Stadium eigene Symptome, aber immer Ausfälle in Motorik, Sensibilität und autonomem Nervensystem
Komplikationen nach Frakturen: CRPS: sensorische Ausfälle: Symptome -dauerhafte Schmerzen, sowohl in Ruhe als auch in Belastung -Missempfindung -übermäßige Schmerzempfindlichkeit auf harmlose Reize, wie eine Berührung (Hyperalgesie) -Störung der Körperwahrnehmung, z.B. das Nicht-Wahrnehmen der betroffenen Extremität (Neglect-like-Syndrom)
Komplikationen nach Frakturen: CRPS: motorische Ausfälle: Symptome -eingeschränkte Beweglichkeit, sowohl aktiv als auch passiv -Ausführung kleiner und präziser Bewegungen gestört -Kraft mit der die Bewegung ausgeführt wird ist durch Schmerz vermindert -selten kann auch unwillkürliches Muskelzittern, -zucken und -anspannen auftreten (oft bei Typ 2, weil Nerv betroffen ist)
Komplikationen nach Frakturen: CRPS: Schädigung des autonomen Nervensystems: Symptome -veränderte Hautdurchblutung und dadurch andere Hautfarbe und -temperatur im Vergleich zur anderen Extremität -vermehrtes Schwitzen an der betroffenen Stelle -Wassereinlagerung (Ödem) -Haare und Nägel, Bindegewebe, Muskeln und Knochen können im Wachstum (Trophik) gestört sein, bspw. kann an betroffener Stelle vermehrt Haare wachsen --> Nagel- oder Fußpilz durch geringe Immunabwehr
Komplikationen nach Frakturen: Pseudarthrose: Definition Bruchenden wachsen nicht wieder knöchern zusammen, sondern bleiben beweglich verbunden -> "falsches Gelenk" bildet sich
Komplikationen nach Frakturen: Pseudarthrose: Ursachen -Bewegung im Frakturspalt überlastet den Knochen mit der Folge, dass Bindegewebszüge reißen und Knochenbälkchen brechen -zu großer Abstand zwischen den Frakturenden verhindert, dass die Bruchenden sich berühren und eine Brücke bilden -bei zu starker Schädigung von Weichteilen können diese in den Frakturspalt hineinreichen und zu einer verzögerten Heilung führen -Rauchen und nicht-kooperatives Verhalten des Patienten
allgemeine Komplikationen nach einer Fraktur -Pseudarthrose -Instabilität im betroffenen Gelenkbereich -Gelenkverschleiß (Osteoarthritis, Arthrose) -Fehlstellungen (Schonhaltung) -Blutungen -Hämatome -Thrombose -Infektionen -Weichteilschäden (Nerven, Gefäße, Sehnen, Organe) -Kompartmentsydrom -Wundinfektionen -Osteomyelitis -CRPS
Kompartmentsyndrom: Definition -Anstieg des Gewebedrucks und daraus entstehende Beeinträchtigung der Mikrozirkulation und neuromuskuläre Funktion --> durch Engpass
chronische Wunden: Ursachen -Durchblutungsstörungen -Diabetes -Schwäche des Immunsystems -Adipositas
Frakturen: Erstversorgung -Prüfung der Vitalfunktionen -Ruhigstellung und Fixierung der betroffenen Körperpartie
Frakturen: konservative Therapie -Ruhigstellung mit Gipsverband oder Schienen -Reposition von geschlossenen Frakturen -Rehabilitation
Frakturen: operative Therapie -Schraubenosteosynthese -Plattenosteosynthese -Zuggurtungsosteosynthese mit Drähten -Marknagelung -Fixateur interne oder extern
Frakturen: konservative Therapie: Vorteile -rasche Mobilisation -kein Eröffnen der Fraktur = Infektionsvermeidung -primäres Hämatom wird nicht eröffnet, was Wundheilung fördert
Frakturen: konservative Therapie: Nachteile -Thrombosegefahr -keine exakte Ruhigstellung -Duckschäden, wie Drucknekrose, Durcklähmung, Durchblutungsstörungen -Immobilisationsschäden, wie Gelenksteifigkeit/Kontrakturen, Muskel- und Knorpelatrophie -Pseudarthrosenbildung -Intensivpflege erschwert
Frakturen: operative Therapie: Vorteile -Verhinderung der Gipssteifigkeit -exakte Reposition -Intensivpflege bei Polytraumen erleichtert
Frakturen: operative Therapie: Nachteile -Infektgefahr -intraoperative Verletzungen -Zerstörung des primären Hämatoms -Revision und/oder Metallentfernung nötig -Hospitalismus
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